Flammendes Käthchen Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von sylvin
Meine rosa-farbenen Blüten im Fenster
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Heute möchte ich über eine Pflanze berichten, die ich seit ca.2 Jahren besitze.
Ich bekam sie damals geschenkt: ein kleines Pflänzchen mit schönen rosanen Blüten.
Für meinen Bericht habe ich in einem Buch nachgeschlagen, was ich über die Pflanze noch erfahren kann.
Nun folgt also mein Bericht über die KALANCHOE.
Unter dem Begriff \"Kalanchoe\" versteht ein Botaniker nicht nur eine Pflanzenart sondern eine ganze Gattung. Der französische Botaniker M.Adanson benannte die Gattung nach dem chinesischen Namen \"calnkoe\".
Verbreitet ist diese Gattung, die aus etwa 200 Arten besteht, im tropischen Afrika und Asien. Eine Art ist auch in Amerika zu finden.
Es sind ein- und zweijährige Pflanzen, Halbsträucher und Sträucher. An der Sproßachse stehen die Blätter gegenständig, sind sitzend oder gestielt. Viele Arten sind sukkulent.
Die Pflanze in meinem Zimmer gehört zu den Hybriden der \"Kalanchoe blossfeldiana\". Deshalb seien hier einige Fakten zu dieser Art aufgeführt.
Die \"Kalanchoe blossfeldiana\" stammt ursprünglich aus Madagaskar und wurde etwa 1927 nach Deutschland eingeführt. Sie wächst staudenförmig, die Sproßachse ist aufrecht, wenig verzweigt,fleischig, glatt und bis zu 30 cm lang. Die Blätter sind eiförmig (etwa 7 x 4 cm), dunkelgrün und der Rand ist buchtig gekerbt. Die Pflanzen haben viele Blüten, die etwa 1 cm groß sind und scharlachrot leuchten. Blütezeit ist von Januar bis April.
Die \"Kalanchoe blossfeldiana\"-Hybriden werden oft auch als \"Flammendes Kätchen\" bezeichnet - eine Name, der sicher vielen von euch bekannt ist.
Entstanden sind diese Pflanzen durch Selektion und Kreuzung (z.B. mit \"Kalanchoe flammea Stapf\"). Man findet hochwüchsige Sorten mit größeren Blüten und niedrige mit kleineren Blüten. Diese Kalanchoe sind mehrjährig. Die Blätter sind ebenfalls eiförmig, dunkelgrün und mit einem buchtig eingeschnittenem bis gekerbtem Rand. Die Blütenstände sind kurz oder verlängert. Die 1 bis 2 cm großen Blüten können die Farben gelb, orange, lachsrot, scharlach oder kaminrot haben und treten vor allem in den Monaten Februar bis Mai auf. Blühen die Pflanzen zu anderen Zeiten, so sind sie wohl einer Kurztagsbehandlung unterzogen worden.
Meine Erfahrungen zu Haltbarkeit, Pflege und Vermehrung
*-*-*-*-*-*-*-*-*-*-*-*-*-*-*-*-*-*-*-*-*-*-*-*-*-*-*-*-*-*-*-*-*-*-*-*-*-*
Die Pflanze ist sehr unempfindlich. Bei mir steht die Pflanze im Südfenster, so daß sie also sehr viel Sonne aushalten muß. Aber auch in Fenstern mit weniger Sonne kann die Pflanze stehen. Wie schon oben erwähnt, bringt diese Pflanze wirklich viele Blüten hervor. Und wenn ich sie dann blüht, blüht sie bei mir auch einige Monate lang: immer an der Spitze entstehen neue Blüten, und die alten (verblühten) Blüten bleiben demzufolge an der Pflanze.
