Katzenerziehung Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Jakini
NEIN
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Warum ich über dieses Thema schreibe:
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Seit Juni haben wir einen noch recht jungen Kater, seit gut einer Woche eine vier Monate alte Katze dazu. Natürlich müssen die beiden im gewissen Sinne auch erzogen werden, denn sonst würde es hier drunter und drüber gehen. Trotzdem erziehen im wirklichen Sinne kann man Katzen eigentlich nicht, denn sie haben ihren eigenen Kopf. Dennoch lassen sie auf manches Arrangement ein und akzeptieren einige Verbote, zumindest überwiegend.
Wie erzieht man eine Katze überhaupt:
=====================================
Katzenerziehung ist der Kindererziehung ähnlich, denn Konsequenz ist wichtig. Es kann nicht sein, daß die Katze einen Tag etwas darf, was dann am nächsten Tag verboten wird. Somit müssen sich alle in der Familie einige sein, was die Katze darf und was nicht.
Doch wenn sie etwas macht, was sie nicht darf, was dann?
Schlagen darf man eine Katze auf keinen Fall, das sollte man ja auch bei seinen Kindern vermeiden, auch wenn ab und zu mal ein Klaps auf den Po abfällt, wenn es gar nicht anders geht. Bei einer Katze reicht es oftmals aber aus, wenn man laut in die Hände klatscht und dazu deutlich NEIN ruft.
Reicht das in die Hände Klatschen nicht mehr aus, denn kann man die Katze mit Wasser bespritzen, wir haben hierfür eigens eine Wasserspritze gekauft, zunächst um uns einen Nachbar Kater aus dem Haus zu halten, da wir ursprünglich Meerschweinchen anschaffen wollten und es nicht sein kann, daß der Kater in unser Haus spaziert, schlimmsten Fall nämlich die Meerschweinchen frißt. Nun haben wir selber unsere beiden Katzen und nutzen im Notfall diese Wasserspritze für die beiden, in der letzten Zeit aber eigentlich gar nicht, denn auf NEIN reagiert unser Kater inzwischen sehr gut.
Doch es darf auch bei Katzen nicht nur Verbote geben, viel wichtiger ist es, zu loben, das merken sich die Tiere besser und so akzeptieren sie Verbote eher.
Wie sind meine Erfahrungen:
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Unser Kater kam im Alter von sechs Monaten zu uns, vorher gehörte er der Großmutter meines Mannes und dort wurde er nach Strich und Faden verzogen, zumindest schaffte sie es nicht, sich durchzusetzen und so tanzte der Kater ihr auf der Nase herum. Hinzu kam, daß er sich nach Strich und Faden gelangweilt hat. So räumte der Kater bei ihr sämtliche Regale leer, und das bewußt. Schlimm war es in der Küche, wenn die Großmutter am Esstisch saß, da bekam sie so manchesmal ein Gurkenglas aus dem Regal hinter dem Tisch in den Rücken, und genau dies war der Grund, warum sie den Kater dann auch abgab und er zu uns kam.
Merlin war war gewohnt, auf dem Tisch zu spazieren, denn in seinem alten zu Hause hatte dies für ihn keine Konsequenz, es kam lediglich die Frage:
Dürfen Katzen auf den Tisch?
Auf so etwas reagiert eine Kazte natürlich überhaupt nicht. Bei uns wurde immer sofort in die Hand geklatscht und laut Nein gesagt, was Merlin sofort verstand und inzwischen hat er sich fast komplett abgewöhnt auf den Tisch zu gehen, zumindest in unserer Gegenwart.
Aber auch unser Wohnhimmerschrank ist für Merlin tabu, die ersten Wochen hat er immer versucht auf den Schrank zu klettern, doch dies wurde ebenfalls mit NEIN und in die Hände klatschen verboten, half dies nichts, dann wurde er mit der Wasserspritze geduscht. Dieses Duschen hat bei Merlin offensichtlich das Wort NEIN deutlich gemacht und wenn es NEIN heißt, dann hört Merlin auch sofort mit dem was er tut auf.
