Italien Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von dynahsl
Kurztripp zum Comer See
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Es ist jetzt schon eine Zeit her, dass ich einen Bericht geschrieben habe. Nachdem ich gerade total erholt und ausgeruht von einem Kurztrip nach Italien zurück bin, dachte ich, das wäre ein guter Anlass einen Bericht zu verfassen. Und so kam's...
Wir waren also zu Zweit über Pfingsten in Italien, genauer gesagt, am Comer See (Lago di Como). Man könnte sicher über jede Ortschaft endlose Berichte schreiben, doch ich möchte mich auf ein paar allgemeine Dinge und 2 schöne Campingplätze beschränken.
An- und Abreise (San Bernadino oder Splügen Pass)
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Bei der Hinreise entschieden wir uns für den San Bernadino, da wir noch nicht genau wußten wo wir hin wollen. (Wer sich eine Karte ansieht, wird feststellen, dass man vom Bernadino aus relativ viele Orte gut erreicht). Der S.B. ist mehr befahren als der Splügenpass, da Busse und LKWs durch den Bernadinotunnel müssen und jene Urlauber, die weiter südlicher fahren, eine bessere Anbindung haben.
Wessen Ziel allerdings das Ostufer des Comer Sees ist, dem empfehle ich den Splügenpass. Dieser ist zwar etwas steiler und die Straße schmäler, doch gibt es keine Busse und LKWs und wesentlich weniger Verkehr. Ganz nebenbei ist die Landschaft dort auch sehr schön und lädt schon mal zu einem Stopp ein.
Die Straßen rund um den See
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Je kleiner das Auto, desto besser. Die Italiener fahren wie die Wilden, Motorräder, Fahrräder und Lebensmüde Omis tummeln sich auf den viel zu engen Straßen mit unübersichtlichen Kurven.
Wohnmobile oder Anhänger werden ganz schön zu kämpfen haben. Steigungen um die 14 % sind keine Seltenheit.
Die Straße führt meist direkt am See lang, durch kleine Dörfchen und viele Tunnel.
Die kleinen Camper
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Da wir nur mit Zelt unterwegs waren, suchten wir Campingplätze, die möglichst klein und ruhig sind - weit weg von den Caravanparks.
An der Westküste entlang haben wir weder einen kleinen noch einen großen gefunden und so landeten wir schließlich in Bellagio auf einem kleinen Campingplatz (einfach den Schildern 'Camping' folgen).
Eine kleine Wiese, die vorwiegend für Zelte gedacht ist, aber auch Stromversorgung für 2 - 3 Wohnmobile (sofern sie die Zufahrtsstraße hoch kommen, die selbst für ein Auto sehr schmal ist) hat. Die Anlage ist eigentlich ein Pferdestall mit einer umfunktionierten Koppel. Im Gebäude, in dem auch noch 2 Pferde stehen, gibts Duschen und WCs. Ansonsten gibt es keine Einrichtungen. REcht schlicht, aber sehr nett.
Bezahlt haben wir 10 Euro fürs Zelt plus 5.50 Euro pro Person.
Nach 2 Nächten fuhren wir an der Ostküste nach Norden. Nach einigen erschreckenden Caravanparks fanden wird dann einen netten Camper. In der Nähe von Colico, versteckt hinter 2 schier endlosen Dauercaravanparkplätzen fand sich 'El Logasc', Campingplatz, Zimmervermietung und Restaurant. Neue, saubere Sanitäranlagen und direkt am Strand. Mit unserem Zelt für 2 Personen bezahlten wir 15.60 Euro.
Direkt beim Camper war das kleine Restaurant. Wir haben leider nie dort gegessen, da aber jeden Abend etwa 15 Autos die Zufahrt vom Camper zuparkten, nehme ich an, dass es sich dort gut isst.
Bellagio und Colico
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Bellagio ist ein kleines Städchen am See, das auf den ersten Blick nur aus Hotels und Restaurants zu bestehen scheint. Gelegenheiten zu essen oder einfach nur einen Vino an der Seepromenade zu trinken gibt es dort ausreichend. Zwishcen den Hotels kann man diese typischen italienischen Treppen hoch laufen.
Laut Reiseführer ist Bellagio die Perle des Sees und hat bestimmt auch noch mehr zu bieten, doch wir wollten einen ruhigen und faulen Urlaub und haben daher wenig unternommen.
Colico und Umgebung sind relativ ähnlich, nur dass es etwas weniger touristisch ist. Es gibt zwar auch viele Cafes und Restaurants, die aber mehr von durchfahrenden Motorradfahrern besucht werden als von anderen Touristen.
Strände - Lido
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Stellenweise ist es gar nicht so einfach direkt ans Seeufer zu gelangen. Wer allerdings die Augen offen hält, der findet immer mal wieder einen Free Beach.
In Colico gibts den direkt hinterm Campingplatz.
Zu Pfingsten war das Wasser noch sehr kalt, was aber noch lange nicht alle abschreckte. Der Comer See ist eingentlich kein typischer Badesee. Es wird viel gesurft und gesegelt.
Sprotlich bietet sich dort einiges (nicht nur scheinbar Verrückte, die mit dem Fahrrad die Berge bezwingen). Surf- und Segelschulden gibt es in allen größeren Orten. Infos über Klettergebiete und Wanderkarten erhält man in den Touristeninformationen.
Infos zum Comer See im Internet:
http://www.comersee-info.de/
Fazit:
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Ideal für einen Kurzurlaub, indem man einfach nur mal träumerische Städtchen und Uferpromenaden genießen möchte, faul am Strand liegen und sich sonnen, sich mich Vino und italienischer Küche verwöhnen lassen...
oder doch Sport treiben.
