Jim Beam Original Testbericht

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ab 16,17
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5 Sterne
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4 Sterne
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Summe aller Bewertungen
  • Geschmack:  sehr gut
  • Geruch:  sehr gut
  • Wirkungsgrad:  hoch
  • Nachwirkungen:  gering
  • Design der Verpackung:  sehr gut
  • Kultstatus:  sehr hoch

Erfahrungsbericht von Hopsten

Wohl bekomm\'s Jim

4
  • Geschmack:  sehr gut
  • Geruch:  gut
  • Wirkungsgrad:  sehr gering
  • Nachwirkungen:  keine
  • Kaufanreiz:  Preis

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Nicht jedem wird zur Jahreswende der Alkohol super bekommen sein. Schlecht ging es sicher denen, die wahllos alles durcheinander tranken. Besser dran sind die, die bei einer Sorte blieben. Bei uns stand plötzlich eine Flasche Whiskey auf dem Tisch. Klar, sie gehörte uns, doch ich hatte nicht vor, sie in die Runde zu werfen. Mein Mann mag ihn ganz gern und ich trinke ihn gelegentlich mit Cola gemischt. Aber wirklich nur gelegentlich. So, nun stand sie da und fand natürlich pfeilschnell reißenden Absatz.

Ich hatte sie schon lange vor Silvester gekauft und bezahlte für die 70cl Flasche mit 40% Vol. ca. 11 Euro. Drauf steht The Worlds Nr.1 Bourbon. Jim Beam Kentucky Straight Bourbon Whiskey. Die Flasche ist eigentlich unspektakulär. Es ist einfaches,klares Glas. Die Beschriftung des Etikettes ist nicht wirklich auffallend. Weiß, rot und schwarz sind die Farben und es steht alles auf englisch drauf. Da heißt es, dass der Urvater des Jim Beam Jacob Beam war und das Produkt seit sechs Generationen in der Familie hergestellt wird. Auf der einen Seite der Flasche kann man die sechs Herren, einschließlich Geburts- und Sterbedatum, begutachten. Eine hohe Qualität wird diesem Feinest Bourbon bescheinigt.

Verschlossen ist die Flasche durch einen simplen Plastikschraubverschluss. Sieht nicht gerade extravagant aus, passt aber mit der weißen Farbe zur ganzen Flasche. Und er ist dicht, der Deckel. Also Whiskey ist nicht unbedingt mein Lieblingsgetränk, doch gemeinsam mit meinem Mann genehmige ich mir schon mal ein Schlückchen. Der Geruch des Jim Beam ist für mich schon stark. Sehr kraftvoll dringt das Aroma aus dem Flaschenhals und ich weiche meistens sofort ein Stück zurück, weil es für mich schon fast zu stark ist. Der Geruch erinnert mich, Whiskeykenner werden es mir verzeihen, immer leicht an Sprit oder Petroleum *g* wobei ich den Spritgeruch nicht abartig finde.

Im Glas sieht der Whiskey echt klasse aus. Das Getränk wirkt irgendwie ölig auf mich. Klar, ich probierte den Jim Beam auch pur, musste ich ja, um eine subjektive Aussage machen zu können. Der Whiskey ist stark und scharf. Für Gelegenheitswhiskeytrinker sicher immer wieder gewohnheitsbedürftig. Der Alkohol steigt mir immer sofort in die Nase und wenn ich das Zeug nicht gleich runterschlucke brennt es auf der Zunge. Ja, der Jim ist mächtig scharf. Doch läuft das Zeugs dann langsam die Kehle hinunter, breitet sich im Hals, Rachen und wenig später im Magen eine wohlige Wärme aus. Für so richtig durchgefrorene Kollegen ist das bestimmt eine Wohltat.

Bei mir breitet sich die Wärme wohltuend aus aber das trifft leider auch auf den Alkoholgehalt zu. Als ungeübte Whiskeytrinkerin, bin ich sofort nach einem Schluck, leicht benebelt. Im Mund habe ich ein leicht taubes Gefühl und einen komischen Geschmack. Die Wirkung des Whiskeys ist für mich besser als das Trinken selbst. Nun denn, nicht jeder muss Whiskey pur wahnsinnig gern mögen. Ich mische ihn mir ganz gern mal in eine Cola. Aber dann nehme ich nur einen „winzigen Schlock“. Der Whiskey darf für mich nicht die Oberhand haben. Er muss angenehm im Hintergrund bleiben. Dafür ist der Jim Beam klasse geeignet. Dieses rauchige, kraftvolle Aroma passt sehr gut zu der süßen Cola. Aber auch von der Mischung trinke ich höchstens ein Gläschen. Dann ist Schluss. Mit einem Eiswürfel im Glas mag ich ihn noch lieber auch klimpert das Eis immer so beruhigend beim Schwenken des Glases.

So ein Jim Beam ist ein Getränk, dass man schon langsam und genüsslich schlürfen sollte, immer in kleinen Schlucken. Und übertreiben sollte man es besser auch nicht. *g*


Hopsten

50 Bewertungen