Kleinemas Westfälische Mettenden Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 03/2004
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Summe aller Bewertungen
- Geschmack:
- Geruch:
- Qualität:
Erfahrungsbericht von fledermaeuse
Kleinemas hat ein kleines Maß
Pro:
essbar
Kontra:
nix besonderes
Empfehlung:
Ja
_/_/_/ Vorwort: _/_/_/
Ohne Wurst bin ich nur ein halber Mensch und irgendetwas findet man immer von diesen leckeren Dickmachern in meinem Kühlschrank. In unserem HL – Markt ( Rewe – Handelsgesellschaft ) entdeckte ich vor kurzem Kleinemas „Westfälische“ Mettenden und da ich vorhatte mir zum Mittag ein kleines Süppchen zu kochen, entschloss ich mich eines der 150 g Päckchen für 0,99 Euro mitzunehmen. Eigentlich bin ich jemand der Mettwürstchen nur so aus der Hand futtert, aber durch meinen ehemaligen Beruf in der Qualitätssicherung eines Wurstherstellers weiß ich das es viele Menschen gibt, die diese ‚Rohesser’ auch gerne erwärmen. Für mich war das zu Anfang ein grauslicher Gedanke, aber inzwischen mag ich sie warm genauso gerne wie kalt. Das auf dem Etikett hier steht, das man sie vor dem Verzehr erwärmen soll, ist mir beim Kauf nicht aufgefallen und ich hätte sie wahrscheinlich auch wieder ins Kühlregal zurückgelegt, aber so bin ich mal wieder blind einkaufen gewesen und muss es nun ausbaden.
Was ich ausbaden musste, könnt Ihr nun erfahren, wenn Ihr meinen Bericht ordentlich lest ;o)
_/_/_/ Verpackung: _/_/_/
Die Verpackung ist noch auf einem Stand der ersten Tage einer Verpackung. Man hat die Wurst in eine durchsichtigen Folie fest verschweißt und man kommt nur mit roher Gewalt oder mit einem scharfen Gegenstand an das Produkt.
Ein kleines Etikett nennt mir die Zutaten, die mich natürlich interessieren und das ist keine Ironie. Bei Wurstwaren interessiert mich das wirklich ;o)
Schweinefleisch, Speck, jodiertes Nitritpökelsalz, Gewürze, Zuckerstoffe, Antioxidationsmittel, Naturdarm und Rauch findet man hier wieder. Hm.. mich stört hier etwas.. Säureregulatoren fehlen in der Auflistung und die sind bei rohen Wurstsorten ein Muss. Man merkt hier also, das der Hersteller einiges unter den Tisch fallen lässt und ich denke man hat hier mit Sicherheit noch andere Dinge drin, die nicht deklariert sind. Es ist nur eine Vermutung, aber die drängt sich hier auf. Leute mit einer Allergie auf Glutamat sollten hier also lieber etwas vorsichtiger sein.
100 g dieser Würstchen wurden übrigens aus 110 g Fleisch gewonnen. Das mag sich dumm anhören, aber Räucherware verliert relativ viel an Gewicht. Hier ist es allerdings fast ein Witz, aber das lassen wir mal dahingestellt.
Schade finde ich, das man keinen Platz mehr für Nährwertangaben gefunden hat, aber für meine Diät weiß ich das ich wenn ich die Suppe und die Würstchen verspeist habe, nichts mehr außer Obst essen darf ;o)
Aber vielleicht lohnt die Überlegung erst gar nicht, aber das kann ich erst beim kosten feststellen.
_/_/_/ Aussehen: _/_/_/
Optisch sind sie für den ‚normalen’ Verbraucher sicherlich ok, aber mir missfällt die helle Farbe und sie könnten locker noch etwas mehr Rauchfarbe aufweisen. Sie sind in meinen Augen einfach zu blass und sehen ziemlich tot aus. Auch wirkt sich das auf den Geschmack aus, aber so hat der Hersteller natürlich geringere Verluste beim räuchern, aber gut ist es trotzdem nicht, da sie so Gefahr laufen, das diese Würstchen das MHD nicht erreichen, das hier gute 30 Tage beträgt. Kurz vor MHD – Ende möchte ich diese Mettwürstchen nicht mehr essen wollen.