Bei dem was der Comer See bietet ist für jeden was dabei. Ich jedenfalls habe es genossen und werde bestimmt wieder hin fahren.
gruß dynah
Wir waren also zu Zweit über Pfingsten in Italien, genauer gesagt, am Comer See (Lago di Como). Man könnte sicher über jede Ortschaft endlose Berichte schreiben, doch ich möchte mich auf ein paar allgemeine Dinge und 2 schöne Campingplätze beschränken.
An- und Abreise (San Bernadino oder Splügen Pass)
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Bei der Hinreise entschieden wir uns für den San Bernadino, da wir noch nicht genau wußten wo wir hin wollen. (Wer sich eine Karte ansieht, wird feststellen, dass man vom Bernadino aus relativ viele Orte gut erreicht). Der S.B. ist mehr befahren als der Splügenpass, da Busse und LKWs durch den Bernadinotunnel müssen und jene Urlauber, die weiter südlicher fahren, eine bessere Anbindung haben.
Wessen Ziel allerdings das Ostufer des Comer Sees ist, dem empfehle ich den Splügenpass. Dieser ist zwar etwas steiler und die Straße schmäler, doch gibt es keine Busse und LKWs und wesentlich weniger Verkehr. Ganz nebenbei ist die Landschaft dort auch sehr schön und lädt schon mal zu einem Stopp ein.
Die Straßen rund um den See
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Je kleiner das Auto, desto besser. Die Italiener fahren wie die Wilden, Motorräder, Fahrräder und Lebensmüde Omis tummeln sich auf den viel zu engen Straßen mit unübersichtlichen Kurven.
Wohnmobile oder Anhänger werden ganz schön zu kämpfen haben. Steigungen um die 14 % sind keine Seltenheit.
Die Straße führt meist direkt am See lang, durch kleine Dörfchen und viele Tunnel.
Die kleinen Camper
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Da wir nur mit Zelt unterwegs waren, suchten wir Campingplätze, die möglichst klein und ruhig sind - weit weg von den Caravanparks.
An der Westküste entlang haben wir weder einen kleinen noch einen großen gefunden und so landeten wir schließlich in Bellagio auf einem kleinen Campingplatz (einfach den Schildern 'Camping' folgen).
Eine kleine Wiese, die vorwiegend für Zelte gedacht ist, aber auch Stromversorgung für 2 - 3 Wohnmobile (sofern sie die Zufahrtsstraße hoch kommen, die selbst für ein Auto sehr schmal ist) hat. Die Anlage ist eigentlich ein Pferdestall mit einer umfunktionierten Koppel. Im Gebäude, in dem auch noch 2 Pferde stehen, gibts Duschen und WCs. Ansonsten gibt es keine Einrichtungen. REcht schlicht, aber sehr nett.
Bezahlt haben wir 10 Euro fürs Zelt plus 5.50 Euro pro Person.
Nach 2 Nächten fuhren wir an der Ostküste nach Norden. Nach einigen erschreckenden Caravanparks fanden wird dann einen netten Camper. In der Nähe von Colico, versteckt hinter 2 schier endlosen Dauercaravanparkplätzen fand sich 'El Logasc', Campingplatz, Zimmervermietung und Restaurant. Neue, saubere Sanitäranlagen und direkt am Strand. Mit unserem Zelt für 2 Personen bezahlten wir 15.60 Euro.
Direkt beim Camper war das kleine Restaurant. Wir haben leider nie dort gegessen, da aber jeden Abend etwa 15 Autos die Zufahrt vom Camper zuparkten, nehme ich an, dass es sich dort gut isst.
Bellagio und Colico
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Bellagio ist ein kleines Städchen am See, das auf den ersten Blick nur aus Hotels und Restaurants zu bestehen scheint. Gelegenheiten zu essen oder einfach nur einen Vino an der Seepromenade zu trinken gibt es dort ausreichend. Zwishcen den Hotels kann man diese typischen italienischen Treppen hoch laufen.
Laut Reiseführer ist Bellagio die Perle des Sees und hat bestimmt auch noch mehr zu bieten, doch wir wollten einen ruhigen und faulen Urlaub und haben daher wenig unternommen.
Colico und Umgebung sind relativ ähnlich, nur dass es etwas weniger touristisch ist. Es gibt zwar auch viele Cafes und Restaurants, die aber mehr von durchfahrenden Motorradfahrern besucht werden als von anderen Touristen.
Strände - Lido
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Stellenweise ist es gar nicht so einfach direkt ans Seeufer zu gelangen. Wer allerdings die Augen offen hält, der findet immer mal wieder einen Free Beach.
In Colico gibts den direkt hinterm Campingplatz.
Zu Pfingsten war das Wasser noch sehr kalt, was aber noch lange nicht alle abschreckte. Der Comer See ist eingentlich kein typischer Badesee. Es wird viel gesurft und gesegelt.
Sprotlich bietet sich dort einiges (nicht nur scheinbar Verrückte, die mit dem Fahrrad die Berge bezwingen). Surf- und Segelschulden gibt es in allen größeren Orten. Infos über Klettergebiete und Wanderkarten erhält man in den Touristeninformationen.
Infos zum Comer See im Internet:
http://www.comersee-info.de/
Fazit:
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Ideal für einen Kurzurlaub, indem man einfach nur mal träumerische Städtchen und Uferpromenaden genießen möchte, faul am Strand liegen und sich sonnen, sich mich Vino und italienischer Küche verwöhnen lassen...
oder doch Sport treiben.
Bei dem was der Comer See bietet ist für jeden was dabei. Ich jedenfalls habe es genossen und werde bestimmt wieder hin fahren.
gruß dynah
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