Kohlgerichte Testbericht
ab 63,92 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Summe aller Bewertungen
- Arbeits- und Zeitaufwand:
- Kosten:
Erfahrungsbericht von ecke5
Faule- Weiber- Essen
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Faule Weiber Essen.
Fragt sich doch zuerst woher der Begriff kommt. Heute kann ich darüber lachen, damals war ich stocksauer. Aber fangen wir am Anfang an.
Irgendwann, es war in der Mittagspause, fragte mich meine Kollegin, " Was kochen wir am Wochenende?" Ich machte den Vorschlag meiner berühmten, unschlagbaren Krautpfanne. Diese ist ziemlich Zeitaufwendig, dafür aber sooo lecker!
Also zuerst schreiben wir folgende Zutaten auf den Einkaufszettel:
ca. 500 g. Schweinegehacktes
ca. 750 g. Weißkraut
gekörnte Brühe
Salz
Pfeffer
1 Eigelb
1 kleine Zwiebel
Semmelmehl
Senf
Bratfett
Zuerst schneiden wir das Weißkraut in kleine Teile. Am besten Stück für Stück vom großen Kopf zerkleinern. Natürlich gut waschen, vorher.
Als nächstes bereiten wir das Schweinegehacktes zu. Es gibt ja verschiedene, unzählige Varianten. Ich nehme für die Krautpfanne neben dem Schweinegehackten nur Salz, Pfeffer, eine klein geschnittete Zwiebel, etwas Senf, 1 Eigelb und Semmelmehl. Das ganze solange gut durchkneten, bis es eine festere Konsistenz aufweisst.
Nun nehmen wir eine grosse Pfanne und geben etwas Bratfett hinein. Dazu legen wir nun einen Teil des Krautes und braten es gut an. Das Kraut dabei immer schön wenden und solange braten, bis es halt schön braun ist. Dann nehmen wir es aus der Pfanne und geben den nächsten Teil des Krautes hinein. Diesen nun auch schön anbraten und das machen wir solange, bis das ganze Kraut angebraten ist.
Nun nehmen wir das Gehacktes, formen KLEINE! Klöschen und geben diese ebenfalls in die Pfanne. Unter ständigen wenden braten wir diese auch solange, bis sie schön knusprig angebraten sind.
Wenn nun das ganze Kraut und das Gehacktes angebraten ist, dann nun alles in die Pfanne geben und mit Wasser ablöschen.
Um einen herzhaften Geschmack noch zu erreichen, nun neben Salz und Pfeffer mit gekörnter Brühe abschmecken. Am besten eignet sich Gemüsebrühe.
Das ganze lassen wir nun ca. 1 - 2 Stunden leicht kochen und über Nacht an einem kühlen Ort stehen. Man kann es sicherlich gleich essen, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass es noch besser schmeckt, wenn die Krautpfanne eine Nacht richtig gut durchzieht.
Die Krautbrühe noch mit etwas Mehl binden, Kartoffeln dazu servieren und fertig ist die Krautpfanne.
Und was berichtete meine Kollegin am Montag? Geschmeckt hätte es ihrem Manne, aber es wäre ein Faule- Weiber- Essen- Macht nicht viel Arbeit und das mag er halt nicht. Nur gut das es nicht mein Mann war, der derartige Töne von sich gab.
1. Ist die Krautpfanne schon etwas aufwendig und
2. Wer alles nur nach dem Aufwand betrachtet, dem gehört der Koffer vor die Türe gestellt.
Ich habe übrigens zumindest dieser Kollegin keine Rezepte mehr gegeben. Ich fand es unverschämt.
Allen Köchen wünsche ich mehr Achtung und gutes Gelingen.
Mahlzeit!
Euer Ecke5
Fragt sich doch zuerst woher der Begriff kommt. Heute kann ich darüber lachen, damals war ich stocksauer. Aber fangen wir am Anfang an.
Irgendwann, es war in der Mittagspause, fragte mich meine Kollegin, " Was kochen wir am Wochenende?" Ich machte den Vorschlag meiner berühmten, unschlagbaren Krautpfanne. Diese ist ziemlich Zeitaufwendig, dafür aber sooo lecker!
Also zuerst schreiben wir folgende Zutaten auf den Einkaufszettel:
ca. 500 g. Schweinegehacktes
ca. 750 g. Weißkraut
gekörnte Brühe
Salz
Pfeffer
1 Eigelb
1 kleine Zwiebel
Semmelmehl
Senf
Bratfett
Zuerst schneiden wir das Weißkraut in kleine Teile. Am besten Stück für Stück vom großen Kopf zerkleinern. Natürlich gut waschen, vorher.
Als nächstes bereiten wir das Schweinegehacktes zu. Es gibt ja verschiedene, unzählige Varianten. Ich nehme für die Krautpfanne neben dem Schweinegehackten nur Salz, Pfeffer, eine klein geschnittete Zwiebel, etwas Senf, 1 Eigelb und Semmelmehl. Das ganze solange gut durchkneten, bis es eine festere Konsistenz aufweisst.
Nun nehmen wir eine grosse Pfanne und geben etwas Bratfett hinein. Dazu legen wir nun einen Teil des Krautes und braten es gut an. Das Kraut dabei immer schön wenden und solange braten, bis es halt schön braun ist. Dann nehmen wir es aus der Pfanne und geben den nächsten Teil des Krautes hinein. Diesen nun auch schön anbraten und das machen wir solange, bis das ganze Kraut angebraten ist.
Nun nehmen wir das Gehacktes, formen KLEINE! Klöschen und geben diese ebenfalls in die Pfanne. Unter ständigen wenden braten wir diese auch solange, bis sie schön knusprig angebraten sind.
Wenn nun das ganze Kraut und das Gehacktes angebraten ist, dann nun alles in die Pfanne geben und mit Wasser ablöschen.
Um einen herzhaften Geschmack noch zu erreichen, nun neben Salz und Pfeffer mit gekörnter Brühe abschmecken. Am besten eignet sich Gemüsebrühe.
Das ganze lassen wir nun ca. 1 - 2 Stunden leicht kochen und über Nacht an einem kühlen Ort stehen. Man kann es sicherlich gleich essen, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass es noch besser schmeckt, wenn die Krautpfanne eine Nacht richtig gut durchzieht.
Die Krautbrühe noch mit etwas Mehl binden, Kartoffeln dazu servieren und fertig ist die Krautpfanne.
Und was berichtete meine Kollegin am Montag? Geschmeckt hätte es ihrem Manne, aber es wäre ein Faule- Weiber- Essen- Macht nicht viel Arbeit und das mag er halt nicht. Nur gut das es nicht mein Mann war, der derartige Töne von sich gab.
1. Ist die Krautpfanne schon etwas aufwendig und
2. Wer alles nur nach dem Aufwand betrachtet, dem gehört der Koffer vor die Türe gestellt.
Ich habe übrigens zumindest dieser Kollegin keine Rezepte mehr gegeben. Ich fand es unverschämt.
Allen Köchen wünsche ich mehr Achtung und gutes Gelingen.
Mahlzeit!
Euer Ecke5
23 Bewertungen, 1 Kommentar
-
25.03.2002, 01:15 Uhr von antjeeule
Bewertung: sehr hilfreichSo ein Faule-Weiber-Essen ist das gar nicht. Was schnell geht, muss nicht gleich auch minderwertig sein. Der Mann deiner Freundin hat aber das Zeug zum Pascha! ;-( Deinen Bericht finde ich - wie immer - ganz toll. LG Antje
Bewerten / Kommentar schreiben