In meinem Zimmer sind die Temperaturen stets sehr hoch (d.h. höher als 25°C), aber laut meinem Buch reichen der Pflanze im Winter Temperaturen von 12 bis 18°C (minimal 8°C). Gegossen werden soll mäßig, besonders wenn die Pflanze kühler steht. Dazu kann ich nur sagen, daß ich meine Pflanze eine ganze Zeit lang nicht zum Blühen bekommen habe, und als ich nicht mehr so viel gegossen habe, hat sie auch begonnen, wieder zu blühen. Auch habe ich meine Pflanze mittlerweile auf Seramis. Aber ich glaube, daß der Unterschied nicht so wesentlich ist. Laut Buch ist sandige Garten- oder Komposterde geeignet, d.h. daß die Erde das Wasser nicht staut und so zu zuviel Nässe führt.
Verpflanzen kann man die Kalanchoe zwischen Februar und August. (Ich habe gerade heute umgetopft)
Die Düngung soll stickstoffarm in der Vegetationsperiode nach jeweils 2 bis 4 Wochen erfolgen. (Aber ich dünge nur sehr selten.)
Ich habe auch schon Ableger gezogen: dazu habe ich einfach einige Blätter abgeschnitten und in Erde gesteckt. Nach einigen Wochen habe ich dann sehen können, ob mein Versuch von Erfolg gekrönt war. (war leider nicht immer der Fall) Manchmal habe ich auch die Spitze eines Triebes abeschnitten und gesteckt (das hat meiner erfahrung nach besser geklappt). Dabei sollen Temperaturen von 20 bis 24°C günstig sein. Die Vermehrung kann auch über Samen erfolgen, die man einfach auf die Erde drauf legt (und nicht bedeckt).
Ein TIP, wie man die Kalanchoe zum BLÜHEN bekommt: Man kann über die Dauer des Lichteinfalls die Entstehung der Blüten steuern, weil die Kalanchoe zu den Kurztagspflanzen gehört. Zuerst sollen einige Tage 12 oder mehr Stunden Sonne eingewirkt haben, bevor über einen Monat nicht mehr als 10 (besser 9) Stunden Sonne zur Verfügung stehen sollen.
Interessantes
*-*-*-*-*-*-*-*-*
Zu den Kalanchoe gehören auch Arten, die sich durch sich auf den Blättern bildende Brutpflanzen vermehren.
Fazit
*-*-*-*
Ich mag diese Pflanze, auch wenn die ursprüngliche Pflanze mittlerweile ca. 60 cm hoch ist und mein Fenster ganz schön zustellt. Durch die leicht zu erzeugenden Ableger werde ich von dieser Pflanze wohl nicht wieder loskommen.
Ich bekam sie damals geschenkt: ein kleines Pflänzchen mit schönen rosanen Blüten.
Für meinen Bericht habe ich in einem Buch nachgeschlagen, was ich über die Pflanze noch erfahren kann.
Nun folgt also mein Bericht über die KALANCHOE.
Unter dem Begriff \"Kalanchoe\" versteht ein Botaniker nicht nur eine Pflanzenart sondern eine ganze Gattung. Der französische Botaniker M.Adanson benannte die Gattung nach dem chinesischen Namen \"calnkoe\".
Verbreitet ist diese Gattung, die aus etwa 200 Arten besteht, im tropischen Afrika und Asien. Eine Art ist auch in Amerika zu finden.
Es sind ein- und zweijährige Pflanzen, Halbsträucher und Sträucher. An der Sproßachse stehen die Blätter gegenständig, sind sitzend oder gestielt. Viele Arten sind sukkulent.
Die Pflanze in meinem Zimmer gehört zu den Hybriden der \"Kalanchoe blossfeldiana\". Deshalb seien hier einige Fakten zu dieser Art aufgeführt.
Die \"Kalanchoe blossfeldiana\" stammt ursprünglich aus Madagaskar und wurde etwa 1927 nach Deutschland eingeführt. Sie wächst staudenförmig, die Sproßachse ist aufrecht, wenig verzweigt,fleischig, glatt und bis zu 30 cm lang. Die Blätter sind eiförmig (etwa 7 x 4 cm), dunkelgrün und der Rand ist buchtig gekerbt. Die Pflanzen haben viele Blüten, die etwa 1 cm groß sind und scharlachrot leuchten. Blütezeit ist von Januar bis April.
Die \"Kalanchoe blossfeldiana\"-Hybriden werden oft auch als \"Flammendes Kätchen\" bezeichnet - eine Name, der sicher vielen von euch bekannt ist.
