Katzen Allgemein Testbericht
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Erfahrungsbericht von Anonym126
Die Katzen und ich !
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Bevor ich den eigentlichen Beitrag beginne, möchte ich folgende Information geben. Seit Jahren habe ich keine eigene Katze mehr sondern nur noch 5 oder manchmal auch 6 Gastkater, die mich täglich bei ihrem Rundgang besuchen. Die Tatsache, dass ich keine Katze mehr habe, ist auf die Katzenallergie meines Mannes zurückzuführen, der jedesmal um Luft rang und schon asthmaähnliche Attacken bekam, wenn er auch nur kurz mit einer Katze im selben Raum war. Wir stellten das ziemlich spät fest und mussten uns natürlich von unserer Katze trennen. Das heisst, die letzte Katze wurde in die Garage ausquartiert, wo wir ihr es aber so richtig gemütlich machten. Meine persönlichen Erfahrungen konnte ich allerdings vor dieser Zeit zur Genüge machen, da ich immerhin nacheinander vier Katzen, von klein an, zu Hause hatte.
Man sagt, es sei kaum möglich, Katzen zu erziehen, da sie sich nicht so sehr auf Menschen fixierten, sondern eher auf das Haus und die Umgebung. Katzen sind sehr eigenwillige und eigenständige Tierpersönlichkeiten und genau das ist der Grund, weshalb ich diese Tiere so mag. Doch trotz dieser angeborenen Freiheitsliebe und des Unabhängigkeitsinstinktes, versuchte ich, meine Katzen liebevoll dazu zu bewegen, sich an gewisse Spielregeln im Zusammenleben mit uns Menschen, zu halten. Um das zu erreichen, ist auf jeden Fall ein liebevolles aber konsequentes Verhalten nötig.
Die Hand:
________
Wer unbedingt verhindern möchte, dass seine Hände von Kratzspuren gezeichnet sind, darf diese auf keinen Fall zur Bestrafung einer Katze einsetzen. Eine zum Schlag erhobene Hand, die Schmerzen zufügt, wird ganz sicher von der Katze attackiert werden. Schon ganz kleine Katzen sollten erfahren, dass die Menschenhand kein Spielzeug oder gar eine Maus ist, die sie angreifen und kratzen können. Zum Spielen sollte man also niemals die Hände benutzen sondern immer Hilfsmittel wie ein Wollknäuel, ein Bindfaden oder Papierbällchen nehmen. Bei einer kleinen Katze spürt man die weichen Krallen nicht, doch ist das Tier größer, kann das Kratzen blutige Wunden zur Folge haben. Das Tier muss begreifen, dass die Hand des Menschen Gutes tut, sie streichelt oder das Futter gibt, aber keinesfalls straft.
Die Zeitung:
__________
Katzen haben ein ausgezeichnetes Gehör und können einige Töne nicht gut vertragen. So habe ich bei dem Versuch meine Katzen von Möbeln und Gardinen fernzuhalten, eine Zeitung benutzt. Ich rollte die Zeitung auf und schlang ein Gummiband darum. Ich legte diese Zeitung immer in meiner Nähe ab und sobald das Tier sich unter dem Sofa mit ihren Krallen entlang zu hangeln versuchte oder zum Sprung in die Gardine ansetzte, schlug ich mit der Zeitungsrolle in meine flache Hand. Meistens erschrak die Katze sofort und um das Verbot zu unterstreichen schnappte ich mir das Tier und brachte es ausser Reichweite der bedrohten Gegenstände. Solche Methode nützt natürlich nur, wenn die Katze noch sehr klein ist. Man sollte so früh wie möglich damit anfangen und auch eine ganze Zeit lang dabei bleiben. Ich weiss, dass das sehr zeitaufwendg ist, doch meine Sitzgarnitur hat es mir später gedankt.*g*
Die Stimme:
__________
Die Stimme ist sehr wichtig bei dem Erziehungsversuch. Auch Katzen äussern ihre Wünsche durch unterschiedliche Laute. Sie schnurren und fauchen und miauen in verschiedenen Tonlagen. Wer sein Tier beobachtet, kann die Laute nach einiger Zeit den Wünschen der Katze zuordnen. Um Unerwünschtes zu unterstreichen und dem Tier unmissverständlich klar zu machen, sollte man Verbote mit einem lauten und klaren \"Nein\" bekräftigen. Der Ton darf ruhig etwas laut und streng sein. Beim Schmusen und Streicheln wird die Stimme wieder sanft und liebevoll. Macht man das über einen längeren Zeitraum regelmässig, stehen die Cancen nicht schlecht, dass das Tier es begreift.
