Flammendes Käthchen Testbericht

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Erfahrungsbericht von Hanni64

Eine dankbare Pflanze

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Vorige Woche war bei mir Fenster putzen angesagt und da muss ich zuvor immer meine Blumen von den Fensterbänken abräumen. Ich habe verschiedene Arten Blumen bei mir stehen, unter anderem auch zwei Kalanchoen. Ich konnte mich früher nie für diese Pflanzen begeistern. Ich dachte immer das ist eine „Omablume“, denn meine Oma liebte diese Pflanzen und hatte sehr viele davon.
Vor zwei Jahren bekam ich allerdings von Eltern meiner Musikschüler zwei Exemplare davon geschenkt. Sie waren zudem noch sehr hübsch mit diversen Dekomaterial verziert und ich war erstaunt, dass mir diese Pflanzen gefallen haben.
Ich erkundigte mich also über die Pflege Kalanchoen und mittlerweile sind sie zu stattlichen, großen Pflanzen herangewachsen.

Die Kalanchoe
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Sie ist vielen auch unter dem Namen Flammendes Kätchen, Fettpflanze oder Brutblatt bekannt. Die Kalanchoe die ich beschreiben möchte hat den lateinischen Namen „Kalanchoe blossfelsdiana“ und dürfte die bekannteste ihrer Art sein. Sie stammt aus Afrika und gehören zur Familie der Dickblattgewächse, also zu den Crasulaceen.
Sie gehören zu den Kurztagpflanzen. Das bedeutet, dass man sie durch entsprechende Steuerung des Lichtes das ganze Jahr zum blühen bringen kann.

Aussehen:
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Wie schon erwähnt gehört sie zu den Dickblattgewächsen und das ist nicht zu übersehen.
Die Blätter dieser Art sind wirklich dick und sehen etwas ledrig aus. Sie sind sehr großflächig. Das größte Blatt an meiner Kalanchoe ist etwa 6cm breit und 9cm lang. Am Rand sind sie leicht gezackt und sie haben farblich ein saftiges, dunkles Grün. Aus dem Schaft der Blätter entwickelt sich ein ebenso dicker Stiel, der sich an seinem oberen Ende leicht verzweigt. Darauf entwickeln sich dann viele kleine Blüten, die sich buschig an dem Stielende anordnen.
Es gibt sie in den verschiedensten Farben. Ich habe eine Pflanze in orange und eine in gelb. Es gibt sie aber auch in weiß, rot, rosa, violett und lachsfarben. Es gibt auch unterschiedliche hohe Sorten und verschiedene Blattgrößen.
Man kann sie auch in verschiednen Größen kaufen. Es gibt sie bereits schon als Mini – Pflanze und sehen sehr schön auf Schreibtischen oder als Lückenfüller auf einer Fensterbank aus.
In unserem Handel erhältlich sind auch folgende Arten:
Kalanchoe tomentosa: blüht aber nur selten und sieht eher aus wie eine Succulente.
Kalanchoe miniata: wächst bis zu 25cm hoch und entwickelt glockenförmige Blüten.
Kalanchoe laxiflora: ist mit einem blaugrauen Überzug bedeckt und bekommt rote Blüten. Sieht exotisch aus.
Kalanchoe daigremontiana: graugrüne Blätter und glockenförmige Blüten.
Kalanchoe uniflora: eine kriechende Art mit etwa 2cm langen Blüten.
Kalanchoe schizophylla: eine klimmende Art mit langen Blättern.
Man sieht also, dass diese Pflanzenart keineswegs eintönig und langweilig ist. Es gibt sie in allen Formen und Variationen.

Haltung und Pflege:
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Die Kalanchoen sind leicht zu halten und auch für jemanden der keinen grünen Daumen hat dürfte die Pflege kein Problem sein.
Es ist nur besonders darauf zu achten, dass man sie nicht an ein Fenster mit direkter Sonneneinstrahlung stellt. Durch Sonnenlicht werden die Blätter gelb, trocknen aus und fallen ab.
Man sollte sie aber dennoch ziemlich hell stellen und ab und zu drehen, da sie sich zu dem Licht neigen. Sie vertragen normale Zimmertemperaturen wobei man sie während der Ruhephase nicht wärmer als 10°C halten sollte. Ich muss aber ehrlich gestehen, dass ich mich nicht danach richte und meine Pflanzen haben mir das bis jetzt nicht übel genommen.
Man sollte sie auch nicht zuviel gießen. Jeden zweiten oder dritten Tag reicht völlig aus und vor allen Dingen darf keine Staunässe entstehen. Nasse Füße mögen sie überhaupt nicht. Lieber ein bisschen zu trocken als zu nass.
Wenn man ihr noch etwas gutes tun möchte, kann man sie gelegentlich etwas besprühen, doch das muss nicht unbedingt sein. Es bietet sich eigentlich eher an, dass man die schönen großen, saftigen Blätter mit einem feuchten Tuch zwischendurch etwas abwischt um Staub zu entfernen. Dabei werden die Blätter auch angefeuchtet und das Blümchen bekommt zusätzlich noch ein paar Streicheleinheiten!!!!!!
Alle zwei Wochen sollte man sie etwas Düngen und hohe Sorten nach der Blüte zurückschneiden.
Mit Schädlingen oder gar Krankheiten hatte ich noch keine Probleme. Das liegt mit Sicherheit auch daran, dass sie sehr robust und wiederstandsfähig ist. Weder Läuse noch irgendeine Pilzkrankheit – nichts!

Vermehrung:
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Das habe ich allerdings noch nie versucht, doch ich weiß, dass man sie durch Aussaat oder durch Stecklinge unter Glas leicht vermehren kann.
Ob sich die Arbeit allerdings lohnt, ist fraglich, denn diese Pflanzen kosten nicht viel.

Ich habe mitterweile sehr viel Freude an meinen zwei Kalanchoen, weil sie sehr oft blühen und leicht zu pflegen sind. Die verwelkten Blüten lassen sich mit einer Schere am Stielende sehr leicht abschneiden und wenn man sie mal eine Woche alleine lässt, weil man in Urlaub ist, oder sie einfach zu gießen verisst, nehmen sie das einem auch nicht übel.
Eine Pflanze bekam mal braune Blätter und ich wusste nicht so recht was ich falsch gemacht habe, denn sie hatte keine Sonneneinstrahlung und zu trocken war sie auch nicht. Ich kam schnell drauf, dass sie einen größeren Topf brauchte, denn sie ist innerhalb eines Jahres extrem viel gewachsen. Auch das Umtopfen ist kein Problem. Es genügt handelsübliche Erde und ein Topf, der höchstens zwei Nummern größer ist als der alte.

Ich wünsche allen, die sich eine solche Pflanze zulegen, oder schon im Besitz einer solchen sind, viel Spaß und Freude mit dieser pflegeleichten, robusten und blühfleißigen Kalanchoe.



*Eure Hanni64*

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