Jan Koller Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
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Erfahrungsbericht von der_dominator
Das "Tor-Monster" kommt ...
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
...titelte die Bild Zeitung vor knapp eineinhalb Jahren, als die Verpflichtung eines gewissen Jan Kollers vom RSC Anderlecht bekannt wurde, der von nun an, für Borussia Dortmund das runde ins Eckige bugsieren sollte. Doch ein „Monster“ ist der gebürtige Tscheche nun wirklich nicht…
# ein böhmischer Jung …
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Jan Koller erblickte vor etwa 29 Jahren, genauer gesagt am 30.03.1973 im tschechischen Dorf Lotha das Licht der Welt und begann bereits recht früh mit dem Fussball spielen. Auch wenn seine stattliche Größe von 2,02 Metern eher einen Basket- oder Volleyballer vermuten lässt, versuchte es Jan bei seinem Heimatverein Smethana Lotha, ehe er nach elf Jahren zum ZVZ Milevsko wechselte, bei dem er es immerhin fünf Jahre lang aushielt, ehe er bei Sparta Prag seine erste Profistation erreichte. Dort spielte er aber recht glücklos, oftmals gar nur in der Reservemannschaft und so kam ihm der Wechsel zum FC Lokeren im Jahre 1997 aus sportlicher Sicht sehr gelegen. Errang er mit Sparta zwar sowohl Pokal als auch die Meisterschaft, gelang ihm sein Durchbruch erst in Belgien, wo er nach 1999 auch 2001 Torschützenkönig, im Jahre 2000 sogar Spieler des Jahres wurde und zweimal die Meisterschaft gewann. So war es nur eine Frage der Zeit, ehe auch die ganz großen in Europa auf den zunächst verschmähten Hünen aufmerksam wurden und so sicherte sich Borussia Dortmund für die Saison 2001/2002 die Rechte am 103 Kg Koloss.
# Saison 2001/02
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Das erste Jahr in der Bundesliga konnte für den tschechischen Nationalspieler kaum besser laufen, denn auch wenn er zunächst nur als Vorbereiter glänzte, fand er in der Rückrunde auch seinen Torriecher und verbuchte am Ende der Saison mit 11 Toren und 10 Torvorlagen die zweit meisten Scorerpunkte hinten dem damaligen Löwenstar Martin Max, der ja bekanntlich neben Marcio Amoroso Torschützenkönig wurde. Auch im Europapokal war Jan erfolgreich, erzielte dort 6 Tore bei 2 Torvorlagen. Bemerkenswert auch das Koller so oft auf dem Platz stand wie sonst kein Borusse, mit 33 Einsätzen in der Liga war Koller der spielfreudigste aller Spieler. Solch einen Kerl wirft eben nichts aus der Bahn und am Ende hielt er die Meisterschale in den Händen, an dessen Gewinn er maßgeblich beteiligt war.
# Was er kann – Was er nicht kann
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Zu seinen größten Schwächen gehört, neben der ein, oder anderen Riesenchance die der Tscheche gern mal vergibt, sein Kopfballspiel, zwar schoss er sich mit 5 Kopfballtoren in die Liste der Erfolgreichsten Kopfballschützen und bereitete auch einige Treffe vor, perfekt ist das Spiel mit dem Kopf aber bei langem noch nicht. Im Gegensatz zu manch einem kleinen Bundesligaspieler bewegt sich Koller am Ball recht elegant und weiß seinen Körper geschickt ein zusetzten so ist seine Größe, vor allem in den Zweikämpfen ein gehöriger Vorteil, immerhin gewann er 55 % seiner Zweikämpfe.