Entstanden sind diese Pflanzen durch Selektion und Kreuzung (z.B. mit \"Kalanchoe flammea Stapf\"). Man findet hochwüchsige Sorten mit größeren Blüten und niedrige mit kleineren Blüten. Diese Kalanchoe sind mehrjährig. Die Blätter sind ebenfalls eiförmig, dunkelgrün und mit einem buchtig eingeschnittenem bis gekerbtem Rand. Die Blütenstände sind kurz oder verlängert. Die 1 bis 2 cm großen Blüten können die Farben gelb, orange, lachsrot, scharlach oder kaminrot haben und treten vor allem in den Monaten Februar bis Mai auf. Blühen die Pflanzen zu anderen Zeiten, so sind sie wohl einer Kurztagsbehandlung unterzogen worden.
Meine Erfahrungen zu Haltbarkeit, Pflege und Vermehrung
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Die Pflanze ist sehr unempfindlich. Bei mir steht die Pflanze im Südfenster, so daß sie also sehr viel Sonne aushalten muß. Aber auch in Fenstern mit weniger Sonne kann die Pflanze stehen. Wie schon oben erwähnt, bringt diese Pflanze wirklich viele Blüten hervor. Und wenn ich sie dann blüht, blüht sie bei mir auch einige Monate lang: immer an der Spitze entstehen neue Blüten, und die alten (verblühten) Blüten bleiben demzufolge an der Pflanze.
In meinem Zimmer sind die Temperaturen stets sehr hoch (d.h. höher als 25°C), aber laut meinem Buch reichen der Pflanze im Winter Temperaturen von 12 bis 18°C (minimal 8°C). Gegossen werden soll mäßig, besonders wenn die Pflanze kühler steht. Dazu kann ich nur sagen, daß ich meine Pflanze eine ganze Zeit lang nicht zum Blühen bekommen habe, und als ich nicht mehr so viel gegossen habe, hat sie auch begonnen, wieder zu blühen. Auch habe ich meine Pflanze mittlerweile auf Seramis. Aber ich glaube, daß der Unterschied nicht so wesentlich ist. Laut Buch ist sandige Garten- oder Komposterde geeignet, d.h. daß die Erde das Wasser nicht staut und so zu zuviel Nässe führt.
Verpflanzen kann man die Kalanchoe zwischen Februar und August. (Ich habe gerade heute umgetopft)
Die Düngung soll stickstoffarm in der Vegetationsperiode nach jeweils 2 bis 4 Wochen erfolgen. (Aber ich dünge nur sehr selten.)
Ich habe auch schon Ableger gezogen: dazu habe ich einfach einige Blätter abgeschnitten und in Erde gesteckt. Nach einigen Wochen habe ich dann sehen können, ob mein Versuch von Erfolg gekrönt war. (war leider nicht immer der Fall) Manchmal habe ich auch die Spitze eines Triebes abeschnitten und gesteckt (das hat meiner erfahrung nach besser geklappt). Dabei sollen Temperaturen von 20 bis 24°C günstig sein. Die Vermehrung kann auch über Samen erfolgen, die man einfach auf die Erde drauf legt (und nicht bedeckt).
Ein TIP, wie man die Kalanchoe zum BLÜHEN bekommt: Man kann über die Dauer des Lichteinfalls die Entstehung der Blüten steuern, weil die Kalanchoe zu den Kurztagspflanzen gehört. Zuerst sollen einige Tage 12 oder mehr Stunden Sonne eingewirkt haben, bevor über einen Monat nicht mehr als 10 (besser 9) Stunden Sonne zur Verfügung stehen sollen.
Interessantes
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Zu den Kalanchoe gehören auch Arten, die sich durch sich auf den Blättern bildende Brutpflanzen vermehren.
Fazit
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Ich mag diese Pflanze, auch wenn die ursprüngliche Pflanze mittlerweile ca. 60 cm hoch ist und mein Fenster ganz schön zustellt. Durch die leicht zu erzeugenden Ableger werde ich von dieser Pflanze wohl nicht wieder loskommen.
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