Erfahrungsbericht von hsk_de
Der Gigant für Raumausstatter
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Seit langem bin ich ein Fan von Wirtschaftssimulationen und fand vor ein paar Tagen das PC-Spiel Hotel Gigant im Regal. Natürlich musste ich es sofort kaufen.
Zuhause angekommen wurde die Verpackung aufgerissen. Herausfielen eine Anleitung von ca. 50 Seiten und die Installations-CD. Die Anleitung wird natürlich nicht gelesen, sondern die CD ins Laufwerk geschoben und die Installation gestartet bzw. sie startet automatisch.
Installation
Die Installation läuft Problemlos. Mindestvoraussetzungen für die Installation sind:
Windows98, Windows ME, Windows2000 oder WindowsXP (WindowsNT wird nicht unterstützt)
350 MHz Intel Pentium II
64 MB RAM
610 MB freier Speicher plus 300MB für Auslagerungsdateien
16 MD 3D-Grafikkarte
und natürlich Soundkarte, Tastatur und Maus.
Nach der erfolgreichen Installation starte ich Hotel Gigant. Doch was ist das? Es werden Daten von der CD-ROM gelesen, doch nach wenigen Sekunden schaltet das CD-Rom wieder ab. Auf dem Bildschirm tut sich gar nichts. Noch mal auf Icon vom Hotel Gigant geklickt. Nichts. Nach mehreren Neustarts des Rechners und Deaktivierung einiger Programme wurde der Hotel Gigant dann doch geladen. Auf der Homepage (www.hotelgigant.de) wird ein Update Angeboten, das die Probleme bei Laden beheben soll. Nach Installation des Updates waren die Startprobleme behoben.
Das Spiel
Es stehen zwei Modi zur Auswahl: Kampagnen und Zufallsspiele. Für den Anfänger gibt es Ausbildungskampagnen, die alle Funktionen erklären und kleine Aufgaben enthalten. Der Schwierigkeitsgrad steigert sich mit jeder Kampagne. Ziel einer jeden Kampagne ist es, bestimmte vorgegebenen Ziele (Gewinn, Anzahl Gäste, Grad der Zufriedenheit der Gäste...) zur erreichen. Hierzu muss ein Hotel gebaut, oder ein bestehendes Hotel erweitert werden.
Hotelbau
Als erstes sucht man sich eine Stadt aus, in der das Hotel gebaut werden soll. Die Städte unterscheiden sich in der Anzahl der erwarteten Besucher und in den unterschiedlichen Wünschen der Gäste. So werden in Las Vegas mehr Touristen erwartet, die in Restaurants essen wollen und sich in Spielhallen unterhalten wollen. Während in Tokio Business-Gäste erwartet werden, die Besprechungsräume im Hotel voraussetzen.
Innerhalb der Stadt wird nun ein Bauplatz für das eigenen Hotel ausgewählt. Die Bauplätze haben natürlich unterschiedliche Preise, die von den Eigenschaften des Bauplatzes (Meerblick, Stadtrand...) abhängig sind.
Hat man einen geeigneten Bauplatz gefunden, muss man sich nun zwischen 15 unterschiedlichen Hoteltypen entscheiden und das Hotel bauen.
In einigen Szenarien ist das Hotel bereits vorgegeben. Hier entfällt die Auswahl der Stadt und des Bauplatzes.
Innenausstattung
Nachdem das Hotel gebaut ist, hat man das erste Geld ausgegeben und ist Eigentümer eines nackten Hotels. Jetzt beginnt die eigentliche Arbeit. Die Räume müssen eingerichtet werden. Hier reicht es nicht aus, die Größe und Position der Räume zu definieren, nein jeder Raum will individuell eingerichtet werden. Je mehr Möbel um so besser.
Lobby
Ohne die Lobby läuft gar nichts. Mindestens eine Rezeption und ein Kassenschalter müssen schon vorhanden sein. Besser ist es natürlich, weitere Einrichtungen wie Infoständer und Hinweistafeln zu installieren. Natürlich wollen die Gäste auch in der Lobby einige Annehmlichkeiten: Sofa, Tisch, Telefon und natürlich die Beleuchtung sollten nicht fehlen.
