Kinderrechte Testbericht

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Erfahrungsbericht von trenker26

Genitalverstümmelung bei Mädchen und Frauen *Update*

Pro:

Es wird versucht zu helfen

Kontra:

Alles

Empfehlung:

Nein

Servus Leute!

*Update 11.11.2002*
Ich hatte mich über dieses Thema im Internet informiert, bevor ich diesen Bericht schrieb. Am Ende dieses Berichtes habe ich diese Quellen auch angegeben. Heute bekam ich von einen Unternehmen eine freundliche E-Mail, daß ich diesen Hinweis aus meinen Bericht entfernen soll. Somit ist dieser ab sofort weg aus meinen Beitrag. Wer diese Adresse trotzdem haben will, soll mir einfach eine E-Mail schreiben.
*Update 11.11.2002 Ende*

Ich muß heute über ein Thema schreiben, das in vielen Ländern dieser Erde jeden Tag aktuell ist. Es geht dabei um die Beschneidung von Mädchen und Frauen. Je mehr ich mich damit beschäftigt habe, desto mehr ist mir das Grausen gekommen. Doch bevor ich meine Meinung dazu abgebe, erst einmal die Fakten.

Am meisten verbreitet ist die Beschneidung von Frauen und Mädchen in den Ländern Afrikas. Allerdings auch in Asien und im Mittleren Osten. Auch in Europa, Kanada, Australien und in den USA findet man Fälle von Beschneidung bei Immigranten. Jährlich werden ungefähr 2 Millionen Mädchen beschnitten. Die Gesamtzahl der beschnittenen Frauen und Mädchen beträgt weltweit über 130 Millionen.

Gründe der Beschneidung
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Sie dient einzig und allein dazu, daß der Mann die Kontrolle über die Frau hat. Bei der Frau soll damit der Sextrieb gedämmt werden. Es soll somit die Gefahr der Untreue ausgeschlossen und die Jungfräulichkeit vor der Ehe gesichert werden. Erst durch die Beschneidung wird eine Frau in die Gesellschaft aufgenommen und heiratsfähig. Ohne eine Heirat ist eine Frau wertlos und hat daher keine soziale Gewichtung. Aus diesem Grund werden die Mädchen schon im jungen Alter „versprochen“. Und nur eine beschnittene Frau ist „begehrenswert“. Frauen, die ihre Schamlippen noch haben gelten als Prostituierte und „wer seine Tochter verheiraten will muß sie verstümmeln!“

Einen religiösen Hintergrund gibt es nicht. Denn weder die Bibel noch der Koran verlangen die Beschneidung der Frau. In Saudi- Arabien, der Wiege des Islams, ist die Beschneidung der Frau völlig unbekannt.

Arten der Beschneidung
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Als „Werkzeuge“ für die Beschneidung dienen Messer, Scheren, Rasierklingen oder Glasscherben. Auch wird dieses Ritual nicht unter sterilen Voraussetzungen getätigt.

Durchschnittlich sind die Mädchen bei der Beschneidung zwischen vier und acht Jahre alt. Allerdings ist dies von verschiedenen Stammeskulturen abhängig. So ist es auch üblich, Säuglinge oder erwachsene Frauen zu beschneiden.

Es gibt dabei drei verschiedene Arten. Die „sanfteste“ Variante wird Sunna genannt. Hier wird die Kilitorisvorhaut eingestochen, eingeritzt oder entfernt. Oder die Kilitoris wird teilweise beziehungsweise komplett amputiert. Hier der Vergleich zum männlichen Geschlecht: Die Amputation der Kilitoris entspricht der Amputation der Eichel beim Penis.

Bei der Excesion wird die Kilitoris teilweise oder komplett amputiert und mehr oder weniger große Teile der inneren Schamlippen.

Die Infibulation ist die grausamste und am häufigsten verwendete Beschneidung. Dabei kommt es zur kompletten Entfernung der inneren und äußeren Schamlippen und der Kilitoris. Die so verbliebene Wunde wird in den meisten Fällen mit Akaziendornen zusammengesteckt. In den übrigen Fällen wird sie zugenäht. Es wird ledeglich eine kleine vaginale Öffnung gelassen, so daß Urin und Menstruationsblut austreten können. Diese Öffnung ist oft nicht größer als ein Streichholzkopf.

