Kinder und ihre Krankheiten Testbericht
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Erfahrungsbericht von Babba
Bis zu 12 Infekten im Jahr sind normal
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ich bin Vater von drei Töchtern, auch wenn ich die meiste Zeit des Tages zur Arbeit gehe, bekomme ich doch so manches mit, was zu Hause passiert. Vorallem, wenn die Kinder krank sind, denn erwischt es eine, dann machen die anderen alle mit. Was wir da bisher erlebt haben, das möchte ich gerne berichten.
Als Baby:
*********
Die meisten Babys haben in den ersten sechs Monaten den sogenannten Nestschutz, werden sie dann voll gestillt, haben sie eine erhöhte Abwerkraft durch die Muttermilch. Trotzdem kann es in dieser Zeit auch zu Krankheiten kommen, die glücklicher Weise nicht so schlimm sind. In diesem Alter handelt es sich überwiegend um leichte Erkältungen, wo wenige Tage die Nase verstopft ist, das geht meist schnell wieder weg.
Helfen kann man dem Baby dann, in dem man ein wenig Muttermilch in die Nase träufelt, die Schleimhäute werden beruhigt und desinfiziert. Meine Frau hat dann immer auf einen Q-Tip etwas Milch geträufelt, die ich meinen Kindern leicht in der Nase verteilt habe.
Hat man keine Muttermilch, ist Kochsalz eine sehr gute und milde Hilfe.
Für die Nacht haben wir von der Kinderärztin Nasentropfen für Säuglinge verschrieben bekommen, die meistens zu zweit geben mußten, denn die Kleinen mögen es gar nicht, wenn man ihnen etwas in die Nase geben will. Einer sollte dann den Kopf festhalten, der andere die Tropfen, von denen jeweils einer in jedes Nasenloch gegeben wird, träufeln.
Ist ein Baby krank, dann sollte auf die Themperatur geachtet werden. Wir haben bei unseren Kindern dann immer bei jedem Wickeln Fieber gemessen. Fieber ein Baby, was gar nicht mal hoch sein muß, denn so hoch fiebern die Kleinen noch nicht, gehört es sofort zum Arzt, denn es könnte eine schwerere Krankheit dahinter stecken.
So haben wir es bei unserer zweiten Tochter erlebt, die schnell zu Mittelohrenentzündungen neigte. Die Kinderärztin erklärte es damit, daß die Babys ja noch viel liegen und der Schlein aus der Nase, dann leider in das Ohr läuft, wo es entzündet. Dabei wurde gerade diese Kind am längsten gestillt und hat am ehesten gesessen und gelaufen.
Für Babys können Mittelohrenentzündungen gefährlich werden, denn sie können eine Hirnhautentzündung auslösen. In einem solchen Fall gehört das Kind also sofort in Ärztliche Behandlung und muß leider mit Antibiotika behandelt werden.
Man kann, wenn man unsicher ist, auch selber feststellen, ob ein Kind eine Mittelohrenentzündung hat, in dem man leicht am Ohreingang drückt, aber wirklich nur sehr leicht. Ist das Ohr entzündet, dann reagiert das Kind massiv auf diesen Druck. Ein leichtes Streiche über den Kopf kann ebenfalls beruhigen, denn wenn man die Fontanelle spürt, dann ist noch alles in Ordnung, trotzdem ab zum Arzt!!! Alarm ist gegeben, wenn die Fontanelle stark eingefallen ist, oder gar heraussteht, dann nicht zum Arzt, sondern besser sofort in das Krankenhaus. So einen Fall hatten wir zum Glück nicht, und werden wir hoffentlich auch nicht haben.
Auch der Hals kann sich bei kleinen Kindern schnell mal entzünden, so hatten wir gerade mit unserer gesamten Familie eine Art von Scharlach, auch unsere jüngste Tochter, die Ende des Monats 11 Monate alt wird.
Auch hier ist es wieder wichtig, daß mit Antibiotika behandelt wird, denn die Streptokoggen, die dann durch den Körper gehen, können Herz und Nieren schädigen.
Erkennen kann man Scharlach an Halsschmerzen, was die Kleinen aber noch nicht sagen können. Doch sie essen dann für gewöhnlich schlechter, was immer ein Zeichen von Krankheit und ein Grund für einen Arztbesuch ist.