Schneidet man so ein Würstchen an, ist man doch überrascht, da man hier wirklich recht mageres Fleisch vor sich hat und die Fettklumpen doch wirklich sehr dezent enthalten sind. Wer keine Mettwürstchen kennt, der kann sich das in etwa wie eine frische, grobe Bratwurst vorstellen, die dann später einfach nur geräuchert wird. Na gut.. eine sehr plumpe Beschreibung, aber so in etwa kommt es hin ;o)
Man hat hier ein recht helles Brät und das stört mich ein wenig, aber es hat nicht unbedingt etwas zu bedeuten.
Sehnen oder Knorpelstückchen findet man in den kleinen Würstchen nicht und von daher kann ich die Optik gerade noch so akzeptieren, wenn nicht noch mehr Mängel hinzukommen.
_/_/_/ Geruch + Geschmack: _/_/_/
Riechen tun die Würstchen recht gut. Sie kommen würzig rüber, aber leider bleibt der angenehme Rauchgeruch auf der Strecke und ist wirklich nur mit sehr viel Phantasie zu erkennen. Hier sollte man wirklich unbedingt dran arbeiten.
Ich muss trotz Warnung natürlich ein Stückchen kalt probieren und ich kann Euch sagen, das man das wirklich nicht tun sollte.
Sie schmecken irgendwie fettig und sogar der würzige Geschmack wird dabei gekonnt überdeckt. Sogar das Mundgefühl gaukelt einem vor, das man puren Speck im Mund hat und das ist wirklich alles andere als angenehm. Ich liebe es solche Würste kalt zu essen, aber hier kann man es wirklich vergessen. Fragt mich bitte nicht woran es liegt, den warm schmecken sie merkwürdigerweise recht gut.
Ein Würstchen wurde also in die Suppe geschnibbelt und das andere am nächsten Tag unter meine Bratkartoffeln.
In der Suppe waren sie recht angenehm. Wunderbar knackig und schön würzig und schmeckten richtig nach mehr, aber auch hier bleibt ein leicht speckiges Gefühl im Mund. Gebraten ist die Wurst perfekt.
Ich habe sie in dünne Scheibchen geschnitten und in einer beschichteten Pfanne ausgebraten. Viel Fett kam überraschenderweise dabei nicht zum Vorschein, aber sie schmeckten auch plötzlich ganz anders. Die Würzung kam so richtig zum Vorschein und ich hätte am liebsten noch eins gefuttert. Sie ist gebraten einfach göttlich lecker. Sie könnten zwar ein wenig mehr Salz vertragen, aber ansonsten war ich hellauf begeistert, wenn man mal davon absieht, das man solche Rohesser gar nicht braten soll ;o)
Wenn ich nochmals Bratkartoffeln machen sollte und Lust auf ein richtiges Bauernfrühstück habe, dann würde ich diese Mettwürstchen wieder kaufen. Zum Kaltverzehr oder für die Suppe auf gar keinen Fall und daher gibt es auch nur knappe 3 Punkte und ein bedingtes empfehlenswert. Ich habe schon wesentlich bessere Produkte gefuttert und der Preis ist bei der Menge auch nicht unbedingt attraktiv.
_/_/_/ Gesamturteil: _/_/_/
Die schlechtesten sind sie nicht, aber wenn ich andere zur Auswahl habe, würde ich zu den anderen greifen. Eigentlich schade, da ich gerade die kleine Menge für mich sehr angenehm fand und so auch kein Würstchen einfrieren musste, aber so wirklich beeindrucken konnte mich der Hersteller nicht. Ich ärgere mich das ich nicht die von meinem ehemaligen Arbeitgeber gekauft habe.. die lagen genau daneben, aber 300 g waren mir einfach zuviel.. na ja... beim nächsten mal bin ich gescheiter und lade noch jemanden zum Essen ein, wenn es denn sein muss ;o)
In diesem Sinne Eure © fledermaeuse alias PunkyLady.
