Katzen Allgemein Testbericht

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Erfahrungsbericht von scenic24

Katzen - eine Welt für sich :o)

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

I. Vorwort
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Katzen kennt jeder und doch kennt sie niemand richtig. Die Vielzahl der verschiedenen Rassen mit ihren
unterschiedlichen eigenen individuellen Charaktereigenschaften ist für manche eine Wissenschaft für sich. Ihr Wesen ist einzigartig. Ich will in diesem Bericht rund um die Katze etwas berichten und einen kleinen Einblick in die Rassekunde geben.
Katzen gibt es übrigens auch schon seit über 4000 Jahren und im alten Agypten hatten Katzen die Stellung einer Göttin.


II. Überlegung von dem Kauf
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Beim Kauf sollte man sich nicht nur vom Aussehen leiten lassen sondern sich auch eventuell mit Fachliteratur und einem Gespräch des Züchters orientieren: Perser und besonders Chinchilla Perser sind zB wunderschöne Katzen, die aber viel Arbeit machen. Das Fell von Langhaarkatzen muß täglich gebürstet werden und man muß sich auf viel herum fliegende Haare einstellen. Manche Katzen haben auch ganz eigene Wesenszüge. Die Türkische Van Katze ist eine sowohl selbstbewußte und dominate Katze als auch äußerst verschmuste Katze und nicht für jedermann geeignet. Perserkatze sind eher ruhige Katze und nicht so sehr für Kinder empfehlenswert. Kurzhaarkatzen sind eher aufgeweckt und wollen mehr spielen.

Eine Katze kostet auch einiges an Geld. Für die jährlichen Impfungen und Entwurmungskuren gehen locker 100 DM drauf. Dazu kommen die Futterkosten. Im Schnitt kann eine ausgewachsene Katze eine Dose pro Tag verspeisen. Das sind schon 30 DM im Monat. Dazu kommen circa 1-2 Säcke Streu, so das 50 DM im Monat schon mindestens eingerechnet werden sollten.

Eine Katze braucht auch einen Kratzbaum, sonst leiden schnell die Tapeten. Meist ist es der Katze egal, ob der selbst zusammengebaut ist oder ein fertig gekaufter ist. Wir haben beide Variationen und werden beide gern genutzt.

Bei Langhaarkatzen kommen Bürsten und Kämme dazu, sonst leidet das Fell und somit die Katze. Auch müssen Futterschüsselchen und Wasserschälchen, neben Katzenklo und Katzentragekörbe (Tierarztbesuch) eingerechnet werden.

Man kann der Katze Spielzeug kaufen. Eigentlich spielen Katzen mit allem was sich bewegt. Von der teureren Gummimaus bis zum billigen Sektkorken. ;o). Besonders eignen sich so Büschel an einem Stab, damit kann ich meine Katzen stundenlang ärgern. Vieles was für Katzen angeboten wird ist meist überteuerter Schnick Schnack, den man selbst billiger herstellen kann.

Ein wichtiger Faktor ist das Alter. Katzen werden in der Regel über 12 Jahre alt. Unsere Katzen wurden teilweise 19 Jahre alt. Je älter die Katze wird, desto höher steigen auch die Kosten für den Tierarzt. Ältere Katzen leiden schnell man an Nierenproblemen oder ähnlichem. Es ist meiner Meinung nach auch verantwortungslos, dann ältere Katzen aufgrund von mehr Arbeit und Kosten ins Tierheim abzuschieben.