Der Wasserkessel:
______________
Durch einenZufall kam ich auf den Einsatz meines Wasserkessels. Ein Gastkater hatte es sich in der Küche gemütlich gemacht und wollte auf keinen Fall diese gastliche Stätte verlassen was ich ja verstehen konnte, denn draußen regnete es in Strömen. Zufällig hatte ich den Wasserkessel auf dem Herd stehen, denn ich wollte mir einen Tee zu bereiten. Als der Kessel zu pfeifen begann, sah ich nur einen grau-weissen Blitz, der voller Entsetzen zur Tür hinausschoß. Daraus folgerte ich, dass dieser Ton für das Katzengehör unerträglich sein musste. Ich testete den Pfiff gleich bei nächster Gelegenheit wieder, mit demselben Erfolg. Nun kann ich ja nicht jedes Mal Wasser aufsetzen, wenn mich eine Katze besucht, und ich versuchte es mit eigenem schrillem Pfeifen. Das Ergebnis war dasselbe. Das Tier verschwand schnurstracks im Garten. Wahrscheinlich klappte es auch mit einer Trillerpfeife. Der Kater kommt seit dem nur noch sehr vorsichtig in die Küche. Ich denke, dass dieser Trick auch bei aderen Gelegenheiten klappen könnte.
Katzeklo: *g*
___________
Katzen sind von Natur aus saubere Tiere. Sie verscharren ihre Ausscheidungen, um für andere Katzen keine Spuren zu hinterlassen. Eine kleine Katze sollte sofort am ersten Tag wissen wo ihre Katzentoilette steht. Dazu trägt man sie dort hin und setzt sie einfach, mit ein paar beruhigenden und lieben Worten hinein. Meistens ist das Tier so dankbar, dass es zumindest ein kleines Töpfchen hineinmacht und somit zeigt, dass es diese Toilette angenomen hat. Die Toilette muss immer am selben Platz stehen und sollte auch jederzeit erreichbar für das Tier sein.
Lecker, lecker:
____________
Um Katzen herbeizulocken, gibt es einen einfachen Trick, mit dem man aber auch rechtzeitig beginnen sollte. Zunächst einmal kann man es wieder mit der Sprache versuchen. Jedes Mal beim Füttern sagte ich mehrmals in beruhigendem Ton \"lecker, lecker\". Das Tier merkte sich die Laute und kam später sofort angelaufen, wenn ich diese Worte rief. Natürlich bekam es auch immer etwas Gutes. Unterstützend kann man auch mit der Brekkiesschachtel rappeln. Alle meine Katzen reagierten darauf. Das Rascheln in dem Karton muss wohl für Katzenohren sehr eindringlich sein. Es klappte nämlich immer.
Liebe, Verständnis und Geduld:
_________________________
Um eine Katze in das Familienleben zu integrieren, braucht es liebevolle Zuwendung und viel Verständnis. Immerhin ist es ein Tier mit einer eigenen starken Persönlichkeit und einem eigenen Kopf. Es wird sich nie dem Willen des Menschen vollständig fügen und in einem unbeobachteten Augenblick wird es, trotz aller erzieherischen Maßnahmen, auf den Tisch springen und sich ein Stück Fleisch, Fisch oder Wurst mopsen. Auch Geduld muss man im Umgang mit Katzen haben. Erst durch ständiges Wiederholen von Verboten oder oben aufgeführten Maßnahmen, kann man, wenn man Glück hat, einen Erfolg verbuchen.
Auswahl einer Katze:
_________________
Ein kluger Mensch, hat irgendwann einmal gesagt: \"Nicht der Mensch entscheidet sich für eine Katze, sondern die Katze sucht sich \"ihren\" Menschen aus\". Das war bei meiner letzten Katze der Fall. Sie lebte wild draußen und stand eines Tages mit einem ihrer Jungen bei mir vor der Tür. Sie hätte auch nach unserer ersten Bekanntschaft zur Nachbarin auswandern können. Doch nein, sie tat es nicht und kam immer wieder, 17 Jahre lang! SIE hatte sich für mich entschieden.
