Der Engelsfluch (Taschenbuch) / Jörg Kastner Testbericht
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Summe aller Bewertungen
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Erfahrungsbericht von nikosternchen
Wer den Schlaf der Engel stört....
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Eine Ungeheuerlichkeit ist geschehen. Die katholische Kirche ist nicht mehr das was sie bis gestern war. Sie hat sich in zwei eigenständige Kirchen aufgespalten. Teile der Kirche, die vom Dorfpfarrer bis hin zum Kardinal reichen haben sich vom Vatikan und dem Papst losgesagt und in der „heiligen Kirche des Wahren Glaubens“ vereint.
Zur selben Zeit fallen in Italien mehrere Priester augenscheinlich einem Ritualmord zum Opfer. Einer wird gekreuzigt, der nächste im Taufbecken ersäuft.
Das Journalistenpärchen Alexander und Elena sind zunächst mit der Berichterstattung über die Kirchenspaltung beschäftigt. Als Elena aus höchster Ebene den Auftrag erhält den Priestermorden auf der Spur zu bleiben. Zunächst ist sie alles andere als begeistert irgendwo ab vom Schuss sich mit scheinbar Kleinigkeiten herumzuschlagen, als sie aber Enrico trifft, der dem Rätsel seiner Vergangenheit auf der Spur ist, wird es auch für Elenas journalistischem Spürsinn wieder interessant.
Enrico Schreiber, der in Deutschland als Anwalt tätig ist, erhält kurz vor dem Tod seiner Mutter ein Tagebuch von ihr. Dieses enthält die Aufzeichnungen eines Fabius Lorenz Schreiber anlässlich einer denkwürdigen Reise durch Oberitalien im Jahre 1805.
Nun ist Enrico auf den Weg in die Toskana um dort in dem kleinen Dorf Borgo Saint Pedro nach noch lebenden Verwandten zu suchen die ihm unter anderem Aufschluss über seinen leiblichen Vater zu erlangen.
Natürlich sind alle drei Rahmenhandlungen miteinander verstrickt. Was die Priestermorde mit der Kirchenspaltung zu tun haben. Welche geheimnisvollen Kräfte in Enrico schlummern und was das ganze mit dem Engelsfluch zu tun will ich nicht weiter verraten.
KOMMENTAR
Obwohl mir persönlich der Vatikan und diesbezügliche Verschwörungen nicht wirklich liegen wurde ich recht flott von der Spannung in diesem Roman gepackt. Vielleicht liegt das tatsächlich an den drei ineinander verstrickten Geschichten, bei denen wirklich für jeden etwas dabei ist. Auch ist es kein Problem den Geschehnissen zu folgen, auch wenn dieses Buch der Folgeroman von „Der Engelspapst“ ist. Dessen Handlung wird hier noch mal kurz und knapp erzählt, so dass man hier schnell den Anschluss findet. Die Handlung behält ihre konsequent ihre Spannung über den Verlauf von immerhin 490 Seiten, was nicht gerade selbstverständlich ist.
Manchmal musste Herr Kastner allerdings um Dinge zu erörtern Dialoge führen, bei denen jeder merkt das so kein Mensch wirklich sprechen und reden würde. Wenn zum Beispiel unser Held kurz davor ist von den Priestermördern erschossen zu werden, befragt dieser die Mörder noch mal detailliert um dessen Motive. Dies ist nur ein simples und häufig genutztes Beispiel, aber das ist mir doch sehr an mehreren Stellen aufgefallen.
Desweiteren würde ich dieses Buch denjenigen nicht empfehlen die sehr bodenständige, reelle Krimis mögen. Hier dreht es sich nicht nur um den Vatikan, um Kirche und Verschwörer, sondern auch scheinbar ganz ernsthaft um Wunderheilungen. So bringt der Autor nicht nur historische und kriminalistische Elemente mit ein, sondern lässt auch die Fantasy nicht richtig aus. Die Wunderheilungen erscheinen allerdings gar nicht weit hergeholt oder fantastisch, sondern trotzdem logisch und sinnig.
Nun kann ich leider noch keinen Vergleiche zu anderen Romanen, insbesondere zum Engelspapst ziehen, dennoch denke ich das dieser seinem Vorgänger recht ähnlich von Struktur und Handlung sein dürfte. Das erfahre ich ja ungefähr aus den Zusammenfassungen in diesem Buch von Engelspapst.
Wichtig ist einfach, das dies für mich eine sehr spannender, leicht mit der Fantasie abgedrifteter aber dennoch nachvollziehbarer Roman/ Thriller / Abenteuer war. Daher bin ich natürlich gerne gewillt für dieses Buch eine dicke Empfehlung auszusprechen.
ZUM AUTOREN:
Jörg Kastner, geboren 1962 in Minden an der Weser, nach nach erfolgreichem Jurastudium aus seiner Liebe zum Schreiben einen Beruf gemacht und lebt heute mit seiner Frau in Hannover.
