Kaninchen Testbericht



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Summe aller Bewertungen
- Futterkosten:
- Pflegeaufwand:
- Spielbereitschaft:
Erfahrungsbericht von mars2108
Ein unglaubliche Geschichte...
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hallo liebe Ciao-Leser,
ich möchte euch heute etwas über meine Erlebnisse mit Kaninchen erzählen.
Schon von klein auf hatten wir Kaninchen, also sind sie für uns nicht etwas Sonderbares oder so was. Mein erstes eigenes Kaninchen bekam ich ungefähr mit 8, na ja am Anfang war es ja ganz süß, aber mit der Zeit ließ man es immer mehr im Stich, ich kümmerte mich kaum drum und auf ausmisten hatte ich ja noch nie richtig Lust gehabt. Nun ja, meine Eltern kümmerten sich um die Kaninchen und als es im nächsten Jahr wieder Junge gab, wollte ich natürlich eins haben. Nach längerem Betteln bekam ich eins, aber es sei das letzte mal: „ wenn du dich nicht drum kümmerst bekommst du keins mehr“, sagten meine Eltern. Und es kam wie es kommen musste, sobald da Kaninchen groß war hatte ich „ keinen Bock mehr drauf“ (im wahrsten Sinne des Wortes!). Nun ja ich sollte keins mehr bekommen, also holte ich mir das nächste Jahr eins von meinem Onkel, meine Eltern waren nicht gerade begeistert, doch diesmal zeigte sich, dass ich auch Verantwortung übernehmen konnte. So bekam ich die nächsten Jahre immer wieder ein, doch irgendwann kam ich auf die Idee, dass mein Kaninchen ja mal Jungen könnte. Doch es war ein Bock, nun ja da ließ sich nichts machen.
Das „aktuelle“ Kaninchen:
Ich war auf einer Kleintierausstellung wo es auch Kaninchen gab. Wie fragten bei einem Mann welcher junge Riesenschecken verkaufte. Dieser hatte jedoch nur noch Männchen im Angebot und ich wollte natürlich ein Weibchen zum Jungen. Da mir die Kaninchen gut gefielen fragten er noch Weibchen hätte und er stimmte zu. Er gab mir seine Adresse und sagte wo dieser Ort ungefähr liegt.
Zwei Wochen später fuhren wir Einkaufen in eine Stadt in der Nähe dieses Dorfes und während meine Mutter einkaufte fuhren mein Vater und ich in dieses Örtchen. Es war nicht gerade ein schöner Ort, doch da drauf kam es ja auch nicht an. Wir suchten also die Straße, nach längerer Fragerei fanden wir sie, es war eine ziemlich große Straße und sie hatte viele Kurven und Abzweige, kaum zu glauben aber die Straße war fast ein Viertel des Dorfes. Nun wir suchten die Hausnummer, vergebens. Also fragten wir Anwohner ob es hier jemanden mit dieser Hausnummer gibt, doch sie kannten diese Hausnummer nicht also fragten wir ob es jemanden mit Kaninchen in dieser Straße gebe. Keiner wusste davon etwas und ein Mann sagte dass er nur noch einen kennt der mit Kaninchen etwas zu tun hat. Er nannte uns die Richtung und wir fuhren dort hin. In der Straße war gerade Straßenfest, wir fragten mal nach und wen fragten wir als erstes? Dem der die Kaninchen hat. Also gingen wir zu ihm und fragten ihn erstmal ob er denn diesen Mann kenne mit den Riesenschecken. Er holte uns gleich ein paar Hefte von Kaninchenzucht raus und sagte dass er seit 2 Jahren keine Kaninchen mehr züchtet, aber seine Tochter war mal ganz oben in der Rangliste, doch mit zunehmendem Alter verlor sie dass Interesse. Nun ja nachdem er sein Kaninchenhefte durchgeblättert hatte und uns mit den Erfolgen seiner Tochter zugesülzt hatte, fand er hinten eine Liste mit Namen von Kaninchenzüchtern aus diesem Ort, doch der Gesuchte war nicht dabei. Wir bedankten uns und wollten losfahren, doch da hielt mein Vater noch mal an und fragte ob er denn Kaninchen verkaufen würde. Er stimmte zu und wir gingen über seinen Hof, auf welchem viele Hunde umherliefen und dann gingen wir in seine Scheune. In dieser hatte er mehrere Kaninchenställe und in diesen ungefähr sechs Kaninchen waren. Es waren graue mit einem leicht glitzernden Fell und ein weißes Kaninchen. Wir wollten ein Weibchen und so schaute er erstmal alle grauen Kaninchen durch, doch es war keines dabei. Also nahm er sich das große weiße Kaninchen und siehe da es war ein Weibchen. Nun ja ich kaufte es und brachte es in eine Kiste im Auto. Wir bedankten und verabschiedeten uns, holten meine Mutter ab und fuhren nach Hause. Ich tat das Kaninchen gleich erstmal ins Freigehege da es sehr ängstlich aussah. Dann fuhr ich ins Dorf und hatte das Kaninchen ganz vergessen in den Stall zu tun. Als ich wieder kam suchte ich es im Dunkeln doch fand es nirgendwo, und in dem Stall war es auch nicht. Ich dachte es hätte ein Loch gegraben und wäre abgehauen, doch mein Vater sagte mir es sein in dem Stall von meinem Bruder.