Wer sich eine kleine Katze aussuchen möchte, sollte sich Zeit nehmen und abwarten, welches Tier wirklich am zutraulichsten wird und den engen Kontakt zu einem sucht. Weicht das Kätzchen \"seinem Menschen\" nicht mehr von der Seite ist die Entscheidung gefallen. Die ersten Bande der Zuneigung und des Vertrauens sind geknüpft und halten, so lange das Tier lebt.
Name:
_____
Meine vier Katzen hatten natürlich auch Namen. Die erste Katze hiess \"Drupi\", nach dem gleichnamigen italienischen Sänger *g*, der Kater danach war \"Stubs\", dann folgte \"Max\" und schliesslich die zugelaufene Katze, die ich \"Große, alte Schnurrerin\" nannte. Ich kann nicht behaupten, dass alle meine Katzen auf ihren Namen reagierten. Bei meiner \"Schnurrerin\" wäre das wohl auch zuviel verlangt gewesen. Nur eines merkte ich doch. Ein kurzer Name, mit höchstens zwei Silben kam bei den Tieren besser an und so ist die Wahrscheinlichkeit relativ hoch, dass das Tier reagiert. Beinhaltete der Name einen oder mehrere Vokale, scheint das Tier besser auf ihn zu hören. Zum Beispiel reagierte \"Max\" am besten auf seinen Namen. Um einen Erfolg zu haben, muss man das Tier auch immer wieder mit seinem Namen ansprechen. Durch ständiges Wiederholen prägen sich die Laute ein und das Tier hört schliesslich darauf (wenn es will!).
Fazit:
____
Nicht nur Katzen sondern auch alle anderen Lebewesen, insbesondere der Mensch, brauchen, um zu wachsen, zu gedeihen und sich sozial zu entwickeln, viel Zuwendung, Liebe, Zeit, Fürsorge Pflege, viel Verständnis und Toleranz. Nur dann kann ein harmonisches und erfülltes Miteinander gelingen.
Liebe Grüße
Catty
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-12-31 16:39:06 mit dem Titel Silvester-Horror !
In wenigen Tagen werden wir mit Raketen, Böllern und Knallfröschen das neue Jahr begrüßen. Wir freuen und auf dieses Fest, doch leider ist das Spektakel für unsere vierbeinigen Freunde der Augenblick allergrößter Angst. Schon vor vielen Jahren erlebte ich die Panik unserer Schäferhündin Senta mit. Sie verkroch sich bereits rechtzeitig unter das Eckteil unserer Eckbank. Dort hockte das große Tier und hatte vor Furcht pechschwarze Pupillen. Als meine Familie sich im Garten traf und Senta oben zurück ließ, im guten Glauben dort sei sie sicher, lief diese auf den Balkon und sprang einfach von der ersten Etage hinunter in das Blumenbeet. Zum Glück passierte ihr nichts Ernstes, doch mein Opa, der vergessen hatte die Tür zu schließen, konnte sich das Versäumnis lange nicht verzeihen.
Ich selbst hatte viele Jahre lang Katzen. Weil ich wusste, dass in Panik geratene Tiere orientierungslos sind und sogar in die Gefahrenquelle hinein laufen, habe ich sie einfach ab mittags nicht mehr hinaus gelassen. Das wäre der erste Tipp für Katzenhalter. Behaltet die Tiere im Haus oder in der Wohnung. Hier sind die Katzen sicher und fühlen sich geborgen. Hier überstehen sie die spätere Knallerei am besten.
Ich habe die Katzen aber nie in einem Raum eingesperrt. Vielleicht erscheint einigen Lesern das als Schutzmassnahme. Doch das ist es bei Katzen nicht. Katzen suchen sich selbst ihren sichersten Platz aus. Das ist vielleicht ihr Katzenkorb oder das Bett des Frauchens oder aber sie verstecken sich irgendwo, wo sie sich sicher fühlen. Auf jeden Fall müssen sie die Möglichkeit haben, sich in den Räumen frei zu bewegen um, gegebenenfalls, auch einen Ortswechsel vornehmen zu können.
