Karate Testbericht
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Erfahrungsbericht von perfectlyvidel
von wegen Bretter zerklopfen !!!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ich kam 1996 zum Karate, durch eine Freundin, die mir diesen Sport empfahl. Nicht das ich als 7 jährige mich herumkloppen wollte. Vielmehr hatte ich Probleme mit meiner Hüfte und der Arzt empfahl mir den Sport ebenfalls, da er die Beweglichkeit fördert. Nach nunmehr 6 Jahren möchte ich mich nicht als Fachmann bezeichnen, aber ich kann euch Karate sicher ein wenig näher bringen.
Dieser Sport mit hohen ethischen Ansprüchen, wird leider oft als „bretterzerklopfender Unsinn“ bezeichnet. Das Wort Karate findet seine Bedeutung in der Übersetzung: leere Hände . Das heißt ich stehe dir unbewaffnet gegenüber und möchte eigentlich mit dir in Frieden leben.
Woher kommt diese Kampftechnik?
Karate wurde von chinesischen Mönchen vor 1500 Jahren als Schutz vor Räubern, die sie auf ihren Wanderungen immer wieder überfielen. Sie durften keine Waffen tragen und so verbanden sie ihre gymnastischen Übungen mit Schlag- und Tritttechniken. Als Sport wurde Karate erst um 1900 bekannt..
Was benötigt man für Karate?
Hier meine ich nicht den Anzug, den man in jedem Sportgeschäft bekommt, sondern die geistigen und körperlichen Voraussetzungen. Selbstdisziplin, Verantwortungsbewusstsein, sowie Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Beweglichkeit werden antrainiert und sind die Grundvoraussetzungen das Beherrschen der Techniken.
Was unterscheidet man beim Karate?
Zwei Grundlegende Sachen werden im Karate-Do (dem Trainingsort) unterschieden.
Erstens die Kata: Hier werden die erlernten Techniken in einer einstudierten und traditionellen Rhythmik an einem imaginären Gegner trainiert. Schlag- und Tritttechniken in einer festgelegten Reihenfolge sind auch optisch sehr spektakulär und fördern die Konzentration sowie die Ausdauer und die Balance.
Zweitens das Kumite: Ein Kampf Mann gegen Mann (Frau gegen Frau) nach festen Regeln. Dieser Freikampf gibt Gelegenheit die Techniken frei einzusetzten. Der Respekt vor dem Gegner ist hier höchst wichtig. Trotz Schutzbekleidungen kann man sich, wenn man nicht hochkonzentriert ist, verletzen. Letztlich fördert es die Entwicklung und Entfaltung der eigenen Persönlichkeit durch Selbstbeherrschung und äußerste Konzentration. Also nichts für Selbstdarsteller.
Welche Arten von Karate gibt es?
Goju-Ryu-Karate: Diesen Stil betreibe ich seit 6 Jahren. Es ist eine Mischung aus dem sanften Weg (weiche Bewegungen) und dem extrem harten Weg (gefährliche Schläge und Tritte). Das bedeutet übersetzt, das der imaginäre Gegner kampfunfähig oder ausgeschaltet werden muss.
Kyokushin Karate: Diese Karateform kommt aus Korea und ist weniger auf den Angriff, als vielmehr auf die Abwehr ausgelegt. Es wurden Elemente aus dem Aikido übernommen und perfektioniert.
Aikido: „Der Weg der vereinigten Energien“ Hier baut man auf der inneren Harmonie des Menschen auf und macht ihn somit seinem Gegner überlegen. Der Angriffsschwung des Gegners wird zum eigenen Vorteil genutzt.
Shotokan-Karate: Die ursprüngliche Form des Karate und wie schon oben erwähnt über 1500 Jahre alt.
Wo lerne ich Karate:
In jeder größeren Stadt findet sich ein Dojo (Trainingsraum) der meist vereinsmäßig organisiert ist. Hier bei uns in Monheim habe ich mich einem Verein angeschlossen, der unter vielen anderen Angeboten 2 mal wöchentlich in der Turnhalle einer Grundschule trainiert. Der Sensei (Meister = Trainer) stammt aus der Türkei und war früher ein erfolgreicher Wettkämpfer. Aber nicht der Wettkampf steht im Vordergrund sondern die persönliche Entwicklung.
Die Entwicklungsstufen kann man an den farbigen Gürteln des Kampfanzuges erkennen.
Stufe 1 (10.Kyu) ist weiß, das heißt Neuling
Stufe 2 (9. und 8.Kyu) gelb, Anfänger
Stufe 3 (7. Kyu) orange,
Stufe 4 (6. Kyu) grün
Stufe 5 (5. und 4. Kyu) blau
Nun beginnt die Vorbereitung zum Meister
Stufe 6 (3. bis 1. Kyu) braun
Nach Erlangung des 1. Kyu-Grades bereitet man sich auf die Prüfung zum Meister (Sensei) vor und wird bei Bestehen mit dem 1. Dan ausgezeichnet, dem schwarzen Gurt.
Die meisten Vereine bieten kostenlose Schnupperkurse für Kinder und Erwachsene an. Schaut doch einfach mal zu oder macht mit.
Gruss
p.v.
P.S. Mein Beitrag im Verein beäüft sich auf 6,00 Euro p.M.
