The Green Mile (Taschenbuch) / Stephen King Testbericht

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Erfahrungsbericht von FutziMcFlipp

Die Geschichte des John Coffey

Pro:

Sehr spannend, auch die Gefühle kommen nicht zu Kurz

Kontra:

da gibts diesmal wirklich nichts

Empfehlung:

Ja

The Green Mile war mal wieder eines der Bücher, die ich erst nach dem Film gelesen hab. Vom Film war ich dermaßen überrascht, weil ich einfach nicht glauben konnte, das so eine tolle und auch rührende Geschichte wirklich aus der Feder von Stephen King stammt. Ich hatte schon eine Menge King Bücher gelesen, aber das war wirklich etwas ganz anderes. Wo andere Romane von ihm durch Gänsehaut und viel Blut überzeugen, punktet The Green Mile mit viel Gefühl und einem liebenswürdigen Hauptcharakter, der keiner Fliege etwas zu leide tun kann.
Bevor ich mir diese zusammen gefasste Version des Buches gekauft hab, hab ich mir die 6 kleinen Einzelbände von Bastei Lübbe gekauft. Diese Einzelbände sind soweit ich weiss nicht mehr erhältlich, machen sich aber toll in meinem Regal =) Ich hatte das Glück, das ich bei einem Einkaufszentrum in meiner Nähe auf einem Grabbeltisch alle Bände bis auf den 5. bekam und den 5. habe ich mir dann über Ebay nachgekauft. Der Unterschied zur zusammengefassten Filmversion liegt eigentlich nur darin, das sich alles in einem Buch befindet, die unterteilung in 6 Abschnitte ist auch hier vorhanden, da King dieses Buch auch wirklich in 6 verschiedenen Geschichten erzählt hat.
Ich gebe den Inhalt im folgenden auch in diesen Abschnitten wieder, dafür aber nicht so detailiert wie man es von mir gewohnt ist, aber das finde ich auch diesesmal nicht so wichtig, also viel Spaß beim Rest meines Erfahrungsberichtes =)

Inhalt

Die Hauptpersonen:

- Paul Edgecomp ist der Leiter des Block E im Coldmountain Gefängnis, Block E ist der Todestrakt in dem die Mörder auf den Elektrischen Stuhl warten.

- John Coffey wurde wegen dem Mord an zwei jungen Mädchen verhaftet. Er ist Geistig ein wenig zurück geblieben, hat aber ein großes Herz und es scheint als wenn er besondere Fähigkeiten besitzt

- Eduard Delacroix ist der ruhigste der Insassen und vertreibt seine Zeit mit der kleinen Maus Mr. Jingles

- Percy Wetmore ist der Neffe des Governeurs und nützt seine Stellung schamlos aus um die Insassen zu traktieren

- Wild Bill Wharton ist ein veruteilter Mehrfach Mörder und so ziemlich das sadistischste Schwein, das Edgecomp jemals untergekommen ist

- Hal Moores ist der Gefängnisleiter von Coldmountain und seine Frau Melinda leidet unter einem fürchterlichen Gehirntumor, der sie langsam um den Verstand und später auch um ihr Leben bringen wird


The Green Mile Teil 1 - Der Tod der jungen Mädchen

Paul Edgecomb bekommt einen neuen Insassen. Der riesige John Coffey soll auf einer Farm zwei kleine Kinder ermordet haben und ist deshalb vom Staat zum tode verurteilt worden. Coffey ist geistig etwas zurück geblieben und scheint nicht zu verstehen was ihm bevorsteht. Paul Edgecomb muss jedoch mit ansehn, wie seltsame Dinge in seinem Trakt vorgehen und das alles scheint mit diesem Riesen zu tun zu haben.

The Green Mile Teil 2 - Die Maus im Todesblock

Der Häftling Eduard \"Del\" Delacroix hat ein neues Haustier gefunden. Eine Maus hat sich irgendwie in den Todestrak geschlichen und scheint dem schmächtigen Franzose nicht mehr von der Seite zu weichen. Bald beginnt Mr. jingles, wie Del ihn nannte, Zirkusreife Kunststücke zu vollführen. Währenddessen holen Edgecomp und seine Leute den irren Wild Bill Wharton ab um ihn seiner Zelle und später dem Stuhl zuzuführen.

The Green Mile Teil 3 - Coffeys Hände

Seltsame Dinge geschehen in Block E, der hühnenhafte John Coffey scheint Fähigkeiten zu besitzen, wie man es nicht für möglich halten sollte. Allein durch die Kraft seiner Hände kann John Krankheiten heilen und kann sogar Mr. Jingles wieder ins Leben holen, nachdem diese vom skrupellosen Percy Wetmore zerquetscht wurde. Inzwischen rückt Del\'s Hinrichtung immer näher. Die Wärter des Todestraktes führen erste Proben durch, wie die Hinrichtung ablaufen soll.