III. Kauf
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Auf Ausstellungen kann man die meisten Arten bewundern. Sollte einem eine Katze auf der Ausstellung gefallen, so kauft man diese niemals direkt auf der Ausstellung. Viel mehr sollten Sie einen Termin vereinbaren und den Züchter erst einmal persönlich besuchen, um sich ein Bild von der Katzenhaltung zu machen. Auch ist die mögliche Einschleppen von Krankheitserregern auf Ausstellungen um ein vielfaches größer als woanders - auch wenn viele Verein viel Wert aus Reinlichkeit und Impfung legen. Katzen mit Stammbaum sind empfehlenswert, aber kein Muß. Es gibt auch niedliche Katzen ohne Stammbaum, die auch fast jeden verzaubern können. Äußerst empfehlenswert ist auch ein ärztliches Gesundheitszeugnis zu verlangen, daß über den Gesundheitszustand informiert. Gewissenhafte Züchter bieten dies meist schon von selbst an. Wir selbst haben einmal eine Katze ohne ärztliche Untersuchung gekauft und ging uns dann ein, da sie nachweislich beim Kauf bereits krank war. Der Verlust ist dann schmerzhafter, als wenn man gleich auf sie verzichtet hätte. Äußerst gewissenhafte Züchter können auch es zur Bedingung machen, erst einmal den Käufer daheim zu besuchen, um sich ebenfalls ein Bild von der zukünftigen Herberge ihrer Lieblinge zu machen. Manche kommen auch immer wieder einmal zu Besuch. Die Erfahrung hat leider gezeigt, daß viele Katzenkäufer die Tiere nach einiger Zeit vernachlässigen oder nicht Art gerecht halten. Im Interesse der Katze sollte jeder Katzenkäufer sich immer gut überlegen, ob und welchen Typ von Katze er wirklich will und sich über die Art der Katze gut informieren. Wer eher ruhiger Typen mag, ist bei den Perser gut aufgehoben, verspielter sind zum Beispiel die British Kurzhaarkatzen, impulsiver und temperamentvoller sind zum Beispiel die Türkischen Van Katzen.
Es ist auch an sich wichtig, den Züchter persönlich zu kennen. Wir sind immer noch mit vielen Züchtern befreundet, die immer einen wichtige Tips und Tricks für den Katzenalltag rund um die Katze vermitteln können. Auch sollte man die Augen auf machen beim Katzenkauf. Fehler in der Katzenaufzucht (zb Schläge) zeigen sich oft dann im späteren Leben, wie sehr mißtrauisch, nicht stubenrein und und und.

Schon beim Gedanken ob Rassekatze oder Bauernhofkatze scheiden sich die Geister. Rassekatzen haben den Vorteil, dass man ihren Charakter und Gewohnheiten im voraus etwas bestimmen kann. Man kann ein genaueres Bild über ihre Entwicklung und ihr Aussehen machen und erhält in der Regel von gewissenhaften Züchtern gepflegte und gut geimpfte und versorgte Katzen. Nachteil ist der meist hohe Preis der meist an der 1000 DM Grenze herum sich bewegt. Der Preis setzt sich zusammen aus den Impfkosten, Entwurmung, Stammbaumausstellung, Deckkater kosten, Futterkosten, Anschaffung der Muttertiere (die auch sehr viel Kosten) und vieles mehr. Wir selbst züchten Katzen und da kommt schnell eine Menge an Kosten zusammen.
Normale Bauernhofkatzen sind natürlich extrem billiger, wenn nicht kostenlos. Dafür muß der Halter für Impfungen und Entwurmungen erst einmal selbst auf kommen. Man sollte besonders vorsichtig sein, wenn man bereits Katzen hat, dass man sich keine Erreger ins Haus holt. Vom Charakter her sind einfach Katzen sicherlich genauso viel wert, da man die Eltern meist nicht weiß, können alle möglichen Arten und Charakterzüge raus kommen. Jeder muß selbst wissen, was er will. Wir haben uns für beides entschieden und haben einfache Katzen und Rassekatzen daheim rumhüpfen und sind glücklich damit.

Die 2te Frage ist, ob Männchen oder Weibchen. Männchen sind beliebter, meist auch teurer. Bei Männchen muß man beachten, dass sie nach circa einem Jahr geschlechtsreif werden. Manche Männchen fangen dann an ihr „Revier" zu makieren und das stinkt dann schon sehr extrem. Die Kastration ist dann meist fällig. Wer züchten will, kann aber durch Medikamente vom Tierarzt solchen Verhalten entgegenwirken. Kastration spielt eh bei streunenden Katzen eine Rolle. Jährlich werden viele frei lebende Katzen getötet, weil sich Katzen extrem schnell vermehren. Von daher sollte man eine Kastration immer mit einplanen. Nur zu früh, darf sie auch nicht stattfinden. Es ist nicht ratsam, eine Katze gleich nach dem Kauf zu kastrieren, denn die fehlenden Hormone würden dann die Entwicklung des Körperbaus beeinträchtigen. Nach der Kastration sind die Kater meist ruhiger und verschmuster. Es kann auch vorkommen, dass ein unkastrierter Kater gar nicht „spritzt" und auffällt.
Kätzinnen werden sehr oft und lange rollig" und können einem etwas auf den Geist mit dem Gemauze gehen, denn werden sie nicht gedeckt, kann sich das 3 Wochen lang hinziehen. ;o). Natürlich kann man solche Katzen auch sterilisieren. Ansonsten spricht eigentlich nichts gegen Kätzinnen. Wir haben 2 und so keine Probleme. Es gibt Hinweiß in Fachliteratur, man sollte Kätzinnen einmal decken lassen, um Gebärmutterkrebs und so zu verhindern.


