Jelly Belly Beans Testbericht

Jelly-belly-beans
ab 12,89
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Summe aller Bewertungen
  • Geschmack:  sehr gut
  • Geruch:  gut
  • Suchtfaktor:  gering
  • Anhalten der Frische nach Öffnen:  sehr lang

Erfahrungsbericht von Hoernchen16

IIIIH WIE KAPITALISTISCH!!!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

So dachte ich, als ich zum ersten Mal Jelly Bellys im Heidepark Soltau (in einem gesonderten kleinen Pavillon) sah, kaufte und probierte.

Jelly Bellys sind eine Art fingerkuppengroße Bonbons aus Gelee mit farbigem Guss darüber, die es in immer 40 offiziellen Sorten, also Farben und Geschmacksrichtungen gibt. Darunter gibt es so einfache Dinge wie Zitrone oder Lakritz. Der eigentliche Witz an den Dingern sind aber so exotische Sorten wie Erdbeer-Käsekuchen, Geröstete Marshmallows, Erdnußbutter, Pina Colada, Jalapenos (echt verdammt scharf!), Champagnerpunsch, Cremesoda, Cappuccino, Honolulusaft oder Butter-Popcorn. Echt eine irre Mischung, die es da immer gibt!

Der Trend der Jelly Bellys ist natürlich aus den USA nach Europa übergeschwappt. Auch hierzulande finden sich in Läden wie arko oder grossen Kaufhäusern mit Trüffeltheke und so auch eine Ecke mit Jelly Bellys. Normalerweise mischt man sich die Böhnchen selbst in eine kleine Plastiktüte. Also aus grossen Behältern und mit kleinen Schäufelchen. Dabei sind aber meistens nicht alle Sorten vorhanden, da manche einfach nicht so beliebt sind. Deshalb werden die 40 offiziellen Sorten auch öfter mal geändert, nur etwa die Hälfte sind dauerhaft verfügbare \"Klassiker\". 100 Gramm kosten dann an so einer Theke etwa 2,20. Das ist ganz schön happig, besonders wenn man da an der Kasse steht und die Portion, für die man da so viel hinblättern soll, nach so wenig aussieht.

Man täuscht sich allerdings, denn man sollte sich lieber nur ein bis zwei Böhnchen zur Zeit in den Mund stecken, obwohl sie so klein sind. Sie schmecken dann für ihre Grösse erstaunlich stark aber entsprechend kurz nach em jeweiligen Geschmack. Bei fast allen Sorten (ausser Jalapenos und so) gibt es einen süß-künstlichen Unterton im Geschmack, der nicht jedermanns Sache ist. Richtig schmecken tut eigentlich nur die Glasur, das eigentliche Gelee (macht vielleicht 60% des Böhnchens aus) schmeckt eigentlich nach gar nichts, hat aber eine angenehme Konsistenz.

So eine 3-Euro-Tüte hält dann schon eine ganz Weile. Allerdings schaufelt man sie dann auch ununterbrochen in sich hinein weil man mit dem kurzen Geschmackserlebnis in der Länge irgendwie nie zufrieden ist und ständig \"nachfüllt\". Sollte man aber eigentlich lassen, denn die Farb- und Aromastoffe da drin scheinen ganz schön auf den Magen zu kloppen. Man muss sich ja auch mal vorstellen, wie man so kleine Böhnchen so kräftig in Farbe und Geschmack hinbekommt. Uuuaahhh... aber lecker!

Alternativ zum selber mischen kann man sich auch fertige Mischungen in Tüten oder klenen Kartoons kaufen, die dann auch preislich günstiger sind. Ich mixe allerdings immer selber, da die Dinger für mich was besonderes bleiben sollen. Zum Beispiel als dezente Nascherei im Thalia-Theater in Hamburg... dauernd könnte ich die Dinger nicht essen!

Die Inhaltsstoffe und Rezepturen werden ständig verbessert und damit schmecken die Jelly Bellys heute schon viel besser als damals bei meinem ersten test vor ein paar Jahren. Es gibt auch kleine Broschüren mit \"Rezeptanleitungen\", wie man gewisse Sorten miteinander in den Mund stecken kann und das dann einen wiederum spezifischen Geschmack ergibt. Lustige Sache, habe ich auc schon mal probiert!

Die zur zeit offiziellen Sorten kann man auf www.jellybelly.de sehen. Allerdings snd das nicht immer die, die man auch im handel bekommt. Da ind oft noch ältere oder andere Sorten dabei. Das heisst aber nicht, dass die abgelaufen wären oder so! Kann man bedenkenlos noch essen!

Fazit: Mal etwas anderes, eine nette Nascherei mit gewissem Unterhaltungswert. Man kann sogar Ratespiele veranstalten, denn so ganz eindeutig erkennt man bestimmte Geschmäker dann doch nicht immer. Wer kommt schon auf Honululusaft oder so? Ich werde die Dinger demnächst mal auf irgend einer Privatparty auf den Tisch bringen. Mal sehen, wie das wird! Aber nicht mit bekifften Leuten, die schlingen ja alles weg...

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