Keszthely Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von cappuchina
Unbedingt eine Reise wert!
Pro:
Stadt, Schloss, Menschen
Kontra:
Tourismus
Empfehlung:
Ja
Das erste mal hieß es 1999 auf zum Schüleraustausch, ab nach Ungarn.
Mit einer Gruppe von fast 50 Schülern und mehrern Eltern (und Lehrerin) ging es mit dem Bus in Richtung Süden.
Voller Begeisterung nahm ich 3 Jahre später noch einmal an eben jenem Programm teil... und wieder sollte es ein unvergessliches Erlebnis werden.
Aber der langen Rede kurzer Sinn, natürlich besuchten wir auf unseren Reisen einige Male auch Keszthely, eine kleine Stadt, westlich des bekannten Balatons gelegen.
Mit nur etwas mehr als 20.000 Einwohnern ist Keszthely die zweitgrößte Siedlung am Plattensee, hat aber unglaublich viel Kultur zu bieten. Und, was für uns Schüler wohl am wichtigsen ist, eine große Fußgängerzone ;).
Aber fangen wir erstmal bei den eher \"unwichtigeren\" Dingen an, die kulturellen Begebenheiten...
Wie in ganz Ungarn ist in Keszthely noch viel von der damaligen Kultur erhalten.
Die Römer fingen im 4. Jahrundert an in der Umgebung Festungen zu errichten und so auch dort, wo heute Keszthely steht. Die heute noch interessante Geschichte beginnt erst im 18. Jahrhundert, als Kristof Festetics (aus einem kroatischen Adelsgeschlecht) sich der Stadt widmete, die Herrschaft übernahm und das heute noch berühmte Schloss Festetics errichtete. Heute ist es eines der prachtvollten Schlösser Ungarn, aber dazu gleich mehr. Jene Herrscherfamilie Festetics förderte die Stadt ungemein und stiftete ein Krankenhaus, ein Gymnasium, eine Volksschule und die Agrarhochschule. Dies war der Anfang Kezsthely zu einer Universitätsstadt heranreifen zu lassen, die sie heute ist.
Heute gilt Kezsthely mehr als Kur- und Badeort (woran der Anschluss der Bahn im 19. Jahrhundert nicht unschuldig ist) mit eigenem Stand und Ferienwohnsiedlungen.
Aber genug der Geschichtsstunde, interessiert eh die wenigsten.
Eines sei noch gesagt, der Besuch des oben genannten Schlosses Festetics ist wirklich nur empfehlenswert. Schon, wenn man davor steht ist man von der ganzen Pracht dieses Schlosses überwältigt. Im Gegensatz zu vielen anderen europäischen Schlössern, macht es eher einen kleinen Eindruck, hat aber viel zu bieten. Im inneren ist alles sehr stilvoll gehalten, besonder empfehlenswert ist die große Bibliothek. Unbedingt einen Besucht wert!
Aber kommen wir einmal von den kulturellen Begebenheiten weg und gehen ein paar Meter. Schon stehen wir in der City von Kezsthely. Natürlich ist diese nicht mit unseren Metropolen (wie Paderborn oder so ;) ) vergleichbar, aber dennoch nicht zu verachten. In Anbetracht dessen, dass Kezsthely nur wenige tausend Einwohner verbuchen kann, ist die City vergleichsweise groß. Die Fußgängerzone hat alles, was das Touristenherz begehrt. Vor allem jegliche Art von Andenken sind sofort - ohne langes Suchen - zu finden.
Noch dazu sind die Verkäufer und Angestellten alle überaus freundlich und zukommend. Viele scheinen einen den Wunsch förmlich von den Augen ablesen zu können. Auch die Gastfreundlichkeit wird - wie in ganz Ungarn - groß geschrieben. In den kleinen Cafes wird man schnell und freundlich bedient. Wobei gesagt sei, dass die Kellner sich ihr Trinkgeld gerne selbst nehmen (also einfach den Teil, der ihnen anscheinend zusteht vom Wechselgeld einbehalten). Selbst als wir in einem kleinen Eiscafe mit einer Horde von über 50 Leuten auftauchen bleiben die Angestellten ruhig und bedienen jeden freundlich und nett, wie es sein sollte. Zudem sprechen die meisten Verkäufer auf der Straße (von Straßenverkäufern wimmelt es) perfektes Deutsch, sodass es auch ohne Sprachführer keine Probleme gibt.
Also auch die City von Kezsthely, nur zu empfehlen!
Als Kulturinteressierte, wie wir Schüler es nun einmal sind ;), findet man an jeder Ecke von Kezsthely ein Denkmal oder ähnliches und mit der entsprechenden Führung kann es sogar für die größten Kulturmuffel interessant werden.
Leider durften wir außer den beiden Punkten nicht viel entdecken, aber schon diese sind eine Reise wert!
Wie man vielleicht merkt, meine Eindrücke von den Reisen nach Kezshely sind nur positiv und ich kann jedem, der mal am Plattensee ist raten, eine Pause vom Feiern und Saufen (wie es im Moment im Trend liegt am \"Ballermann des Ostens\") zu machen und Kezsthely besuchen. Es ist wirklich eine Reise wert!