Ich kümmerte mich gut um das Kaninchen und in diesem Frühjahr war es nun so weit, dass es jungen konnte. Einen Blauen Wiener bekam ich den ich auf die Häsin „draufsetzte“. Nach drei Wochen rupfte sich das Kaninchen und baute ein Nest aus sehr viel Wolle, doch nach den 34 Tagen hatte es immer noch nicht gejungt und ich wartete noch ein paar Tage, doch es jungte nicht. Vielleicht war das Kaninchen zu dick oder der Bock hatte es nicht gebracht, jedoch wollte ich nicht so schnell aufgeben und so startete ich einen zweiten Versuch mit einem großen schwarzen Rammler. Nach gut vier Wochen jungte das Kaninchen in der Nacht vom Mittwoch zum Donnerstag, doch leider sind alle Kaninchen umgekommen, da es keine Wolle gerupft hatte. Ein trauriger Tag, endlich jungt das Kaninchen und dann, dann sind die Kleinen tot. Nun ja dann begrub ich die kleinen Kaninchen. Der Mutter tat ich in das Freigehege und dann mistete ich den Stall aus und reinigte ihn ordentlich. Die Mutter tat ich in einen anderen etwas kleineren Stall. An diesem Tag feierte meine Schwester Geburtstag mit den Familienangehörigen, diese fanden es auch traurig , doch konnten es nicht fassen dass so eine prächtige Häsin nicht jungte. Doch was am Freitag geschah war unfassbar, so gegen die Mittagszeit rupfte sich das Kaninchen wie verrückt, und was war das denn? Es jungte nochmals. Die Verwunderung war groß, keiner von meiner Familie konnte es glauben, und auch sonst war es wirklich unfassbar. Unglaublich, dass ein Kaninchen an zwei Tagen jungt, ich kenne keinen der so was schon gesehen oder erlebt hatte. Nun ja die Kaninchen waren im Nest und dieses bewegte sich auch, also konnte man annehmen, dass diese kleinen überleben. Eine Woche später waren keine Bewegungen mehr zu sehn. Nun jetzt noch drei Tage später habe ich mit Handschuhen mal nachgeschaut, ich fand sie ganz unten im Stroh, doch sie lebten nicht mehr. Ich begrub sie und mistete den Stall aus. Nun ich glaube mein Kaninchen steht nicht so auf Junge, es müsste normal von der Größe eine super Mutter sein, doch Kaninchen sind eben unberechenbar. Ich werde es wahrscheinlich noch einmal versuchen, dass mein Kaninchen jungt, da alle guten Dinge drei sind. Nun wenn der Versuch klappt oder wieder so etwas Seltsames passiert wie dass das Kaninchen an zwei Tagen zweimal jungt werde ich euch das mitteilen. Nun allgemein kann ich nur sagen, dass Kaninchen zu empfehlen sind und ich glaube, dass nicht jeder soviel Pech hat. Ich werde euch jetzt noch allgemeine Sachen mitteilen.
Allgemein: Hauptsächlich füttere ich meine Kaninchen mit Gras, aber auch Kohlblätter fressen sie gerne. Kartoffel und Möhren fressen sie auch gern und zum knuspern bekommen sie trockenes Brot und Hafer. Im Winter bekommen sie kein Gras, sondern dafür Heu, welches sie aber nicht so richtig mögen. Wenn nichts dazwischen kommt miste ich meine Kaninchen jede Woche einmal aus, dass mach ich zwar nicht gerne, aber was sein muss, muss eben sein.
Vielen Dank für das Lesen von meinen Erfahrungen mit Kaninchen, ich hoffe es hat euch gefallen und wir lesen uns bald wieder. Vielen Dank auch fürs Bewerten, ich freue mich auf eure Kommentare.