Gästezimmer
Die Gästezimmer bestehen aus dem eigentliche Wohnraum und einem Badezimmer. Zusätzlich können separate Schlafzimmer für Suiten gebaut werden. Hat man den Grundriss eines Raumes festgelegt beginnt die Innenausstattung: Betten, Schränke, Tische, Stühle, Sofa, Telefon, Fernseher, Videorecorder, Minibar, Safe, Toilette, Dusche, Badewanne, Waschbecken, Lampen, Bilder , Blumen, Obstschale, Uhren, Vasen, Teppiche, Fenster, Tapeten, Fußbodenbelag und weitere ca. 35.000 Teile. Na ja, ganz so viele sind es wohl nicht, aber ich hatte den Eindruck, das Einrichten hört nicht mehr auf. Hat man nun eine Zimmertyp definiert, kann man diesen Typ natürlich beliebig oft im Hotel benutzen. Aber reich ein Typ aus? Natürlich nicht. Ein Doppelzimmer wäre noch sehr hilfreich. Also das ganze noch mal von vorne. Grundriss festlegen, Inventar: Betten, Schränke.....Jetzt noch eine Suite: Grundriss festlegen, Inventar.......Wem das noch nicht reicht, der kann noch entscheiden, welche Seife, Shampoo und Badeschaum angeboten wird, ob der Fernseher mit Kabelanschluss oder Satellit ausgestattet ist und vieles mehr.
Ein Großer Teil des Hotels ist nun Fertig, das Hotel kann eröffnet werden. Aber es gibt natürlich noch mehr Einrichtungen im Hotel, die man selbst gestalten kann. Die weiteren Räume sind optional, das heißt es werden nicht alle Einrichtungen benötigt, aber es ist sinnvoll, einiges davon zu bauen, um es den Gästen so angenehm wie möglich zu gestalten..
So kann man nun je nach je nach Lust und Laune (Geld) weitere Räume bauen und gestalten: Restaurant, Bar, Fitnessclub, Hallenbad, Business Center, Game Center oder eine Bibliothek.
Es ist glaube ich überflüssig zu sagen, das alles natürlich seinen Preis hat. Annehmlichkeit kostet viel Geld
Hotelbetrieb
Hat man das Hotel nach den eigenen Wünschen gestaltet, kann das Hotel eröffnet werden und der Hotelbetrieb beginnt. Ohne Werbung kommt natürlich kein Gast. Also werden erst mal Werbekampagnen gestartet und Pauschalangebote erstellt, die zusätzliche Gäste anlocken sollen. Gefällt das Hotel den Gästen, wird es sich langsam mit Leben füllen.
Um immer auf den laufenden Stand zu bleiben, gibt es eine Vielzahl von Informationen über die Wirtschaftlichkeit des Hotels, die Zufriedenheit der Gäste, Qualität der Zimmer und Einrichtungen und natürlich über die Zimmerbelegung.
Ziel ist es nun, das Hotel möglichst effektiv zu führen, und die vorgegebenen Ziele zu erreichen.
Grafik
Es gibt drei Verschieden Ansichten.:
Isometrischen Ansicht – „Schräg von oben“ Die normale Ansicht um sich das Leben im Hotel anzusehen.
Perspektivische Ansicht – „als Gast mittendrin“ geht man durch das Hotel.
Draufsicht – Direkt von oben eignet sich besonders zum bauen von Räumen.
Die Grafik ist recht gut. Es sind viele Details der Räume erkennen und man sieht die Gäste wie sie im Hotel leben.
Sound
Na ja, Sound? Es gibt Geräusche. Je nachdem was man gerade sieht, hört man das Gemurmel der Gäste im Restaurant, den Fernseher im Gästezimmer und ein paar akustische Signale.
Fazit
Hotel Gigant ist eine Wirtschaftssimulation ohne viel Schnick-Schnack. Die Spielidee, ein Hotel zu bauen und zu managen ist nicht sehr atemberaubend. Das wesentliche an diesem Spiel ist es das Hotel so zu bauen, das die Gäste zufrieden sind. Nun noch ein bisschen Werbung und der Erfolg stellt sich ein. Trotz der vielen Gestaltungsmöglichkeiten innerhalb des Hotels, ist doch alles sehr durchschaubar gestrickt. Das meiste funktioniert nach dem Motto je teuerer, umso besser. Ob die Möbel nun stilgerecht zusammengestellt werden ist hierbei nebensächlich.