Eine klassische Kinderkrankheit in diesem Alter ist das Dreitagefieber, was meine Töchter alle drei im ersten Lebensjahr durchgemacht haben. Die Kinder bekommen dann aus unerklärlichem Grund hohes Fieber, das oftmals auf über 40 Grad steigt. Am dritten Tag sinkt das Fieber wieder und am Körper verteilt sich ein Ausschlag, der dem von Masern sehr ähnlich ist. Dieser Ausschlag verschwindet jedoch sehr schnell wieder, bei zwei meiner Töchter war nach wenigen Stunden schon wieder weg, so daß ich nur bei der einen Tochter den Ausschlag gesehen habe, da diese ihn zwei Tage lang hatte.
Gefährlich ist dieses Dreitagefieber eigentlichtlich nicht, denn den Kindern geht es dabei ganz gut, wenn man vom Fieber absieht. Es gibt auch keine Begleiterscheinungen. Allerdings besteht bei einem Dreitagefieber die erhöhrte Gefahr für einen Fieberkrampf und diese Nebenwirkung haben wir leider bei einer unserer Töchter miterleben müssen, so daß wir nun bei der Jüngsten froh waren, als diese das Dreitagefieber hinter sich gebracht hatte.
Aber auch ohne Fieberkrampf sind die meisten Eltern natürlich sehr besorgt, wenn ihr Kind so hoch fiebert.
Als Kleinkind:
**************
Gerade Kleinkinder sind sehr schnell krank. Ihr Immunsystem ist noch nicht ausgereift und so bekommen sie im Jahr bis zu 12 Infekte, die aber eigentlich ihr Gutes haben. Denn sie tragen dazu bei, daß die Abwehr der Kinder gestärkt wird und sich Antikörper aufbauen. Wenn ein Kind also ständig einen Schnupfen hat, dann ist das kein Grund zur Sorge, sondern sollte eigentlich eher beruhigend sein. Vorallem wenn ein Kind viel mit anderen Kindern zusammen ist, dann muß man damit rechnen, daß es oft krank wird.
Kleine Hausmittelchen können hier gut helfen, so z.B. Kamillentee, den die Kinder trinken sollten, bei Husten kann man heiße Milch mit Honig geben oder einen Hustensaft aus roten Zwiebeln machen, der besser hilft, als jeder Hustensaft aus der Apotheke. So zumindest bei unseren Kindern, die die nur leider nicht gerne nehmen und immer ausspucken. Doch wenn sie ihn dann mal genommen haben, hat er schnell geholfen.
Bei Schnupfen können Nasentropfen helfen und für ein bessers Schlafen hilft es, den Kindern die Brust mit Wick Babysalbe einzucremen.
Schlimm wird es erst, wenn sich bakterielle Infekte bilden, wie z.B. Mittelohrenentzündungen, Mandelentzündungen, Bronchitis oder gar Lungenentzündungen.
Wir haben mit unseren Töchtern leider schon alles durchgemacht, die älteste neigt sehr oft zu Mandelentzündungen. Die kann man daran erkennen, daß die Kinder Fiebern und Halsschmerzen haben. Meistens kann man die entzündeten Mandeln auch riechen, denn es ensteht dann ein leichter Mundgeruch, so daß wir meistens schon vor Beginn des Fiebers bei der Kinderärztin waren.
Mandelentzündungen müssen ebenfalls antibiotisch behandelt werden, denn auch diese Bakterien können für das Herz gefährlich werden. Somit ist absolute Bettruhe für die Kinder in diesem Fall wichtig, denn eine Mandelentzündung kann ganz schön schlapp machen.
Auch Lungenentzündungen hat meine älteste Tochter schon drei Mal gehabt, leider. Oftmals fängt diese mit einem harmlosen Husten an, wenn dieser dann aber bellend wird, dann sollte man dringed zum Arzt gehen. Auch hier steigt das Fieber rasend schnell, vorallem auch, wenn schon mit der Behandlung begonnen wurde, meistens muß man dann warten, ehe man das nächste Fieberzäpfchen geben darf. Mit Wadenwickel kann man hier gut überbrücken, die Sorge in einem solchen Fall ist allerdings sehr groß.