Der beste Tipp ist natürlich, während der Knallerei bei seinem Tier zu bleiben. Das heißt aber nicht, dass man pausenlos auf es einreden sollte. Das Tier spürt eine Änderung im Verhalten seines Menschen sehr genau und so kann das, was gut gemeint ist, das Tier nur noch mehr ängstigen. Allerdings beruhigende Worte schaden nicht. Dem Tier sollte man nichts aufzwingen. Kommt es freiwillig und aus eigenem Antrieb, sucht es die Nähe des Menschen und reagiert es positiv aufs Streicheln, sollte man sich nicht zurückhalten. Ich habe schon mal während der Silvesterknallerei mit einer meiner Katzen auf dem Schoß verbracht.
Seit vier Jahren kommt ein Kater regelmäßig zu mir. Ich füttere ihn immer, streichele ihn aber ganz selten und wenn, dann nur vorsichtig. Schlechte Erfahrungen mit Menschen haben ihn argwöhnisch gemacht. Und doch kommt er immer und immer wieder. Vor drei Jahren saß er bereits am Silvestervormittag auf der Fensterbank vor dem Küchenfenster. Er spürte wohl, dass etwas in der Luft lag. Als es 24Uhr war trafen wir uns mit den Nachbarn auf der Straße und als ich noch einmal rasch in die Küche musste, saß dort der Kater vor der Glastür. Schwarze große Augen hatte er und presste sich total verängstigt an die Tür. Mit den Pfoten kratzte er am Glas und ich konnte nicht anders, ich ließ ihn herein. So verbrachte er die Zeit der Raketen und Böller unter meinem Küchentisch. Die Außentür ließ ich einfach offen, so fühlte er sich nicht eingesperrt. Doch die Küchentüre schloss ich hinter mir. Alle paar Minuten sah ich nach ihm und jedes Mal begrüßte er mich mit einem tiefen Brummton. Als alles überstanden war ging er freiwillig wieder hinaus. Seit dem kommt er immer wieder und ich werde ihn wohl auch in dieser Silvesternacht in meiner Küche beherbergen.
Wichtig ist auch, an ein sauberes Katzenklo denken. Es gibt Katzen, bei denen Angst und Schrecken auf die Blase schlagen. Um die Katze abzulenken kann auch ein Leckerchen gute Dienste erweisen. Meistens verschlägt es den Tieren zwar vor Schreck den Appetit, doch man kann es ja mal versuchen.
Ich wünsche allen Lesern einen fröhlichen Jahresbeginn und unseren tierischen Hausgenossen eine Silvesternacht ohne Angst und Horror.
Liebe Grüße
Catty
Man sagt, es sei kaum möglich, Katzen zu erziehen, da sie sich nicht so sehr auf Menschen fixierten, sondern eher auf das Haus und die Umgebung. Katzen sind sehr eigenwillige und eigenständige Tierpersönlichkeiten und genau das ist der Grund, weshalb ich diese Tiere so mag. Doch trotz dieser angeborenen Freiheitsliebe und des Unabhängigkeitsinstinktes, versuchte ich, meine Katzen liebevoll dazu zu bewegen, sich an gewisse Spielregeln im Zusammenleben mit uns Menschen, zu halten. Um das zu erreichen, ist auf jeden Fall ein liebevolles aber konsequentes Verhalten nötig.
Die Hand:
________
Wer unbedingt verhindern möchte, dass seine Hände von Kratzspuren gezeichnet sind, darf diese auf keinen Fall zur Bestrafung einer Katze einsetzen. Eine zum Schlag erhobene Hand, die Schmerzen zufügt, wird ganz sicher von der Katze attackiert werden. Schon ganz kleine Katzen sollten erfahren, dass die Menschenhand kein Spielzeug oder gar eine Maus ist, die sie angreifen und kratzen können. Zum Spielen sollte man also niemals die Hände benutzen sondern immer Hilfsmittel wie ein Wollknäuel, ein Bindfaden oder Papierbällchen nehmen. Bei einer kleinen Katze spürt man die weichen Krallen nicht, doch ist das Tier größer, kann das Kratzen blutige Wunden zur Folge haben. Das Tier muss begreifen, dass die Hand des Menschen Gutes tut, sie streichelt oder das Futter gibt, aber keinesfalls straft.