IV. Die unterschiedlichen Typen:
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Damit man mal sieht, wie viele Rassen es gibt, habe ich hier eine kleine Aufstellung gemacht.

a) Langhaarkatzen
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Man nimmt an, daß sich Langhaarkatzen in den kälteren Regionen unserer Erde entwickelt haben (zB Rußland). Andere vermuten, daß eine spontane Mutation die Langhaarkatzen entstehen ließ. Die meisten Langhaarkatzen wurden gegen Ende des 19. Jahrhundert über die Türkei und Persien eingeführt. Viele Langhaarkatzen gehören dem exotischen Typ an, der im allgemeinen als Perser bekannt ist. Alle Langhaarkatzen haben einen gedrungenen, kräftigen und rundlichen Kopf mit einem großen, runden Gesicht, kurzer Nase, großen, runden Augen und kurzen, dicken Beinen. Sie haben ein dichtes Fell, welches man Doppelfell nennt, den es besteht aus 2 verschiedenen Haartypen: dem wolligen, weichen Unterfell und dem dünnen, längeren Leithaaren, die manchen Tieren bis zu 12 cm lang werden. Natürlich gibt es auch Langhaarkatzen, die nicht den Perserarten angehören, die meistens aus kälteren Regionen kommen und daher ein längere Fell benötigten. Es ist meistens nicht so wollig und dich, was die Fellpflege vereinfacht. Sie sind auch meist schlanker, längere Beine und längerer Körper und haben kleinere Gesichter. Dazu gehören zum Beispiel die Maine Coon Katzen oder die Balinesen oder Angorakatzen.

Typen:
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1. Perserarten:
Die Perserarten sind äußerst vielfältig und in den verschiedensten Farbvarianten erhältlich. Besonders schöne
Exemplare sind die schwarzen Perser, die Tabby Perser Arten (zB silvertabby Perser) und der Chinchilla. Der Chinchilla benötigt aber aufgrund seines äußerst feinen Felles besonderes gute Pflege. Drei farbige Perser sind immer weiblich! Die Preise bei Persern gravieren gewaltig auseinander, während manche ihre Tiere mit Stammbaum schon ab ca. 500,00 DM verkaufen, erhält man andere seltenere oder pämierte Arten erst ab 1000,00 DM oder mehr. Lange Zeit war der Perser die Modekatze überhaupt, momentan - so hab ich mir sagen lassen - sind Maine Coon Katzen beliebt.

(Ausszug aus den verschiedenen Rassen):
Langhaar Schwarz, Langhaar weiß, Langhaar Creme, Langhaar Blau, Langhaar Rot, Langhaar Blaucreme, Chinchilla Langhaar, Lanhaar Cameo, Langhaar Smoke Langhaar Bicolor, Langhaar Tabby, Langhaar Schildhaar (nur weiblich), Langhaar Schildpatt mit Weiß, Langhaar Colourpoint, Pewter Langhaar, Langhaar in Chocolate und Lilac,

2. Neuere Langhaarkatzen/ Perser:
Golden Chinchuilla Langhaar, Cymric, Lilac Creme Langhaar, auch der Schildpatt Langhaar, Golden Tabby, Golden
Torbie.

3 Andere Langhaarkatzen:
Birmakatzen , Ragdoll, Balinesische Katzen, Türkische Van- Katze, Angorakatze, Tiffany-Katze, Somali, Maine Coon, Norwegische Waldkatze.

b) Kurzhaarkatzen
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Kurzes Fell ist üblicher als langes Fell. Das liegt hauptsächlich daran, daß die Gene für kurze Haare gegenüber den
Genen für lange Haare dominant sind. Außerdem bietet kurzes Haar den Katzen in der Freiheit besseren Schutz vor Verhakungen oder Festkrallen von Feinden. Ferner würde es ohne aufmerksam Besitzer dann schneller verfilzen als Kurzhaar. Darüber hinaus behindert kurzes Fell die Tiere weniger Wunden zu versorgen und Parasiten finden nicht so schnell Nistplätze. Es gibt drei Hauptkategorien von Kurzhaarkatzen: die British Kurzhaar, die Amerikanisch Kurzhaar und die Foreign oder Orientalisch Kurzhaar.