Bronchitis ist auch nicht sonderlich angenehm, damit hatte meine zweite Tochter zwei mal leicht zu kämpfen, doch zum Glück nicht sehr schlimm und mit zwei Inhaltaionen waren die Bronchien wieder frei. Doch es gibt viele Kinder, die haben hier größere Probleme, so z.B. meine Neffen, die regelmäßig unter Bronchitis leiden. Die Kinder bekommen nur schlecht Luft und die Atmung rasselt, da die Bronchien verschleimt sind. Damit dieser abgehustet werden kann, brauchen die Kinder medikamente, mit denen die Bronchien erweitert und der Husten abgehustet werden kann.
Inzwischen haben unsere Kinder weder mit Bronchien noch mit der Lunge Probleme, was daran liegen kann, daß wir in der letzten Zeit häufig an der Ostsee waren und unsere Wohnung mit Salzkristallampen ausgestattet haben. Auf jeden Fall geht es unseren Töchtern seit dem viel besser.
Mittelohrenentzündungen sind auch im Kleinkindalter weiterhin ein Thema, denn das Mittelohr ist kürzer als bei Erwachsenen und so läuft es schneller mal mit Schleim voll. Hier muß nun aber nicht sofort Antibiotika gegeben werden, mit Nasentropfen, die helfen, daß die Nasenschleimhaut abschwillt und dafür Sorgen, daß das Ohr belüftet wird, kann schon viel erreicht werden.
Eine sehr gute Hilfe ist es, eine rote Zwiebel klein schneiden und diese in einen Waschhandschuh zu geben. Diesen Waschhandschuh befestigt man mit Hilfe eines Stirnbandes ganz leicht am Ohr des Kindes. Bei unseren großen Töchtern haben wir auf diese Weise schon so manche Mittelohrentzündung in den Griff bekommen und konnten Antibiotika weglassen. Allerdings geht das nur, wenn das Kind nicht fiebert, bei Fieber sollte man zum Arzt geben, der dann doch Antibiotika verschreibt. Da eine Mittelohrenentzündung mit Schmerzen verbunden ist, kann man dem Kind mit Fieberzäpfchen helfen, die auch Schmerzen lindern. Aber auch eine Zwiebel kann hier weiterhin gute Hilfe leisten.
Schulinder:
***********
Seit dem meine älteste Tochter in der Schule ist, hat sie weniger Infekte, offensichtlich haben die vielen, die sie aus dem Kindergarten mitgebracht hat, ihr Immunsystem gut gestärkt. Zumindest ist sie seit dem wesentlich seltener kran an Lunge, Mandeln und den Ohren. Erkältungen sind aber weiterhin an der Tagesordnung.
Kommen die Kinder in die Schule, dann fängt die Hochsaison für Kinderkrankheiten an. So hat meine Tochter im letzten Jahr die Windpocken aus der Schule mitgebracht, die nicht umsonst ihren Namen haben. Bei Windpocken handelt es sich um einen Virus, der durch den Wind übertragen wird. Ansteckend sind Windpocken, vor Ausbruch und bis sie Pocken ausgetrochnet sind, danach nicht mehr und die Kinder können wieder draußen spielen. Schützen kann man aber niemanden vor den Windpocken, denn oftmals hat man sie schon im Körper ehe man davon weiß.
Masern, Mumps und Röteln tauchen in der heutigen Zeit weniger auf, denn die meisten Kinder sind dageben geimpft und hat auch seinen guten Sinn.
Masern können zu gefährlichen Nebewirkungen führen, die zu lebenslangen Behinderungen oder gar zum Tod führen können.
Mumps sind für Jungs unangenehm und können dazu führen, daß sie impotent werden, somit ist hier auch eine Impfung sinnvoll, auch für Mädchen, denn die könnten Jungs anstecken.
Röteln sind für Schwangere gefährlich, oder besser für ungeborene Kinder. Aus diesem Grunde sollte jede Frau, die noch keine Röteln hatte, geimpft werden. Da dies aber nicht immer möglich ist, werden alle Kinder dagegen geimpft, so können sie schwangere nicht anstecken.
Die schlimmsten Krankheiten für Kinder sind in der heutigen Zeit Allergien. Es kommt leider immer häufiger vor, daß Kinder an Heuschnupfen etc. leiden. Meine Kinder sind zum Glück bisher nicht betroffen und ich hoffe von ganzem Herzen, daß sich daran auch nichts ändern wird. Trotzdem darf man nicht vergessen, daß dies eine Gefahr für unsere Kinder ist. Und somit mein Appell an alle. Denkt an die Umwelt, denn eine kaputte Umwelt trägt dazu bei, daß viele Kinder an Allergien leiden.
