Kaiserschmarrn Testbericht

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Erfahrungsbericht von RandalFlag2

Ich erzähle Euch einen Schmarrn... lecker!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Hallo ihr lieben Feinschmecker!
Heute präsentiere ich euch mal zur Abwechslung mein Lieblingsrezept zum Selbermachen, den Kaiserschmarn.

Vorweg will ich euch noch sagen dass der Kaiserschmarn eine sehr süße, aber köstliche Mahlzeit ist. Wer aber auf seine Figur achten will oder Diät macht sollte gar nicht erst daran denken den Kaiserschmarn nachzumachen, er ist eine wahre Kalorienbombe. Na ja, Nachmachen ist kein Problem, aber essen...
Also, wer ein Freund von süßen Eierspeisen ist und dazu noch ein Leckermäulchen könnte sich dafür umso mehr interessieren.

Hier nun mal die Zutaten für 3 Portionen:
Man nehme...
- 240 Gramm Mehl
- ca. 0,375 Liter Milch
- 6 Eier
- eine gute Prise Salz
- Butterschmalz

nötige Utensilien:
- 2 Schüsseln
- ein Meßbecher
- ein Mixer (möglichst elektrisch)
- eine Pfanne
- ein Löffel oder Messer
- ein Herd (ganz wichtig!)

Zuerst wiegt ihr das Mehl (240 Gramm) und ab in die Schüssel damit. Mit dem Meßbecher wird nun die Milch auf ca. 0,375 Liter abgestimmt und die wird dann über das Mehr in der Schüssel gegossen. Nehm nun eine gute Prise Salz nach Belieben und streut alles mit hinein. Die 6 Eier werden aufgeschlagen und der gesamte Inhalt aller Eier kommt mit zu den anderen Zutaten. Da der Kaiserschmarn keine Knusperspeise werden soll vermeidet das Eindringen von Eierschalen, werft also die Schalen in den Müll. Und nun haben wir eine schöne Pampe die nur darauf wartet weiter bearbeitet zu werden. Dreht inzwischen schon mal die Herdplatte auf vollste Stufe auf und stellt die Pfanne drauf (kein Teflon!). Nehmt den Mixer und mixt damit die ganzen Zutaten 3 bis 5 Minuten so richtig durch bis ein flüssiger, leicht schäumiger Teig entsteht. Keine Gnade wenn es um das Mixen geht! Das Zeug muss flüssig werden. Versucht während dem Mixen jede Stelle der Schüssel mal zu erwischen, denn am inneren Rand lagern sich Mehlreste ab die mit dem Mixer verhindert werden können.

Wenn ihr damit fertig seid ist die Herdplatte heiss genug um mit dem Kochen zu beginnen. Nehmt Löffel oder Messer und gebt einen ordentlchen Klumpen Butterschmalz in die Pfanne. Dadurch gelingt der Kaiserschmarn prima und bekommt einen guten Geschmack. Wenn ihr kein Butterschmalz haben solltet kann notfalls auch normale Margarine verwendet werden, aber damit schmeckt der Kaiserschmarn nicht ganz so toll.
Ist also der Butterschmalz in der heissen Pfanne zerlaufen solltet ihr schnell so viel Teig darübergiessen bis der gesamte Pfannenboden geschwemmt ist. Jetzt bleibt keine Zeit, denn der Teig muss bearbeitet werden. Nehmt Löffel oder Messer zur Hand und zerstreut den Teig bis er sich sehr bald zu mehreren Klumpen bildet. Je nach Geschmack können die Klumpen immer weiter zerkleinert werden. Ihr solltet daher ein paar grosse und kleinere Klumpeln machen, so wie es euch am besten schmeckt. Ich bevorzuge grosse, da ist irgendwie mehr Geschmack drin. Aber ihr könnt den Teig so bearbeiten wie ihr wollt. Es gibt nichts einfaches als den Teig einfach mit Löffel oder Messer in der Pfanne zu zerfetzen, das kann mit Sicherheit auch ein Amateurkoch.
Schüttelt gelegentlich die Pfanne während die Klumpen leicht braun werden. Dreht sie auch mal um damit jede Seite genug Bräunung bekommt und dann ab damit in eine weitere Schüssel. Ihr könnt den fertigen Kaiserschmarn im Herd warm halten, denn es geht noch weiter.
Jetzt beginnt alles wieder von vorne. Butterschmalz in die Pfanne, Teig bis der Pfannenboden geschwemmt ist und den Teig bearbeiten bis ihr leicht gebräunte Klumpen habt. Das ganze geht so lange bis ihr keinen flüssigen Teig mehr habt. Vergesst aber nicht nach der zweiten oder dritten Ladung die Herdplatte um ein Viertel bis Drittel runterzustellen, sonst wird die Pfanne zu heiss und der Kaiserschmarn brennt schneller an.
Wenn ihr mit allem fertig seid könnt ihr den fertigen Schmarn auf drei Teller verteilen und dann gibts Futter!!!

Über den Kaiserschmarn wird Puderzucker gestreut, jeder einfach so viel wie er haben will. Hervorragend passt auch Preiselbeermarmelade oder Kirschkompott dazu.

Versucht es einfach mal aus, es ist kinderleicht und schmeckt hervorragend.

Guten Appetit!

Euer Chefkoch Randal

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