Kinder und ihre Krankheiten Testbericht
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Erfahrungsbericht von Schnuffimausi
Was tun bei Pseudo-Krupp?
Pro:
Pseudo Krupp kriegen nicht alle Kinder und i.d.R. nur bis zum 6. Lebensjahr
Kontra:
die Sorge der Eltern ist groß
Empfehlung:
Nein
Liebe Leser und Leserinnen,
unsere Tochter (20 Monate) leidet seit ca. einem Jahr hin und wieder unter Pseudo-Krupp. Es handelt sich hier um eine nächtlich Atemnot bei Kindern. Diese ruft bei mir und meinem Mann immer wieder große Sorgen auf. So wie uns geht es auch vielen anderen Elternteilen und es kann fast jeden erwischen. Wir haben uns durch unseren Kinderarzt aufklären lassen. Hiermit möchte ich Euch diese Krankheit nun etwas näher erläutern und Tipps geben, wie man sich als Elternteil in einem solchen Fall verhalten sollte.
WAS IST PSEUDO-KRUPP?
Man unterscheidet Pseudo-Krupp von bakteriell bedingtem Diphterie-Krupp. Pseudo-Krupp bedeutet soviel wie „falscher Krupp“. Diphterie-Krupp kann mittlerweile durch Impfungen verhindert werden, während Pseudo-Krupp den Forschern immer wieder neue Sorgen bereitet.
Krupp wird meistens durch einen Virus verursacht. Bei den meisten Kindern löst dieser jedoch nur eine normale Erkältung aus. Bei einigen bewirkt es aber, dass die Schleimhäute im Bereich des Kehlkopfes und der Stimmbänder anschwellt. Dadurch fällt es dem Kind sehr schwer zu atmen und es wird von einem „bellenden“ Husten gequält. Im schlimmsten Fall drohen Atemnot und Erstickungsgefahr. Bei einem Kruppanfall tritt nur selten Fieber auf und das Allgemeinbefinden ist gut (bis auf die Atemnot natürlich).
WER KANN PSEUDO-KRUPP BEKOMMEN?
Betroffen sind meistens Kinder von 6 Monaten bis zu 6 Jahren, da bei diesen der Bereich um den Kehlkopf herum, noch sehr eng ist und dementsprechend schneller zuschwillt. (In einzelnen Fällen trifft es aber auch jüngere oder ältere Kinder). Viele Kinder erleben nur einmal einen solchen Krupp-Anfall, bei einigen aber kommt es (leider) öfter vor. Unsere Tochter gehört leider zu denen, die schon öfter einen solchen Anfall hatten.
WANN TRETEN KRUPP-ANFÄLLE IN DER REGEL AUF?
Durch den in der Nacht normalen Cortisonabfall des Körpers bedingt, wird das Anschwellen der Schleimhäute begünstigt. Das erklärt warum Krupp-Anfälle in der Regel nachts zwischen 22:00 Uhr und 06:00 Uhr vorkommen. Es kann aber auch sein, dass ein Kind tagsüber nach einem Mittagsschlaf mit Krupp aufwacht.
Krupp-Anfälle häufen sich vorwiegend in den nasskalten Jahreszeiten wie Herbst und Winter, kann aber in Einzelfällen auch in einer Sommernacht auftreten.
Unsere Tochter hatte ihre Anfälle überwiegend in Herbst oder Winter und immer nachts. Der letzte Anfall am vergangenen Wochenende trat so gegen 01:00 Uhr nachts auf. Morgens früh war dann von den Symptomen nichts mehr zu erkennen.
WORAN ERKENNT MAN EINEN KRUPP-ANFALL?
Ein solcher Krupp-Anfall kommt leider in den meisten Fällen ohne große Vorankündigung „aus heiterem Himmel“. Man kann Krupp an einem „bellenden“ oder „blächernen“ Husten des Kindes erkennen. Meistens wird dieser von einem pfeifenden Geräusch beim Einatmen begleitet. Es hört sich fast so an, als wenn sich etwas in der Luftröhre des Kindes verkeilt hat. Ansonsten ist das Allgemeinbefinden des Kindes gut. Selten spielt Fieber eine Rolle. Das Kind fühlt sich nicht schlapp und ist eigentlich fit. Wenn unsere Maus einen Krupp-Anfall hatte, dann ging es ihr vorher immer sehr gut. Nachts traten dann die soeben erwähnten Symptome auf.