Mit freundlichen Grüßen,
Mars2108
ich möchte euch heute etwas über meine Erlebnisse mit Kaninchen erzählen.
Schon von klein auf hatten wir Kaninchen, also sind sie für uns nicht etwas Sonderbares oder so was. Mein erstes eigenes Kaninchen bekam ich ungefähr mit 8, na ja am Anfang war es ja ganz süß, aber mit der Zeit ließ man es immer mehr im Stich, ich kümmerte mich kaum drum und auf ausmisten hatte ich ja noch nie richtig Lust gehabt. Nun ja, meine Eltern kümmerten sich um die Kaninchen und als es im nächsten Jahr wieder Junge gab, wollte ich natürlich eins haben. Nach längerem Betteln bekam ich eins, aber es sei das letzte mal: „ wenn du dich nicht drum kümmerst bekommst du keins mehr“, sagten meine Eltern. Und es kam wie es kommen musste, sobald da Kaninchen groß war hatte ich „ keinen Bock mehr drauf“ (im wahrsten Sinne des Wortes!). Nun ja ich sollte keins mehr bekommen, also holte ich mir das nächste Jahr eins von meinem Onkel, meine Eltern waren nicht gerade begeistert, doch diesmal zeigte sich, dass ich auch Verantwortung übernehmen konnte. So bekam ich die nächsten Jahre immer wieder ein, doch irgendwann kam ich auf die Idee, dass mein Kaninchen ja mal Jungen könnte. Doch es war ein Bock, nun ja da ließ sich nichts machen.
Das „aktuelle“ Kaninchen:
Ich war auf einer Kleintierausstellung wo es auch Kaninchen gab. Wie fragten bei einem Mann welcher junge Riesenschecken verkaufte. Dieser hatte jedoch nur noch Männchen im Angebot und ich wollte natürlich ein Weibchen zum Jungen. Da mir die Kaninchen gut gefielen fragten er noch Weibchen hätte und er stimmte zu. Er gab mir seine Adresse und sagte wo dieser Ort ungefähr liegt.
Zwei Wochen später fuhren wir Einkaufen in eine Stadt in der Nähe dieses Dorfes und während meine Mutter einkaufte fuhren mein Vater und ich in dieses Örtchen. Es war nicht gerade ein schöner Ort, doch da drauf kam es ja auch nicht an. Wir suchten also die Straße, nach längerer Fragerei fanden wir sie, es war eine ziemlich große Straße und sie hatte viele Kurven und Abzweige, kaum zu glauben aber die Straße war fast ein Viertel des Dorfes. Nun wir suchten die Hausnummer, vergebens. Also fragten wir Anwohner ob es hier jemanden mit dieser Hausnummer gibt, doch sie kannten diese Hausnummer nicht also fragten wir ob es jemanden mit Kaninchen in dieser Straße gebe. Keiner wusste davon etwas und ein Mann sagte dass er nur noch einen kennt der mit Kaninchen etwas zu tun hat. Er nannte uns die Richtung und wir fuhren dort hin. In der Straße war gerade Straßenfest, wir fragten mal nach und wen fragten wir als erstes? Dem der die Kaninchen hat. Also gingen wir zu ihm und fragten ihn erstmal ob er denn diesen Mann kenne mit den Riesenschecken. Er holte uns gleich ein paar Hefte von Kaninchenzucht raus und sagte dass er seit 2 Jahren keine Kaninchen mehr züchtet, aber seine Tochter war mal ganz oben in der Rangliste, doch mit zunehmendem Alter verlor sie dass Interesse. Nun ja nachdem er sein Kaninchenhefte durchgeblättert hatte und uns mit den Erfolgen seiner Tochter zugesülzt hatte, fand er hinten eine Liste mit Namen von Kaninchenzüchtern aus diesem Ort, doch der Gesuchte war nicht dabei. Wir bedankten uns und wollten losfahren, doch da hielt mein Vater noch mal an und fragte ob er denn Kaninchen verkaufen würde. Er stimmte zu und wir gingen über seinen Hof, auf welchem viele Hunde umherliefen und dann gingen wir in seine Scheune. In dieser hatte er mehrere Kaninchenställe und in diesen ungefähr sechs Kaninchen waren. Es waren graue mit einem leicht glitzernden Fell und ein weißes Kaninchen. Wir wollten ein Weibchen und so schaute er erstmal alle grauen Kaninchen durch, doch es war keines dabei. Also nahm er sich das große weiße Kaninchen und siehe da es war ein Weibchen. Nun ja ich kaufte es und brachte es in eine Kiste im Auto. Wir bedankten und verabschiedeten uns, holten meine Mutter ab und fuhren nach Hause. Ich tat das Kaninchen gleich erstmal ins Freigehege da es sehr ängstlich aussah. Dann fuhr ich ins Dorf und hatte das Kaninchen ganz vergessen in den Stall zu tun. Als ich wieder kam suchte ich es im Dunkeln doch fand es nirgendwo, und in dem Stall war es auch nicht. Ich dachte es hätte ein Loch gegraben und wäre abgehauen, doch mein Vater sagte mir es sein in dem Stall von meinem Bruder.