The Green Mile Teil 4 - Der Qualvolle Tod

Wie es der unheilvolle Titel schon vorraus sagt, geht es in diesem Teil um den Franzosen Delacroix. Percy zwingt die anderen Wärter, mit Hilfe seiner Stellung als Neffe eines wichtigen Mannes, dazu bei Del\'s Hinrichtung die Leitung zu haben. Durch seine Feindschaft zu dem Franzosen kommt Percy zu dem Gedanken seine Hinrichtung zu manipulieren um den Tod qualvoller zu machen.

The Green Mile Teil 5 - Reise in die Nacht

Melinda, die Frau des Gefängnisleiters Hal Moores, leidet unter einem fürchterlichen Hirntumor und beginnt den Verstand zu verlieren. Paul, der seit langem ein Freund von Hal ist, beschliesst John Coffey in einer Nacht zu Melinda zu führen, damit er seine heilenden Hände dazu benutzen kann sie zu heilen. Doch wie zum Teufel soll er einen solchen Riesen unbemerkt aus einem Hochsicherheitsgefängnis schmuggeln?
Aber auch Percy Wetmore muss erfahren, das Paul ihm nicht alles durchgehen lässt, endlich wartet eine Strafe auf den Widerling.

The Green Mile Teil 6 - Coffey\'s Vermächtnis

Für alle Beteiligten in Block E steht fest, John Coffey ist unschuldig, aber wie können sie es beweisen. Warum will der sanfte Riese sterben und nicht begnadigt werden? Die Hinrichtung rückt immer näher und John möchte Paul noch etwas hinterlassen bevor er dahinscheidet, genauso wie er es auch schon bei der kleinen Maus Mr. Jingles getan hat.


Meine Meinung

The Green Mile gehört zweifelsohne zu einem meiner absoluten Lieblingsbücher, nicht nur, das Stephen king mich mit diesem Werk überrascht hat, wie ich es nicht mehr für möglich gehalten hätte. Nein, auch weil in diesem Roman sowohl die Hauptcharaktere als auch die ganzen Nebendarsteller ihre Beachtung finden. Fast jeder einzelne Band erzählt eine Geschichte über einen neuen Charakter wobei die Geschichte um John Coffey aber zweifelslos das Hauptthema spielt. Das Buch (...Die Bücher) sind allesamt sehr verständlich geschrieben und für einen King relativ harmlos, was den Zweiflern zugute kommen sollte, die diesen King Roman auf jeden Fall einmal lesen sollten. Zusammen haben die Bände eine länge von ca 600 Seiten, aber es ist schwer zusagen, was sich besser liest, die einzelnen Bände oder das zusammengefasste Buch. ich persöhnlich würde aber die Bände empfehlen, da sie auf mich irgendwie eine besondere Wirkung haben. Ich weiss allerdings nicht, ob es diese Einzelbände mitlerweile wieder im Handel gibt, da sie zu der Zeit als ich sie erworben hab nicht mehr erhältlich waren.
Abschliessend würde ich sagen das The Green Mile nicht nur Stephen King Fans vorbehalten bleiben sollte. Auch die, die sich seine Werke normaler Weise nicht zulegen sollten bei diesem tollen Roman eine Ausnahme machen und sich in die Geschichte des John Coffey ziehen lassen.


An dieser Stelle schreib ich normaler Weise welche Version des Romans ich hatte und von welchem Verlag usw. Das spar ich mir aber dieses mal da ich mich nicht auf eine Version festlegen möchte und ich auf die einzelnen Varianten nun schon zur genüge eingegangen bin =)
Wenn jemand noch eine Kritik an mich loswerden will, kann er das gerne in Form eines Kommentars oder eines Gästebucheintrages tun. Ansonsten kann ich nur sagen, kauft euch das Buch und bildet euer eigenes Fazit =)

Also, man liest sich!

gruß Hendrik

25 Bewertungen, 4 Kommentare

  • antjeeule

    05.12.2004, 22:08 Uhr von antjeeule
    Bewertung: sehr hilfreich

    ist nicht so meine Welt. Auch wenn du schreibst, dass dieses Buch in sechs Geschichten wohl eher eine Ausnahme zu seinem sonstigen Stil ist, so reicht mir deine sehr gute Rezension. Die hat mir sehr gut gefallen. LG, Antje

  • Lianchen

    22.11.2004, 17:27 Uhr von Lianchen
    Bewertung: sehr hilfreich

    mein lieblingsbuch! sehr bewegende story :) lg lianchen

  • BuywhatIsay

    21.11.2004, 17:51 Uhr von BuywhatIsay
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sehr schön geschrieben ich denke dieser Bericht bringt einem das Buch doch sehr nahe

  • LittleGiant

    21.11.2004, 16:17 Uhr von LittleGiant
    Bewertung: sehr hilfreich

    Hast recht, ich war auch überrascht, als erfuhr, wer der Autor ist. Sowas ist man von Stephen King garnicht gewohnt.