WAS KANN MAN ALS ELTERNTEIL BEI EINEM SOLCHEN KRUPP-ANFALL TUN?
Das allererste Gebot lautet: Ruhe bewahren ! Ein solcher Anfall verbunden mit Atemnot löst beim den Eltern selbstverständlich Panik aus. Diese aber überträgt sich natürlich auch auf das Kind und kann den Anfall verschlimmern. Dann sollte man das Kind auf jeden Fall hochnehmen, denn in einer aufrechten Position lässt es sich für das Kind leichter atmen. Immer wieder sollte man auf das Kind beruhigend einreden und dem Kind keinesfalls vermitteln, dass man besorgt und ängstlich ist. Kalte und feuchte Luft bewirkt, dass die Schleimhäute um den Kehlkopf schneller abschwellen. Daher sollte das Kind warm eingepackt werden und entweder vor den geöffneten Kühlschrank (oder Kühltruhe) oder ans offene Fenster, auf den Balkon oder die Terrasse gestellt werden. Sollte die Luftfeuchtigkeit zu gering sein, hilft es auch bei weit geöffnetem Badezimmerfenster heißes Wasser in die Wanne laufen zu lassen. Bei einem leichten Anfall sollten diese Maßnahmen zu einer deutlichen Besserung der Atemnot führen. Zusätzlich hilfreich ist es, dem Kind kalte Getränke anzubieten oder einen kalten Umschlag von außen um den Hals zu wickeln. Sollte sich keine Besserung einstellen, unbedingt einen Notarzt anrufen oder das nächstgelegenste (Kinder-)Krankenhaus aufsuchen.
Beim allerersten Anfall und dem Verdacht auf Atemnot und Erstickungsgefahr sollte mal als Elternteil auf jeden Fall einen Notarzt rufen.
Beim ersten Krupp-Anfall unserer Tochter (da war sie ca. ein halbes Jahr alt) bin ich regelrecht in Panik geraten und habe die Unruhe auch prompt auf unsere Maus übertragen. Mein Mann, der Gott sei Dank bei so etwas immer die Ruhe bewahrt hat unsere Kleine hochgenommen, ruhig auf sie eingeredet und ihr vermittelt, dass er alles im Griff hat. Mausi hat sich schnell beruhigt. Dann sind wir ins nahegelegene Krankenhaus gefahren, wo ihr dann schnell geholfen werden konnte.
GIBT ES MEDIKAMENTE DIE BEI KRUPP HELFEN?
Wie bereits oben erwähnt wird das Anschwellen der Schleimhäute durch den normalen Cortisonabfall des Körpers begünstigt. Deshalb ist die wirksamste Hilfe die Gabe von Cortison (in Form von Zäpfchen). Diese bekommt das Kind i.d.R. vom behandelnden Arzt oder im Krankenhaus. (In der Regel bekommt man diese auch vorsorglich für zu Hause, für den Fall, dass es noch einmal vorkommt. ) Unsere Tochter musste zusätzlich beim Besuch in der Klinik aufgrund ihres ersten Krupp-Anfalls mit Adrenalin inhallieren. (Es gibt wohl auch ein Inhalationsgerät für zu Hause, mit dem man die Zeit überbrücken kann, bis das Zäpfchen wirkt – hierzu sollte man am besten den behandelnden Arzt ansprechen.)
WAS IST SCHÄDLICH BEI KRUPP?
In keinem Fall dürfen dem Kind ätherische Öle, wie z.B. Babix, Pinimenthol o.ä., gegeben werden. Dieses kann die Atemnot sogar verschlimmern . Seitdem unser Arzt uns darüber aufgeklärt hat, habe ich auch während normaler Erkältungserscheinungen auf ätherische Öle verzichtet, denn diese können einen Krupp-Anfall auch erst auslösen.
IST PSEUDO-KRUPP ANSTECKEND?
Pseudo-Krupp ist nicht ansteckend.
IST PSEUDO-KRUPP VERERBLICH?
Gibt es eine familiär bedingte Auffälligkeit für Atemwegserkrankungen, insbesondere allergischer Ursachen, kann hier eher ein Pseudo-Krupp-Anfall bei den Kindern auftreten. Allerdings sind Jungen häufiger betroffen als Mädchen.
Meine Mutter erzählte mir vor einiger Zeit, dass auch ich (allerdings nur einmal) während meiner Kindheit einen Pseudo-Krupp-Anfall hatte. Das hat unsere Tochter dann wohl von mir geerbt.
