Lorbeerkirsche Testbericht

ab 57,47
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Summe aller Bewertungen
  • Pflege:  einfach
  • Aussehen:  sehr gut
  • Anspruch an Standort:  durchschnittlich

Erfahrungsbericht von andreaschneckchen

Kirschlorbeer auch für den Garten in Nord- West-Lage

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Als meine Koniferenhecke eingangen war, mußte ich eine andere, gute Lösung finden. Ich wollte nicht gerne jedes Jahr eine neue Hecke pflanzen. Diese Stelle in meinem Garten ist Sommer wie Winter zu feucht und zu schattig. Also auf ins Gartencenter. Erst schaute ich mich alleine um, konnte mich aber nicht entscheiden, da ich nur wenig Gartenerfahrung hatte. Dann fragte ich dort einen Mitarbeiter in der Hoffnung ein guten Rat zu bekommen. Ich erklärte ihm die Situation und er empfahl mir den Kirschlorbeer, es war mitten im Sommer, also kamen nur Containerpflanzen in Frage. So nahm ich also 6 Pflanzen für eine 3m Hecke mit nach hause. Dort angekommen überlegte ich noch lange ob ich nun die richtige Entscheidung getroffen hatte. Heute 6 Jahre später kann ich dieses mit einem eindeutigen „JA“ beantworten.

Nun beschreibe ich Euch aber endlich die Pflanze:

Der Kirschlorbeer ist ein großer, immergrüner, sich ausbreitender Strauch mit glänzenden, lederartigen Blättern. Seine weißen Blüten erscheinen im Frühjahr, sie wachsen an Blütenkolben und hellen das dunkle Laub auf. Im Herbst folgen dann die schwarzen, bei den Vögeln beliebten Beeren. Blüten bilden sich nur am reifen Holz. Wenn der Strauch regelmäßig geschnitten wird, blüht er nicht mehr.

Jungpflanzen vom Herbst bis ins Frühjahr pflanzen. Containerpflanzen jederzeit pflanzen, sie müssen nur solange gut gegossen werden, bis sie sich eingewöhnt haben.

Der Kirschlorbeer wächst unter den meisten Bedingungen, von voller Sonne bis zum dunklen Schatten. Je dunker der Schatten, desto mehr neigt der Strauch zum wuchern.

Beim etablierten Strauch ist nur bei extremer Trockenheit zusätzliches Gießen nötig.

Er stellt keine großen Ansprüchen an den Bodentyp, jedoch mag er keinen zu alkalischen oder zu trockenen Boden. Der Kirschlorbeer ist völlig winterhart.

Ungeschnitten sieht der Kirschlorbeer am besten aus, er verträgt es jedoch bis zum Boden heruntergeschnitten zu werden und treibt neu aus. Am geschnittenen Strauch bilden sich nur selten Blüten.

Das einfachste Vermehrungsverfahren ist im Sommer halbausgereifte Stecklinge schneiden.

Ich bin begeistert von dem Kirschlorbeer und freue mich immer wieder darüber wie prächtig er geworden ist. Er hat es mir auch nicht übel genommen als ich ihn nach ein Jahr noch einmal umsetzen mußte. Schädling oder Krankheiten konnte ich bisher noch keine feststellen. Seine Nahrung bezieht er regelmäßig durch die Komposter die ich genau vor ihm aufgebaut habe. Geschnitten wird diese Hecke mittlerweile ca. 4-5 mal im Jahr. Nun hoffe ich dieser herrliche Strauch findet noch mehr begeisterte Fans.

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