JA! Glasreiniger Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Anonym114
Für den Glanz: Original und Kopie
Pro:
preiswert, effektive Reinigungswirkung
Kontra:
meines Wissens kein Nachfüllpack vorhanden
Empfehlung:
Ja
Winterzeit, das heißt zwar nicht immer strahlendes Licht durchs Fenster, aber doch immer mal wieder. Und da, aber auch beim Glastisch und anderen Glasflächen hilft es natürlich, wenn man wirklich Glanz hat, wenn die Regentropfen und der Staub von der Glasfront der Fenster verschwinden, wenn man Fingerabdrücke und Staub vom guten Tisch einfach so wegwischen kann. Damit all der Dreck dann wieder verschwindet, habe ich die Qual der Wahl. Der Rest von meinem alten Glasreiniger (Sidolin) war aufgebraucht. Schon vor einer Weile, hatte ich Ersatz besorgt, und da bin ich bei MiniMal auf eine quasi Kopie von Sidolin gestoßen, auf den Ja! Glasreiniger.
VERPACKUNG:
Klar, wie bei den meisten Reinigungsmitteln hat man es hier mit einer Flasche aus Plastik zu tun. Die ist aber (anders als meine alte von Sidolin) relativ durchsichtig, so dass ich den Inhalt erkennen kann. Für mich ein ganz positiver Aspekt, denn man weiß, wieviel noch in der Flasche steckt und ob man gegebenenfalls Nachschub besorgen muss.
Zweiter wichtiger Verpackungspunkt ist natürlich die Sprühvorrichtung. Bei Sidolin kenne ich hier zwei Varianten: Die eine mit Sprühpistole, mit der man entweder das Mittel fein auf die Fläche zerstäuben kann oder einen Klappverschluß mit nur kleiner Öffnung, eher gut, um vielleicht einen Lappen mit dem Mittel zu tränken. Bei Ja!
habe ich nur die zweite Möglichkeit gefunden. Es gibt einen Klappverschluß und einen kleinen Nüppel mit noch winzigerem Loch. Der ist leider nur optimal, um den Lappen zu tränken.
Doch mit etwas Glück kann man die Sprühpistole eines anderen Putzmittels aufschrauben und dann auch Ja!
zerstäubt auftragen.
Und noch ein wichtiger Verpackungsaspekt: Die Flaschen sind zwar recyclebar, heißt es. Aber einen Nachfüllpack konnte ich bisher nicht finden.
DER INHALT: AUSSEHEN:
Hier hat man das Putzmittel farbig, nämlich blau gestaltet. Auch das ist zu einem gewissen Grad hilfreich, weil auch die Farbe hilft, zu erkennen, wie voll die Flasche noch ist. Von der Konsistenz her ähnelt der Ja! Glasreiniger dem von Sidolin: Beide sind quasi wässrig, bilden aber, wenn man schüttelt (oder eben die Düse entsprechend einstellt) auch etwas Schaum.
GERUCH:
Angenehm ist der nicht. Man merkt schon an dem, was einem so in die Nase dringt, dass da einiges an Reinigungskraft drin steckt. Ich würde den Geruch als leicht stechend bezeichnen. Da hilft es auch nichts, dass der Hersteller versucht hat, mit Duftstoffen die Sache einigermaßen erträglich zu machen.
ANWENDUNG:
Wieviel Putzmittel fällig wird, das hängt ein wenig davon ab, was man einsprüht, wie groß der Dreck ist und wie groß die Fläche.
FENSTER: Da habe ich eine recht große Fensterfront. Die besonders stark verschmutzten Stellen schäume ich besonders ein. Ansonsten versuche ich das Glas recht gleichmäßig einzusprühen. Wenn man keine Sprühvorrichtung hat, hilft es auch, den Lappen etwas mit dem Reiniger zu befeuchten. Apropos Lappen: Hier nehme ich gerne auch mal alte, T-Shirts her, die ich nicht mehr trage. Alternativ taugt aber auch Küchenpapier recht gut. Dann darf der Dreck insgesamt aber nicht zu grob sein.