Für eingefleischte Fans von Wirtschaftssimulationen ist das Spiel sicherlich interessant, alle anderen sollten die Finger davon lassen.
© 2002 hsk_de
Zuhause angekommen wurde die Verpackung aufgerissen. Herausfielen eine Anleitung von ca. 50 Seiten und die Installations-CD. Die Anleitung wird natürlich nicht gelesen, sondern die CD ins Laufwerk geschoben und die Installation gestartet bzw. sie startet automatisch.
Installation
Die Installation läuft Problemlos. Mindestvoraussetzungen für die Installation sind:
Windows98, Windows ME, Windows2000 oder WindowsXP (WindowsNT wird nicht unterstützt)
350 MHz Intel Pentium II
64 MB RAM
610 MB freier Speicher plus 300MB für Auslagerungsdateien
16 MD 3D-Grafikkarte
und natürlich Soundkarte, Tastatur und Maus.
Nach der erfolgreichen Installation starte ich Hotel Gigant. Doch was ist das? Es werden Daten von der CD-ROM gelesen, doch nach wenigen Sekunden schaltet das CD-Rom wieder ab. Auf dem Bildschirm tut sich gar nichts. Noch mal auf Icon vom Hotel Gigant geklickt. Nichts. Nach mehreren Neustarts des Rechners und Deaktivierung einiger Programme wurde der Hotel Gigant dann doch geladen. Auf der Homepage (www.hotelgigant.de) wird ein Update Angeboten, das die Probleme bei Laden beheben soll. Nach Installation des Updates waren die Startprobleme behoben.
Das Spiel
Es stehen zwei Modi zur Auswahl: Kampagnen und Zufallsspiele. Für den Anfänger gibt es Ausbildungskampagnen, die alle Funktionen erklären und kleine Aufgaben enthalten. Der Schwierigkeitsgrad steigert sich mit jeder Kampagne. Ziel einer jeden Kampagne ist es, bestimmte vorgegebenen Ziele (Gewinn, Anzahl Gäste, Grad der Zufriedenheit der Gäste...) zur erreichen. Hierzu muss ein Hotel gebaut, oder ein bestehendes Hotel erweitert werden.
Hotelbau
Als erstes sucht man sich eine Stadt aus, in der das Hotel gebaut werden soll. Die Städte unterscheiden sich in der Anzahl der erwarteten Besucher und in den unterschiedlichen Wünschen der Gäste. So werden in Las Vegas mehr Touristen erwartet, die in Restaurants essen wollen und sich in Spielhallen unterhalten wollen. Während in Tokio Business-Gäste erwartet werden, die Besprechungsräume im Hotel voraussetzen.
Innerhalb der Stadt wird nun ein Bauplatz für das eigenen Hotel ausgewählt. Die Bauplätze haben natürlich unterschiedliche Preise, die von den Eigenschaften des Bauplatzes (Meerblick, Stadtrand...) abhängig sind.
Hat man einen geeigneten Bauplatz gefunden, muss man sich nun zwischen 15 unterschiedlichen Hoteltypen entscheiden und das Hotel bauen.
In einigen Szenarien ist das Hotel bereits vorgegeben. Hier entfällt die Auswahl der Stadt und des Bauplatzes.
Innenausstattung
Nachdem das Hotel gebaut ist, hat man das erste Geld ausgegeben und ist Eigentümer eines nackten Hotels. Jetzt beginnt die eigentliche Arbeit. Die Räume müssen eingerichtet werden. Hier reicht es nicht aus, die Größe und Position der Räume zu definieren, nein jeder Raum will individuell eingerichtet werden. Je mehr Möbel um so besser.
Lobby
Ohne die Lobby läuft gar nichts. Mindestens eine Rezeption und ein Kassenschalter müssen schon vorhanden sein. Besser ist es natürlich, weitere Einrichtungen wie Infoständer und Hinweistafeln zu installieren. Natürlich wollen die Gäste auch in der Lobby einige Annehmlichkeiten: Sofa, Tisch, Telefon und natürlich die Beleuchtung sollten nicht fehlen.