1. British Kurzhaar (BKH)
Sie ist eine stämmige Katze mit starken, muskulösen Körper auf kurzen Beinen mit dichten, kurzen Fell und breiten,
runden Kopf, kurzer gerader Nase und großen, runden Augen. Die Europäisch Kurzhaar wird ihr gleichgesetzt.
Typen: BKH schwarz, BKH weiß, BKH creme, BKH blau/Kartäuser, BKH blaucreme, BKH Tabby, BKH Schildpatt (nur weiblich), BKH getupft, BKH bicolor, BKH smoke, BKH mit Tipping/ silver shatted, Manxkatze.

2. Amerikanisch Kurzhaar:
Sie entwickelte sich aus der Europäisch und der British Kurzhaar. Sie stellt eine eigene Katzenrasse dar, größer und schlanker als der englische Typ mit längeren Beinen, länglicheren Kopf, mittellanger Nase und großen, runden Augen, gerade geschnittenen Mund.
Amerikanisch Kurzhaar gibt es in: Weiß, schwarz, blau, rot, creme, zweifarbig, silberschattiert, chinchilla, shell
cameo, cameo,, cameo smoke, schwarz skome, blau smoke, blaucreme, schildpatt, schildpatt smoke, van pattern, calico, dilute calico, braun-tabby, rot-tabby, silber-tabby, blau-tabby, creme-tabby, cameo-tabby, schildpatt-tabby (torbie); Amerikanisch Drahthaar,

3. Foreign oder Orientalisch Kurzhaar
Sie unterscheidet sich stark von den anderen Kurzhaarrassen. Sie hat einen keilförmigen Kopf, schräg geschnittene Augen, schlanker Körper mit langen Beinen und feines, kurzes Fell.
Beispiel: Burmilla, Rexkatze, Ägyptische Mau, Sphinx,

4. Exotisch Kurzhaar
Sie verbindet die Kurzhaar und die Langhaarkatzen in ihren wesentlichen Merkmalen miteinander. Eine Kombination aus amerikanisch Kurzhaar und Perser. Aber eigene Rasse mit eigenen Stammbaum.
Typen: Colourpoint, Blau, blau-tabby, Siamkatze, Russisch Blau, Abessinier, Koratkatze, Havana, Burma, Japanes
Bobtail, Singapura, Tonkanese, Bombaykatze, Snowshoe, Golden-tabby-spotted

5. Neue Kurzhaarkatzen:
Ocikatze, Schottische Faltohrkatze.

Charaktereigenschaften, die man den Rassen nachsagt:
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Hier eine kleine Hilfe bei der Auswahl der Katze:

· Abessinier: temperamentvolle Katze, die viel Beschäftigung braucht, aber empfindsam, anhänglich und zärtlich ist
· Balinesen: Starker Bewegungsdrang, intelligent, einfallsreich und frech
· Birma: Sehr liebesbedürftige, stark auf den Menschen bezogene Katze mit ausgeglichenen Charakter
· Chinchilla: Verspielte unempfindliche, sowohl anhängliche als auch temperamentvolle aber ausgeglichene Katzen. Viel Arbeit mit dem feinen Fell.
· Colourpoint: Temperamentvoll, aber doch ruhig - eine harmonische Katze
· Havanna: Extravagante Katze, die viel Zuwendung braucht
· Kartäuser/ BKH: Weder fordend noch eigenwillig, verschmust und problemlos. Sehr beliebt
· Maine Coon: Libenswerte, kluge und flinke Katze
· Norw. Waldkatze: Unternehmungslustige, aktive und freiheitsliebende Katze
· Perser: Die ruhigsten Katzen überhaupt, Junge Katzen sind aber noch recht munter, mit dem Alter werden sie immer ruhiger. Ausgeprägter Jagdtrieb. Viel Arbeit mit dem Fell
· Rex: Charmant und intelligent, lebhaft unkompliziert und anspruchslos.
· Siam: Braucht viel Zeit, Zuwendung und Liebe
· Somali: Sanftmütig, lieb, anhänglich, zutraulich. Balkone sind interessant


