Kaninchen Testbericht



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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Futterkosten:
- Pflegeaufwand:
- Spielbereitschaft:
Erfahrungsbericht von mila_star
Wenn Haustier, dann Kaninchen
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ich selber hatte vier Kaninchen, von denen jetzt nur noch eines lebt. Die anderen drei starben alle an Zuchtfehlern. Sie waren immer im Garten und hatten vom Stall aus (per Hühnerleiter) Zugang zu einem Gehege, in dem sie laufen und buddeln konnten.
Als Haustiere eignen sie sich perfekt. Sie benötigen nicht den meisten Platz, machen keinen Lärm, sind für Kinder geeignet, finanziell gut tragbar und vor allem stubenrein. Sie machen nur in eine Ecke des Käfigs, wo man dann eine Art Katzenklo aufstellen kann und somit den Stall nicht allzu oft reinigen braucht. Wichtig ist vor allem, dass das Tier genügend Auslauf haben kann. Hat man keinen Garten worein man ein Gehege setzten kann (aufpassen das sich der Liebling nicht heraus buddelt), sollte es doch in der Wohnung laufen können (Vorsicht bei Kabel und Möbeln).
Nach 4 Wochen kann man die Jungtiere von der Mutter trennen. Möchte man sich mehrere Kaninchen halten, ist es empfehlenswert Geschwister zu wählen, da sonst ein Revierkampf auf Leben und Tod zwischen den Tieren entsteht, bei Männchen ausgeprägter als bei Weibchen. Männchen und Weibchen kann man auch zusammensetzten wenn diese keine Geschwister sind. Doch ist unaufhörlicher Nachwuchs schnell die Folge, da die Jungtiere sich schneller Vermehren als ihr Geschlecht überhaupt klar zu unterscheiden ist.
Am ratsamsten ist es zwei geschwisterliche Weibchen zusammen zu setzten.
Kaninchen brauchen Gesellschaft, es sollte also entweder ein zweites Kaninchen hinzu gesetzt werden oder auch ein Meerschweinchen. In den meisten fällen vertragen Kaninchen und Meerschweinchen sich 100%ig (heißt es). Trotzdem hat mein Kaninchen das Meerschweinchen nach einiger Zeit tot gebissen.
Bei der Anschaffung der Tiere ist besonderer Wert darauf zu legen, woher das Tier stammt. Ist es z.B. der vierte Wurf einer Häsin im selben Jahr, so kommt es häufig zu genetischen Fehlern, das heißt die Tiere werden aggressiv (beißen) und sterben sehr früh. Normalerweise können Kaninchen bis zu 10 Jahre als werden.
Am besten ist es also das Kaninchen aus privaten Händen zu übernehmen, nicht aus Zooläden.
Zähne und Krallen des Kaninchens wachsen permanent nach. Sie müssen daher abgenutzt werden. Steckt man sein Kaninchen den lieben langen Tag in einen Plastikkäfig, so ist es unumgänglich die Krallen beim Tierarzt schneiden zu lassen und die Zähne abschleifen zu lassen. Ein wahnsinns Streß für die Tiere, der durch ein Stück Holz im Stall zum Nagen und (wenn einrichtbar) eine Art „Sandkiste“ mit Erde zum Buddeln auf dem Balkon, abzuwenden ist.
Kaninchen vertragen keinen Salat! Als Frischkost reicht man am besten Kohlrabi und die Blätter von Blumenkohl. Vorsicht auch beim Sammeln von Löwenzahn: haben vorher Wildkaninchen daran geknabbert kann die für Kaninchen typische Augenkrankheit übertragen werde. Ein Kaninchen dagegen impfen zu lassen halte ich persönlich für Blödsinn.
Zu der Frischkost kann noch Heu und Trockenfutter gegeben werden. Dann sollte das Kaninchen jedoch immer genug Wasser haben. Achten sie darauf welche Trinkart das Tier gewöhnt ist. Kaninchen, die immer nur aus Schalen getrunken haben, lernen es nicht aus den Nippelflaschen zu trinken.
Als Haustiere eignen sie sich perfekt. Sie benötigen nicht den meisten Platz, machen keinen Lärm, sind für Kinder geeignet, finanziell gut tragbar und vor allem stubenrein. Sie machen nur in eine Ecke des Käfigs, wo man dann eine Art Katzenklo aufstellen kann und somit den Stall nicht allzu oft reinigen braucht. Wichtig ist vor allem, dass das Tier genügend Auslauf haben kann. Hat man keinen Garten worein man ein Gehege setzten kann (aufpassen das sich der Liebling nicht heraus buddelt), sollte es doch in der Wohnung laufen können (Vorsicht bei Kabel und Möbeln).
Nach 4 Wochen kann man die Jungtiere von der Mutter trennen. Möchte man sich mehrere Kaninchen halten, ist es empfehlenswert Geschwister zu wählen, da sonst ein Revierkampf auf Leben und Tod zwischen den Tieren entsteht, bei Männchen ausgeprägter als bei Weibchen. Männchen und Weibchen kann man auch zusammensetzten wenn diese keine Geschwister sind. Doch ist unaufhörlicher Nachwuchs schnell die Folge, da die Jungtiere sich schneller Vermehren als ihr Geschlecht überhaupt klar zu unterscheiden ist.
Am ratsamsten ist es zwei geschwisterliche Weibchen zusammen zu setzten.
Kaninchen brauchen Gesellschaft, es sollte also entweder ein zweites Kaninchen hinzu gesetzt werden oder auch ein Meerschweinchen. In den meisten fällen vertragen Kaninchen und Meerschweinchen sich 100%ig (heißt es). Trotzdem hat mein Kaninchen das Meerschweinchen nach einiger Zeit tot gebissen.
Bei der Anschaffung der Tiere ist besonderer Wert darauf zu legen, woher das Tier stammt. Ist es z.B. der vierte Wurf einer Häsin im selben Jahr, so kommt es häufig zu genetischen Fehlern, das heißt die Tiere werden aggressiv (beißen) und sterben sehr früh. Normalerweise können Kaninchen bis zu 10 Jahre als werden.
Am besten ist es also das Kaninchen aus privaten Händen zu übernehmen, nicht aus Zooläden.
Zähne und Krallen des Kaninchens wachsen permanent nach. Sie müssen daher abgenutzt werden. Steckt man sein Kaninchen den lieben langen Tag in einen Plastikkäfig, so ist es unumgänglich die Krallen beim Tierarzt schneiden zu lassen und die Zähne abschleifen zu lassen. Ein wahnsinns Streß für die Tiere, der durch ein Stück Holz im Stall zum Nagen und (wenn einrichtbar) eine Art „Sandkiste“ mit Erde zum Buddeln auf dem Balkon, abzuwenden ist.
Kaninchen vertragen keinen Salat! Als Frischkost reicht man am besten Kohlrabi und die Blätter von Blumenkohl. Vorsicht auch beim Sammeln von Löwenzahn: haben vorher Wildkaninchen daran geknabbert kann die für Kaninchen typische Augenkrankheit übertragen werde. Ein Kaninchen dagegen impfen zu lassen halte ich persönlich für Blödsinn.
Zu der Frischkost kann noch Heu und Trockenfutter gegeben werden. Dann sollte das Kaninchen jedoch immer genug Wasser haben. Achten sie darauf welche Trinkart das Tier gewöhnt ist. Kaninchen, die immer nur aus Schalen getrunken haben, lernen es nicht aus den Nippelflaschen zu trinken.
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