Erstaunt war dann sogar schon die Großmutter meines Mannes, denn als wir im Urlaub waren, war Merlin zwei Wochen bei ihr und da reagierte er in den ersten Tagen auch noch auf NEIN, was sie mir erfreut mitteilte, wie toll ich ihm das doch beigebracht habe. Doch als wir ihn abholten, merkte ich, er hat sich wieder durchsetzen können und tanzte der Großmutter auf der Nase rum. So kratzte er weiterhin am Sofa, statt am Kratzbaum, von der Großmutter kam kein Kommentar, aber von mir und unser Kater war schnell an seinem Kratzbaum, hat bei uns zu Hause das Sofa nicht einmal zum Kratzen genutzt!!!
Aber auch wenn Merlin meint, er müsse mit meinen Füßten spielen, diese Fangen und dort hinneinbeißen, dann reagiert er inzwischen auf ein scharfes NEIN und weiß, daß ich mag das nicht. So haben die Attacken inzwischen nachgelassen, was mich natürlich enorm freut. Auch macht Merlin keine Versuche mehr, in unserer Gegenwart auf den Wohnzimmerschrank zu klettern. Katzen merken, was man wirklich nicht will, und akzeptieren dies, auch wenn sie immer wieder etwas versuchen, wie z.B. auf dem Esstisch zu schlafen.
Was bei uns nicht geklappt hat, die Katzen aus dem Bett zu verbannen, die erste Woche ging es gut, doch dann hat Merlin und inzwischen auch Vicky gemerkt, daß wir eigentlich viel zu müden sind, um diesen Kampf zu gewinnen, und so haben die beiden inzwischen ihrem Platz in unserem Bett gefunden, zum Glück ist dies schön breit, denn oftmals liegt auch noch eines der Kinder mit drin.
Gerade an Vicky merke ich, daß man schnell mal nachgiebt, denn in dem Alter sind die Katzen noch so niedlich und es ist ja so süß, wenn sie über den Tisch spazieren, dennoch gilt auch hier die Regel: Katzen haben nichts auf dem Tisch zu suchen. Bisher wird sie mit einem strickten NEIN vom Tisch genommen, mal sehen, wann sie es aufgibt, auf den Tisch zu wollen.
Fazit:
======
Auch bei der Katzenerziehung gilt Konsquenz, sondern akzeptieren die Katzen keine Verbote. Und auch wenn sie etwas akzeptiert haben, werden sie sich meistens nicht dran halten, sondern es immer wieder ausprobieren, und wenn es in Abwesentheit der Besitzer ist.
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Seit Juni haben wir einen noch recht jungen Kater, seit gut einer Woche eine vier Monate alte Katze dazu. Natürlich müssen die beiden im gewissen Sinne auch erzogen werden, denn sonst würde es hier drunter und drüber gehen. Trotzdem erziehen im wirklichen Sinne kann man Katzen eigentlich nicht, denn sie haben ihren eigenen Kopf. Dennoch lassen sie auf manches Arrangement ein und akzeptieren einige Verbote, zumindest überwiegend.
Wie erzieht man eine Katze überhaupt:
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Katzenerziehung ist der Kindererziehung ähnlich, denn Konsequenz ist wichtig. Es kann nicht sein, daß die Katze einen Tag etwas darf, was dann am nächsten Tag verboten wird. Somit müssen sich alle in der Familie einige sein, was die Katze darf und was nicht.
Doch wenn sie etwas macht, was sie nicht darf, was dann?
Schlagen darf man eine Katze auf keinen Fall, das sollte man ja auch bei seinen Kindern vermeiden, auch wenn ab und zu mal ein Klaps auf den Po abfällt, wenn es gar nicht anders geht. Bei einer Katze reicht es oftmals aber aus, wenn man laut in die Hände klatscht und dazu deutlich NEIN ruft.
Reicht das in die Hände Klatschen nicht mehr aus, denn kann man die Katze mit Wasser bespritzen, wir haben hierfür eigens eine Wasserspritze gekauft, zunächst um uns einen Nachbar Kater aus dem Haus zu halten, da wir ursprünglich Meerschweinchen anschaffen wollten und es nicht sein kann, daß der Kater in unser Haus spaziert, schlimmsten Fall nämlich die Meerschweinchen frißt. Nun haben wir selber unsere beiden Katzen und nutzen im Notfall diese Wasserspritze für die beiden, in der letzten Zeit aber eigentlich gar nicht, denn auf NEIN reagiert unser Kater inzwischen sehr gut.
Doch es darf auch bei Katzen nicht nur Verbote geben, viel wichtiger ist es, zu loben, das merken sich die Tiere besser und so akzeptieren sie Verbote eher.