Die Zeitung:
__________
Katzen haben ein ausgezeichnetes Gehör und können einige Töne nicht gut vertragen. So habe ich bei dem Versuch meine Katzen von Möbeln und Gardinen fernzuhalten, eine Zeitung benutzt. Ich rollte die Zeitung auf und schlang ein Gummiband darum. Ich legte diese Zeitung immer in meiner Nähe ab und sobald das Tier sich unter dem Sofa mit ihren Krallen entlang zu hangeln versuchte oder zum Sprung in die Gardine ansetzte, schlug ich mit der Zeitungsrolle in meine flache Hand. Meistens erschrak die Katze sofort und um das Verbot zu unterstreichen schnappte ich mir das Tier und brachte es ausser Reichweite der bedrohten Gegenstände. Solche Methode nützt natürlich nur, wenn die Katze noch sehr klein ist. Man sollte so früh wie möglich damit anfangen und auch eine ganze Zeit lang dabei bleiben. Ich weiss, dass das sehr zeitaufwendg ist, doch meine Sitzgarnitur hat es mir später gedankt.*g*
Die Stimme:
__________
Die Stimme ist sehr wichtig bei dem Erziehungsversuch. Auch Katzen äussern ihre Wünsche durch unterschiedliche Laute. Sie schnurren und fauchen und miauen in verschiedenen Tonlagen. Wer sein Tier beobachtet, kann die Laute nach einiger Zeit den Wünschen der Katze zuordnen. Um Unerwünschtes zu unterstreichen und dem Tier unmissverständlich klar zu machen, sollte man Verbote mit einem lauten und klaren \"Nein\" bekräftigen. Der Ton darf ruhig etwas laut und streng sein. Beim Schmusen und Streicheln wird die Stimme wieder sanft und liebevoll. Macht man das über einen längeren Zeitraum regelmässig, stehen die Cancen nicht schlecht, dass das Tier es begreift.
Der Wasserkessel:
______________
Durch einenZufall kam ich auf den Einsatz meines Wasserkessels. Ein Gastkater hatte es sich in der Küche gemütlich gemacht und wollte auf keinen Fall diese gastliche Stätte verlassen was ich ja verstehen konnte, denn draußen regnete es in Strömen. Zufällig hatte ich den Wasserkessel auf dem Herd stehen, denn ich wollte mir einen Tee zu bereiten. Als der Kessel zu pfeifen begann, sah ich nur einen grau-weissen Blitz, der voller Entsetzen zur Tür hinausschoß. Daraus folgerte ich, dass dieser Ton für das Katzengehör unerträglich sein musste. Ich testete den Pfiff gleich bei nächster Gelegenheit wieder, mit demselben Erfolg. Nun kann ich ja nicht jedes Mal Wasser aufsetzen, wenn mich eine Katze besucht, und ich versuchte es mit eigenem schrillem Pfeifen. Das Ergebnis war dasselbe. Das Tier verschwand schnurstracks im Garten. Wahrscheinlich klappte es auch mit einer Trillerpfeife. Der Kater kommt seit dem nur noch sehr vorsichtig in die Küche. Ich denke, dass dieser Trick auch bei aderen Gelegenheiten klappen könnte.
Katzeklo: *g*
___________
Katzen sind von Natur aus saubere Tiere. Sie verscharren ihre Ausscheidungen, um für andere Katzen keine Spuren zu hinterlassen. Eine kleine Katze sollte sofort am ersten Tag wissen wo ihre Katzentoilette steht. Dazu trägt man sie dort hin und setzt sie einfach, mit ein paar beruhigenden und lieben Worten hinein. Meistens ist das Tier so dankbar, dass es zumindest ein kleines Töpfchen hineinmacht und somit zeigt, dass es diese Toilette angenomen hat. Die Toilette muss immer am selben Platz stehen und sollte auch jederzeit erreichbar für das Tier sein.
