Katzen Allgemein Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von smudo1
Wir hatten doch mal einen Kater, oder?
Pro:
Polster, Wärmflasche und Zeit-totschlag-Instrument in einem ;-)
Kontra:
Socken könnten in Lebensgefahr schweben, ebenso wie Polstermöbel, und vor allem vor der Kastration kann es (v.a. bei Katern) zu tagelangen Ausflügen kommen, die doch etwas am Nervenkostüm zehren...
Empfehlung:
Ja
Jaja, vor vier Jahren ist bei meiner Mutter, meiner Schwester und mir der Gedanke gekommen, ja, so ein kleines Fellknäul im Haus zu haben wär doch recht nett... Man braucht keinen Polster und keine Wärmflasche mehr... Und herzig sind so kleine Kätzchen ja auch... Und wie der Zufall so wollte (naja, obs wirklich Zufall war ist eine andere Frage *g*), hat die Katze einer Bekannten gerade Nachwuchs bekommen... Wir natürlich sofort hingedüst, nachdem die Kleinen zur Besichtigung freigegeben waren. Und da ist uns buchstäblich schon einer bei der Eingangstür entgegengerollt, und zwar inklusive Mistkübel... Nachdem der dann gestoppt worden ist, ist so ein kleines Fellknäul herausgekugelt und gleich von der Mutter wieder in Beschlag genommen worden, allerdings nicht bevor wir einen Blick auf den netten Irokesen werfen konnten. Ja, ein Irokese, zwar auf der Seite nicht abrasiert, allerdings wirklich wunderschön wie mit Gel gemacht. Von dem Moment an war es natürlich klar, wen von den Kleinen wir unbedingt haben müssen, den kleinen Struppi, wie er damals noch provisorisch getauft worden ist.
Im August ist dann endlich die Freigabe gekommen, wir können den kleinen Racker abholen, also auf gehts, und schon war er unser. Er hat sich im Transportkisterl zwar nicht wirklich wohl gefühlt, aber nachdem ich ihn (als pflichtbewusster Beifahrer) dann herausgenommen und gehalten hab, hat er beschlossen, er ist müde und glatt mal im Auto auf mir eingeschlafen. Und dann war da die Ankunft im neuen Heim...
Kaum aus dem Auto ausgestiegen und ins Haus reingegangen, hat auch schon die Erkundung angefangen... Also, ich schätz mal, jeder kennt diese Schlüsselanhänger, die piepsen, wenn man pfeift... Sowas hätten wir an dem Kleinen brauchen können, damals war wirklich absolut nichts sicher vor ihm... Vor allem keine Socken, in denen noch irgendwelche Füße drinnen waren ;-) Und mit der Zeit ist auch der neue Name für den kleinen immer klarer geworden: Rabauke soll er heißen. Die Taufe hat er am 3 Tag gleich selbst vorgenommen, indem er in die frisch eingelassene Badewanne gehüpft ist ;-)
Mit der Zeit wird so ein Kater natürlich auch größer, und wenn er, wie unserer auch raus darf, braucht er natürlich einige Impfungen. Die sind zwar vor allem ganz zu Beginn nicht gerade billig, aber das sollte jedem dieses kleine Tierchen wert sein. Vor allem gegen Tollwut sollte man impfen lassen, die kriegen Katzen und Hunde schneller als man denkt. Was sich leider fast nie vermeiden lässt, sind im Sommer die Zecken. Zwar gibt es Halsbänder, die (zumindest angeblich) vor diesen nicht gerade netten Viechern schützen sollen, allerdings sollte man aufpassen, dass sich die Katze schon sehr früh daran gewöhnt, und vor allem sollte es weit genug sein, dass die Katze noch atmen kann, allerdings muss es auch so eng sein, dass es sich nicht überall verfängt, nachdem Katzen ja sehr gerne auch an Zäunen und Hecken entlangstreifen.
