Das Böse (Taschenbuch) / Alex Kava Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 06/2004
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Erfahrungsbericht von Christin78
Mit anfänglichen Schwierigkeiten...
Pro:
Nach den ersten 70 Seiten spannend, leichte Handlung, man kann sich berieseln lassen
Kontra:
siehe Bericht
Empfehlung:
Ja
Hallo Ihr Lieben,
Ich möchte Euch heute folgendes Buch vorstellen,geschrieben wurde es von Alex Kava und heißt „Das Böse“.
Aufmerksam bin ich auf dieses Buch durch Ciao geworden. Und beim Stöbern bei eBay hatte ich Glück und ersteigerte es für nur einen Euro. Das war wirklich Glück und Zufall denn wie ich im nachhinein bemerkte, laufen Bücher diese Autorin weitaus höher aus.
Die Autorin wuchs in einem kleinen Dorf im ländlichen Nebraska auf. Ihren Universitätsabschluß machte sie in Kunst und Englisch und verfügt über mehr als 15 Jahre Erfahrungen in der Werbe- und Grafikdesignbranche.
Wer mehr über die Autorin wissen möchte wird im Internet fündig.
Auch in diesem Roman geht es um Mord. Ich denke, der Titel weist mehr oder weniger darauf hin.
Der Serienkiller Ronald Jeffreys wird hingerichtet für angebliche von ihm begangene Morde an kleinen Jungen. Damit beginnt der Roman. Nur das Problem kurz nach der Hinrichtung werden weitere Leichen kleiner Jungen gefunden und der Tathergang läßt darauf schließen, daß Ronald Jeffreys der Mörder ist. Nur kann dieser die Morde nicht begangen haben, da er nicht mehr unter den Lebenden weilt. Ist vielleicht etwas bei der Hinrichtung nicht so verlaufen wie es schien und er lebt noch? Diese Frage stellt sich sicherlich, ich werde sie aber nicht beantworten.
Zur Aufklärung dieser Morde wir Sheriff Nick Morell herangezogen. Ihm zur Seite steht die FBI Profilerin Maggie O´Dell.
Nick Morell macht den Job des Sheriffs eigentlich nur, weil sein Vater es so wollte. Somit kann man sich denken, daß die Arbeit ihm nicht wirklich Freude bereitet und sich so einige Schwierigkeiten für ihn einstellen.
Maggie O´Dell lebt in einer Art Trauma. 4 Wochen vor diesem Fall, war sie Gefangene eines anderen Serienkillers, Albert Stucky. Auf dieses Thema gehe ich nachher noch einmal ein, da ich an der Darstellung etwas zu kritisieren habe.
Maggie ist verheiratet, in ihrer Ehe aber nicht mehr wirklich glücklich. Was bietet sich an? Natürlich eine Annäherung der beiden Hauptdarsteller. Es wird so eine Art Liebesgeplänkel von Maggie und Nick dargestellt, aber auch dazu später mehr.
Erwähnen möchte ich noch, das Pastoren nicht immer das sind was sie zu sein scheinen. Näheres darüber findet ihr im Verlauf dieses Romans.
Ich selber habe mich etwas schwer getan dieses Buch zu lesen und brauchte ca. bis zu siebzigsten Seite um mich einzulesen. Danach gab es aber keine Probleme mehr. Es wurde immer spannender und ich konnte es kaum aus der Hand legen.
Die 412 Seiten des Taschenbuches hat man auch rasch durchgelesen, wenn man sich erst einmal eingelesen hat. Die Handlung ist sehr leicht nachvollziehbar und man kann fast sagen, daß man nicht großartig denken muß beim Lesen. Es ist also ein Wohlfühl – Feierabend – Roman. Man kann sich berieseln lassen und sich ganz der Handlung widmen. Es wurde in einer leicht verständlichen Sprache geschrieben und Fremdwörter kommen so gut wie gar keine vor.
Was mich etwas störte, war das Geplänkel zwischen Maggie und Nick, es ist zwar passend, wurde mir aber irgendwie zu plump dargestellt. Genauso wird der Nick als Macho bezeichnet, nur konnte ich keine Verhaltensweisen eines Machos an ihm erkennen. Und das ein normaler Mann im fortgeschrittenem Alter nicht nur eine Frau hatte, ist glaube ich normal. Das Problem das ich hierbei sehe, die Autorin hat etwas aussagen wollen, ohne ihre Aussagen mit Handlungen zu untermauern. Ich finde, man sollte es dem Leser auch nicht vorgeben, sondern einen Charakter handeln lassen und dem Leser die Entscheidung selber überlassen. Soetwas mag ich in Romanen nicht, wenn der Autor dem Leser seine Meinung vorgibt.