Ohne Wurst bin ich nur ein halber Mensch und irgendetwas findet man immer von diesen leckeren Dickmachern in meinem Kühlschrank. In unserem HL – Markt ( Rewe – Handelsgesellschaft ) entdeckte ich vor kurzem Kleinemas „Westfälische“ Mettenden und da ich vorhatte mir zum Mittag ein kleines Süppchen zu kochen, entschloss ich mich eines der 150 g Päckchen für 0,99 Euro mitzunehmen. Eigentlich bin ich jemand der Mettwürstchen nur so aus der Hand futtert, aber durch meinen ehemaligen Beruf in der Qualitätssicherung eines Wurstherstellers weiß ich das es viele Menschen gibt, die diese ‚Rohesser’ auch gerne erwärmen. Für mich war das zu Anfang ein grauslicher Gedanke, aber inzwischen mag ich sie warm genauso gerne wie kalt. Das auf dem Etikett hier steht, das man sie vor dem Verzehr erwärmen soll, ist mir beim Kauf nicht aufgefallen und ich hätte sie wahrscheinlich auch wieder ins Kühlregal zurückgelegt, aber so bin ich mal wieder blind einkaufen gewesen und muss es nun ausbaden.
Was ich ausbaden musste, könnt Ihr nun erfahren, wenn Ihr meinen Bericht ordentlich lest ;o)
_/_/_/ Verpackung: _/_/_/
Die Verpackung ist noch auf einem Stand der ersten Tage einer Verpackung. Man hat die Wurst in eine durchsichtigen Folie fest verschweißt und man kommt nur mit roher Gewalt oder mit einem scharfen Gegenstand an das Produkt.
Ein kleines Etikett nennt mir die Zutaten, die mich natürlich interessieren und das ist keine Ironie. Bei Wurstwaren interessiert mich das wirklich ;o)
Schweinefleisch, Speck, jodiertes Nitritpökelsalz, Gewürze, Zuckerstoffe, Antioxidationsmittel, Naturdarm und Rauch findet man hier wieder. Hm.. mich stört hier etwas.. Säureregulatoren fehlen in der Auflistung und die sind bei rohen Wurstsorten ein Muss. Man merkt hier also, das der Hersteller einiges unter den Tisch fallen lässt und ich denke man hat hier mit Sicherheit noch andere Dinge drin, die nicht deklariert sind. Es ist nur eine Vermutung, aber die drängt sich hier auf. Leute mit einer Allergie auf Glutamat sollten hier also lieber etwas vorsichtiger sein.
100 g dieser Würstchen wurden übrigens aus 110 g Fleisch gewonnen. Das mag sich dumm anhören, aber Räucherware verliert relativ viel an Gewicht. Hier ist es allerdings fast ein Witz, aber das lassen wir mal dahingestellt.
Schade finde ich, das man keinen Platz mehr für Nährwertangaben gefunden hat, aber für meine Diät weiß ich das ich wenn ich die Suppe und die Würstchen verspeist habe, nichts mehr außer Obst essen darf ;o)
Aber vielleicht lohnt die Überlegung erst gar nicht, aber das kann ich erst beim kosten feststellen.
_/_/_/ Aussehen: _/_/_/
Optisch sind sie für den ‚normalen’ Verbraucher sicherlich ok, aber mir missfällt die helle Farbe und sie könnten locker noch etwas mehr Rauchfarbe aufweisen. Sie sind in meinen Augen einfach zu blass und sehen ziemlich tot aus. Auch wirkt sich das auf den Geschmack aus, aber so hat der Hersteller natürlich geringere Verluste beim räuchern, aber gut ist es trotzdem nicht, da sie so Gefahr laufen, das diese Würstchen das MHD nicht erreichen, das hier gute 30 Tage beträgt. Kurz vor MHD – Ende möchte ich diese Mettwürstchen nicht mehr essen wollen.