Mit einer Gruppe von fast 50 Schülern und mehrern Eltern (und Lehrerin) ging es mit dem Bus in Richtung Süden.
Voller Begeisterung nahm ich 3 Jahre später noch einmal an eben jenem Programm teil... und wieder sollte es ein unvergessliches Erlebnis werden.
Aber der langen Rede kurzer Sinn, natürlich besuchten wir auf unseren Reisen einige Male auch Keszthely, eine kleine Stadt, westlich des bekannten Balatons gelegen.
Mit nur etwas mehr als 20.000 Einwohnern ist Keszthely die zweitgrößte Siedlung am Plattensee, hat aber unglaublich viel Kultur zu bieten. Und, was für uns Schüler wohl am wichtigsen ist, eine große Fußgängerzone ;).
Aber fangen wir erstmal bei den eher \"unwichtigeren\" Dingen an, die kulturellen Begebenheiten...
Wie in ganz Ungarn ist in Keszthely noch viel von der damaligen Kultur erhalten.
Die Römer fingen im 4. Jahrundert an in der Umgebung Festungen zu errichten und so auch dort, wo heute Keszthely steht. Die heute noch interessante Geschichte beginnt erst im 18. Jahrhundert, als Kristof Festetics (aus einem kroatischen Adelsgeschlecht) sich der Stadt widmete, die Herrschaft übernahm und das heute noch berühmte Schloss Festetics errichtete. Heute ist es eines der prachtvollten Schlösser Ungarn, aber dazu gleich mehr. Jene Herrscherfamilie Festetics förderte die Stadt ungemein und stiftete ein Krankenhaus, ein Gymnasium, eine Volksschule und die Agrarhochschule. Dies war der Anfang Kezsthely zu einer Universitätsstadt heranreifen zu lassen, die sie heute ist.
Heute gilt Kezsthely mehr als Kur- und Badeort (woran der Anschluss der Bahn im 19. Jahrhundert nicht unschuldig ist) mit eigenem Stand und Ferienwohnsiedlungen.
Aber genug der Geschichtsstunde, interessiert eh die wenigsten.
Eines sei noch gesagt, der Besuch des oben genannten Schlosses Festetics ist wirklich nur empfehlenswert. Schon, wenn man davor steht ist man von der ganzen Pracht dieses Schlosses überwältigt. Im Gegensatz zu vielen anderen europäischen Schlössern, macht es eher einen kleinen Eindruck, hat aber viel zu bieten. Im inneren ist alles sehr stilvoll gehalten, besonder empfehlenswert ist die große Bibliothek. Unbedingt einen Besucht wert!
Aber kommen wir einmal von den kulturellen Begebenheiten weg und gehen ein paar Meter. Schon stehen wir in der City von Kezsthely. Natürlich ist diese nicht mit unseren Metropolen (wie Paderborn oder so ;) ) vergleichbar, aber dennoch nicht zu verachten. In Anbetracht dessen, dass Kezsthely nur wenige tausend Einwohner verbuchen kann, ist die City vergleichsweise groß. Die Fußgängerzone hat alles, was das Touristenherz begehrt. Vor allem jegliche Art von Andenken sind sofort - ohne langes Suchen - zu finden.
Noch dazu sind die Verkäufer und Angestellten alle überaus freundlich und zukommend. Viele scheinen einen den Wunsch förmlich von den Augen ablesen zu können. Auch die Gastfreundlichkeit wird - wie in ganz Ungarn - groß geschrieben. In den kleinen Cafes wird man schnell und freundlich bedient. Wobei gesagt sei, dass die Kellner sich ihr Trinkgeld gerne selbst nehmen (also einfach den Teil, der ihnen anscheinend zusteht vom Wechselgeld einbehalten). Selbst als wir in einem kleinen Eiscafe mit einer Horde von über 50 Leuten auftauchen bleiben die Angestellten ruhig und bedienen jeden freundlich und nett, wie es sein sollte. Zudem sprechen die meisten Verkäufer auf der Straße (von Straßenverkäufern wimmelt es) perfektes Deutsch, sodass es auch ohne Sprachführer keine Probleme gibt.
Also auch die City von Kezsthely, nur zu empfehlen!
Als Kulturinteressierte, wie wir Schüler es nun einmal sind ;), findet man an jeder Ecke von Kezsthely ein Denkmal oder ähnliches und mit der entsprechenden Führung kann es sogar für die größten Kulturmuffel interessant werden.
Leider durften wir außer den beiden Punkten nicht viel entdecken, aber schon diese sind eine Reise wert!
Wie man vielleicht merkt, meine Eindrücke von den Reisen nach Kezshely sind nur positiv und ich kann jedem, der mal am Plattensee ist raten, eine Pause vom Feiern und Saufen (wie es im Moment im Trend liegt am \"Ballermann des Ostens\") zu machen und Kezsthely besuchen. Es ist wirklich eine Reise wert!
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