Knödel Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Arbeits- und Zeitaufwand:
- Kosten:
Erfahrungsbericht von Casi08
Böhmische Semmelknödel - Billig und Lecker !!
Pro:
billig sehr lecker
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Lecker, lecker...
Ein gutes Essen hält Leib und Seele zusammen und selbstgemacht schmeckt es gleich doppelt so gut.
Nur allzu häufig vergeudet man hierbei jedoch seine ganze Energie auf die Hauptspeise, wie z.B. den saftigen Braten oder die knusprige Gans und lässt die Beilagen die diese Gerichte abrunden, vollkommen außer acht. Da wird dann schnell zur Dose gegriffen und ein paar Erbsen mit Möhren warm gemacht oder die Friteuse angeworfen und, ach wie gesund, tiefgefrorene Kartoffelmasse in Form von Kroketten schwimmend in Fett gegart.
Wenn der Braten im Schmortopf vor sich hingart oder die Gans im Ofen brät hat man eigentlich genügend Zeit um sich dem Herstellen einer leckeren Beilage zu widmen
Wer diese Zeit investieren möchte, dem kann ich in diesem Fall als Beilage nur die Semmelknödel nach alt-böhmischem Rezept empfehlen.
Man benötigt für 3 Personen:
6 altbackene Brötchen
¼ Liter Milch
2 Eier
40 Gramm Butter
1 Zwiebel
120 Gramm Mehl
Petersilie
Salz
Zuerst werden die Brötchen in kleine Würfel geschnitten und in eine große Schüssel gegeben. Anschließend erwärmt man die Milch und gießt sie gleichmäßig über die Würfel. Das ganze lässt man nun in Ruhe bis die Brötchenwürfel die Milch aufgenommen haben.
Während dessen werden schneidet man die Zwiebel in kleine Würfel und lässt diese in der erhitzten Butter glasig werden. Zu den Zwiebeln gibt man die Petersilie (am besten frische) und nimmt sie kurz darauf vom Herd. Die Zwiebel-Petersilie-Mischung kommt nun zu der Knödelmasse.
Nun müssen nur noch die Eier hineingeschlagen - und die Masse mit Salz abgeschmeckt werden.
Jetzt kommt der schwierigste Teil der ganzen Angelegenheit – nämlich das Durchkneten der Masse. Unter Hinzugabe des Mehls soll sich, wie man so schön sagt eine homogene Masse bilden. Hierbei sind die 120 Gramm nur als Richtlinie zu sehen. Es kann natürlich sein, dass man mehr oder weniger benötigt.
Anschließend werden aus der Masse gleichmäßig große Knödel geformt. Diese kommen in kochendes Salzwasser. Anschließend darf das Wasser nicht mehr aufkochen. Die Knödel müssen im heißen Wasser „ziehen“, da sie sonst unter Umständen zerfallen und wässrig werden. Der Kochvorgang dauert je nach Größe der Knödel ungefähr 20 Minuten.
Tipp: Beim Formen der Knödel am Besten die Hände immer wieder mit kaltem Wasser abspülen, da sich hierdurch die Masse nicht so an den Händen anhängt und man schöne runde Dinger hinbekommt.
Die böhmischen Semmelknödel sind eine prima Beilage zu allen deftigen Gerichten. Vorteilhaft ist auch, dass man sie quasi aus Restbeständen von Brötchen herstellen kann und sie somit sehr preisgünstig sind.
Ich muss ehrlich zugeben, dass die Herstellung bei uns zu Hause die Sache meiner Frau ist, während ich mich um das Hauptgericht kümmere. So eine Arbeitsteilung in der Küche macht eine Menge Spass und bietet die Gelegenheit sich in Ruhe miteinander zu unterhalten was in diesem Umfang unter der Woche ja oftmals nicht möglich ist.
Noch ein Wort zum kneten. Das ist ehrlich eine ziemlich schmierige Angelegenheit. Die Knödelmasse klebt mehr an den Fingern als das sie in der Schüssel bleibt. Nur nicht den Mut verlieren und weitermachen – das Ergebnis lohnt sich.
Bevor ihr jetzt aber Besuch einladet und groß ankündigt selbstgemachte böhmische Semmelknödel anzubieten, solltet ihr das Rezept vorher ausprobieren. Ich bin mir sicher, dass die Knödel nicht gleich beim ersten Versuch gelingen werden. Insbesondere die Menge des hinzuzufügenden Mehls muss jeder für sich selbst herausfinden.
Schließlich hat ja auch kaum jemand von seiner Mutter oder Oma je konkrete Mengenangaben erhalten wenn er nach dem einen oder anderen Rezept gefragt hat, oder ? Genauso verhält es sich hier – tut mir leid, aber probieren geht über studieren. ;-))
Ich hoffe, dass irgendjemand was mit dem Rezept anfangen kann. Für Kommentare und Erfahrungsberichte mit dem Rezept wäre ich wirklich dankbar.