V. Nach dem Kauf - das Leben mit der Katze
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1. Erziehung
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Wer eine Katze hält muß sich bewußt sein, eine Katze ist kein Hund. Sie wird nur etwas hören, wenn überhaupt und hat ihren eigenen Kopf. Man kann einer Katze zig mal verbieten, die Tapeten oder Blumen sind nichts, sie wird in einem unbeobachteten Augenblick wieder hindüsen. Ratsamer ist, der Katze Alternativen zu bieten wie Kratzbaum oder Katzengras.

Schlagen Sie ihre Katze bitte auf keinen Fall. Es kann ihnen passieren, dass sie Angst vor der Hand bekommt und sie haben dann eine unwiderrufliche Verhaltensstörung. Besser ist es Katzen bewußt anzusprechen und die Stimme zu erheben - Schreien sollte eher aber tabu sein. Die meisten Katzen haben Angst vor Wasser . Eine kleine Wasserspritzpistole wirkt Wunder (aber bitte nicht gezielt abschießen ;-)). Nach einiger Zeit reicht schon der Blick auf die Spritzpistole oder das schwenkende Wasser in der Pistole und die Katze zischt ab.
Sollten Sie ein Fehlverhalten der Katze bemerken, muß die Ermahnung unmittelbar geschehen. Eine Katze kann sonst die Bestrafung nicht mehr mit der Tätigkeit in Zusammenhang bringen.

Erwischen Sie zb eine Katze beim Tapetenkratzen nehmen Sie sie sofort und bringen Sie die Katze zum Kratzbaum. Loben Sie ihre Katze, wenn Sie selbstständig an den Kratzbaum geht zb.

Bedenken Sie, dass all Ihr Verhalten die Katze prägt. Füttern sie zb eine kleine Katze öfters mal von Tisch (weil sie halt so niedlich ist), merkt sich die Katze das bis ins hohe Leben, dass es so Essen gibt. Woher soll eine Katze denn plötzlich wissen, dass Ihnen das Betteln am Tisch stört?

Bedenken Sie, dass Katzen auch ihre Schmusestunde brauchen und genauso auch nicht Schmusen wann Sie wollen, sondern wenn die Katze will.

2. Tägliche Arbeit
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Katzen sind reinliche Tiere. Deswegen sollte das Katzenklo auch immer sauber sein. Es gibt Katzen, die wollen ein täglich gereinigtes Klo und Katzen die sind nicht so wählerisch. Paßt einer Katze das Klo nicht und tut der Mensch nix wird auch gleich die Quittung erteilt: Protestpinkeln.

Ratsam kann es sein, eine Katze an bestimmte Fütterungszeiten zu gewöhnen. Es gibt auch Katzen, bei denen genügt es früh eine Dose zu geben und sie teilen es sich selbst ein. Milch ist übrigens nicht so gut für Katzen geeignet und ist Nahrung - kein Getränk! Von übermäßiger Gabe von Trockenfutter ist abzuraten, denn Trockenfutter trocknet eine Katze von Innen stärker aus und die Katze trinkt meist zu wenig nach. Besonders bei älteren Katzen (Nierenprobleme) rät der Tierarzt von Trockenfutter ab.
Trockenfutter kann übrigens Auswirkungen auf die Fellfarbe haben. Weiße Katzen reagieren auf billiges Trockenfutter mit dem Farbstoff Karotin schnell mit geblichen Fell.

Eine Katze sollte auch immer die gleichen Futterplätze und Toilettenplatz haben. Neue Katzen zeigt man am besten gleich das neue Klo und sorgt für Zugänglichkeit.

3. Verhalten
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Einer Katze der es gut geht, frißt und putzt sich täglich. Bemerken Sie, dass die Katzen mit einem Verhalten nachläßt, sollte man den Tierarzt aufsuchen. Oftmals können irgendwelche Infektionen dahinterstecken, die sich erst langsam ausbreiten.