Gästezimmer
Die Gästezimmer bestehen aus dem eigentliche Wohnraum und einem Badezimmer. Zusätzlich können separate Schlafzimmer für Suiten gebaut werden. Hat man den Grundriss eines Raumes festgelegt beginnt die Innenausstattung: Betten, Schränke, Tische, Stühle, Sofa, Telefon, Fernseher, Videorecorder, Minibar, Safe, Toilette, Dusche, Badewanne, Waschbecken, Lampen, Bilder , Blumen, Obstschale, Uhren, Vasen, Teppiche, Fenster, Tapeten, Fußbodenbelag und weitere ca. 35.000 Teile. Na ja, ganz so viele sind es wohl nicht, aber ich hatte den Eindruck, das Einrichten hört nicht mehr auf. Hat man nun eine Zimmertyp definiert, kann man diesen Typ natürlich beliebig oft im Hotel benutzen. Aber reich ein Typ aus? Natürlich nicht. Ein Doppelzimmer wäre noch sehr hilfreich. Also das ganze noch mal von vorne. Grundriss festlegen, Inventar: Betten, Schränke.....Jetzt noch eine Suite: Grundriss festlegen, Inventar.......Wem das noch nicht reicht, der kann noch entscheiden, welche Seife, Shampoo und Badeschaum angeboten wird, ob der Fernseher mit Kabelanschluss oder Satellit ausgestattet ist und vieles mehr.
Ein Großer Teil des Hotels ist nun Fertig, das Hotel kann eröffnet werden. Aber es gibt natürlich noch mehr Einrichtungen im Hotel, die man selbst gestalten kann. Die weiteren Räume sind optional, das heißt es werden nicht alle Einrichtungen benötigt, aber es ist sinnvoll, einiges davon zu bauen, um es den Gästen so angenehm wie möglich zu gestalten..
So kann man nun je nach je nach Lust und Laune (Geld) weitere Räume bauen und gestalten: Restaurant, Bar, Fitnessclub, Hallenbad, Business Center, Game Center oder eine Bibliothek.
Es ist glaube ich überflüssig zu sagen, das alles natürlich seinen Preis hat. Annehmlichkeit kostet viel Geld
Hotelbetrieb
Hat man das Hotel nach den eigenen Wünschen gestaltet, kann das Hotel eröffnet werden und der Hotelbetrieb beginnt. Ohne Werbung kommt natürlich kein Gast. Also werden erst mal Werbekampagnen gestartet und Pauschalangebote erstellt, die zusätzliche Gäste anlocken sollen. Gefällt das Hotel den Gästen, wird es sich langsam mit Leben füllen.
Um immer auf den laufenden Stand zu bleiben, gibt es eine Vielzahl von Informationen über die Wirtschaftlichkeit des Hotels, die Zufriedenheit der Gäste, Qualität der Zimmer und Einrichtungen und natürlich über die Zimmerbelegung.
Ziel ist es nun, das Hotel möglichst effektiv zu führen, und die vorgegebenen Ziele zu erreichen.
Grafik
Es gibt drei Verschieden Ansichten.:
Isometrischen Ansicht – „Schräg von oben“ Die normale Ansicht um sich das Leben im Hotel anzusehen.
Perspektivische Ansicht – „als Gast mittendrin“ geht man durch das Hotel.
Draufsicht – Direkt von oben eignet sich besonders zum bauen von Räumen.
Die Grafik ist recht gut. Es sind viele Details der Räume erkennen und man sieht die Gäste wie sie im Hotel leben.
Sound
Na ja, Sound? Es gibt Geräusche. Je nachdem was man gerade sieht, hört man das Gemurmel der Gäste im Restaurant, den Fernseher im Gästezimmer und ein paar akustische Signale.
Fazit
Hotel Gigant ist eine Wirtschaftssimulation ohne viel Schnick-Schnack. Die Spielidee, ein Hotel zu bauen und zu managen ist nicht sehr atemberaubend. Das wesentliche an diesem Spiel ist es das Hotel so zu bauen, das die Gäste zufrieden sind. Nun noch ein bisschen Werbung und der Erfolg stellt sich ein. Trotz der vielen Gestaltungsmöglichkeiten innerhalb des Hotels, ist doch alles sehr durchschaubar gestrickt. Das meiste funktioniert nach dem Motto je teuerer, umso besser. Ob die Möbel nun stilgerecht zusammengestellt werden ist hierbei nebensächlich.
Für eingefleischte Fans von Wirtschaftssimulationen ist das Spiel sicherlich interessant, alle anderen sollten die Finger davon lassen.
© 2002 hsk_de




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