Jim Beam Original Testbericht
Auf yopi.de gelistet seit 09/2011
- Geschmack:
- Geruch:
- Wirkungsgrad:
- Nachwirkungen:
- Design der Verpackung:
- Kultstatus:
Erfahrungsbericht von Gemeinwesen
Der Grundstoff fürs selbst fabrizierte billige Alcopop-Getränk
Pro:
Ach, herrje.
Kontra:
Ohauerha.
Empfehlung:
Nein
Zu sagen, ich sei kein großer Fan von Bourbon Whiskey, wäre stark untertrieben. Whiskey, den mit „e“ mittenmang, mag ich zwar auch; aber nur, wenn er aus Irland stammt. Bourbon ist für meine Begriffe eine ziemlich langweilige, geschmacklich wenig komplexe Brühe. Ich verbinde mit Bourbon Bilder von Trucker- und Biker-Spelunken und alle anderen Arten von Etablissements, in denen man(n) sich einen schnellen Rausch verschaffen kann.
Bourbon darf man meinetwegen auch aus den breiten, dickwandigen Tumblern trinken, die viele Menschen noch immer für die Whisk(e)y-Gläser par excellence halten. Von mir aus darf man in die auch noch Eiswürfel geben, und ich habe auch nichts dagegen einzuwenden, wenn man Jim Beam mit Cola auffüllt.
Denn das ist Jim Beam in meinen Augen: Grundstoff fürs Pennäler-Gesöff „Whiskey Cola“. Ich kenne es aus meiner eigenen Schulzeit, und ich habe mir die Welt an mehr als nur einem Abend mit dieser Mischung lustig getrunken. Je nun, Jugendsünden allzumal.
Heute käme ich nicht einmal im Traum auf den Gedanken, eine Flasche Jim Beam zu kaufen. Zum einen, weil mir Bourbon per se nicht wirklich schmeckt – mich stört daran die parfümierte, leicht seifig-süßliche Note, die wahrscheinlich genau das ist, was andere Leute an Bourbon schätzen. Zum anderen halte ich Jim Beam für keinen besonders guten Bourbon. Wann immer ich im Laufe der Jahre mit anderen Whisk(e)y-Fans darüber diskutiert habe, ob man neben den geliebten schottischen Single Malts denn wohl auch einen Borbon gelten lassen könne, fiel immer wieder der gleiche Name: “Maker’s Mark“. Den kenne ich, seitdem ich in einem Preisausschreiben eine Flasche davon gewonnen habe, selbst, und ich schließe mich dem Urteil an: wenn schon Bourbon, dann Maker’s Mark.
Jim Beam hingegen überlasse ich auch weiterhin gern der Whiskey-Cola-Fraktion. Die wird mit der Mischung aus Billig-Sprit und Zuckerbrause ihre Erfahrungen sammeln und dann entweder irgendwann erwachsen werden und sich bei dem Gedanken an den Longdrink aus Schülertagen schütteln – oder auf ewig weiter Jim Beam und Cola in sich hinein schütten und damit selig werden.
Wogegen ja auch prinzipiell nichts einzuwenden ist, da de gustibus etc. pp.
26 Bewertungen, 8 Kommentare
-
03.08.2007, 18:41 Uhr von speedy13
Bewertung: sehr hilfreichDas Beste an diesem Whiskey ist wohl die Werbung.
-
17.01.2007, 14:10 Uhr von krullinchen
Bewertung: sehr hilfreich.•:*¨¨*:•.sehr hilfreich.•:*¨¨*:•.
-
15.12.2006, 00:30 Uhr von bigmama
Bewertung: sehr hilfreichlg Anett
-
14.12.2006, 19:38 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichsh, LG Biggi :-)
-
14.12.2006, 14:36 Uhr von LittleSparko
Bewertung: sehr hilfreichlg, daniela
-
14.12.2006, 12:07 Uhr von woodhacker
Bewertung: sehr hilfreichkann nur zustimmen
-
14.12.2006, 11:57 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichsh :o)
-
14.12.2006, 11:55 Uhr von waltraud.d
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
Bewerten / Kommentar schreiben