Katzen hören eh kaum auf Worte, nehmen aber die menschliche Stimme war. Man hat raus gefunden, dass besonders Namen mit vielen „i" von der Katze gut verstehen werden (Mizie, Kitti....). Auch bemerken sie die Stimmungslage ihres Herrchen und so können sie durch die verschiendenen Aussprachen ihres Namens schon zeigen, ob sie was darf oder nicht.
Es gibt auch Studien, dass Katzen oftmals das Gemüts und Gefühlsleben ihres Herrchens merken und selbständig bei bedrückter Laune auf ihre Bezugsperson eingehen.

Eine Katze kann auch oft länger alleine gelassen werden und ist somit für Arbeitende geeignet. Sind sie länger und häufig weg, sollten Sie (neben der Sicherstellung der Verpflegung) vielleicht den Kauf einer 2ten Katzen überlegen. Wir haben gute Erfahrungen gemacht mit der Paarweisen Haltung von Katzen. Die Geschlechter sollten aber dann eher gleich sein. Besonders bei kastrierten Männchen stellen sich kaum Probleme (außer den gewöhnlichen Anfangsschwierigkeiten) ein. Zumindest bei uns :o). Aber trotzdem sollte eine Katze schon täglich ihr Herrchen sehen. Viele Katzen warten ungeduldig schon an er Tür und warten auf ihre Bezugsperson. Langweilt es eine Katze zu lange, leidet sonst mal schnell der Teppich. Katzen sind übrigens intelligente Tiere. Wir hatten eine Katze die bekam alle mögliche Tür - egal in welcher Stellung der Griff war - auf. Auch hatten wir schon eine Katze die selbsständig auf die Toilette (also unserer ;-)) ging.

4. Einleben
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Katzen sind anfangs meist recht scheu und suchen sich Plätze zum verstecken. In der Regel sind nach 3 Tagen die Katzen eingewöhnt und laufen selbständig herum. Es ist ratsam, wenn anfangs die Katze immer von der gleichen Person gefüttert wird, damit sie ihre Bezugsperson wahr nimmt. Anfangs braucht eine Katze eher Ruhe, laute Musik und Geschrei verschreckt sie.

Katzen kann man auch an Hunde gewöhnen. Meine Eltern haben einen mittelgroßen Mischling und 2 Katzen und nach Anfangsreibereien gibt es dann keine Probleme mehr. Mittlerweile schlafen die Tiere auch schon zusammen. Die Verhaltensprobleme kommen von den Unterschiedlichen Verhaltensmuster mit: Ein Hund legt sich auf den Bauch wenn er unterlegen ist, eine Katze um sich zu verteidigen. Ein Hund wedelt mit dem Schwanz bei Freude, eine Katze eher beim aggressiven Verhalten.

Bedenken Sie, dass besonders junge Kätzchen viel Arbeit machen. Die sind sehr verspielt und alles was sich bewegt muß erkundet werden. Hier ist viel Geduld auch aufzubringen.

5. Pflege
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Tägliches Bürsten ist bei Langhaarkatzen ein Muß. Die Strafe für Schlampern kommt auch meist gleich, denn das lange Haar verfilzt schnell und ergibt Putzen, dann leidet die Katze und irgendwann auch der Mensch. Kurzhaar Katzen muß man weniger pflegen. Ab und zu kann man sie bürsten, um Ihnen zu helfen, loses Haar schneller los zu werden.
Bitte unterlassen sie es, Katzen die Krallen zu schneiden. Erstens sitzen unter den Krallen sensible Nerven die bei unsachgemäßer Handhabung beschädigt werden können. Zweitens sind die Krallen für die Katzen mit das wichtigste Verteidigungsmittel. Büchst Ihnen die Katze mal aus, kann sie sich nicht mehr verteidigen, keine Beute mehr schlagen und nicht mehr flüchten (Baum raufklettern). Ein guter Kratzbaum hilft meist eher, die Krallen zu stutzen.
Den jährlichen Gang zu Tierarzt sollte man einhalten. Eine Impfung und Kur kostet nicht gleich die Welt und schützt das Leben der Katze. Schnell wird mal eine Fliege gefressen und wo die so herum hockt weiß wohl jeder.