Schneidet man so ein Würstchen an, ist man doch überrascht, da man hier wirklich recht mageres Fleisch vor sich hat und die Fettklumpen doch wirklich sehr dezent enthalten sind. Wer keine Mettwürstchen kennt, der kann sich das in etwa wie eine frische, grobe Bratwurst vorstellen, die dann später einfach nur geräuchert wird. Na gut.. eine sehr plumpe Beschreibung, aber so in etwa kommt es hin ;o)
Man hat hier ein recht helles Brät und das stört mich ein wenig, aber es hat nicht unbedingt etwas zu bedeuten.
Sehnen oder Knorpelstückchen findet man in den kleinen Würstchen nicht und von daher kann ich die Optik gerade noch so akzeptieren, wenn nicht noch mehr Mängel hinzukommen.
_/_/_/ Geruch + Geschmack: _/_/_/
Riechen tun die Würstchen recht gut. Sie kommen würzig rüber, aber leider bleibt der angenehme Rauchgeruch auf der Strecke und ist wirklich nur mit sehr viel Phantasie zu erkennen. Hier sollte man wirklich unbedingt dran arbeiten.
Ich muss trotz Warnung natürlich ein Stückchen kalt probieren und ich kann Euch sagen, das man das wirklich nicht tun sollte.
Sie schmecken irgendwie fettig und sogar der würzige Geschmack wird dabei gekonnt überdeckt. Sogar das Mundgefühl gaukelt einem vor, das man puren Speck im Mund hat und das ist wirklich alles andere als angenehm. Ich liebe es solche Würste kalt zu essen, aber hier kann man es wirklich vergessen. Fragt mich bitte nicht woran es liegt, den warm schmecken sie merkwürdigerweise recht gut.
Ein Würstchen wurde also in die Suppe geschnibbelt und das andere am nächsten Tag unter meine Bratkartoffeln.
In der Suppe waren sie recht angenehm. Wunderbar knackig und schön würzig und schmeckten richtig nach mehr, aber auch hier bleibt ein leicht speckiges Gefühl im Mund. Gebraten ist die Wurst perfekt.
Ich habe sie in dünne Scheibchen geschnitten und in einer beschichteten Pfanne ausgebraten. Viel Fett kam überraschenderweise dabei nicht zum Vorschein, aber sie schmeckten auch plötzlich ganz anders. Die Würzung kam so richtig zum Vorschein und ich hätte am liebsten noch eins gefuttert. Sie ist gebraten einfach göttlich lecker. Sie könnten zwar ein wenig mehr Salz vertragen, aber ansonsten war ich hellauf begeistert, wenn man mal davon absieht, das man solche Rohesser gar nicht braten soll ;o)
Wenn ich nochmals Bratkartoffeln machen sollte und Lust auf ein richtiges Bauernfrühstück habe, dann würde ich diese Mettwürstchen wieder kaufen. Zum Kaltverzehr oder für die Suppe auf gar keinen Fall und daher gibt es auch nur knappe 3 Punkte und ein bedingtes empfehlenswert. Ich habe schon wesentlich bessere Produkte gefuttert und der Preis ist bei der Menge auch nicht unbedingt attraktiv.
_/_/_/ Gesamturteil: _/_/_/
Die schlechtesten sind sie nicht, aber wenn ich andere zur Auswahl habe, würde ich zu den anderen greifen. Eigentlich schade, da ich gerade die kleine Menge für mich sehr angenehm fand und so auch kein Würstchen einfrieren musste, aber so wirklich beeindrucken konnte mich der Hersteller nicht. Ich ärgere mich das ich nicht die von meinem ehemaligen Arbeitgeber gekauft habe.. die lagen genau daneben, aber 300 g waren mir einfach zuviel.. na ja... beim nächsten mal bin ich gescheiter und lade noch jemanden zum Essen ein, wenn es denn sein muss ;o)
In diesem Sinne Eure © fledermaeuse alias PunkyLady.
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