Anmerkung: Man sollte ein wenig aufpassen bei den Übungen, denn beim letzten Training vor den Ferien zog ich mir einen Bänderriss zu. Pech gehabt, meine erste Sportverletzung
Dieser Sport mit hohen ethischen Ansprüchen, wird leider oft als „bretterzerklopfender Unsinn“ bezeichnet. Das Wort Karate findet seine Bedeutung in der Übersetzung: leere Hände . Das heißt ich stehe dir unbewaffnet gegenüber und möchte eigentlich mit dir in Frieden leben.
Woher kommt diese Kampftechnik?
Karate wurde von chinesischen Mönchen vor 1500 Jahren als Schutz vor Räubern, die sie auf ihren Wanderungen immer wieder überfielen. Sie durften keine Waffen tragen und so verbanden sie ihre gymnastischen Übungen mit Schlag- und Tritttechniken. Als Sport wurde Karate erst um 1900 bekannt..
Was benötigt man für Karate?
Hier meine ich nicht den Anzug, den man in jedem Sportgeschäft bekommt, sondern die geistigen und körperlichen Voraussetzungen. Selbstdisziplin, Verantwortungsbewusstsein, sowie Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Beweglichkeit werden antrainiert und sind die Grundvoraussetzungen das Beherrschen der Techniken.
Was unterscheidet man beim Karate?
Zwei Grundlegende Sachen werden im Karate-Do (dem Trainingsort) unterschieden.
Erstens die Kata: Hier werden die erlernten Techniken in einer einstudierten und traditionellen Rhythmik an einem imaginären Gegner trainiert. Schlag- und Tritttechniken in einer festgelegten Reihenfolge sind auch optisch sehr spektakulär und fördern die Konzentration sowie die Ausdauer und die Balance.
Zweitens das Kumite: Ein Kampf Mann gegen Mann (Frau gegen Frau) nach festen Regeln. Dieser Freikampf gibt Gelegenheit die Techniken frei einzusetzten. Der Respekt vor dem Gegner ist hier höchst wichtig. Trotz Schutzbekleidungen kann man sich, wenn man nicht hochkonzentriert ist, verletzen. Letztlich fördert es die Entwicklung und Entfaltung der eigenen Persönlichkeit durch Selbstbeherrschung und äußerste Konzentration. Also nichts für Selbstdarsteller.
Welche Arten von Karate gibt es?
Goju-Ryu-Karate: Diesen Stil betreibe ich seit 6 Jahren. Es ist eine Mischung aus dem sanften Weg (weiche Bewegungen) und dem extrem harten Weg (gefährliche Schläge und Tritte). Das bedeutet übersetzt, das der imaginäre Gegner kampfunfähig oder ausgeschaltet werden muss.
Kyokushin Karate: Diese Karateform kommt aus Korea und ist weniger auf den Angriff, als vielmehr auf die Abwehr ausgelegt. Es wurden Elemente aus dem Aikido übernommen und perfektioniert.
Aikido: „Der Weg der vereinigten Energien“ Hier baut man auf der inneren Harmonie des Menschen auf und macht ihn somit seinem Gegner überlegen. Der Angriffsschwung des Gegners wird zum eigenen Vorteil genutzt.
Shotokan-Karate: Die ursprüngliche Form des Karate und wie schon oben erwähnt über 1500 Jahre alt.
Wo lerne ich Karate:
In jeder größeren Stadt findet sich ein Dojo (Trainingsraum) der meist vereinsmäßig organisiert ist. Hier bei uns in Monheim habe ich mich einem Verein angeschlossen, der unter vielen anderen Angeboten 2 mal wöchentlich in der Turnhalle einer Grundschule trainiert. Der Sensei (Meister = Trainer) stammt aus der Türkei und war früher ein erfolgreicher Wettkämpfer. Aber nicht der Wettkampf steht im Vordergrund sondern die persönliche Entwicklung.
Die Entwicklungsstufen kann man an den farbigen Gürteln des Kampfanzuges erkennen.
Stufe 1 (10.Kyu) ist weiß, das heißt Neuling
Stufe 2 (9. und 8.Kyu) gelb, Anfänger
Stufe 3 (7. Kyu) orange,
Stufe 4 (6. Kyu) grün
Stufe 5 (5. und 4. Kyu) blau
Nun beginnt die Vorbereitung zum Meister
Stufe 6 (3. bis 1. Kyu) braun
Nach Erlangung des 1. Kyu-Grades bereitet man sich auf die Prüfung zum Meister (Sensei) vor und wird bei Bestehen mit dem 1. Dan ausgezeichnet, dem schwarzen Gurt.
Die meisten Vereine bieten kostenlose Schnupperkurse für Kinder und Erwachsene an. Schaut doch einfach mal zu oder macht mit.
Gruss
p.v.
P.S. Mein Beitrag im Verein beäüft sich auf 6,00 Euro p.M.
Anmerkung: Man sollte ein wenig aufpassen bei den Übungen, denn beim letzten Training vor den Ferien zog ich mir einen Bänderriss zu. Pech gehabt, meine erste Sportverletzung
38 Bewertungen, 1 Kommentar
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15.03.2007, 17:20 Uhr von Clarinetta2
Bewertung: sehr hilfreichsh+LG Clarinetta
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