# Ausblick
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Auch in dieser Saison ist Jan Koller mit bereits sieben Toren wieder einer der aktiv Posten und das er sich anstrengen muss um die Meisterschaft noch zu gewinne, muss man ihm nicht sagen, denn Jan Koller ist für seinen Einsatzwillen bekannt. Nicht nur im Verein gehört er zu denen, die konstant gute Leistungen bringen, auch in der Nationalmannschaft (wo er in den ersten 20 Spielen gleich fünfzehn Mal traf) ist er neben Thomas Rosicky Leistungsträger Nummer eins. So gilt es in den nächsten Jahren sein Kopfballspiel zu verbessern und mit Tschechien eine erfolgreiche EM zu spielen damit der Junge aus Böhmen gänzlich zufrieden ist.
liebe grüße, der_dominator
# ein böhmischer Jung …
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Jan Koller erblickte vor etwa 29 Jahren, genauer gesagt am 30.03.1973 im tschechischen Dorf Lotha das Licht der Welt und begann bereits recht früh mit dem Fussball spielen. Auch wenn seine stattliche Größe von 2,02 Metern eher einen Basket- oder Volleyballer vermuten lässt, versuchte es Jan bei seinem Heimatverein Smethana Lotha, ehe er nach elf Jahren zum ZVZ Milevsko wechselte, bei dem er es immerhin fünf Jahre lang aushielt, ehe er bei Sparta Prag seine erste Profistation erreichte. Dort spielte er aber recht glücklos, oftmals gar nur in der Reservemannschaft und so kam ihm der Wechsel zum FC Lokeren im Jahre 1997 aus sportlicher Sicht sehr gelegen. Errang er mit Sparta zwar sowohl Pokal als auch die Meisterschaft, gelang ihm sein Durchbruch erst in Belgien, wo er nach 1999 auch 2001 Torschützenkönig, im Jahre 2000 sogar Spieler des Jahres wurde und zweimal die Meisterschaft gewann. So war es nur eine Frage der Zeit, ehe auch die ganz großen in Europa auf den zunächst verschmähten Hünen aufmerksam wurden und so sicherte sich Borussia Dortmund für die Saison 2001/2002 die Rechte am 103 Kg Koloss.
# Saison 2001/02
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Das erste Jahr in der Bundesliga konnte für den tschechischen Nationalspieler kaum besser laufen, denn auch wenn er zunächst nur als Vorbereiter glänzte, fand er in der Rückrunde auch seinen Torriecher und verbuchte am Ende der Saison mit 11 Toren und 10 Torvorlagen die zweit meisten Scorerpunkte hinten dem damaligen Löwenstar Martin Max, der ja bekanntlich neben Marcio Amoroso Torschützenkönig wurde. Auch im Europapokal war Jan erfolgreich, erzielte dort 6 Tore bei 2 Torvorlagen. Bemerkenswert auch das Koller so oft auf dem Platz stand wie sonst kein Borusse, mit 33 Einsätzen in der Liga war Koller der spielfreudigste aller Spieler. Solch einen Kerl wirft eben nichts aus der Bahn und am Ende hielt er die Meisterschale in den Händen, an dessen Gewinn er maßgeblich beteiligt war.
# Was er kann – Was er nicht kann
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Zu seinen größten Schwächen gehört, neben der ein, oder anderen Riesenchance die der Tscheche gern mal vergibt, sein Kopfballspiel, zwar schoss er sich mit 5 Kopfballtoren in die Liste der Erfolgreichsten Kopfballschützen und bereitete auch einige Treffe vor, perfekt ist das Spiel mit dem Kopf aber bei langem noch nicht. Im Gegensatz zu manch einem kleinen Bundesligaspieler bewegt sich Koller am Ball recht elegant und weiß seinen Körper geschickt ein zusetzten so ist seine Größe, vor allem in den Zweikämpfen ein gehöriger Vorteil, immerhin gewann er 55 % seiner Zweikämpfe.
# Ausblick
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Auch in dieser Saison ist Jan Koller mit bereits sieben Toren wieder einer der aktiv Posten und das er sich anstrengen muss um die Meisterschaft noch zu gewinne, muss man ihm nicht sagen, denn Jan Koller ist für seinen Einsatzwillen bekannt. Nicht nur im Verein gehört er zu denen, die konstant gute Leistungen bringen, auch in der Nationalmannschaft (wo er in den ersten 20 Spielen gleich fünfzehn Mal traf) ist er neben Thomas Rosicky Leistungsträger Nummer eins. So gilt es in den nächsten Jahren sein Kopfballspiel zu verbessern und mit Tschechien eine erfolgreiche EM zu spielen damit der Junge aus Böhmen gänzlich zufrieden ist.
liebe grüße, der_dominator
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