Lecker, lecker:
____________
Um Katzen herbeizulocken, gibt es einen einfachen Trick, mit dem man aber auch rechtzeitig beginnen sollte. Zunächst einmal kann man es wieder mit der Sprache versuchen. Jedes Mal beim Füttern sagte ich mehrmals in beruhigendem Ton \"lecker, lecker\". Das Tier merkte sich die Laute und kam später sofort angelaufen, wenn ich diese Worte rief. Natürlich bekam es auch immer etwas Gutes. Unterstützend kann man auch mit der Brekkiesschachtel rappeln. Alle meine Katzen reagierten darauf. Das Rascheln in dem Karton muss wohl für Katzenohren sehr eindringlich sein. Es klappte nämlich immer.
Liebe, Verständnis und Geduld:
_________________________
Um eine Katze in das Familienleben zu integrieren, braucht es liebevolle Zuwendung und viel Verständnis. Immerhin ist es ein Tier mit einer eigenen starken Persönlichkeit und einem eigenen Kopf. Es wird sich nie dem Willen des Menschen vollständig fügen und in einem unbeobachteten Augenblick wird es, trotz aller erzieherischen Maßnahmen, auf den Tisch springen und sich ein Stück Fleisch, Fisch oder Wurst mopsen. Auch Geduld muss man im Umgang mit Katzen haben. Erst durch ständiges Wiederholen von Verboten oder oben aufgeführten Maßnahmen, kann man, wenn man Glück hat, einen Erfolg verbuchen.
Auswahl einer Katze:
_________________
Ein kluger Mensch, hat irgendwann einmal gesagt: \"Nicht der Mensch entscheidet sich für eine Katze, sondern die Katze sucht sich \"ihren\" Menschen aus\". Das war bei meiner letzten Katze der Fall. Sie lebte wild draußen und stand eines Tages mit einem ihrer Jungen bei mir vor der Tür. Sie hätte auch nach unserer ersten Bekanntschaft zur Nachbarin auswandern können. Doch nein, sie tat es nicht und kam immer wieder, 17 Jahre lang! SIE hatte sich für mich entschieden.
Wer sich eine kleine Katze aussuchen möchte, sollte sich Zeit nehmen und abwarten, welches Tier wirklich am zutraulichsten wird und den engen Kontakt zu einem sucht. Weicht das Kätzchen \"seinem Menschen\" nicht mehr von der Seite ist die Entscheidung gefallen. Die ersten Bande der Zuneigung und des Vertrauens sind geknüpft und halten, so lange das Tier lebt.
Name:
_____
Meine vier Katzen hatten natürlich auch Namen. Die erste Katze hiess \"Drupi\", nach dem gleichnamigen italienischen Sänger *g*, der Kater danach war \"Stubs\", dann folgte \"Max\" und schliesslich die zugelaufene Katze, die ich \"Große, alte Schnurrerin\" nannte. Ich kann nicht behaupten, dass alle meine Katzen auf ihren Namen reagierten. Bei meiner \"Schnurrerin\" wäre das wohl auch zuviel verlangt gewesen. Nur eines merkte ich doch. Ein kurzer Name, mit höchstens zwei Silben kam bei den Tieren besser an und so ist die Wahrscheinlichkeit relativ hoch, dass das Tier reagiert. Beinhaltete der Name einen oder mehrere Vokale, scheint das Tier besser auf ihn zu hören. Zum Beispiel reagierte \"Max\" am besten auf seinen Namen. Um einen Erfolg zu haben, muss man das Tier auch immer wieder mit seinem Namen ansprechen. Durch ständiges Wiederholen prägen sich die Laute ein und das Tier hört schliesslich darauf (wenn es will!).
Fazit:
____
Nicht nur Katzen sondern auch alle anderen Lebewesen, insbesondere der Mensch, brauchen, um zu wachsen, zu gedeihen und sich sozial zu entwickeln, viel Zuwendung, Liebe, Zeit, Fürsorge Pflege, viel Verständnis und Toleranz. Nur dann kann ein harmonisches und erfülltes Miteinander gelingen.
Liebe Grüße
Catty
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-12-31 16:39:06 mit dem Titel Silvester-Horror !