Weitere Bücher sind von ihm im Knaur- Verlag erschienen:
Engelspapst
Im Schatten von Notre - Dame
Sonnenkreis
FAKTEN ZUM BUCH:
JÖRG KASTNER / ENGELSFLUCH
ISBN: 3-426-62785-x
490 Seiten
€8,90 ,--
Knaur- Verlag
Dieser Bericht erscheint auch unter anderem bei www.krimizeit.de
Zur selben Zeit fallen in Italien mehrere Priester augenscheinlich einem Ritualmord zum Opfer. Einer wird gekreuzigt, der nächste im Taufbecken ersäuft.
Das Journalistenpärchen Alexander und Elena sind zunächst mit der Berichterstattung über die Kirchenspaltung beschäftigt. Als Elena aus höchster Ebene den Auftrag erhält den Priestermorden auf der Spur zu bleiben. Zunächst ist sie alles andere als begeistert irgendwo ab vom Schuss sich mit scheinbar Kleinigkeiten herumzuschlagen, als sie aber Enrico trifft, der dem Rätsel seiner Vergangenheit auf der Spur ist, wird es auch für Elenas journalistischem Spürsinn wieder interessant.
Enrico Schreiber, der in Deutschland als Anwalt tätig ist, erhält kurz vor dem Tod seiner Mutter ein Tagebuch von ihr. Dieses enthält die Aufzeichnungen eines Fabius Lorenz Schreiber anlässlich einer denkwürdigen Reise durch Oberitalien im Jahre 1805.
Nun ist Enrico auf den Weg in die Toskana um dort in dem kleinen Dorf Borgo Saint Pedro nach noch lebenden Verwandten zu suchen die ihm unter anderem Aufschluss über seinen leiblichen Vater zu erlangen.
Natürlich sind alle drei Rahmenhandlungen miteinander verstrickt. Was die Priestermorde mit der Kirchenspaltung zu tun haben. Welche geheimnisvollen Kräfte in Enrico schlummern und was das ganze mit dem Engelsfluch zu tun will ich nicht weiter verraten.
KOMMENTAR
Obwohl mir persönlich der Vatikan und diesbezügliche Verschwörungen nicht wirklich liegen wurde ich recht flott von der Spannung in diesem Roman gepackt. Vielleicht liegt das tatsächlich an den drei ineinander verstrickten Geschichten, bei denen wirklich für jeden etwas dabei ist. Auch ist es kein Problem den Geschehnissen zu folgen, auch wenn dieses Buch der Folgeroman von „Der Engelspapst“ ist. Dessen Handlung wird hier noch mal kurz und knapp erzählt, so dass man hier schnell den Anschluss findet. Die Handlung behält ihre konsequent ihre Spannung über den Verlauf von immerhin 490 Seiten, was nicht gerade selbstverständlich ist.
Manchmal musste Herr Kastner allerdings um Dinge zu erörtern Dialoge führen, bei denen jeder merkt das so kein Mensch wirklich sprechen und reden würde. Wenn zum Beispiel unser Held kurz davor ist von den Priestermördern erschossen zu werden, befragt dieser die Mörder noch mal detailliert um dessen Motive. Dies ist nur ein simples und häufig genutztes Beispiel, aber das ist mir doch sehr an mehreren Stellen aufgefallen.
Desweiteren würde ich dieses Buch denjenigen nicht empfehlen die sehr bodenständige, reelle Krimis mögen. Hier dreht es sich nicht nur um den Vatikan, um Kirche und Verschwörer, sondern auch scheinbar ganz ernsthaft um Wunderheilungen. So bringt der Autor nicht nur historische und kriminalistische Elemente mit ein, sondern lässt auch die Fantasy nicht richtig aus. Die Wunderheilungen erscheinen allerdings gar nicht weit hergeholt oder fantastisch, sondern trotzdem logisch und sinnig.
Nun kann ich leider noch keinen Vergleiche zu anderen Romanen, insbesondere zum Engelspapst ziehen, dennoch denke ich das dieser seinem Vorgänger recht ähnlich von Struktur und Handlung sein dürfte. Das erfahre ich ja ungefähr aus den Zusammenfassungen in diesem Buch von Engelspapst.
Wichtig ist einfach, das dies für mich eine sehr spannender, leicht mit der Fantasie abgedrifteter aber dennoch nachvollziehbarer Roman/ Thriller / Abenteuer war. Daher bin ich natürlich gerne gewillt für dieses Buch eine dicke Empfehlung auszusprechen.
ZUM AUTOREN:
Jörg Kastner, geboren 1962 in Minden an der Weser, nach nach erfolgreichem Jurastudium aus seiner Liebe zum Schreiben einen Beruf gemacht und lebt heute mit seiner Frau in Hannover.
Weitere Bücher sind von ihm im Knaur- Verlag erschienen:
Engelspapst
Im Schatten von Notre - Dame
Sonnenkreis
FAKTEN ZUM BUCH:
JÖRG KASTNER / ENGELSFLUCH
ISBN: 3-426-62785-x
490 Seiten
€8,90 ,--
Knaur- Verlag
Dieser Bericht erscheint auch unter anderem bei www.krimizeit.de
31 Bewertungen, 1 Kommentar
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16.04.2005, 00:31 Uhr von feldhase
Bewertung: sehr hilfreichhilft mir sehr bei der Auswahl meines nächsten Buches. Z.Z. lese ich Beute... mal sehen - Gruß vom Feldhasen
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