GLASTISCH: Hier hilft es am besten, wenn man den ganzen Tisch fein einsprüht und dann tatsächlich (nur) das Küchenpapier her nimmt, um einmal das Mittel zu verteilen und im zweiten Durchgang alles blank zu polieren.
SPIEGEL: Auch hier kann es unter Umständen hilfreich sein, den Glasreiniger her zu nehmen. Wie beim Fenster hat man das Problem, dass aufgesprühter Reiniger relativ schnell nach unten läuft. Hier ist es wieder praktischer, den Lappen bzw. das Küchenpapier anzufeuchten und anschließend mit trockenem Papier alles sauber zu reiben.
ANDERE GLATTE FLÄCHEN: Auch die kann man recht gut mit dem Glasreiniger sauber kriegen. Die Amaturen im Auto z.B. reinige ich, indem ich dann doch erst den Lappen einsprühe, bei der Oberseite des Kühlschranks z.B. kommt das Mittel direkt auf die Fläche. Allerdings muss man aufpassen: Für zu empfindliche Untergründe (z.B. bestimmte Holzarten) kann der Reiniger unter Umständen zu scharf sein. Hier versuche ich es erst einmal probeweise mit einem kleinen Spritzer Reiniger auf einer versteckteren Ecke und verdünne notfalls den Reiniger.
REINIGUNGSWIRKUNG:
Auch hier will ich dann nochmals ins Detail gehen:
Fenster: Hier ist natürlich der Verschmutzungsgrad wichtig. Wenn das Fenster zu stark verdreckt ist (ich musste es z.B. einmal reinigen, nachdem die Handwerker die Außenfassade des Hauses renoviert hatten), wird es natürlich mühsam. Doch wenn man recht regelmäßig die Fenster putzt, dann wird das Ergebnis sehr ordentlich und streifenfrei.
GLASTISCH: Da hat man es natürlich meistens nicht mit sehr großem Schmutz zu tun. Es sei denn, es ist mal etwas Wachs die Kerze herunter getropft. In dem Fall empfehle ich, die groben Wachsreste zuerst zu entfernen, dann einzusprühen bzw. noch besser die Stelle einzuschäumen. Dann sollte auch der häßliche Wachsschmier verschwinden.
SPIEGEL: Auch hier ein streifenfreies Ergebnis.
ANDERE GLATTE FLÄCHEN: Was für Glas gut ist, kann auch anderen Flächen nicht schaden. Sie werden gut und schnell gereinigt.
Insgesamt kann ich dem Reiniger also ein streifenfreies Putzergebnis in angemessener Zeit bescheinigen.
VERGLEICH MIT SIDOLIN UND MIT WASSER MIT SPÜLMITTELÖSUNG:
Wenn man erst einmal den bekannten Bruder Sidolin hernimmt, so kann ich dem Ja! Glasreiniger auf alle Fälle ein gutes Zeugnis ausstellen. Er hat die gleiche Wirkung zu einem wesentlich kleineren Preis! Alternativ nehme ich aber immer mal wieder für Scheiben und andere glatte Flächen warmes Wasser mit einem Klecks Handspülmittel her. Das Ergebnis braucht sich hinter dem der Glasreiniger auch nicht zu verstecken. Je nach Fläche helfen ein Schwamm, ein Wischer (= Gummiprofil mit Griff, mit dem man Scheiben streifenfrei glänzend bekommt) und Küchenpapier.
INHALTSSTOFFE:
Spiritus, organische Lösungsmittel, anionische Tenside, Farb-, Duft- und Hilfsstoffe.
HERSTELLER:
Da hat man immer wieder bei den Ja! Produkten das gleiche Problem: Eine echte Herstellerangabe fehlt. Vielleicht, weil manche Produkte auch aus dem Hause der Markenfirmen kommen und nur nicht deren Etikett tragen? Immerhin erfährt man soviel: Hergestellt für: REWE-Handelsgruppe GmbH, 50603 Köln.
PREIS:
Ich habe die Flasche mit 1000 ml Inhalt bei MiniMal gekauft, das ja zur REWE-Handelsgruppe gehört. Der Ja! Glasreiniger kostete mich dort 99 Cent! Auch hier wieder im Vergleich mit Sidolin: Wirklich preiswert.