Als Baby:
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Die meisten Babys haben in den ersten sechs Monaten den sogenannten Nestschutz, werden sie dann voll gestillt, haben sie eine erhöhte Abwerkraft durch die Muttermilch. Trotzdem kann es in dieser Zeit auch zu Krankheiten kommen, die glücklicher Weise nicht so schlimm sind. In diesem Alter handelt es sich überwiegend um leichte Erkältungen, wo wenige Tage die Nase verstopft ist, das geht meist schnell wieder weg.
Helfen kann man dem Baby dann, in dem man ein wenig Muttermilch in die Nase träufelt, die Schleimhäute werden beruhigt und desinfiziert. Meine Frau hat dann immer auf einen Q-Tip etwas Milch geträufelt, die ich meinen Kindern leicht in der Nase verteilt habe.
Hat man keine Muttermilch, ist Kochsalz eine sehr gute und milde Hilfe.
Für die Nacht haben wir von der Kinderärztin Nasentropfen für Säuglinge verschrieben bekommen, die meistens zu zweit geben mußten, denn die Kleinen mögen es gar nicht, wenn man ihnen etwas in die Nase geben will. Einer sollte dann den Kopf festhalten, der andere die Tropfen, von denen jeweils einer in jedes Nasenloch gegeben wird, träufeln.
Ist ein Baby krank, dann sollte auf die Themperatur geachtet werden. Wir haben bei unseren Kindern dann immer bei jedem Wickeln Fieber gemessen. Fieber ein Baby, was gar nicht mal hoch sein muß, denn so hoch fiebern die Kleinen noch nicht, gehört es sofort zum Arzt, denn es könnte eine schwerere Krankheit dahinter stecken.
So haben wir es bei unserer zweiten Tochter erlebt, die schnell zu Mittelohrenentzündungen neigte. Die Kinderärztin erklärte es damit, daß die Babys ja noch viel liegen und der Schlein aus der Nase, dann leider in das Ohr läuft, wo es entzündet. Dabei wurde gerade diese Kind am längsten gestillt und hat am ehesten gesessen und gelaufen.
Für Babys können Mittelohrenentzündungen gefährlich werden, denn sie können eine Hirnhautentzündung auslösen. In einem solchen Fall gehört das Kind also sofort in Ärztliche Behandlung und muß leider mit Antibiotika behandelt werden.
Man kann, wenn man unsicher ist, auch selber feststellen, ob ein Kind eine Mittelohrenentzündung hat, in dem man leicht am Ohreingang drückt, aber wirklich nur sehr leicht. Ist das Ohr entzündet, dann reagiert das Kind massiv auf diesen Druck. Ein leichtes Streiche über den Kopf kann ebenfalls beruhigen, denn wenn man die Fontanelle spürt, dann ist noch alles in Ordnung, trotzdem ab zum Arzt!!! Alarm ist gegeben, wenn die Fontanelle stark eingefallen ist, oder gar heraussteht, dann nicht zum Arzt, sondern besser sofort in das Krankenhaus. So einen Fall hatten wir zum Glück nicht, und werden wir hoffentlich auch nicht haben.
Auch der Hals kann sich bei kleinen Kindern schnell mal entzünden, so hatten wir gerade mit unserer gesamten Familie eine Art von Scharlach, auch unsere jüngste Tochter, die Ende des Monats 11 Monate alt wird.
Auch hier ist es wieder wichtig, daß mit Antibiotika behandelt wird, denn die Streptokoggen, die dann durch den Körper gehen, können Herz und Nieren schädigen.
Erkennen kann man Scharlach an Halsschmerzen, was die Kleinen aber noch nicht sagen können. Doch sie essen dann für gewöhnlich schlechter, was immer ein Zeichen von Krankheit und ein Grund für einen Arztbesuch ist.