Nach ungefähr einem Jahr, im ersten Sommer also, in dem unser Katerchen unterwegs war, hat sich auch eine Kastration nicht mehr aufschieben lassen, nachdem der Kleine immer länger unterwegs und teilweise tagelang nicht zu Hause war. Empfehlenswert ist es auch, wenn man es schafft, das Tier früh an ein Halsband zu gewöhnen und einen kleinen Adressanhänger daranhängt, dann kann es auch nicht passieren, dass die Katze nicht mehr nach Hause findet und mühsam nach ihr gefahndet werden muss. War jetzt zwar ein kleiner Gedankensprung, aber ich lass es lieber hier stehn, bevor ich drauf vergess. Zurück zur Kastration allerdings jetzt wieder. Unsere Angst war ja, dass unser Kater, wie wir öfter gerüchteweise gehört haben, nach der Kastration schwer zunehmen wird, wir haben bis jetzt allerdings noch nichts davon gemerkt. Er ist auch noch genauso munter wie vorher, nur unsere Socken verschont er inzwischen zum Glück ;-)
Sodala, jetzt mal zu den Sachen, die man unbedingt kaufen sollte, wenn man sich eine Katze oder einen Kater anschaffen will: Erstens mal ein geeigneter Fressnapf. Soweit ich weiß, sind die besten die aus stinknormalem Plastik, die sind vor allem auch spülmaschinenfest, und schließlich sollte man den Napf auch des öfteren reinigen, niemand, auch keine Katzen, mögen es, wenn die Reste der letzten Tage einfach nur durch das frische Essen verdeckt sind. Gut ist es auch, wenn man noch einen Trinknapf besorgt, in den man allerdings entweder mit Wasser verdünnte Milch oder reines Wassser einfüllen sollte, Milch ist im Gegensatz zum Volksglauben meines Wissens nach gar nicht so gut für Katzen. Das Mitnaschen beim Essen sollte sich auch sehr in Grenzen halten. Unser Kater bekommt zB ab und zu mal etwas Schlagobers (Schlagsahne in Deutschland ;-) ) oder ein kleines Stückchen Käse, wenn davon grad im Überfluss im Haus ist, mehr allerdings auch nicht.
Sehr wichtig ist auch der Kratzbaum. Zwar können Katzen ihre Krallen beinahe überall schärfen, so zB draußen an Bäumen, allerdings machen sie es auch sehr gerne an den Polstermöbeln, was dann natürlich nicht so schön ist ;-) Der Kratzbaum ist aber nicht nur zum Krallenschärfen da, er ist auch ein scheinbar sehr beliebter Schlafplatz für Katzen aller Größen und Altersstufen.
Und wer seine Katze zur wirklichen Haus- oder Wohnungskatze macht, was natürlich auch möglich ist, der braucht logischerweise unbedingt ein Katzenklo... Das haben wir auch noch im Keller stehen, allerdings bevorzugt unser Herr Kater die freie Natur als Toilette... Naja, so wirklich 100 %ig verdenken kann ichs ihm nicht, wenn ich dran denk, wie manches Katzenstreu riecht... Das Streu sollte übrigens mindestens einmal täglich per Sieb-Schaufel (oder wie das Ding heißt) gereinigt, und ca. einmal pro Woche getauscht werden, da man sonst wirklich nur mehr mit Atemschutzmaske hinkommt.
Sodala, ich hoff, ich hab nichts wirklich wichtiges vergessen... Wenn schon, bitte ich dringend um Hinweise, der Bericht wird dann sofort aktualisiert, versprochen ;-) Wenn jemand sonst noch Fragen hat, beantworte ich die natürlich auch gern, soweit ich halt eine Antwort parat hab ;-)
Ja, das wars dann eigentlich, wünsche von dem her noch einen herrlichen Sommer, nicht zu viele Katzenhaare auf den Polstermöbeln und eine an den Kratzbaum gewöhnte Katze ;-)
PS: Als Wärmflasche sind Katzen wirklich zu empfehlen, zumindest mein Katerchen kuschelt sich vor allem im Winter noch immer sehr gern zu mir unter die Decke ;-)
Im August ist dann endlich die Freigabe gekommen, wir können den kleinen Racker abholen, also auf gehts, und schon war er unser. Er hat sich im Transportkisterl zwar nicht wirklich wohl gefühlt, aber nachdem ich ihn (als pflichtbewusster Beifahrer) dann herausgenommen und gehalten hab, hat er beschlossen, er ist müde und glatt mal im Auto auf mir eingeschlafen. Und dann war da die Ankunft im neuen Heim...
Kaum aus dem Auto ausgestiegen und ins Haus reingegangen, hat auch schon die Erkundung angefangen... Also, ich schätz mal, jeder kennt diese Schlüsselanhänger, die piepsen, wenn man pfeift... Sowas hätten wir an dem Kleinen brauchen können, damals war wirklich absolut nichts sicher vor ihm... Vor allem keine Socken, in denen noch irgendwelche Füße drinnen waren ;-) Und mit der Zeit ist auch der neue Name für den kleinen immer klarer geworden: Rabauke soll er heißen. Die Taufe hat er am 3 Tag gleich selbst vorgenommen, indem er in die frisch eingelassene Badewanne gehüpft ist ;-)
Mit der Zeit wird so ein Kater natürlich auch größer, und wenn er, wie unserer auch raus darf, braucht er natürlich einige Impfungen. Die sind zwar vor allem ganz zu Beginn nicht gerade billig, aber das sollte jedem dieses kleine Tierchen wert sein. Vor allem gegen Tollwut sollte man impfen lassen, die kriegen Katzen und Hunde schneller als man denkt. Was sich leider fast nie vermeiden lässt, sind im Sommer die Zecken. Zwar gibt es Halsbänder, die (zumindest angeblich) vor diesen nicht gerade netten Viechern schützen sollen, allerdings sollte man aufpassen, dass sich die Katze schon sehr früh daran gewöhnt, und vor allem sollte es weit genug sein, dass die Katze noch atmen kann, allerdings muss es auch so eng sein, dass es sich nicht überall verfängt, nachdem Katzen ja sehr gerne auch an Zäunen und Hecken entlangstreifen.
