Katzen Allgemein Testbericht

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Erfahrungsbericht von RatteHamburg

Ein bisschen was über Katzen...

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Die 7 Sinne der Katze

Ein altes Sprichwort sagt das Katzen sogar Flöhe husten hören.
Diese Tatsache möchte ich bezweifeln :o)
Allerdings kann der Mensch angesichts der feinen Sinne unserer Stubentiger nur immer wieder staunen.

Das Sehvermögen

Lange hieß es das Katzen 6 x so gut sehen können wie wir Menschen, dieses ist inzwischen wiederlegt!
Der Mensch kann zwar schärfer sehen als die Katze, aber dank vieler Besonderheiten der Katzenaugen haben diese ein hervorragendes Sehvermögen in der Dämmerung.
Hinter der Netzhaut des Katzenauges liegt eine spezielle Gewebeschicht, die das einfallende Licht wie ein Spiegel reflektiert und verstärkt.
Diese Schicht ist es auch die „leuchtet“ wenn im Dunkeln Licht auf die Augen der Katze fällt.
Da Katzen eine hohe Lichtempfindlichkeit des Augen haben, können sie ihre Pupillen bei starkem Lichteinfall verengen, bei schwachem fast gänzlich öffnen.

Der Gleichgewichtssinn

Katzen fallen immer wieder auf die Füße! – Immer unter der Vorraussetzung das der Sturz eine gewisse Mindesthöhe hat, so das dem Tier genügend Zeit bleibt sich zu drehen.
Während des Falles dient der Schwanz als Bremse und als Steuer, so auch beim Balancieren.
Katzen können auf dünnen Ästen, hohen Zäunen und schmalen Mauern gehen und das mit der Sicherheit eines Hochseilartisten.
Junge Katzen müssen diesen Akt der Balancierkunst aber erst mal lernen, die Veranlagung ist aber schon von Geburt an vorhanden.
Dieses kann ich lachend bestätigen! Denn wie viele Abstürze es hier schon gegeben hat kann ich gar nicht mehr zählen *lach*.

Der Hörsinn

Die Ohren der Katze sind besonders sensibel!
Sie können leiseste Geräusche extrem gut wahr nehmen.
Eine Katze hört z.B. wenn eine Maus in 15m Entfernung über den gepflasterten Gartenweg rennt.
Zum Vergleich:
- Der Hörbereich des Menschen geht bis zu 20.000 Hertz,
- Der der Katze liegt bei etwa 60.000 Hertz maximal,
- Hunde liegen dagegen bei etwa 35.000 Hertz.
Dazu kommt noch das Katzenohren von der Natur perfekt konstruierte Schalltrichter sind in ihrer Beschaffenheit.
Und Katzen haben in der Hinsicht noch eine besondere Beschaffenheit, denn sie können aus einer Vielzahl von Geräuschen das herausfiltern das im Moment für sie am wichtigsten ist.
So lernen Katzen z.B. schnell „ihr“ Auto oder „ihren“ Schritt von dem anderer zu unterscheiden und stehen oft schon am Fenster wenn „ihr“ Mensch noch nicht einmal ganz das Gelände des Hauses betreten oder das Auto zuende geparkt hat :o)

Der Tastsinn

Sinneshaare am Kopf und an den Pfoten helfen der Katze sich in der Umgebung besser orientieren zu können.
Und helfen auch in absoluter Dunkelheit beim Zurechtfinden.
In der Hornhaut der Zehenballen der Katzenpfote befinden sich feine Nerven, die hochsensibel auf Druck reagieren.
Mit ihnen kann eine Katze kleinste Erschütterungen wie z.B. das Getrippel einer Maus, aber auch die Vorzeichen eines Erdbebens wahrnehmen.

Der Geruchssinn

Katzen können hervorragend riechen!
Schon ein blindes neugeborenes Kätzchen hat einen ausgeprägten Geruchssinn und kann damit schnell die Zitze der Mutter finden.
Auch für den Sozialkontakt unter Katzen ist der Geruchssinn von extremer Wichtigkeit.
Die Duftdrüsen der Katze sitzen
- an den Wangen,
- in der Kinngegend,
- an den Lippen,
- und am Schwanz.
Mit dem Duftstoff den diese Drüsen produzieren markieren die Katzen ihr Revier, andere Tiere und auch den Menschen.
Sie drücken damit ihre Zuneigung, aber auch Besitzansprüche aus (Für den Menschen ist dieser Duftstoff aber nicht zu riechen!).
Kater allerdings setzen aus ihrer Analdrüse eine Duftmarke ab die für die Nase des Menschen allerdings wenig angenehm ist.
Diesem kann aber mit einer Kastration abgeholfen werden.

Flehmen

Katzen haben noch einen zusätzlichen Sinn.
Dieser Sinn liegt zwischen dem Geruchs-, und dem Geschmackssinn und nennt sich „flehmen“.
Verantwortlich dafür ist das sogenannte Jacobson - Organ.
Eine flehmende Katze streckt den Kopf nach vorn, öffnet das Maul und zieht die Oberlippe zurück.
Auf diese Weise „fängt“ sie gasartige Moleküle auf der Zunge um diese zu schmecken.
Feine Kanäle die sich hinter den Schneidezähnen befinden, leiten diese Moleküle direkt dem Jacobs – Organ zu.
Die Duftbestimmungszentrale meldet anschließend die chemische Beschaffenheit der Substanz ans Gehirn.

