Jerusalem Testbericht

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Erfahrungsbericht von Lama40

Es stimmt mich traurig

Pro:

sehr interessant und sehenswert

Kontra:

die vielen Unruhen SCHADE

Empfehlung:

Ja

hy Interresierte,
im April (2000) war meine Familie einen Tag in Israel, Bestandteil einer Mittelmehrkreuzfahrt.
Israel ist ein kleines Land und nicht größer als unser Bundesland Hessen. Die Tour führte
durch das Land nach Bethlehem und Jerusalem.

Ich war sehr beeindruckt. Irgendwie hatte ich mir diese Stadt und die Größenverhälnisse anders vorgestellt. In Bethlehem haben wir die Geburtskirche -die über der Geburtsstätte Christi gebaut ist,
besucht. Sehr viele Menschen besuchen diesen Ort, um die Felsengrotte in der Jesus -also kein Stall_
geboren wurde, zu sehen und dort zu beten. Bethlehem liegt im autonomen Gebiet der Palistinäzer.
Dann ging die Fahrt nach Jerusalem. Das waren gerade mal 10 Minuten.

Allein das Gefühl das die ganzen christlichen Stätten, die man so kennt, so dicht beisammen liegen, war schon überwätigend.

Jerusalem ist nicht eine Großstadt, so wie sie sich vorstellt oder wie man es gewöhnt ist. Die Gebäude
sind recht klein und sind auf vielen Hügeln verteilt. Überall in der Stadt ist Militär zu sehen.
Einen Basar in der Altstadt war die nächste Station. Es gibt einen christlichen, moslemischen und jüdischen
Teil. Ich hätte eher einen solchen Basar nach Instanbul oder so vermutet. Ein unheimliches Treiben in den engen Gassen. Einfach toll. Dann ging es zum Berge Gholgata. Es ist eigentlich nur eine Erhebung.
Dort konnte man die Kreuzigungsstätte besuchen.

Weiter ging es zur Klagemauer. Hier kann man seinen Kummer -getrennt nach Männchen und Weibchen-los werden und ich war erstaunt, wieviele Menschen dies auch tun. Auch als Tourist darf man sich dort niederlassen.
Wenn ich heute an die schlimmen Bilder denke, wie der Vater und sein Kind gerade an dieser Mauer schrecklich sterben, werde ich sehr traurig. Eine so wunderschöne Stadt, mit einer so alten
religiösen -und nicht nur christlichen- Geschichte, ist Schauplatz solcher Grausamkeiten.

Ich kann nur hoffen, daß sich die kriegerischen Parteien einigen, damit viele Menschen, die diese Stadt besuchen möchten, dies auch können. Denn heute ist es zu gefährlich, und ich
Glaube wir hatten im April/2000/ Glück.

Euer Lama40

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