WIE KANN KRUPP VORGEBEUGT WERDEN?
Eigentlich immer, aber auf jeden Fall wenn schon mal ein Krupp-Anfall aufgetreten ist, sollte man auf jeden Fall Rauch und Qualm in der Nähe des Kindes vermeiden. Das Rauchen sollte man also auf den Balkon oder vor die Tür, oder aber ans offene Fenster, weit ab vom Kind, verlegen. Weiterhin ist es sinnvoll für eine hohe Luftfeuchtigkeit zu sorgen, indem man genügend Luftbefeuchter an die Heizung hängt oder aber feuchte Tücher (oder eben die frisch gewaschene Wäsche) ins Kinderzimmer (wo das Kind schläft) hängt. Das Kind sollte, zwar gut zugedeckt, aber möglichst bei geöffnetem Fenster schlafen und die Heizung sollte nicht zu hoch eingestellt sein. Mein Mann und ich, wir rauchen beide nicht, und unsere Gäste dürfen in unserer Wohnung auch nur am geöffneten Küchenfenster, nie aber in der Nähe unserer Tochter, rauchen. In Herbst und Winter hängen wir unsere feuchte Wäsche in Mausis Zimmer auf, und die Heizung ist über Nacht ausgestellt. Und es kommt tatsächlich seither seltener zu einem Krupp-Anfall bei unserer Tochter.
EMPFEHLUNG:
Zu empfehlen ist ein solcher Krupp-Anfall auf gar keinen Fall (und daher vergebe ich natürlich auch keine Sterne). Aber leider ist er auch nicht so einfach zu verhindern. Mit den o.g. Maßnahmen kann man dem Kind aber schnell zu einer Besserung verhelfen. Das wichtigste ist: Immer Ruhe bewahren, dem Kind gut zureden und mit kalter und feuchter Luft in Verbindung bringen. Im Notfall den Notarzt verständigen. Weiterhin kann das Cortison-Zäpfchen schnelle Abhilfe bringen.
Ich hoffe, der Krupp-Anfall bleibt Euch bzw. eurem Kind erspart. Wenn nicht, hoffe ich, Euch mit meinem Bericht etwas geholfen zu haben, etwas besser damit umgehen zu können.
Liebe Grüße
Eure Michaela
unsere Tochter (20 Monate) leidet seit ca. einem Jahr hin und wieder unter Pseudo-Krupp. Es handelt sich hier um eine nächtlich Atemnot bei Kindern. Diese ruft bei mir und meinem Mann immer wieder große Sorgen auf. So wie uns geht es auch vielen anderen Elternteilen und es kann fast jeden erwischen. Wir haben uns durch unseren Kinderarzt aufklären lassen. Hiermit möchte ich Euch diese Krankheit nun etwas näher erläutern und Tipps geben, wie man sich als Elternteil in einem solchen Fall verhalten sollte.
WAS IST PSEUDO-KRUPP?
Man unterscheidet Pseudo-Krupp von bakteriell bedingtem Diphterie-Krupp. Pseudo-Krupp bedeutet soviel wie „falscher Krupp“. Diphterie-Krupp kann mittlerweile durch Impfungen verhindert werden, während Pseudo-Krupp den Forschern immer wieder neue Sorgen bereitet.
Krupp wird meistens durch einen Virus verursacht. Bei den meisten Kindern löst dieser jedoch nur eine normale Erkältung aus. Bei einigen bewirkt es aber, dass die Schleimhäute im Bereich des Kehlkopfes und der Stimmbänder anschwellt. Dadurch fällt es dem Kind sehr schwer zu atmen und es wird von einem „bellenden“ Husten gequält. Im schlimmsten Fall drohen Atemnot und Erstickungsgefahr. Bei einem Kruppanfall tritt nur selten Fieber auf und das Allgemeinbefinden ist gut (bis auf die Atemnot natürlich).
WER KANN PSEUDO-KRUPP BEKOMMEN?
Betroffen sind meistens Kinder von 6 Monaten bis zu 6 Jahren, da bei diesen der Bereich um den Kehlkopf herum, noch sehr eng ist und dementsprechend schneller zuschwillt. (In einzelnen Fällen trifft es aber auch jüngere oder ältere Kinder). Viele Kinder erleben nur einmal einen solchen Krupp-Anfall, bei einigen aber kommt es (leider) öfter vor. Unsere Tochter gehört leider zu denen, die schon öfter einen solchen Anfall hatten.