FAZIT:
Wer einen Glasreiniger im Haus haben und damit putzen möchte, der macht mit Ja! einen guten Griff. Denn dieses Produkt ist sehr effektiv in der Reinigungswirkung und das nicht nur bei Glas. In den meisten Fällen bekommt man ohne große Mühe alles sauber. Daher kann ich das Produkt nur empfehlen und vergebe die volle Sternenzahl.
VERPACKUNG:
Klar, wie bei den meisten Reinigungsmitteln hat man es hier mit einer Flasche aus Plastik zu tun. Die ist aber (anders als meine alte von Sidolin) relativ durchsichtig, so dass ich den Inhalt erkennen kann. Für mich ein ganz positiver Aspekt, denn man weiß, wieviel noch in der Flasche steckt und ob man gegebenenfalls Nachschub besorgen muss.
Zweiter wichtiger Verpackungspunkt ist natürlich die Sprühvorrichtung. Bei Sidolin kenne ich hier zwei Varianten: Die eine mit Sprühpistole, mit der man entweder das Mittel fein auf die Fläche zerstäuben kann oder einen Klappverschluß mit nur kleiner Öffnung, eher gut, um vielleicht einen Lappen mit dem Mittel zu tränken. Bei Ja!
habe ich nur die zweite Möglichkeit gefunden. Es gibt einen Klappverschluß und einen kleinen Nüppel mit noch winzigerem Loch. Der ist leider nur optimal, um den Lappen zu tränken.
Doch mit etwas Glück kann man die Sprühpistole eines anderen Putzmittels aufschrauben und dann auch Ja!
zerstäubt auftragen.
Und noch ein wichtiger Verpackungsaspekt: Die Flaschen sind zwar recyclebar, heißt es. Aber einen Nachfüllpack konnte ich bisher nicht finden.
DER INHALT: AUSSEHEN:
Hier hat man das Putzmittel farbig, nämlich blau gestaltet. Auch das ist zu einem gewissen Grad hilfreich, weil auch die Farbe hilft, zu erkennen, wie voll die Flasche noch ist. Von der Konsistenz her ähnelt der Ja! Glasreiniger dem von Sidolin: Beide sind quasi wässrig, bilden aber, wenn man schüttelt (oder eben die Düse entsprechend einstellt) auch etwas Schaum.
GERUCH:
Angenehm ist der nicht. Man merkt schon an dem, was einem so in die Nase dringt, dass da einiges an Reinigungskraft drin steckt. Ich würde den Geruch als leicht stechend bezeichnen. Da hilft es auch nichts, dass der Hersteller versucht hat, mit Duftstoffen die Sache einigermaßen erträglich zu machen.
ANWENDUNG:
Wieviel Putzmittel fällig wird, das hängt ein wenig davon ab, was man einsprüht, wie groß der Dreck ist und wie groß die Fläche.
FENSTER: Da habe ich eine recht große Fensterfront. Die besonders stark verschmutzten Stellen schäume ich besonders ein. Ansonsten versuche ich das Glas recht gleichmäßig einzusprühen. Wenn man keine Sprühvorrichtung hat, hilft es auch, den Lappen etwas mit dem Reiniger zu befeuchten. Apropos Lappen: Hier nehme ich gerne auch mal alte, T-Shirts her, die ich nicht mehr trage. Alternativ taugt aber auch Küchenpapier recht gut. Dann darf der Dreck insgesamt aber nicht zu grob sein.
GLASTISCH: Hier hilft es am besten, wenn man den ganzen Tisch fein einsprüht und dann tatsächlich (nur) das Küchenpapier her nimmt, um einmal das Mittel zu verteilen und im zweiten Durchgang alles blank zu polieren.
SPIEGEL: Auch hier kann es unter Umständen hilfreich sein, den Glasreiniger her zu nehmen. Wie beim Fenster hat man das Problem, dass aufgesprühter Reiniger relativ schnell nach unten läuft. Hier ist es wieder praktischer, den Lappen bzw. das Küchenpapier anzufeuchten und anschließend mit trockenem Papier alles sauber zu reiben.
