Katzenkratzbäume Testbericht

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Erfahrungsbericht von AloneInTheDark

Einfach ein Muß für jede Katze!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

In meinem heutigen Bericht geht es um das Thema Kratzbäume für Katzen. Ich möchte an dieser Stelle mal meine gesamten Erfahrungen mit unseren Katzen und deren Kratzbäumen niederschreiben.

Früher hatten wir nur eine Katze. Diese war fast den ganzen Tag im Garten und auf der Wiese und brauchte somit nie einen Kratzbaum. Wenn dann hat sie mal ein bisschen an der Decke in ihrem Korb gekratzt.
Später hatten wir beschlossen uns Katzen anzuschaffen, die hauptsächlich im Haus leben sollten. Da es sich um Rassekatzen handeln sollte, haben wir natürlich jede Menge Bücher zuvor gewälzt, um uns richtig auf die neuen „Familienmitglieder“ vorzubereiten.
Und eine der wichtigsten Fragen, die man sich stellen muss, bevor man sich Katzen anschafft ist, ob man sie im Haus halten kann und welche Probleme und Risiken damit verbunden sind.
Und da sind wir dann auch zum ersten Mal mit dem Problem des Kratzens konfrontiert wurden.
Wenn man noch keine Katzen hatte, kann man sich gar nicht vorstellen wie oft und gerne sie mal so richtig lange und ausgiebig kratzen und welchen materiellen Schaden sie damit anstellen können.
Deshalb haben wir uns dann nach den Preisen von Kratzbäumen im Katalog erkundigt und schließlich auch einen bestellt. Doch da das eine Weile dauerte bis die Bestellung endlich ausgeliefert wurde, hat mein Dad zum Übergang damals erst mal selber einen gebaut. Der hat fürs erste ausgereicht. Die kleinen Katzen waren damals 13 und 11 Wochen alt. Mein Vater hat einfach einen armstarken Stamm aus Holz in den Weihnachtsbaumständer befestigt und darum dann ein dickes Seil gewickelt.


+++ Meinung +++

Also unsere Katzen haben den Kratzbaum von Anfang an genutzt. Doch das Problem ist, dass sie denken, dass wenn man an dem Baum kratzen darf, es auch erlaubt ist zum Beispiel am Teppich zu kratzen. Da sehen Katzen nämlich leider keinen Unterschied. Man kann nur mühsam versuchen es ihnen beizubringen. Manchmal suchen sich Katzen auch noch andere Stellen, wo sie bevorzugt kratzen. Eine unserer Katzen hat auch so eine Stelle. Es ist eine Holzwand und die sieht schon ganz schlimm aus.
Dennoch merkt man, dass die Kratzbäume auf jeden Fall eine große Abhilfe schaffen, denn wir wissen ja nicht wo unsere Katzen noch überall kratzen würden, wenn sie den Baum nicht hätten. Wenn man sieht, mit welchem Elan so eine Katze manchmal kraftvoll am Baum kratzt, wird einem schwindlig, wenn man bedenkt, dass das auch das Ledersofa sein könnte.

Nur warum kratzen Katzen eigentlich so gerne?

Einer der Hauptgründe dafür ist, dass sie ihre alten Krallen loszuwerden. Die alten Krallen werden nämlich brüchig und sind nicht mehr so scharf. Deshalb findet man in der Nähe vom Katzenbaum oder am Katzenbaum einpaar alte Krallen.
Ein zweiter Grund ist, dass es den Katzen spaß macht zu kratzen. Wir haben wir 4 Katzen gehabt und da merkt man so was einfach.
Wenn sie wütend sind, kratzen sie manchmal auch oder wenn man sie streichelt. Es liegt eben einfach in der Natur der Katzen.

Mittlerweile haben wir zwei Kratzbäume und mit der Zeit gehen sie auch langsam kaputt.
Unsere Katzen kratzen auch auf den Bezügen für die Liegeflächen. Wir mussten sogar schon neue Bezüge drüber machen. Aber immerhin lebt der Kratzbaum noch und das, obwohl er schon 8 Jahre alt ist.

Ich kann eigentlich diese Kratzbäume nur empfehlen. Zur Not reicht ein selbstgebauter auch aus, aber wir bevorzugen da dann doch schon einen größeren mit Sitzflächen und Höhle und so. Naja, die sind halt nicht so billig, aber halten recht gut und sind insgesamt recht effektiv.
Für jeden, der eine Katze im Haus oder in der Wohnung hält, ist so ein Kratzbaum unverzichtlich.
Kratzbäume sehen auch ganz hübsch aus. Wir haben zwei; einen großen, der ca. 1,50 m hoch ist und einen kleineren von ca. 75 cm Höhe. Für eine einzelne Katze reicht der kleinere locker aus, doch da wir mehr als eine Katze haben, hatten wir uns erst einmal für den größeren entschieden.
Fast täglich sehe ich unsere kleinen Hauslöwen daran kratzen. Und wie gesagt, wenn sie mal das Sofa oder den Teppich mit dem Kratzbaum verwechseln, muss man es ihnen beibringen.
Unser Kater hat mal im Urlaub fast die ganze Strohdecke im Ferienhaus abgerissen. Da sieht man mal, dass so ein Baum wirklich notwendig ist.

Ach so, zur Reinung wollte ich nur kurz noch etwas sagen.
Einmal in der Woche bürsten wir den ganzen Baum ab, denn auf den Fellbezügen sammelt sich immer recht viel Dreck und ein Haufen Katzenhaare. Das dauert aber höchstens eine viertel Stunde und ist eine sehr leichte Tätigkeit.

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