WANN TRETEN KRUPP-ANFÄLLE IN DER REGEL AUF?
Durch den in der Nacht normalen Cortisonabfall des Körpers bedingt, wird das Anschwellen der Schleimhäute begünstigt. Das erklärt warum Krupp-Anfälle in der Regel nachts zwischen 22:00 Uhr und 06:00 Uhr vorkommen. Es kann aber auch sein, dass ein Kind tagsüber nach einem Mittagsschlaf mit Krupp aufwacht.
Krupp-Anfälle häufen sich vorwiegend in den nasskalten Jahreszeiten wie Herbst und Winter, kann aber in Einzelfällen auch in einer Sommernacht auftreten.
Unsere Tochter hatte ihre Anfälle überwiegend in Herbst oder Winter und immer nachts. Der letzte Anfall am vergangenen Wochenende trat so gegen 01:00 Uhr nachts auf. Morgens früh war dann von den Symptomen nichts mehr zu erkennen.
WORAN ERKENNT MAN EINEN KRUPP-ANFALL?
Ein solcher Krupp-Anfall kommt leider in den meisten Fällen ohne große Vorankündigung „aus heiterem Himmel“. Man kann Krupp an einem „bellenden“ oder „blächernen“ Husten des Kindes erkennen. Meistens wird dieser von einem pfeifenden Geräusch beim Einatmen begleitet. Es hört sich fast so an, als wenn sich etwas in der Luftröhre des Kindes verkeilt hat. Ansonsten ist das Allgemeinbefinden des Kindes gut. Selten spielt Fieber eine Rolle. Das Kind fühlt sich nicht schlapp und ist eigentlich fit. Wenn unsere Maus einen Krupp-Anfall hatte, dann ging es ihr vorher immer sehr gut. Nachts traten dann die soeben erwähnten Symptome auf.
WAS KANN MAN ALS ELTERNTEIL BEI EINEM SOLCHEN KRUPP-ANFALL TUN?
Das allererste Gebot lautet: Ruhe bewahren ! Ein solcher Anfall verbunden mit Atemnot löst beim den Eltern selbstverständlich Panik aus. Diese aber überträgt sich natürlich auch auf das Kind und kann den Anfall verschlimmern. Dann sollte man das Kind auf jeden Fall hochnehmen, denn in einer aufrechten Position lässt es sich für das Kind leichter atmen. Immer wieder sollte man auf das Kind beruhigend einreden und dem Kind keinesfalls vermitteln, dass man besorgt und ängstlich ist. Kalte und feuchte Luft bewirkt, dass die Schleimhäute um den Kehlkopf schneller abschwellen. Daher sollte das Kind warm eingepackt werden und entweder vor den geöffneten Kühlschrank (oder Kühltruhe) oder ans offene Fenster, auf den Balkon oder die Terrasse gestellt werden. Sollte die Luftfeuchtigkeit zu gering sein, hilft es auch bei weit geöffnetem Badezimmerfenster heißes Wasser in die Wanne laufen zu lassen. Bei einem leichten Anfall sollten diese Maßnahmen zu einer deutlichen Besserung der Atemnot führen. Zusätzlich hilfreich ist es, dem Kind kalte Getränke anzubieten oder einen kalten Umschlag von außen um den Hals zu wickeln. Sollte sich keine Besserung einstellen, unbedingt einen Notarzt anrufen oder das nächstgelegenste (Kinder-)Krankenhaus aufsuchen.
Beim allerersten Anfall und dem Verdacht auf Atemnot und Erstickungsgefahr sollte mal als Elternteil auf jeden Fall einen Notarzt rufen.
Beim ersten Krupp-Anfall unserer Tochter (da war sie ca. ein halbes Jahr alt) bin ich regelrecht in Panik geraten und habe die Unruhe auch prompt auf unsere Maus übertragen. Mein Mann, der Gott sei Dank bei so etwas immer die Ruhe bewahrt hat unsere Kleine hochgenommen, ruhig auf sie eingeredet und ihr vermittelt, dass er alles im Griff hat. Mausi hat sich schnell beruhigt. Dann sind wir ins nahegelegene Krankenhaus gefahren, wo ihr dann schnell geholfen werden konnte.
GIBT ES MEDIKAMENTE DIE BEI KRUPP HELFEN?
