Katzenkratzbäume Testbericht

Ein-wirklich-schoener-kratzbaum-der-hauskatzen-ein-echtes-naturerlebnis-bietet-und-die-krallen-der-katze-natuerlich-pflegt
ab 82,00
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Erfahrungsbericht von TweetyMaus

Lasst die Katzen kratzen...

Pro:

Ein Muss für Katzenliebhaber, die an ihren Möbeln hängen. Spiel, Spaß und Spannung für die lieben Kleinen.

Kontra:

Ein Kratzbaum nimmt Platz weg. Kleine Ecke reicht. Nicht breit sondern hoch bauen ist die Lösung.

Empfehlung:

Ja

Maniküre ist für Katzen wie für einige Frauen sehr wichtig.
Wer hat schon gerne Spuren der Katzenmaniküre an seinen Möbeln, Wänden und oder Türen!?
Um dies zu vermeiden, gibt es eine ganz einfache Lösung:

Ein attraktiver Kratzbaum.

Wichig bei einem Kratzbaum ist meiner Meinung nach jedoch nicht nur die Möglichkeit ihre Krallen zu wetzen, sondern auch der Spielfaktor. Er muss Gelegenheit bieten ein wenig klettern zu können, weiterhin ist ein integrierter Schlafplatz auch nicht unbedingt übel.

Unsere beiden Stubentiger lieben ihren eigenen einzigartigen Kratzbaum. Mona ist ungefähr 5 Jahre alt und sehr aktiv. In ihren wilden 5 Minuten klettern sie den Kratzbaum hoch und runter, rennt über den Flur und wieder zurück (Katzenbesitzer kennen diese Adrenallin-Kicks). Wenn man da nicht umgehend aus der Schußlinie springt könnte man über einen Haufen gerannt werden.
Cesar ist fast 11 Jahre alt. Ein alter Herr, der es mit dem Klettern nicht mehr so hat und somit auch nicht mehr so hoch hinaus kommt.

Wir haben den Kratzbaum (ist jetzt der zweite, der erste wurde langweilig und fiel fast auseinander) selber gebaut.

Da die Kratzbäume, wie man sie in diversen Tierhandlungen kaufen kann, entweder nur sehr einfach sind oder die die ein wenig mehr bieten fast unerschwinglich sind.

Wer ein wenig handwerkliches Geschick mitbringt, dürfte mit dem Bau eines solchen Kratzbaumes nicht unbedingt überfordert sein. Kostentechnisch lohnt es sich auf jeden Fall.

Der Kratzbaum unserer beiden Tiger geht bis fast zur Decke. Die oberste Plattform wird gerne von der kleinen Maus zur Körperpflege genutzt. Dient aber auch als Rettungsplattform vor den Biss-Attacken unseres dicken Katers oder vor schreienden kleinen Kinder.

Zwischen dieser und der nächsten Plattform haben wir gerade und quer verlaufende Balken eingebaut, diese dienen zum klettern und um in die nächste Etage zu gelangen. Alle Balken sind mit Sisal umwickelt.
Auf den unteren beiden Plattformen haben wir Kissen drapiert. Diese dienen häufig als Schlafplätze. Es sei denn es steht irgendwo ein Einkaufskorb rum oder verschwizte Wäsche. Auch sehr beliebte Ruheplätze (Lecker...).

Für unseren alten Herrn haben wir unten noch ein seperates Brett angebaut. Hier kommt er gut dran, ohne große Anstrengungen. Vor einem halben Jahr ungefähr hat er ein neues bekommen, da er bei dem alten Brett mittlerweile schon auf der anderen Seite wieder raus kam. Ganze Arbeit geleistet, der alte Mann.
Unter dem Kratzbaum ist dann auch noch ein Körbchen, indem man seine Ruhe finden kann. Auch ein sehr beliebter Platz. Man glaubt gar nicht wie rafiniert Katzen sein können, um den \"Gegner\" aus dem Korb zu locken.

Katzen sind eigentlich sehr schlaue Tiere. Es ist nicht schwer ihnen beizubringen, dass sie ihre Krallen an dem Kratzbaum bearbeiten sollen und nicht an den Möbeln.
Unsere beiden Miezen haben den Kratzbaum sofort angenommen und wenn einer der beiden doch mal versucht hat irgendwelche Möbel oder Wände zu verwenden, flog ein Kissen oder es kam ein Strahl aus der Wasserspritze und ein lautes NEIN. Und der Versuch wurde umgehend eingestellt.

Da soll noch mal einer sagen, Katzen könne man nicht erziehen!!!

Fazit:

Ein Kratzbaum ist für jede Katze, gerade die die nicht nach draußen kommen und ihre Krallen an Nachbars Gartenzaun oder Bäumen wetzen können, ein MUSS.

Selberbau ist meist kostengünstiger und man kann auf die individuellen Bedürfnisse der einzelnen Katze eingehen.
Ein paar Holzbalken, ein paar Holzplatten (oft hat man noch Reste im Keller stehen) und ein wenig Sisal (leider weiß ich gar nicht mehr wo wir das gekauft hatten, aber im Internet wird mann bestimmt fündig. Wir haben auf jeden Fall Meterware auf einer Spindel gekauft. Hier rate ich davon ab es im Zoo-Handel zu kaufen, viel zu teuer...) und handwerkliches Geschick und fertig ist der eigene Kratzbaum.

Wichtig: Der Kratzbaum sollte vor allem bei jungen vitalen Katzen standfest sein. Vier Beine und ein bis zwei Befestigungen an der Wand reichen hier schon meist aus.

Viel Spaß beim Selberbau.

Schaut euch Anleitungen doch einfach bei fertigen Kratzbäumen im Laden oder in Tierzeitschriften ab.
Mit ein bisschen Krativität ist der Traumkratzbaum für eure Süßen ganz einfach entwickelt.


Liebe Grüße

Eure TweetyMaus

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