Nach ungefähr einem Jahr, im ersten Sommer also, in dem unser Katerchen unterwegs war, hat sich auch eine Kastration nicht mehr aufschieben lassen, nachdem der Kleine immer länger unterwegs und teilweise tagelang nicht zu Hause war. Empfehlenswert ist es auch, wenn man es schafft, das Tier früh an ein Halsband zu gewöhnen und einen kleinen Adressanhänger daranhängt, dann kann es auch nicht passieren, dass die Katze nicht mehr nach Hause findet und mühsam nach ihr gefahndet werden muss. War jetzt zwar ein kleiner Gedankensprung, aber ich lass es lieber hier stehn, bevor ich drauf vergess. Zurück zur Kastration allerdings jetzt wieder. Unsere Angst war ja, dass unser Kater, wie wir öfter gerüchteweise gehört haben, nach der Kastration schwer zunehmen wird, wir haben bis jetzt allerdings noch nichts davon gemerkt. Er ist auch noch genauso munter wie vorher, nur unsere Socken verschont er inzwischen zum Glück ;-)
Sodala, jetzt mal zu den Sachen, die man unbedingt kaufen sollte, wenn man sich eine Katze oder einen Kater anschaffen will: Erstens mal ein geeigneter Fressnapf. Soweit ich weiß, sind die besten die aus stinknormalem Plastik, die sind vor allem auch spülmaschinenfest, und schließlich sollte man den Napf auch des öfteren reinigen, niemand, auch keine Katzen, mögen es, wenn die Reste der letzten Tage einfach nur durch das frische Essen verdeckt sind. Gut ist es auch, wenn man noch einen Trinknapf besorgt, in den man allerdings entweder mit Wasser verdünnte Milch oder reines Wassser einfüllen sollte, Milch ist im Gegensatz zum Volksglauben meines Wissens nach gar nicht so gut für Katzen. Das Mitnaschen beim Essen sollte sich auch sehr in Grenzen halten. Unser Kater bekommt zB ab und zu mal etwas Schlagobers (Schlagsahne in Deutschland ;-) ) oder ein kleines Stückchen Käse, wenn davon grad im Überfluss im Haus ist, mehr allerdings auch nicht.
Sehr wichtig ist auch der Kratzbaum. Zwar können Katzen ihre Krallen beinahe überall schärfen, so zB draußen an Bäumen, allerdings machen sie es auch sehr gerne an den Polstermöbeln, was dann natürlich nicht so schön ist ;-) Der Kratzbaum ist aber nicht nur zum Krallenschärfen da, er ist auch ein scheinbar sehr beliebter Schlafplatz für Katzen aller Größen und Altersstufen.
Und wer seine Katze zur wirklichen Haus- oder Wohnungskatze macht, was natürlich auch möglich ist, der braucht logischerweise unbedingt ein Katzenklo... Das haben wir auch noch im Keller stehen, allerdings bevorzugt unser Herr Kater die freie Natur als Toilette... Naja, so wirklich 100 %ig verdenken kann ichs ihm nicht, wenn ich dran denk, wie manches Katzenstreu riecht... Das Streu sollte übrigens mindestens einmal täglich per Sieb-Schaufel (oder wie das Ding heißt) gereinigt, und ca. einmal pro Woche getauscht werden, da man sonst wirklich nur mehr mit Atemschutzmaske hinkommt.
Sodala, ich hoff, ich hab nichts wirklich wichtiges vergessen... Wenn schon, bitte ich dringend um Hinweise, der Bericht wird dann sofort aktualisiert, versprochen ;-) Wenn jemand sonst noch Fragen hat, beantworte ich die natürlich auch gern, soweit ich halt eine Antwort parat hab ;-)
Ja, das wars dann eigentlich, wünsche von dem her noch einen herrlichen Sommer, nicht zu viele Katzenhaare auf den Polstermöbeln und eine an den Kratzbaum gewöhnte Katze ;-)
PS: Als Wärmflasche sind Katzen wirklich zu empfehlen, zumindest mein Katerchen kuschelt sich vor allem im Winter noch immer sehr gern zu mir unter die Decke ;-)
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