Ein weiterer Kritikpunkt, auf manchen Seiten wird der Name „Maggie O´Dell an die 10 mal benutzt. Alle anderen Personen, werden nur mit ihren Vor- oder Nachnamen genannt, aber die nette FBI Profilerin immer mit ihrem kompletten Namen. Irgendwann nervte es mich so sehr, daß ich den Namen überlesen habe. Man würde auch ohne diesen Namen ständig präsentiert zu bekommen die Handlung verstehen. Und was ich vorhin schon andeutete, 4 Wochen vor diesem Fall befand sich Maggie in den Fängen Albert Stucky, der vor ihren Augen andere Frauen ermordet und zerstückelt hat. Ein Trauma das man nicht innerhalb von 4 Wochen verarbeiten kann. Im Roman jedoch wird ständig darauf angespielt das sie es doch langsam mal überstanden haben müßte. Zuerst dachte ich, daß dieses Erlebnis länger als 1 Jahr her ist und mußte zweimal lesen als da etwas von 4 Wochen stand. Ich denke das hätte man auch anders gestalten können, konnte ich nicht nachvollziehen.
Das Lesen hat aber dennoch Freude bereitet und nach den ersten 70 Seiten, war ein durchgängiger Spannungshöhepunkt zu erkennen.
Die Geschichte ist zwar sehr spannend, aber nicht wirklich gruselig, so daß man sie nur tagsüber lesen mag.
Ich habe mich dennoch sehr unterhalten gefühlt und diese kleinen Kritikpunkte führten auch nicht zu einer Spannungsminderung, dennoch werde ich 1 Stern abziehen, aber trotzdem eine Empfehlung aussprechen. Ich fand es sogar so nett, daß ich mir die anderen Bücher dieser Autorin gleich bestellt habe.
Hinzusagen möchte ich noch, das es sich um eine Art Fortsetzungsroman handelt. Er ist zwar in sich abgeschlossen, das Ende läßt aber darauf schließen das in den folgenden Romanen auf den ersten zurückgegriffen werden wird. Das steigert natürlich die Spannung, da man wissen möchte, wie es weiter gehen wird. Hat bei mir ja funktioniert ich bestellte auch die folgenden Bücher.
Das Buch erschien im Cora Verlag unter dem Namen „Mira Taschenbücher“. Es hat 412 Seiten, kostet 7,95 Euro und hat folgende ISBN: 3-89941-001-7.
Mein Fazit, ich werde das Buch weiter empfehlen und aus oben genannten Gründen einen Stern abziehen.
Ich habe mich unterhalten gefühlt, konnte die Handlungen nachvollziehen und die nötige Spannung war auch vorhanden. Es ist kein Buch beim dem man viel denken muß, sondern eher eines zum berieseln lassen.
In diesem Sinne wünsche ich Euch noch einen schönen Sonntag, und bedanke mich für das Leben, Bewerten und Kommentieren meines Berichtes.
Liebe Grüße Christin
Ich möchte Euch heute folgendes Buch vorstellen,geschrieben wurde es von Alex Kava und heißt „Das Böse“.
Aufmerksam bin ich auf dieses Buch durch Ciao geworden. Und beim Stöbern bei eBay hatte ich Glück und ersteigerte es für nur einen Euro. Das war wirklich Glück und Zufall denn wie ich im nachhinein bemerkte, laufen Bücher diese Autorin weitaus höher aus.
Die Autorin wuchs in einem kleinen Dorf im ländlichen Nebraska auf. Ihren Universitätsabschluß machte sie in Kunst und Englisch und verfügt über mehr als 15 Jahre Erfahrungen in der Werbe- und Grafikdesignbranche.
Wer mehr über die Autorin wissen möchte wird im Internet fündig.
Auch in diesem Roman geht es um Mord. Ich denke, der Titel weist mehr oder weniger darauf hin.
Der Serienkiller Ronald Jeffreys wird hingerichtet für angebliche von ihm begangene Morde an kleinen Jungen. Damit beginnt der Roman. Nur das Problem kurz nach der Hinrichtung werden weitere Leichen kleiner Jungen gefunden und der Tathergang läßt darauf schließen, daß Ronald Jeffreys der Mörder ist. Nur kann dieser die Morde nicht begangen haben, da er nicht mehr unter den Lebenden weilt. Ist vielleicht etwas bei der Hinrichtung nicht so verlaufen wie es schien und er lebt noch? Diese Frage stellt sich sicherlich, ich werde sie aber nicht beantworten.
Zur Aufklärung dieser Morde wir Sheriff Nick Morell herangezogen. Ihm zur Seite steht die FBI Profilerin Maggie O´Dell.
Nick Morell macht den Job des Sheriffs eigentlich nur, weil sein Vater es so wollte. Somit kann man sich denken, daß die Arbeit ihm nicht wirklich Freude bereitet und sich so einige Schwierigkeiten für ihn einstellen.
Maggie O´Dell lebt in einer Art Trauma. 4 Wochen vor diesem Fall, war sie Gefangene eines anderen Serienkillers, Albert Stucky. Auf dieses Thema gehe ich nachher noch einmal ein, da ich an der Darstellung etwas zu kritisieren habe.