In wenigen Tagen werden wir mit Raketen, Böllern und Knallfröschen das neue Jahr begrüßen. Wir freuen und auf dieses Fest, doch leider ist das Spektakel für unsere vierbeinigen Freunde der Augenblick allergrößter Angst. Schon vor vielen Jahren erlebte ich die Panik unserer Schäferhündin Senta mit. Sie verkroch sich bereits rechtzeitig unter das Eckteil unserer Eckbank. Dort hockte das große Tier und hatte vor Furcht pechschwarze Pupillen. Als meine Familie sich im Garten traf und Senta oben zurück ließ, im guten Glauben dort sei sie sicher, lief diese auf den Balkon und sprang einfach von der ersten Etage hinunter in das Blumenbeet. Zum Glück passierte ihr nichts Ernstes, doch mein Opa, der vergessen hatte die Tür zu schließen, konnte sich das Versäumnis lange nicht verzeihen.
Ich selbst hatte viele Jahre lang Katzen. Weil ich wusste, dass in Panik geratene Tiere orientierungslos sind und sogar in die Gefahrenquelle hinein laufen, habe ich sie einfach ab mittags nicht mehr hinaus gelassen. Das wäre der erste Tipp für Katzenhalter. Behaltet die Tiere im Haus oder in der Wohnung. Hier sind die Katzen sicher und fühlen sich geborgen. Hier überstehen sie die spätere Knallerei am besten.
Ich habe die Katzen aber nie in einem Raum eingesperrt. Vielleicht erscheint einigen Lesern das als Schutzmassnahme. Doch das ist es bei Katzen nicht. Katzen suchen sich selbst ihren sichersten Platz aus. Das ist vielleicht ihr Katzenkorb oder das Bett des Frauchens oder aber sie verstecken sich irgendwo, wo sie sich sicher fühlen. Auf jeden Fall müssen sie die Möglichkeit haben, sich in den Räumen frei zu bewegen um, gegebenenfalls, auch einen Ortswechsel vornehmen zu können.
Der beste Tipp ist natürlich, während der Knallerei bei seinem Tier zu bleiben. Das heißt aber nicht, dass man pausenlos auf es einreden sollte. Das Tier spürt eine Änderung im Verhalten seines Menschen sehr genau und so kann das, was gut gemeint ist, das Tier nur noch mehr ängstigen. Allerdings beruhigende Worte schaden nicht. Dem Tier sollte man nichts aufzwingen. Kommt es freiwillig und aus eigenem Antrieb, sucht es die Nähe des Menschen und reagiert es positiv aufs Streicheln, sollte man sich nicht zurückhalten. Ich habe schon mal während der Silvesterknallerei mit einer meiner Katzen auf dem Schoß verbracht.
Seit vier Jahren kommt ein Kater regelmäßig zu mir. Ich füttere ihn immer, streichele ihn aber ganz selten und wenn, dann nur vorsichtig. Schlechte Erfahrungen mit Menschen haben ihn argwöhnisch gemacht. Und doch kommt er immer und immer wieder. Vor drei Jahren saß er bereits am Silvestervormittag auf der Fensterbank vor dem Küchenfenster. Er spürte wohl, dass etwas in der Luft lag. Als es 24Uhr war trafen wir uns mit den Nachbarn auf der Straße und als ich noch einmal rasch in die Küche musste, saß dort der Kater vor der Glastür. Schwarze große Augen hatte er und presste sich total verängstigt an die Tür. Mit den Pfoten kratzte er am Glas und ich konnte nicht anders, ich ließ ihn herein. So verbrachte er die Zeit der Raketen und Böller unter meinem Küchentisch. Die Außentür ließ ich einfach offen, so fühlte er sich nicht eingesperrt. Doch die Küchentüre schloss ich hinter mir. Alle paar Minuten sah ich nach ihm und jedes Mal begrüßte er mich mit einem tiefen Brummton. Als alles überstanden war ging er freiwillig wieder hinaus. Seit dem kommt er immer wieder und ich werde ihn wohl auch in dieser Silvesternacht in meiner Küche beherbergen.
Wichtig ist auch, an ein sauberes Katzenklo denken. Es gibt Katzen, bei denen Angst und Schrecken auf die Blase schlagen. Um die Katze abzulenken kann auch ein Leckerchen gute Dienste erweisen. Meistens verschlägt es den Tieren zwar vor Schreck den Appetit, doch man kann es ja mal versuchen.
Ich wünsche allen Lesern einen fröhlichen Jahresbeginn und unseren tierischen Hausgenossen eine Silvesternacht ohne Angst und Horror.
Liebe Grüße
Catty
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