Wie bereits oben erwähnt wird das Anschwellen der Schleimhäute durch den normalen Cortisonabfall des Körpers begünstigt. Deshalb ist die wirksamste Hilfe die Gabe von Cortison (in Form von Zäpfchen). Diese bekommt das Kind i.d.R. vom behandelnden Arzt oder im Krankenhaus. (In der Regel bekommt man diese auch vorsorglich für zu Hause, für den Fall, dass es noch einmal vorkommt. ) Unsere Tochter musste zusätzlich beim Besuch in der Klinik aufgrund ihres ersten Krupp-Anfalls mit Adrenalin inhallieren. (Es gibt wohl auch ein Inhalationsgerät für zu Hause, mit dem man die Zeit überbrücken kann, bis das Zäpfchen wirkt – hierzu sollte man am besten den behandelnden Arzt ansprechen.)
WAS IST SCHÄDLICH BEI KRUPP?
In keinem Fall dürfen dem Kind ätherische Öle, wie z.B. Babix, Pinimenthol o.ä., gegeben werden. Dieses kann die Atemnot sogar verschlimmern . Seitdem unser Arzt uns darüber aufgeklärt hat, habe ich auch während normaler Erkältungserscheinungen auf ätherische Öle verzichtet, denn diese können einen Krupp-Anfall auch erst auslösen.
IST PSEUDO-KRUPP ANSTECKEND?
Pseudo-Krupp ist nicht ansteckend.
IST PSEUDO-KRUPP VERERBLICH?
Gibt es eine familiär bedingte Auffälligkeit für Atemwegserkrankungen, insbesondere allergischer Ursachen, kann hier eher ein Pseudo-Krupp-Anfall bei den Kindern auftreten. Allerdings sind Jungen häufiger betroffen als Mädchen.
Meine Mutter erzählte mir vor einiger Zeit, dass auch ich (allerdings nur einmal) während meiner Kindheit einen Pseudo-Krupp-Anfall hatte. Das hat unsere Tochter dann wohl von mir geerbt.
WIE KANN KRUPP VORGEBEUGT WERDEN?
Eigentlich immer, aber auf jeden Fall wenn schon mal ein Krupp-Anfall aufgetreten ist, sollte man auf jeden Fall Rauch und Qualm in der Nähe des Kindes vermeiden. Das Rauchen sollte man also auf den Balkon oder vor die Tür, oder aber ans offene Fenster, weit ab vom Kind, verlegen. Weiterhin ist es sinnvoll für eine hohe Luftfeuchtigkeit zu sorgen, indem man genügend Luftbefeuchter an die Heizung hängt oder aber feuchte Tücher (oder eben die frisch gewaschene Wäsche) ins Kinderzimmer (wo das Kind schläft) hängt. Das Kind sollte, zwar gut zugedeckt, aber möglichst bei geöffnetem Fenster schlafen und die Heizung sollte nicht zu hoch eingestellt sein. Mein Mann und ich, wir rauchen beide nicht, und unsere Gäste dürfen in unserer Wohnung auch nur am geöffneten Küchenfenster, nie aber in der Nähe unserer Tochter, rauchen. In Herbst und Winter hängen wir unsere feuchte Wäsche in Mausis Zimmer auf, und die Heizung ist über Nacht ausgestellt. Und es kommt tatsächlich seither seltener zu einem Krupp-Anfall bei unserer Tochter.
EMPFEHLUNG:
Zu empfehlen ist ein solcher Krupp-Anfall auf gar keinen Fall (und daher vergebe ich natürlich auch keine Sterne). Aber leider ist er auch nicht so einfach zu verhindern. Mit den o.g. Maßnahmen kann man dem Kind aber schnell zu einer Besserung verhelfen. Das wichtigste ist: Immer Ruhe bewahren, dem Kind gut zureden und mit kalter und feuchter Luft in Verbindung bringen. Im Notfall den Notarzt verständigen. Weiterhin kann das Cortison-Zäpfchen schnelle Abhilfe bringen.
Ich hoffe, der Krupp-Anfall bleibt Euch bzw. eurem Kind erspart. Wenn nicht, hoffe ich, Euch mit meinem Bericht etwas geholfen zu haben, etwas besser damit umgehen zu können.
Liebe Grüße
Eure Michaela
25 Bewertungen, 1 Kommentar
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08.05.2008, 04:20 Uhr von mama42
Bewertung: sehr hilfreichguter Bericht. mein Sohn hatte auch 3 solche Anfälle und ich war die "Panik pur"
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