ANDERE GLATTE FLÄCHEN: Auch die kann man recht gut mit dem Glasreiniger sauber kriegen. Die Amaturen im Auto z.B. reinige ich, indem ich dann doch erst den Lappen einsprühe, bei der Oberseite des Kühlschranks z.B. kommt das Mittel direkt auf die Fläche. Allerdings muss man aufpassen: Für zu empfindliche Untergründe (z.B. bestimmte Holzarten) kann der Reiniger unter Umständen zu scharf sein. Hier versuche ich es erst einmal probeweise mit einem kleinen Spritzer Reiniger auf einer versteckteren Ecke und verdünne notfalls den Reiniger.
REINIGUNGSWIRKUNG:
Auch hier will ich dann nochmals ins Detail gehen:
Fenster: Hier ist natürlich der Verschmutzungsgrad wichtig. Wenn das Fenster zu stark verdreckt ist (ich musste es z.B. einmal reinigen, nachdem die Handwerker die Außenfassade des Hauses renoviert hatten), wird es natürlich mühsam. Doch wenn man recht regelmäßig die Fenster putzt, dann wird das Ergebnis sehr ordentlich und streifenfrei.
GLASTISCH: Da hat man es natürlich meistens nicht mit sehr großem Schmutz zu tun. Es sei denn, es ist mal etwas Wachs die Kerze herunter getropft. In dem Fall empfehle ich, die groben Wachsreste zuerst zu entfernen, dann einzusprühen bzw. noch besser die Stelle einzuschäumen. Dann sollte auch der häßliche Wachsschmier verschwinden.
SPIEGEL: Auch hier ein streifenfreies Ergebnis.
ANDERE GLATTE FLÄCHEN: Was für Glas gut ist, kann auch anderen Flächen nicht schaden. Sie werden gut und schnell gereinigt.
Insgesamt kann ich dem Reiniger also ein streifenfreies Putzergebnis in angemessener Zeit bescheinigen.
VERGLEICH MIT SIDOLIN UND MIT WASSER MIT SPÜLMITTELÖSUNG:
Wenn man erst einmal den bekannten Bruder Sidolin hernimmt, so kann ich dem Ja! Glasreiniger auf alle Fälle ein gutes Zeugnis ausstellen. Er hat die gleiche Wirkung zu einem wesentlich kleineren Preis! Alternativ nehme ich aber immer mal wieder für Scheiben und andere glatte Flächen warmes Wasser mit einem Klecks Handspülmittel her. Das Ergebnis braucht sich hinter dem der Glasreiniger auch nicht zu verstecken. Je nach Fläche helfen ein Schwamm, ein Wischer (= Gummiprofil mit Griff, mit dem man Scheiben streifenfrei glänzend bekommt) und Küchenpapier.
INHALTSSTOFFE:
Spiritus, organische Lösungsmittel, anionische Tenside, Farb-, Duft- und Hilfsstoffe.
HERSTELLER:
Da hat man immer wieder bei den Ja! Produkten das gleiche Problem: Eine echte Herstellerangabe fehlt. Vielleicht, weil manche Produkte auch aus dem Hause der Markenfirmen kommen und nur nicht deren Etikett tragen? Immerhin erfährt man soviel: Hergestellt für: REWE-Handelsgruppe GmbH, 50603 Köln.
PREIS:
Ich habe die Flasche mit 1000 ml Inhalt bei MiniMal gekauft, das ja zur REWE-Handelsgruppe gehört. Der Ja! Glasreiniger kostete mich dort 99 Cent! Auch hier wieder im Vergleich mit Sidolin: Wirklich preiswert.
FAZIT:
Wer einen Glasreiniger im Haus haben und damit putzen möchte, der macht mit Ja! einen guten Griff. Denn dieses Produkt ist sehr effektiv in der Reinigungswirkung und das nicht nur bei Glas. In den meisten Fällen bekommt man ohne große Mühe alles sauber. Daher kann ich das Produkt nur empfehlen und vergebe die volle Sternenzahl.
22 Bewertungen, 1 Kommentar
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01.06.2008, 10:14 Uhr von campino
Bewertung: sehr hilfreichlg andrea
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