Kartoffelgerichte Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 06/2007
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Summe aller Bewertungen
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Erfahrungsbericht von CruellaD
Kartoffel ist nicht gleich Kartoffel ... Ulles aus Westfalen... auch nicht
Pro:
ist mal was ganz anderes
Kontra:
scheinbar keine, da meist viel zu schnell aufgegessen
Empfehlung:
Ja
Hier biete ich nun ein Rezept, das weder ungewöhnlich verwirrend, schwer zu besorgen noch sonst was ist. Es ist einfach nur alt, sehr alt. Mir wurde es als Nachkriegsrezept \"untergejubelt\".
Aus der mir bekannten Überlieferung heisst es, dass Ulles in fast jeder westfälischen Küche in einer, ein wenig veränderten Form, zum regelmäßigen Speiseplan gehörte. Meist an den Tagen, an denen die Hausfrau durch so annehme und erbauliche Tätigkeiten wie z.B. Waschtag oder Großreinemachen vom ausgiebigen Kochen abgehalten wurde, bzw. wenn der vorhandene Geldbeutel eh ein wenig schmal war. Denn Kartoffeln und Speck hatte man ja stets im Hause. Am besten schmeckt der Ulles, wie so einiges, einmal aufgewärmt. Aber frisch aus dem Backofen ist er auch echt lecker.
Ich bereite es (statt des inzwischen fast ständig vorhandenen Kartoffel-Gratin) zu, wenn ich ein \"rustikales\" warmes Buffet mache.
Es ist ebenso einfach, wie überraschend lecker.
Hier das Rezept:
1.750 g Kartoffeln (!!!)
3 - 4 Zwiebeln, groß
125 g durchwachsenen Speck
4 - 6 Mettwürstchen
1 1/2 bis 2 Teel. Salz
Pfeffer und Muskat
Öl (ziemlich reichlich!!!)
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Als notwendiges Kochgeschirr ist hier ein mindestens mittelgroßer Gänsebräter zu benutzen, denn nur der ist in der Lage diese Menge auch aufzunehmen!
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Ich sehe gerade, dass meine Rezepte immer mit viel Vor-Arbeit verbunden sind... Also .. auch hier die Vorbereitung:
Die paar Kartöffelchen werden nun geschält und (!) gerieben. Große Kartoffeln zu nehmen ist, erfahrungsemäß gesünder *ggg*
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Ein TIPP !!!
Hier lohnt es sich, falls vorhanden, wirklich eine Küchenmaschine einzusetzen. Bei einem Original-Ulles wird die Kartoffelmasse zwar fein gerieben, aber grob, wie bei einem Rösti, schmeckt er auch gut.
Ansonsten ist das Reiben mit der guten alten Kartoffelreibe angesagt. Vorsicht... die Finger !!!
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Wenn die Masse nun gerieben ist, werden die Zwiebeln in Stücke geschnitten, ich reibe sie meist mit. Die Mettwürstchen (oder Mettenden) werden ebenfalls in Würfel oder Scheiben (je nach eigenem Geschmack) geschnitten und unter die Kartoffelmasse gemischt.
Das Ganze nun würzen mit Salz, Pfeffer und Muskat.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Noch ein TIPP!!!
Vorsicht mit der angegebenen Salzmenge!
Sie erscheint im ersten Augenblick bei der hohen Kartoffelmenge verschwindend gering, aber da durchwachsener Speck und Mettwürstchen ebenfalls dazu kommen, ist sie vollkommen ausreichend, denn die sind ja ebenfalls gewürzt (gesalzen).
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Nun wird der Bräter (ich benutze Oma\'s alten Gänsebräter) mit Öl gefüllt, der Boden muss gut bedeckt sein. Der durchwachsene Speck wird in Scheiben geschnitten und auf den Boden des Bräters gelegt.
Die Kartoffelmasse wird darauf gefüllt, Deckel auf den Bräter und in vorgeheiztem Backofen, mittlere Schiene, bei ca. 180°-200° Umluft oder 200°-220° Ober- und Unterhitze 2 Stunden gebacken.
Ich mag es gern, wenn der Ulles rundum kross ist, deshalb entferne ich je nach Braunheitsgrad wenigstens 15 Minuten vor Ende der Backzeit den Deckel.