Ein gutes Essen hält Leib und Seele zusammen und selbstgemacht schmeckt es gleich doppelt so gut.
Nur allzu häufig vergeudet man hierbei jedoch seine ganze Energie auf die Hauptspeise, wie z.B. den saftigen Braten oder die knusprige Gans und lässt die Beilagen die diese Gerichte abrunden, vollkommen außer acht. Da wird dann schnell zur Dose gegriffen und ein paar Erbsen mit Möhren warm gemacht oder die Friteuse angeworfen und, ach wie gesund, tiefgefrorene Kartoffelmasse in Form von Kroketten schwimmend in Fett gegart.
Wenn der Braten im Schmortopf vor sich hingart oder die Gans im Ofen brät hat man eigentlich genügend Zeit um sich dem Herstellen einer leckeren Beilage zu widmen
Wer diese Zeit investieren möchte, dem kann ich in diesem Fall als Beilage nur die Semmelknödel nach alt-böhmischem Rezept empfehlen.
Man benötigt für 3 Personen:
6 altbackene Brötchen
¼ Liter Milch
2 Eier
40 Gramm Butter
1 Zwiebel
120 Gramm Mehl
Petersilie
Salz
Zuerst werden die Brötchen in kleine Würfel geschnitten und in eine große Schüssel gegeben. Anschließend erwärmt man die Milch und gießt sie gleichmäßig über die Würfel. Das ganze lässt man nun in Ruhe bis die Brötchenwürfel die Milch aufgenommen haben.
Während dessen werden schneidet man die Zwiebel in kleine Würfel und lässt diese in der erhitzten Butter glasig werden. Zu den Zwiebeln gibt man die Petersilie (am besten frische) und nimmt sie kurz darauf vom Herd. Die Zwiebel-Petersilie-Mischung kommt nun zu der Knödelmasse.
Nun müssen nur noch die Eier hineingeschlagen - und die Masse mit Salz abgeschmeckt werden.
Jetzt kommt der schwierigste Teil der ganzen Angelegenheit – nämlich das Durchkneten der Masse. Unter Hinzugabe des Mehls soll sich, wie man so schön sagt eine homogene Masse bilden. Hierbei sind die 120 Gramm nur als Richtlinie zu sehen. Es kann natürlich sein, dass man mehr oder weniger benötigt.
Anschließend werden aus der Masse gleichmäßig große Knödel geformt. Diese kommen in kochendes Salzwasser. Anschließend darf das Wasser nicht mehr aufkochen. Die Knödel müssen im heißen Wasser „ziehen“, da sie sonst unter Umständen zerfallen und wässrig werden. Der Kochvorgang dauert je nach Größe der Knödel ungefähr 20 Minuten.
Tipp: Beim Formen der Knödel am Besten die Hände immer wieder mit kaltem Wasser abspülen, da sich hierdurch die Masse nicht so an den Händen anhängt und man schöne runde Dinger hinbekommt.
Die böhmischen Semmelknödel sind eine prima Beilage zu allen deftigen Gerichten. Vorteilhaft ist auch, dass man sie quasi aus Restbeständen von Brötchen herstellen kann und sie somit sehr preisgünstig sind.
Ich muss ehrlich zugeben, dass die Herstellung bei uns zu Hause die Sache meiner Frau ist, während ich mich um das Hauptgericht kümmere. So eine Arbeitsteilung in der Küche macht eine Menge Spass und bietet die Gelegenheit sich in Ruhe miteinander zu unterhalten was in diesem Umfang unter der Woche ja oftmals nicht möglich ist.
Noch ein Wort zum kneten. Das ist ehrlich eine ziemlich schmierige Angelegenheit. Die Knödelmasse klebt mehr an den Fingern als das sie in der Schüssel bleibt. Nur nicht den Mut verlieren und weitermachen – das Ergebnis lohnt sich.
Bevor ihr jetzt aber Besuch einladet und groß ankündigt selbstgemachte böhmische Semmelknödel anzubieten, solltet ihr das Rezept vorher ausprobieren. Ich bin mir sicher, dass die Knödel nicht gleich beim ersten Versuch gelingen werden. Insbesondere die Menge des hinzuzufügenden Mehls muss jeder für sich selbst herausfinden.
Schließlich hat ja auch kaum jemand von seiner Mutter oder Oma je konkrete Mengenangaben erhalten wenn er nach dem einen oder anderen Rezept gefragt hat, oder ? Genauso verhält es sich hier – tut mir leid, aber probieren geht über studieren. ;-))
Ich hoffe, dass irgendjemand was mit dem Rezept anfangen kann. Für Kommentare und Erfahrungsberichte mit dem Rezept wäre ich wirklich dankbar.
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