Eine klassische Kinderkrankheit in diesem Alter ist das Dreitagefieber, was meine Töchter alle drei im ersten Lebensjahr durchgemacht haben. Die Kinder bekommen dann aus unerklärlichem Grund hohes Fieber, das oftmals auf über 40 Grad steigt. Am dritten Tag sinkt das Fieber wieder und am Körper verteilt sich ein Ausschlag, der dem von Masern sehr ähnlich ist. Dieser Ausschlag verschwindet jedoch sehr schnell wieder, bei zwei meiner Töchter war nach wenigen Stunden schon wieder weg, so daß ich nur bei der einen Tochter den Ausschlag gesehen habe, da diese ihn zwei Tage lang hatte.
Gefährlich ist dieses Dreitagefieber eigentlichtlich nicht, denn den Kindern geht es dabei ganz gut, wenn man vom Fieber absieht. Es gibt auch keine Begleiterscheinungen. Allerdings besteht bei einem Dreitagefieber die erhöhrte Gefahr für einen Fieberkrampf und diese Nebenwirkung haben wir leider bei einer unserer Töchter miterleben müssen, so daß wir nun bei der Jüngsten froh waren, als diese das Dreitagefieber hinter sich gebracht hatte.
Aber auch ohne Fieberkrampf sind die meisten Eltern natürlich sehr besorgt, wenn ihr Kind so hoch fiebert.
Als Kleinkind:
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Gerade Kleinkinder sind sehr schnell krank. Ihr Immunsystem ist noch nicht ausgereift und so bekommen sie im Jahr bis zu 12 Infekte, die aber eigentlich ihr Gutes haben. Denn sie tragen dazu bei, daß die Abwehr der Kinder gestärkt wird und sich Antikörper aufbauen. Wenn ein Kind also ständig einen Schnupfen hat, dann ist das kein Grund zur Sorge, sondern sollte eigentlich eher beruhigend sein. Vorallem wenn ein Kind viel mit anderen Kindern zusammen ist, dann muß man damit rechnen, daß es oft krank wird.
Kleine Hausmittelchen können hier gut helfen, so z.B. Kamillentee, den die Kinder trinken sollten, bei Husten kann man heiße Milch mit Honig geben oder einen Hustensaft aus roten Zwiebeln machen, der besser hilft, als jeder Hustensaft aus der Apotheke. So zumindest bei unseren Kindern, die die nur leider nicht gerne nehmen und immer ausspucken. Doch wenn sie ihn dann mal genommen haben, hat er schnell geholfen.
Bei Schnupfen können Nasentropfen helfen und für ein bessers Schlafen hilft es, den Kindern die Brust mit Wick Babysalbe einzucremen.
Schlimm wird es erst, wenn sich bakterielle Infekte bilden, wie z.B. Mittelohrenentzündungen, Mandelentzündungen, Bronchitis oder gar Lungenentzündungen.
Wir haben mit unseren Töchtern leider schon alles durchgemacht, die älteste neigt sehr oft zu Mandelentzündungen. Die kann man daran erkennen, daß die Kinder Fiebern und Halsschmerzen haben. Meistens kann man die entzündeten Mandeln auch riechen, denn es ensteht dann ein leichter Mundgeruch, so daß wir meistens schon vor Beginn des Fiebers bei der Kinderärztin waren.
Mandelentzündungen müssen ebenfalls antibiotisch behandelt werden, denn auch diese Bakterien können für das Herz gefährlich werden. Somit ist absolute Bettruhe für die Kinder in diesem Fall wichtig, denn eine Mandelentzündung kann ganz schön schlapp machen.
Auch Lungenentzündungen hat meine älteste Tochter schon drei Mal gehabt, leider. Oftmals fängt diese mit einem harmlosen Husten an, wenn dieser dann aber bellend wird, dann sollte man dringed zum Arzt gehen. Auch hier steigt das Fieber rasend schnell, vorallem auch, wenn schon mit der Behandlung begonnen wurde, meistens muß man dann warten, ehe man das nächste Fieberzäpfchen geben darf. Mit Wadenwickel kann man hier gut überbrücken, die Sorge in einem solchen Fall ist allerdings sehr groß.
Bronchitis ist auch nicht sonderlich angenehm, damit hatte meine zweite Tochter zwei mal leicht zu kämpfen, doch zum Glück nicht sehr schlimm und mit zwei Inhaltaionen waren die Bronchien wieder frei. Doch es gibt viele Kinder, die haben hier größere Probleme, so z.B. meine Neffen, die regelmäßig unter Bronchitis leiden. Die Kinder bekommen nur schlecht Luft und die Atmung rasselt, da die Bronchien verschleimt sind. Damit dieser abgehustet werden kann, brauchen die Kinder medikamente, mit denen die Bronchien erweitert und der Husten abgehustet werden kann.