6. Sonstiges
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Übrigens suchen die Katzen eh meist ihren Lieblingsschlafplatz. Meist erweisen sich gekaufte Körbchen als nutzlos. Katzen suchen Wärme und liegen somit gerne auf Decken und weichen Untergründen (Wäschehaufen...). Meine eine Katze schläft zb immer auf dem Monitor. Freute können auch Schachteln bereiten. Katzen liebe es sich zu verstecken. Mein Perser hat sich mit vorlieben in Schachteldeckel gequetscht. Anscheinend gibt der Rand komplett drum herum ein Gefühl der Sicherheit.
Ob eine Katze ins Bett darf muß jeder selbst wissen. Manche mögen es nicht, wegen Reinlichkeit, andere lieben es, mit jemanden stundenlang zu schmusen. Es ist trotzdem ratsam, nachdem Schmusen die Hände zu waschen, besonders bei streunenden Katzen.

Ärgern sie Katzen nicht, indem sie an Schwanz ziehen oder sie beim schlafen stören. Katzen mögen so etwas überhaupt nicht. Eine Katze verschläft generell über 75% des Tages. Manchmal wetzen Katzen auch wie wild durch die Gegend. Das beruhigt sich schnell wieder, wir Menschen haben ja manchmal auch unserern Spinner ;o) *hihi.

Katzenallergie kann bei manchen Menschen ebenfalls auftreten. Wir hatten 2 Bekannte die Katzenallergie hatten und nach einiger Zeit diese aber sogar ablegten. Es gibt aber auch Menschen, bei denen ist nichts zu machen.

Anderseits ergaben Studien, dass Katzenzüchter gesünder leben und älter werden, da sich das menschliche Immunsystem zusätzlich auf die Katzenerreger einstellt.

In vielen Fachzeitschriften und Büchern las ich, dass eine Hauskatze nicht unbedingt Auslauf braucht. Man kann Katzen gut an das Leben in der Wohnung gewöhnen. Wir haben seit Jahrzehnten Hauskatzen und keine Probleme. Natürlich gibt es auch mal Katzen die einfach einen Drang zum Streunen haben und sind wir mal ehrlich - ein Garten ist immer eine schöne Bereicherung für ein Katzenleben. Leider muß man besonders in der Stadt mit Gefahren rechnen: Autos oder vergiftete Köter (Mäuse).

Besonders Silvester haben Katzen übrigens Angst vor dem Geknalle und man sollte da schon aufpassen, dass die Katze da nicht ausbüchst, viele sind nicht mehr aufgetaucht.

Achtung! So sehr die Katze auch bettelt. Geflügelknochen sind tabu für Katzen. Diese Knochen sind innen hohl und können beim zerbeißen die Katze lebensgefährlich verletzen, wenn diese zersplittern!

VI. Fazit
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Katzen - Individuum und verschiedenartig in jeder Weise. Das Leben mit einer Katze bereichert sicherlich den Alltag, doch eine Anschaffung sollte gut überlegt sein. Kosten, Charakter und vieles anderes spielen lange Zeit eine Rolle, denn eine Katze kann sehr alt werden. Eine Katze ist kein Hund der macht was man will, aber gerade das macht eine Katze aus. Genauso hat jeder Katzenzücher seine eigenen Tips und Tricks. Vereine helfen sicherlich gerne weiter bei Fragen rund um die Katze.
Im Tierheim gibt es auch viele Katzen, die auf liebe Herrchen und Frauen warten, wenn es nicht immer eine junge Katze sein muß!

Vielen Dank fürs Lesen, ich hoffe der Bericht gab einen guten Einblick ins Katzenleben - Scenic24 :o)

25 Bewertungen, 4 Kommentare

  • Herforderin

    14.05.2002, 22:37 Uhr von Herforderin
    Bewertung: sehr hilfreich

    wau, super langer bericht! :) Gruß Eva

  • LeaofRafiki

    11.04.2002, 02:10 Uhr von LeaofRafiki
    Bewertung: sehr hilfreich

    welch ein Roman!!! Aber Somalis und sanftmütig? Da kennst Du meinen Jojo nicht *grrr* LiebeNgruß, Lea

  • Bettina-l

    26.02.2002, 23:25 Uhr von Bettina-l
    Bewertung: sehr hilfreich

    Katzen sind die Süßesten Tiere auf der Welt!

  • SebiMM

    26.02.2002, 23:17 Uhr von SebiMM
    Bewertung: sehr hilfreich

    wow,du scheinst Katzen ja zu lieben