Ich kümmerte mich gut um das Kaninchen und in diesem Frühjahr war es nun so weit, dass es jungen konnte. Einen Blauen Wiener bekam ich den ich auf die Häsin „draufsetzte“. Nach drei Wochen rupfte sich das Kaninchen und baute ein Nest aus sehr viel Wolle, doch nach den 34 Tagen hatte es immer noch nicht gejungt und ich wartete noch ein paar Tage, doch es jungte nicht. Vielleicht war das Kaninchen zu dick oder der Bock hatte es nicht gebracht, jedoch wollte ich nicht so schnell aufgeben und so startete ich einen zweiten Versuch mit einem großen schwarzen Rammler. Nach gut vier Wochen jungte das Kaninchen in der Nacht vom Mittwoch zum Donnerstag, doch leider sind alle Kaninchen umgekommen, da es keine Wolle gerupft hatte. Ein trauriger Tag, endlich jungt das Kaninchen und dann, dann sind die Kleinen tot. Nun ja dann begrub ich die kleinen Kaninchen. Der Mutter tat ich in das Freigehege und dann mistete ich den Stall aus und reinigte ihn ordentlich. Die Mutter tat ich in einen anderen etwas kleineren Stall. An diesem Tag feierte meine Schwester Geburtstag mit den Familienangehörigen, diese fanden es auch traurig , doch konnten es nicht fassen dass so eine prächtige Häsin nicht jungte. Doch was am Freitag geschah war unfassbar, so gegen die Mittagszeit rupfte sich das Kaninchen wie verrückt, und was war das denn? Es jungte nochmals. Die Verwunderung war groß, keiner von meiner Familie konnte es glauben, und auch sonst war es wirklich unfassbar. Unglaublich, dass ein Kaninchen an zwei Tagen jungt, ich kenne keinen der so was schon gesehen oder erlebt hatte. Nun ja die Kaninchen waren im Nest und dieses bewegte sich auch, also konnte man annehmen, dass diese kleinen überleben. Eine Woche später waren keine Bewegungen mehr zu sehn. Nun jetzt noch drei Tage später habe ich mit Handschuhen mal nachgeschaut, ich fand sie ganz unten im Stroh, doch sie lebten nicht mehr. Ich begrub sie und mistete den Stall aus. Nun ich glaube mein Kaninchen steht nicht so auf Junge, es müsste normal von der Größe eine super Mutter sein, doch Kaninchen sind eben unberechenbar. Ich werde es wahrscheinlich noch einmal versuchen, dass mein Kaninchen jungt, da alle guten Dinge drei sind. Nun wenn der Versuch klappt oder wieder so etwas Seltsames passiert wie dass das Kaninchen an zwei Tagen zweimal jungt werde ich euch das mitteilen. Nun allgemein kann ich nur sagen, dass Kaninchen zu empfehlen sind und ich glaube, dass nicht jeder soviel Pech hat. Ich werde euch jetzt noch allgemeine Sachen mitteilen.
Allgemein: Hauptsächlich füttere ich meine Kaninchen mit Gras, aber auch Kohlblätter fressen sie gerne. Kartoffel und Möhren fressen sie auch gern und zum knuspern bekommen sie trockenes Brot und Hafer. Im Winter bekommen sie kein Gras, sondern dafür Heu, welches sie aber nicht so richtig mögen. Wenn nichts dazwischen kommt miste ich meine Kaninchen jede Woche einmal aus, dass mach ich zwar nicht gerne, aber was sein muss, muss eben sein.
Vielen Dank für das Lesen von meinen Erfahrungen mit Kaninchen, ich hoffe es hat euch gefallen und wir lesen uns bald wieder. Vielen Dank auch fürs Bewerten, ich freue mich auf eure Kommentare.
Mit freundlichen Grüßen,
Mars2108
15 Bewertungen, 1 Kommentar
-
23.06.2008, 19:23 Uhr von Iris1979
Bewertung: sehr hilfreichSuper Bericht. LG Iris
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