Wie sind meine Erfahrungen:
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Unser Kater kam im Alter von sechs Monaten zu uns, vorher gehörte er der Großmutter meines Mannes und dort wurde er nach Strich und Faden verzogen, zumindest schaffte sie es nicht, sich durchzusetzen und so tanzte der Kater ihr auf der Nase herum. Hinzu kam, daß er sich nach Strich und Faden gelangweilt hat. So räumte der Kater bei ihr sämtliche Regale leer, und das bewußt. Schlimm war es in der Küche, wenn die Großmutter am Esstisch saß, da bekam sie so manchesmal ein Gurkenglas aus dem Regal hinter dem Tisch in den Rücken, und genau dies war der Grund, warum sie den Kater dann auch abgab und er zu uns kam.
Merlin war war gewohnt, auf dem Tisch zu spazieren, denn in seinem alten zu Hause hatte dies für ihn keine Konsequenz, es kam lediglich die Frage:
Dürfen Katzen auf den Tisch?
Auf so etwas reagiert eine Kazte natürlich überhaupt nicht. Bei uns wurde immer sofort in die Hand geklatscht und laut Nein gesagt, was Merlin sofort verstand und inzwischen hat er sich fast komplett abgewöhnt auf den Tisch zu gehen, zumindest in unserer Gegenwart.
Aber auch unser Wohnhimmerschrank ist für Merlin tabu, die ersten Wochen hat er immer versucht auf den Schrank zu klettern, doch dies wurde ebenfalls mit NEIN und in die Hände klatschen verboten, half dies nichts, dann wurde er mit der Wasserspritze geduscht. Dieses Duschen hat bei Merlin offensichtlich das Wort NEIN deutlich gemacht und wenn es NEIN heißt, dann hört Merlin auch sofort mit dem was er tut auf.
Erstaunt war dann sogar schon die Großmutter meines Mannes, denn als wir im Urlaub waren, war Merlin zwei Wochen bei ihr und da reagierte er in den ersten Tagen auch noch auf NEIN, was sie mir erfreut mitteilte, wie toll ich ihm das doch beigebracht habe. Doch als wir ihn abholten, merkte ich, er hat sich wieder durchsetzen können und tanzte der Großmutter auf der Nase rum. So kratzte er weiterhin am Sofa, statt am Kratzbaum, von der Großmutter kam kein Kommentar, aber von mir und unser Kater war schnell an seinem Kratzbaum, hat bei uns zu Hause das Sofa nicht einmal zum Kratzen genutzt!!!
Aber auch wenn Merlin meint, er müsse mit meinen Füßten spielen, diese Fangen und dort hinneinbeißen, dann reagiert er inzwischen auf ein scharfes NEIN und weiß, daß ich mag das nicht. So haben die Attacken inzwischen nachgelassen, was mich natürlich enorm freut. Auch macht Merlin keine Versuche mehr, in unserer Gegenwart auf den Wohnzimmerschrank zu klettern. Katzen merken, was man wirklich nicht will, und akzeptieren dies, auch wenn sie immer wieder etwas versuchen, wie z.B. auf dem Esstisch zu schlafen.
Was bei uns nicht geklappt hat, die Katzen aus dem Bett zu verbannen, die erste Woche ging es gut, doch dann hat Merlin und inzwischen auch Vicky gemerkt, daß wir eigentlich viel zu müden sind, um diesen Kampf zu gewinnen, und so haben die beiden inzwischen ihrem Platz in unserem Bett gefunden, zum Glück ist dies schön breit, denn oftmals liegt auch noch eines der Kinder mit drin.
Gerade an Vicky merke ich, daß man schnell mal nachgiebt, denn in dem Alter sind die Katzen noch so niedlich und es ist ja so süß, wenn sie über den Tisch spazieren, dennoch gilt auch hier die Regel: Katzen haben nichts auf dem Tisch zu suchen. Bisher wird sie mit einem strickten NEIN vom Tisch genommen, mal sehen, wann sie es aufgibt, auf den Tisch zu wollen.
Fazit:
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Auch bei der Katzenerziehung gilt Konsquenz, sondern akzeptieren die Katzen keine Verbote. Und auch wenn sie etwas akzeptiert haben, werden sie sich meistens nicht dran halten, sondern es immer wieder ausprobieren, und wenn es in Abwesentheit der Besitzer ist.
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