Der Geschmackssinn

In der rauen Zunge der Katze sind Geschmacksknospen eingebettet, mit diesen nimmt die Katze den Geschmack wahr.
Ihre Feinschmeckergewohnheiten beruhen aber mehr auf dem Geruchssinn.
Auch befinden sich auf der Zunge kleine rachenwärts gerichtete Hornplättchen welche die Zunge Schmirgelpapierartig macht.
Damit kann die Katze sich besser und gründlicher das Fell putzen und Flüssigkeiten besser und in dosierten Mengen zu sich nehmen.

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Der Körper der Katze

Der Körper der Katze ist ein Bravourstück der Natur.
Er ist schnell und beweglich, kraftvoll und perfekt u.a. auf die Jagt abgestimmt.
Und er fasziniert den Menschen immer wieder mit seiner anmutigen Schönheit.

Das Skelett

Für die Wendigkeit und die Schnelligkeit der Katze ist der leichte Knochenbau verantwortlich.
Er zeichnet sich vor allem durch seine Elastizität aus, er ist beanspruchbarer als jedes andere Skelett das in der Natur zu finden ist und hält auch den größten Belastungen statt.

Die Katze hat 40 Knochen mehr als das menschliche Skelett eines Erwachsenen.
Besonders dehnbar sind dabei die Halswirbel die direkt mit der Nackenmuskulatur verbunden sind.

Durch den beweglichen Lendenwirbel ist es der Katze möglich sich auch in der Luft zu drehen.
Der Schwanz der als Steuerungsinstrument dient unterstützt dabei diese Beweglichkeit.
Die eng zusammen stehenden Vorderbeine kommen zustande aufgrund des zurückgebildeten Schlüsselbeines.

Diese besondere Körpermerkmale ermöglichen es der Katze auch über schmalste Gegenstände zu balancieren und dabei die nötige Sicherheit zu behalten.

Das Gebiss

Eine erwachsene Katze hat 30 Zähne.
16 im Oberkiefer und 14 im Unterkiefer.

Mit den dolchartigen Eckzähnen (auch Fangzähne genannt) ist es ihnen möglich ihre Beute mit nur einem einzigen Biss zu töten.
Sie beißen meist ins Genick und brechen dieses sofort.

Die Zähne der Katze dienen aber nicht nur als Waffe, sondern auch als Werkzeug z.B. zum zerreißen von Fleisch.
Gekaut wird mit den Backenzähnen (Mahlzähnen).

Unten und oben liegen zwischen den Fang-, und Backenzähnen noch je 6 kleinere Schneidezähne.
Diese dienen zum benagen von z.B. Knochen oder zur Unterstützung der Zunge bei der Körperpflege.

Kleine Kätzchen kommen ohne Zähne auf die Welt, die Milchzähne entwickeln sich aber schon nach 8 Wochen voll.
Im Alter von einem halben Jahr findet dann der Zahnwechsel statt.
Die Zähne die sie dann bekommen behalten sie bis zu ihrem Tode.

Pfoten und Krallen

Katzen sind keine Sohlengänger, wie die Menschen, sondern Zehengänger.
An den Hinterpfoten sitzen vier Zehen, an den Vorderpfoten fünf (davon ist allerdings eine verkümmert).
Am Ende eines jeden Zehenknochens sitzt die wahre Waffe der Katze: Die Kralle.

Beim Laufen sind sie in einer „Krallentasche“ versteckt und geschützt.
Sie werden bei Nichtgebrauch von elastischen Bändern in der Krallentasche verborgen und diese wieder von einer Hautfalte verborgen.
Will die Katze eine Beute packen, sich verteidigen oder klettern schnellen die Krallen auf Grund einer Muskelkontraktion hervor und verwandeln sich in eine gefährliche Waffe – DIE Waffe der Katze.

Von Zeit zu Zeit erneuert sich die äußere Hornschicht der Kralle.
Um diese zu entfernen wetzen sich die Katzen ihre Krallen.

Fell und Haut

Die Haut und das Fell schützen die Katze vor äußerlichen Einflüssen wie Verletzungen, Hitze, Kälte, Sonnenbrand o.ä.
Das Fell besteht aus einer Unterwolle sowie den Leithaaren und Grannen (diese bilden das Deckhaar).

Je nach Rasse kann das Haar 10 bis 150mm lang sein.
Zwei Mal im Jahr wechselt die Katze das Fell.
Einmal zum Winter und einmal zum Sommer.
Das dünne Sommerfell oder das dickere Winterfell reguliert der Temperatur entsprechend den Wärmehaushalt der Katze.
Wenn der Katze heiß ist dann sondert sie an den Drüsen, die an den Fußballen sitzen, wässrigen Schweiß ab.

Ansonsten verschafft sie sich Kühlung durch das Hecheln oder das ablassen von Speiche, diesen hinterlässt sie beim Putzen in ihrem Fell.
Wenn er verdunstet dann kühlt er den Körper der Katze.
Andere Drüsen am Kinn, an den Wangen oder an der Schwanzwurzel produzieren einen Duftstoff mit dem sie ihr Revier kennzeichnet.

An den Haarwurzeln des Katzenfells sitzen Talgdrüsen die eine ölige Flüssigkeit produzieren die dem Fell den seidigen Glanz verleiht.
Der so im Fell vorhandene Fettfilm ist zwar Wasserabweisend, schützt Katzen aber nicht vor Dauerregen oder dem direkten Eintauchen ins Wasser.

Sehr interessant ist auch das dass „Haarfett“ Cholesterol enthält das im Sonnenlicht in Vitamin D umgewandelt wird, dieses nimmt die Katze dann beim Putzen auf.

Für die Farbe des Fells ist Melanin verantwortlich.
Die Farbpigmente lagern in den einzelnen Haaren und geben dem Fell die Färbung.

Vielen Dank fürs Lesen und ich hoffe es hat interessiert :o)

Lieben Gruß

die Ratte aus Hamburg