Kartoffelsalat Testbericht

No-product-image
ab 7,06
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
5 Sterne
(28)
4 Sterne
(3)
3 Sterne
(0)
2 Sterne
(0)
1 Stern
(0)
0 Sterne
(0)
Summe aller Bewertungen
  • Arbeits- und Zeitaufwand:  niedrig
  • Kosten:  niedrig

Erfahrungsbericht von ClaudiaRetzmann

Heute wird gegrillt...

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

... und da darf ein Kartoffelsalat nicht fehlen!

Kartoffelsalat – so einfach in der Zubereitung und doch schmeckt er bei jedem anders. Darum möchte ich heute auch einmal mein Rezept an den Mann bzw. die Frau bringen.

Ich gehöre ja eigentlich zu den Menschen, die gern auf Hilfe in Form von bereits fertig zu kaufenden Speisen zurückgreift, da ich mich persönlich nicht unbedingt zur Klasse der Meisterköche zähle. Doch wenn es um Salate und im speziellen um Kartoffelsalat geht, da lege ich dann lieber selbst Hand an. Sicher hab ich auch bereits den ein oder anderen fertigen Kartoffelsalat aus dem Handel (spart ja eine Menge Zeit) probiert. Doch diese fielen alle in die Kategorie „Einmal und nie wieder“. Was mich nämlich an den meisten Kartoffelsalaten und vornehmlich halt an den Fertigsalaten stört ist die Unmenge an Mayonnaise die dort meist verwendet wird.

Doch genug der Einleitung, kommen wir zum eigentlichen Rezept. An Zutaten braucht es hierfür nicht allzuviel und ich denke, die meisten Sachen hat man meist eh zu Hause, so dass man eigentlich gleich losstarten kann;-)


ZUTATEN:

Kartoffeln, am besten festkochende (die Menge ist individuell verschieden)
Gewürzgurken (hier richtet sich die Menge danach, wie „säuerlich“ der Salat zu schmecken hat)
3 hartgekochte Eier
1 Zwiebel
Salz
Pfeffer
etwas Öl
etwas Essig
Gewürzgurkenwasser
ein bis zwei Tomaten
etwas Mayonnaise

Zum Verzieren dann nochmals ein gekochtes Ei und eine Tomate


ZUBEREITUNG:

Ich persönlich verfahre eigentlich immer so, dass ich den Kartoffelsalat bereits am Vorabend zubereite, damit er bis zum Verzehr auch richtig schön durchziehen kann. Zunächst werden die Kartoffeln natürlich gekocht. Ich persönlich mache immer Pellkartoffeln, da bleiben mehr Vitamine nach dem Schälen. Anschließend werden sie natürlich gepellt und ich lasse sie gut abkühlen.

Nachdem die Kartoffeln abgekühlt sind, werden sie in schmale Scheiben geschnitten. Hierfür eignet sich übrigens wunderbar ein Eierschneider. Das hat den Vorteil, dass die Scheiben auch richtig schön gleichmäßig dünn werden.

Nunmehr würze ich die Kartoffeln schon einmal ein wenig mit Salz und Pfeffer und gebe ca. 1 – 2 Esslöffel Öl darüber. Dadurch bleiben die Kartoffelscheiben auch nicht mehr so aneinander kleben. Eine Zwiebel wird ganz fein gehackt und zu den Kartoffeln gegeben. Des weiteren nehme ich nun einige Gewürzgurken, die ich in kleingeschnittenen Würfelchen ebenfalls zu den Kartoffeln gebe. Anschließend kommen noch die – ebenfalls mittels Eierschneider – klein gewürfelten hartgekochten Eier hinzu.

Das ganze wird miteinander vermengt und darüber kommt zunächst 1 EL Essig und danach eine gute Menge vom Gewürzgurkenwasser. Ich gebe letzteres immer nach Gutdünken rein, ich denke mal es dürften gut 100 ml, wenn nicht noch mehr sein. Da das Wasser der eingelegten Gewürzgurken ja bereits neben dem Essig auch einige Gewürze enthält, bekommt mein Kartoffelsalat dadurch einen richtig angenehm würzigen Geschmack, den ich persönlich nur mit Essig nicht so hinbekomme.

Das ganz wird nun schön miteinander vermengt und über Nacht lasse ich es im Kühlschrank gut durchziehen. Am nächsten Tag sieht man dann auch, dass die Kartoffeln wunderbar die Flüssigkeit aufgesogen haben.

Ein bis zwei Stunden vor dem Servieren gebe ich zu dem Salat dann noch die kleingeschnittenen Tomaten. Zum einen sieht der Kartoffelsalat dadurch ein wenig „bunter“ aus, ist also auch etwas für’s Auge, zum anderen bekommt er durch die Tomaten eine zusätzliche erfrischende Note.

Das ganze wird dann erst noch einmal abgeschmeckt und nach Bedarf gebe ich noch etwas Salz und Pfeffer hinzu. Ganz zum Schluß kommt dann etwas Mayonnaise hinzu. Ich selber nehm die Mayonnaise eigentlich nur, um den Salat ein wenig zu binden. D.h. ich benutzte höchstens einen Esslöffel voll, mehr nicht. So dass die einzelnen Kartoffelscheiben wirklich nur mit einem Hauch von Mayonnaise überzogen sind.

Nochmals alles durchmengen und mit einem hartgekochten Ei (geviertelt) und einer Tomate (ebenfalls geviertelt) verzieren – fertig ist ein recht pikanter und nicht so mächtiger Kartoffelsalat.


MEINE ERFAHRUNG und MEIN FAZIT:

Beides fällt hier sehr positiv aus!!! (klar, ist ja auch mein Kartoffelsalat ;-))

Bislang konnte ich die Erfahrung machen, dass mein Kartoffelsalat überall gern gesehen war und leider immer viel zu schnell aufgegessen ist. Damals – als meine Kinder noch im Kindergarten waren – wurde ich immer gebeten, bei Elternfeten doch bitte eine Riesenschüssel von dem leckeren Kartoffelsalat mitzubringen. Meist mußte ich mich dann sehr beeilen, um selber noch etwas davon zu erhaschen.

Aber auch meine Familie ist von dem Kartoffelsalat sehr angetan. Nur mein Herzallerliebster mag die Tomaten darin nicht. Für ihn laß ich sie dann eben weg.

Ich weiß ja nun nicht, inwieweit sich meine Kreation von anderen unterscheidet. Ich denke aber, dass gerade die Zugabe des Gewürzgurkenwassers hier eine große Rolle spielt und die Tatsache, dass ich den Salat über Nacht ziehen lasse. Die Kartoffeln erhalten dadurch wirklich eine besonders würzige und gleichzeitig erfrischende Note. Dadurch, dass ich nur sehr wenig Mayonnaise verwende, wird der Salat auch nicht so „klatschig“, er bleibt erfrischend.

Heute abend haben wir wieder Gäste zum Grillen und ich wurde schon gefragt, ob ich auch wieder den leckeren Kartoffelsalat mache – natürlich;-). Der Salat wurde gestern abend schon vorbereitet und steht nun noch ziehend im Kühlschrank...

Allen denen ich nun ein wenig Appetit gemacht habe, wünsche ich viel Spaß beim Nachmachen. Probiert es einfach mal aus, es schmeckt wirklich sehr sehr lecker.


© by Claudia Retzmann 2002

36 Bewertungen