Inzwischen haben unsere Kinder weder mit Bronchien noch mit der Lunge Probleme, was daran liegen kann, daß wir in der letzten Zeit häufig an der Ostsee waren und unsere Wohnung mit Salzkristallampen ausgestattet haben. Auf jeden Fall geht es unseren Töchtern seit dem viel besser.
Mittelohrenentzündungen sind auch im Kleinkindalter weiterhin ein Thema, denn das Mittelohr ist kürzer als bei Erwachsenen und so läuft es schneller mal mit Schleim voll. Hier muß nun aber nicht sofort Antibiotika gegeben werden, mit Nasentropfen, die helfen, daß die Nasenschleimhaut abschwillt und dafür Sorgen, daß das Ohr belüftet wird, kann schon viel erreicht werden.
Eine sehr gute Hilfe ist es, eine rote Zwiebel klein schneiden und diese in einen Waschhandschuh zu geben. Diesen Waschhandschuh befestigt man mit Hilfe eines Stirnbandes ganz leicht am Ohr des Kindes. Bei unseren großen Töchtern haben wir auf diese Weise schon so manche Mittelohrentzündung in den Griff bekommen und konnten Antibiotika weglassen. Allerdings geht das nur, wenn das Kind nicht fiebert, bei Fieber sollte man zum Arzt geben, der dann doch Antibiotika verschreibt. Da eine Mittelohrenentzündung mit Schmerzen verbunden ist, kann man dem Kind mit Fieberzäpfchen helfen, die auch Schmerzen lindern. Aber auch eine Zwiebel kann hier weiterhin gute Hilfe leisten.
Schulinder:
***********
Seit dem meine älteste Tochter in der Schule ist, hat sie weniger Infekte, offensichtlich haben die vielen, die sie aus dem Kindergarten mitgebracht hat, ihr Immunsystem gut gestärkt. Zumindest ist sie seit dem wesentlich seltener kran an Lunge, Mandeln und den Ohren. Erkältungen sind aber weiterhin an der Tagesordnung.
Kommen die Kinder in die Schule, dann fängt die Hochsaison für Kinderkrankheiten an. So hat meine Tochter im letzten Jahr die Windpocken aus der Schule mitgebracht, die nicht umsonst ihren Namen haben. Bei Windpocken handelt es sich um einen Virus, der durch den Wind übertragen wird. Ansteckend sind Windpocken, vor Ausbruch und bis sie Pocken ausgetrochnet sind, danach nicht mehr und die Kinder können wieder draußen spielen. Schützen kann man aber niemanden vor den Windpocken, denn oftmals hat man sie schon im Körper ehe man davon weiß.
Masern, Mumps und Röteln tauchen in der heutigen Zeit weniger auf, denn die meisten Kinder sind dageben geimpft und hat auch seinen guten Sinn.
Masern können zu gefährlichen Nebewirkungen führen, die zu lebenslangen Behinderungen oder gar zum Tod führen können.
Mumps sind für Jungs unangenehm und können dazu führen, daß sie impotent werden, somit ist hier auch eine Impfung sinnvoll, auch für Mädchen, denn die könnten Jungs anstecken.
Röteln sind für Schwangere gefährlich, oder besser für ungeborene Kinder. Aus diesem Grunde sollte jede Frau, die noch keine Röteln hatte, geimpft werden. Da dies aber nicht immer möglich ist, werden alle Kinder dagegen geimpft, so können sie schwangere nicht anstecken.
Die schlimmsten Krankheiten für Kinder sind in der heutigen Zeit Allergien. Es kommt leider immer häufiger vor, daß Kinder an Heuschnupfen etc. leiden. Meine Kinder sind zum Glück bisher nicht betroffen und ich hoffe von ganzem Herzen, daß sich daran auch nichts ändern wird. Trotzdem darf man nicht vergessen, daß dies eine Gefahr für unsere Kinder ist. Und somit mein Appell an alle. Denkt an die Umwelt, denn eine kaputte Umwelt trägt dazu bei, daß viele Kinder an Allergien leiden.
27 Bewertungen, 1 Kommentar
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04.03.2007, 18:38 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichLG Damaris :-)
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