Jetzt wird der Ulles gestürzt, so dass die krossen Speckscheiben oben liegen. Man kann ihn vorportionieren, d.h., in Scheiben schneiden. Aber - wie zu Beginn gesagt - ist Ulles bei uns eine rustikale Ergänzung zu einem warmen Buffet, so dass er auch schon mal mit Bräter auf den Tisch kommt.
Ich hoffe, es schmeckt euch...
Aus der mir bekannten Überlieferung heisst es, dass Ulles in fast jeder westfälischen Küche in einer, ein wenig veränderten Form, zum regelmäßigen Speiseplan gehörte. Meist an den Tagen, an denen die Hausfrau durch so annehme und erbauliche Tätigkeiten wie z.B. Waschtag oder Großreinemachen vom ausgiebigen Kochen abgehalten wurde, bzw. wenn der vorhandene Geldbeutel eh ein wenig schmal war. Denn Kartoffeln und Speck hatte man ja stets im Hause. Am besten schmeckt der Ulles, wie so einiges, einmal aufgewärmt. Aber frisch aus dem Backofen ist er auch echt lecker.
Ich bereite es (statt des inzwischen fast ständig vorhandenen Kartoffel-Gratin) zu, wenn ich ein \"rustikales\" warmes Buffet mache.
Es ist ebenso einfach, wie überraschend lecker.
Hier das Rezept:
1.750 g Kartoffeln (!!!)
3 - 4 Zwiebeln, groß
125 g durchwachsenen Speck
4 - 6 Mettwürstchen
1 1/2 bis 2 Teel. Salz
Pfeffer und Muskat
Öl (ziemlich reichlich!!!)
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Als notwendiges Kochgeschirr ist hier ein mindestens mittelgroßer Gänsebräter zu benutzen, denn nur der ist in der Lage diese Menge auch aufzunehmen!
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Ich sehe gerade, dass meine Rezepte immer mit viel Vor-Arbeit verbunden sind... Also .. auch hier die Vorbereitung:
Die paar Kartöffelchen werden nun geschält und (!) gerieben. Große Kartoffeln zu nehmen ist, erfahrungsemäß gesünder *ggg*
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Ein TIPP !!!
Hier lohnt es sich, falls vorhanden, wirklich eine Küchenmaschine einzusetzen. Bei einem Original-Ulles wird die Kartoffelmasse zwar fein gerieben, aber grob, wie bei einem Rösti, schmeckt er auch gut.
Ansonsten ist das Reiben mit der guten alten Kartoffelreibe angesagt. Vorsicht... die Finger !!!
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Wenn die Masse nun gerieben ist, werden die Zwiebeln in Stücke geschnitten, ich reibe sie meist mit. Die Mettwürstchen (oder Mettenden) werden ebenfalls in Würfel oder Scheiben (je nach eigenem Geschmack) geschnitten und unter die Kartoffelmasse gemischt.
Das Ganze nun würzen mit Salz, Pfeffer und Muskat.
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Noch ein TIPP!!!
Vorsicht mit der angegebenen Salzmenge!
Sie erscheint im ersten Augenblick bei der hohen Kartoffelmenge verschwindend gering, aber da durchwachsener Speck und Mettwürstchen ebenfalls dazu kommen, ist sie vollkommen ausreichend, denn die sind ja ebenfalls gewürzt (gesalzen).
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Nun wird der Bräter (ich benutze Oma\'s alten Gänsebräter) mit Öl gefüllt, der Boden muss gut bedeckt sein. Der durchwachsene Speck wird in Scheiben geschnitten und auf den Boden des Bräters gelegt.
Die Kartoffelmasse wird darauf gefüllt, Deckel auf den Bräter und in vorgeheiztem Backofen, mittlere Schiene, bei ca. 180°-200° Umluft oder 200°-220° Ober- und Unterhitze 2 Stunden gebacken.
Ich mag es gern, wenn der Ulles rundum kross ist, deshalb entferne ich je nach Braunheitsgrad wenigstens 15 Minuten vor Ende der Backzeit den Deckel.
Jetzt wird der Ulles gestürzt, so dass die krossen Speckscheiben oben liegen. Man kann ihn vorportionieren, d.h., in Scheiben schneiden. Aber - wie zu Beginn gesagt - ist Ulles bei uns eine rustikale Ergänzung zu einem warmen Buffet, so dass er auch schon mal mit Bräter auf den Tisch kommt.
Ich hoffe, es schmeckt euch...
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