Maggie ist verheiratet, in ihrer Ehe aber nicht mehr wirklich glücklich. Was bietet sich an? Natürlich eine Annäherung der beiden Hauptdarsteller. Es wird so eine Art Liebesgeplänkel von Maggie und Nick dargestellt, aber auch dazu später mehr.
Erwähnen möchte ich noch, das Pastoren nicht immer das sind was sie zu sein scheinen. Näheres darüber findet ihr im Verlauf dieses Romans.
Ich selber habe mich etwas schwer getan dieses Buch zu lesen und brauchte ca. bis zu siebzigsten Seite um mich einzulesen. Danach gab es aber keine Probleme mehr. Es wurde immer spannender und ich konnte es kaum aus der Hand legen.
Die 412 Seiten des Taschenbuches hat man auch rasch durchgelesen, wenn man sich erst einmal eingelesen hat. Die Handlung ist sehr leicht nachvollziehbar und man kann fast sagen, daß man nicht großartig denken muß beim Lesen. Es ist also ein Wohlfühl – Feierabend – Roman. Man kann sich berieseln lassen und sich ganz der Handlung widmen. Es wurde in einer leicht verständlichen Sprache geschrieben und Fremdwörter kommen so gut wie gar keine vor.
Was mich etwas störte, war das Geplänkel zwischen Maggie und Nick, es ist zwar passend, wurde mir aber irgendwie zu plump dargestellt. Genauso wird der Nick als Macho bezeichnet, nur konnte ich keine Verhaltensweisen eines Machos an ihm erkennen. Und das ein normaler Mann im fortgeschrittenem Alter nicht nur eine Frau hatte, ist glaube ich normal. Das Problem das ich hierbei sehe, die Autorin hat etwas aussagen wollen, ohne ihre Aussagen mit Handlungen zu untermauern. Ich finde, man sollte es dem Leser auch nicht vorgeben, sondern einen Charakter handeln lassen und dem Leser die Entscheidung selber überlassen. Soetwas mag ich in Romanen nicht, wenn der Autor dem Leser seine Meinung vorgibt.
Ein weiterer Kritikpunkt, auf manchen Seiten wird der Name „Maggie O´Dell an die 10 mal benutzt. Alle anderen Personen, werden nur mit ihren Vor- oder Nachnamen genannt, aber die nette FBI Profilerin immer mit ihrem kompletten Namen. Irgendwann nervte es mich so sehr, daß ich den Namen überlesen habe. Man würde auch ohne diesen Namen ständig präsentiert zu bekommen die Handlung verstehen. Und was ich vorhin schon andeutete, 4 Wochen vor diesem Fall befand sich Maggie in den Fängen Albert Stucky, der vor ihren Augen andere Frauen ermordet und zerstückelt hat. Ein Trauma das man nicht innerhalb von 4 Wochen verarbeiten kann. Im Roman jedoch wird ständig darauf angespielt das sie es doch langsam mal überstanden haben müßte. Zuerst dachte ich, daß dieses Erlebnis länger als 1 Jahr her ist und mußte zweimal lesen als da etwas von 4 Wochen stand. Ich denke das hätte man auch anders gestalten können, konnte ich nicht nachvollziehen.
Das Lesen hat aber dennoch Freude bereitet und nach den ersten 70 Seiten, war ein durchgängiger Spannungshöhepunkt zu erkennen.
Die Geschichte ist zwar sehr spannend, aber nicht wirklich gruselig, so daß man sie nur tagsüber lesen mag.
Ich habe mich dennoch sehr unterhalten gefühlt und diese kleinen Kritikpunkte führten auch nicht zu einer Spannungsminderung, dennoch werde ich 1 Stern abziehen, aber trotzdem eine Empfehlung aussprechen. Ich fand es sogar so nett, daß ich mir die anderen Bücher dieser Autorin gleich bestellt habe.
Hinzusagen möchte ich noch, das es sich um eine Art Fortsetzungsroman handelt. Er ist zwar in sich abgeschlossen, das Ende läßt aber darauf schließen das in den folgenden Romanen auf den ersten zurückgegriffen werden wird. Das steigert natürlich die Spannung, da man wissen möchte, wie es weiter gehen wird. Hat bei mir ja funktioniert ich bestellte auch die folgenden Bücher.
Das Buch erschien im Cora Verlag unter dem Namen „Mira Taschenbücher“. Es hat 412 Seiten, kostet 7,95 Euro und hat folgende ISBN: 3-89941-001-7.
Mein Fazit, ich werde das Buch weiter empfehlen und aus oben genannten Gründen einen Stern abziehen.
Ich habe mich unterhalten gefühlt, konnte die Handlungen nachvollziehen und die nötige Spannung war auch vorhanden. Es ist kein Buch beim dem man viel denken muß, sondern eher eines zum berieseln lassen.
In diesem Sinne wünsche ich Euch noch einen schönen Sonntag, und bedanke mich für das Leben, Bewerten und Kommentieren meines Berichtes.
Liebe Grüße Christin
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