Katzenerziehung Testbericht

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Erfahrungsbericht von Audifreak

Eine Katze ist eben kein Hund...

Pro:

hat sie die Regeln begriffen, sehr gutes Auskommen miteinander

Kontra:

dauert anfänglich seine Zeit bis sie sich dran hält

Empfehlung:

Ja

Ich möchte von meinem Kater Sammy schreiben. Er ist im Mai 2001 geboren und kam im Alter von ca. 3 Monaten zu mir. Schon als ich ihn das 1. Mal gesehen hatte, gerade mal handgroß, wußte ich, der ist es! Allerdings war mir da überhaupt noch nicht klar, was in Punkto Katzenerziehung auf mich zu kommt, wenn er erstmal bei mir ist.

Das erste was ich tat, als der kleine Rote bei mir zu Hause ankam war, das ich ihn direkt an der Katzentoilette rausließ. Das ist einfach ein MUSS, damit das Tier gleich weiß, wohin es gehen soll, wenn es sein Geschäftchen machen will. Ich habe das mittlerweile bei allen Katzen, egal ob groß oder klein gemacht, und kann das als guten Rat nur weiterempfehlen. Sammy machte mir dann dabei zwar erstmal einen kleinen Strich durch die Rechnung, indem er sich in das Klo hineinlegte und ein Stündchen schlief, aber das war schon ok so. Denn danach benutzte er es regelmäßig.
D.H. 2 mal pinkelte er in ein und die gleiche Ecke, was mich ärgerte, aber nachdem ich nach dem 2. Mal genau dorthin seinen Freßnapf stellte, erledigte sich das Thema von allein. Denn dort, wo Futter steht, pinkelt eine Katze im Normalfall nicht hin.

Ja, wo soll ich jetzt weiterschreiben? Beim Versuch der Katze ständig auf den Tisch zu hüpfen und darüber zu stampfen, oder vom hochangeln an Gardinen, Hosen u. Möbeln, oder vom spielerischen Zu-Feste-Beißen der Kleinen...?

Jeder Katzenliebhaber kennt den Charme der kleinen süßen Katzenbabies, und ich muß zugeben, das ich nicht immer so konsequent gewesen bin wie es vielleicht sein soll, wie z.B. bei den Leckerlies vom Tisch. Sammy hat schon immer ab und zu etwas vom Tisch gekriegt, nicht immer aber immer auf gleiche Weise. Damit meine ich, das er meist z.B. eine Scheibe Wurst ganz spontan kriegt... Klar sitzt er dann auch mal vor dem Tisch und bettelt, aber solang er weiß, das er nicht auf den Tisch springt und sich dort nimmt was er will, darf er das auch machen.

Bei den anderen Sachen von wegen Kratzen an allen möglichen und unmöglichen Stellen sollte man unbedingt bei der eigenen Regel bleiben. Ich bin, wenn ich Sammy (und das sehr, sehr oft) dabei sah oder erwischte zu ihm hin, sagte zu ihm laut NEIN, nahm ihn dann aber hoch und brachte ihn zu seinem Kratzbaum. Dort nahm ich seine Vorderpfötchen und streifte diese mit den Krallen am Sisal ab, sodaß er wußte, hier darf ich. Damit bin ich sehr gut gefahren, denn es ist so, wie ich eben schrieb: Er weiß es und hält sich dran!
(Aber nach anfänglicher, langer Übung)

Jetzt zu dem Beißen der Kleinen. Natürlich ist es wenn sie so klein sind nur Spiel, sie meinen es nicht böse. Aber was am Anfang noch süß ist, kann mit der Zeit sehr weh tun und man sollte der Katze klar machen, das das Beißen nicht erlaubt ist. Ich gab ihr entweder einen kleinen Stupser auf die Nase, oder was auch reicht, ist, der Katze ins Gesicht zu pusten. Ich hab mal gelesen, das das für die Kleinen wie das Anfauchen der Katzenmutter ist. Ob dem so ist, weiß ich nicht, aber sie mögen es überhaupt nicht, genauso wie die Wasserspritzer aus der Blumenspritze oder ein lauter Klatsch aus den Händen.


Es gibt noch viele Beispiele, die man schreiben und beschreiben könnte, aber um einfach alles auf einen Punkt zu bringen:
Eine Katze ist ein eigenwilliges, stures aber auch anhängliches Wesen. Sie läßt sich nicht erziehen wie ein Hund, der auf`s Wort hört. Aber sie läßt sich mit Geduld und Ausdauer auf Regeln ein. Hat sie diese begriffen, kommt man mit ihr und sie mit einem sehr gut aus!

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