Die Nachtstimme. (LIFE) (Taschenbuch) / Ilse Kleberger Testbericht
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Erfahrungsbericht von irmi1967
Bischen unrealistischer Roman - für Kids ab 13 Jahren !
Pro:
Thematik ist super
Kontra:
alles zu wischiwaschi abgehandelt
Empfehlung:
Ja
DIE NACHTSTIMME - von Ilse Kleeberger
INHALT
Benjamin schafft nach einer langen Krankheit den Anschluß in der Schule nicht mehr. Die Mutter meint es gut und macht alles falsch. Er verliert die Lust am Leben und gerät an den Alkohol. Als er in seiner Verzweiflung nachts bei der Telefonseelsorge anruft, hört er die Stimme einer jungen Frau, die für ihn Hoffnung bedeutet. Benjamin will die "Nachtstimme" kennenlernen, doch da gibt es ein Geheimnis
DIE AUTORIN
Dr. Ilse Kleeberger, Ärztin und Schriftstellerin, ist bekannt durch zahlreiche Veröffentlichungen, darunter Romane, Reiseberichte, Biographien, Kinder- und Jugendbücher. z.b. Ferien mit Oma, Zwei zu null für Oma, Villa Oma, Wir sind alle Brüder, Berlin unterm Hörrohr, Münchhausen in Florenz, Schwarzweiß kariert und viele mehr.
HAUPTTHEMA DES BUCHES
Das Buch zeigt eindrucksvoll die Ursachen und Konsequenzen von Alkoholismus bei Jugendlichen. Und es zeigt zumindest einen Weg auf, wie man aus dem Teufelskreis der Sucht aussteigen kann. Im Falle von Benjamin durch die Freundschaft zu einer jungen Frau, deren Stimme er zunächst nur vom Telefon her kennt.
COVER UND PREIS
Das Buch ist relativ dünn, es hat 151 Seiten, ist im Arena Life Verlag erschienen. Vorne drauf sieht man einen Jungen von ca. 16 oder 17 Jahren, man kann sich sehr gut vorstellen, dass so Benjamin aussehen könnte.
Ich habe das Buch im Ebay für 1 Euro ersteigert und es dürfte leicht sein, es für so einen Preis auch wieder zu ergattern. Neu kostet das Buch im Taschenbuchformat 5,50 Euro.
PERSÖNLICHE MEINUNG, NACHDEM ICH ES GELESEN HABE
Mit ist das Buch etwas aufgestossen. Die Thematik ist zwar gut, da es von Alkoholmissbrauch von Benjamin ( er ist 17 ) handelt. Er lebt allein mit seiner Mutter, Vater ist schon gestorben. Seine Mutter versucht alles mögliche, um für Benjamin da zu sein, aber dadurch, dass sie in die Arbeit gehen muss, hat sie nicht immer die nötige Übersicht, was Benjamin so macht. Er musste durch eine Krankheit mehrere Monate im Krankenhaus liegen und hat dadurch den Anschluß in der Schule verpasst. So hat er keinen richtigen Schulabschluss, sondern sucht sich einen Ausbildungsplatz. Die dort vorkommenen Probleme mit dem Arbeitgeber lässt ihn den Job schnell wieder hinschmeissen. Er hängt somit über Tags rum und greift zur Flasche.
Er hat keine Freunde und seine Mutter ( die sehr lasch beschrieben wird, da sie immer nur am rumjammern ist, das hat mir nicht so gut gefallen ) wird nicht mit ihm fertig.
Als er eines Nachts betrunken heimkommt, seine Mutter umschmeisst, sie anpöbelt ( sie sperrt sich ins Schlafzimmer ein ), würde er gerne mit jemanden reden. Freunde, die er anruft, haben keine Zeit. Er wählt somit die Nummer der Telefonseelsorge und bekommt Ruth an den Apparat. Er schüttet ihr sein Herz aus. Sie ist auch sehr realistisch, rät ihm, wieder anzurufen, da sie in der Zwischenzeit sich mit anderen Kollegen absprechen möchte.
Sie rät ihm zum Arzt zu gehen, zu den anonymen Alkoholikern, und sie beschafft ihm auch eine neue Lehre in einem Labor. Benjamin ruft dann regelmässig bei Ruth an.
Es ist alles so schön reibungslos ! Er kommt vom Alkohol fast weg, nur als Ruth wochenlang nicht mehr in der Telefonseelsorge ist, da sie krank wird, fällt Benjamin fast wieder in seine alte Leier zurück.
Es kommt, wie es kommen muss - er möchte Ruth kennenlernen und schafft es auch. Dadurch kommt er auch einem Gehemnis auf die Spur, mit der er so gar nicht gerechnet hat...
Mehr möchte ich nicht verraten, für diejenigen, die es mal selber gern lesen möchten.
Nur soviel: ich fand die Thematik zwar gut ( ich habe ja selber einen fast 15-jährigen Sohn ), aber es läuft irgendwie alles zu glatt. Die immer jammernde Mutter...ob sowas auch im wirklichen Leben so abläuft, möchte ich bezweifeln.
Danke fürs lesen. lg. irmi.
30 Bewertungen, 10 Kommentare
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26.11.2005, 09:43 Uhr von gitty_goes_shopping
Bewertung: sehr hilfreichgut, das Du es sagst, den Roman hatte ich für meine Tochter schon auf dem Wehnachtszettel
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06.11.2005, 00:07 Uhr von mami_online
Bewertung: sehr hilfreichhmm?? trotzdem sh
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05.11.2005, 01:26 Uhr von sindimindi
Bewertung: sehr hilfreichAlberner Kitsch - das glauben wahrscheinlich nicht einmal mehr 13-jährige...;-) <br/>Roland
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03.11.2005, 20:18 Uhr von redwomen
Bewertung: sehr hilfreichSei auf diesem Weg ganz, ganz lieb gegrüßt Maria
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03.11.2005, 18:46 Uhr von Flute
Bewertung: sehr hilfreichLg. Dunja
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03.11.2005, 18:17 Uhr von animaldream
Bewertung: sehr hilfreichgibt bessere Bücher! Danke für den informativen Bericht!
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03.11.2005, 17:17 Uhr von Chrillemaus
Bewertung: sehr hilfreichLG. Martina
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03.11.2005, 16:32 Uhr von pooljoe
Bewertung: sehr hilfreichLG Jochen
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03.11.2005, 16:10 Uhr von waltraud.d
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
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03.11.2005, 15:50 Uhr von Nicoleoprz
Bewertung: sehr hilfreichsh bericht. lg nici

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