Im Laufe eines Lebens muß die Öffnung aus verschieden Gründen wieder geöffnet werden. Zum Beispiel beim Geschlechtsverkehr oder bei der Geburt eines Kindes. Auch dafür werden die oben genannten „Werkzeuge“ verwendet. Und nachher wird natürlich alles wieder zugenäht.

Folgen der Beschneidung
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Viele Stämme lassen die Mädchen nach der Beschneidung an Ort und Stelle liegen. Ohne sie zu versorgen, ohne sie zu betreuen, ohne sie zu säubern. Sie werden einfach ihren Schicksal überlassen, während das Dorf die Beschneidung feiert. Es wird getanzt, gesungen, gekocht und gegessen. Von den nahrhaften Essen bekommt das Mädchen selber nichts. Sie kämpft um ihr Leben, allein gelassen in einen Zelt.

Meine Meinung
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Man stelle sich vor, ich will Sex mit meiner Frau und muß zuerst mit dem Messer kommen. Nein, also ehrlich, wenn ich daran denke, wird mir echt kotzübel! In was für einer Welt leben wir eigentlich? Ich weiß eigentlich gar nicht so richtig, was ich dazu sagen soll, weil es mich sprachlos macht. Wenn ich lese, daß dieses Ritual auch zum Teil in des USA vorkommt, kriege ich einen echten Hass. In einen Staat, der sich als Weltmacht bezeichnet, leben so primitive Leute. Die beschissenen Amis sollen sich lieber darum kümmern, als die Welt zu bomadieren.

Eine andere Sache ist folgende: Dieses Ritual wird ausschließlich von den Frauen selber ausgeführt. Sprich, von den Müttern der Kinder! Das bedeutet doch, daß für manche Stämme die Frau wirklich nur Müll ist. Welche anständige Mutter würde ihren Kind denn freiwillig solche Schmerzen zufügen?

Auch habe ich gelesen, daß es in vielen afrikanischen Staaten bereits Gesetze gibt, die das Beschneiden von Frauen verbieten. Das finde ich aber etwas lächerlich. Jeder von Euch, der schon einmal in Afrika war, ich meine jetzt außerhalb der Großstädte, wird mir das bestätigen. Weit draußen auf dem Land, wo es keine Fernseher oder Radios gibt, wo niemand lesen und schreiben lernt, wird von solchen Gesetzen niemals was mitkriegen. Ich kann da nicht einfach hinmaschieren und sagen: „ Hey, ihr Frauen, eure Leidenszeit ist vorbei!“ Nein, ein Gesetz allein verhindert solche Verstümmelungen nicht. Da ist Aufklärung gefragt, was ja auch viele Hilfsorganisationen versuchen zu tun! Ein solches Gesetz dient meiner Meinung nur dazu, um in den westlichen Ländern gut dazustehen. „Hey, ihr Länder des Westens! Seht her, in meinen Land werden die Menschenrechte nicht mehr verletzt!“

Es tut mir leid, daß ich Euch diesen Bericht antun mußte. Aber je mehr ich mich mit diesen Thema auseinandersetze, desto mehr graust es mir. Da gibt es Worte wie „Globalisierung“ oder so! Ist doch alles eine Lüge! Wir sind meiner Meinung nach noch meilenweit entfernt von „einer“ Welt, daß es die Sau graust.

Ich kann nur hoffen, daß die Menschen soweit aufgeklärt werden, daß dieses Verbrechen irgendwann ein Ende findet! Oder es sterben bei diesen Ritual sämtlicher weiblicher Nachwuchs, daß sich diese Stämme von allein ausrotten! Ob ich aber noch eine gerechte Welt erleben darf, bezweifle ich doch sehr stark!

Ich danke euch für die Aufmerksamkeit!

(Quellen: www.ds.fh-koeln.de, www.m-ww.de, www.XXXXXX.de

MFG Werner

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