Koi Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Futterkosten:  gering
  • Pflegeaufwand:  gering

Erfahrungsbericht von timgi

Juwelen des Gartenteiches

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Hi, ich schreibe heute über diese fazizierenden Tiere. Ich selbst habe seit 4 Jahren das Hobby Koi ( Mehrzahl Koi) und einen Teich mit 60000l. Einen Mehrkammerfilter und und und. Sie sind sehr zutraulich, sodass ich mit ihnen kuscheln kann und sie mir aus der Hand fressen. Sie gehören inzwischen zu meiner Familie.

Zur Geschichte der Koi. Die Koi, ihr richtiger Name ist nishikigoi, wurden vor mehr als 250 Jahren in einen kleinem Dorf bei Niigata ( Japan) von Karpfenzüchtern gezüchtet. Inzwischen gibt es über 100 Variationen von ihnen. Hier ein paar:
Kohaku( der bekannteste aller Koi): weiß, rot
Chagoi: braun
Ogon: gelb-rot
Kujaku: weiß, rot-orange, metallic
Sanke: schwarz, rot, weiss
Showa: viel schwarz, weiss, rot

Koi können bis zu 120cm lang werden( nur bei guter Blutbah, hervorragendem Wetter und gutem Futter) und bis zu 60 Jahre alt. Der Älteste Koi soll sogar 200 Jahre alt geworden sein.

Sie fressen fast alles, also Trockenfutter, Lebendfutter, Salat, Mais und getrocknetes Brot.

Sie sind die zutraulichsten Kaltwasserfische die es gibt: Schon nach kurzer Zeit fressen sie einem aus der Hand und lassen sich streicheln (Vorsicht: Nur mit nassen Händen, sonst bekommen sie Pilz). Man kann sogar mit ihnen schwimmen.

Man kann sie gut mit anderen Fischen zusammen halten. In meinem Teich leben sie zusammen mit Goldfischen, Karpfen und Stören. Aber, wenn sie Krank sind, kann dies ein Problem werden, da nicht alle Fische das selbe Medikament vertragen.

Sie mögen es in einem Wasserstrom zu schwimmen ( Wasserfall, Bachlauf) und zu springen. Deswegen sollte man keine Brücke über dem Teich haben. Meine Fische haben sich in der ersten Zeit oft daran verletzt. Außerdem sonnen sie sich gerne an warmen Tagen an der Oberfläche und gründeln.

Die Fische sind sehr empfindlich( schon bei kleinstm Streß bekommen sie Karpfenpocken, die aber nicht weiter schlimm sind) und es gibt Unmemngen von Krankheiten. Dann sollte man einen Tierarst oder wenn vorhanden eine seriöse Tierhandlung, die sich auf Koi speziallisiert hat. Um Krankheiten zu vermeiden sollte man regelmäßig den PH-, Ammoniak-, Nitrit- und Nitratwert überprüfen. Testflüssigkeiten sind im Handel erhältlich.

So sollte der Optimale Koiteich aussehen:
Die Wende sollten steil sein, damit kein Fischreiher oder eine Katze an die wertvollen Fische rankommt. Da die Fische gerne an den Pflanzen zupfen , sollte man diese in Pflanzenkörben mit Kies befestigen. Wenn man auf Pflanzen verzichten möchte, sollte man einen Belüfter benutzen. Der Teich sollte so groß sein, dass folgende Formel aufgeht: 1cm Fisch = 100l. Da die Fische viel fressen und viel Kot produzieren braucht man einen guten Filter. Dabei sollte man sich vom Verkäufer beraten lassen. Das Wasser sollte einen PH von 7,5 und eine Temperatur von 18°C haben. Im Winter kann man den Teich entweder beheizen oder mit Stürepor-Matten, Tannenzweigen, PLastikkugeln oder einer Plane abdecken.
Vorsicht vorm Fischreiher: Fischreiher verletzen oft Fische oder Töten sie. DEshalb kann man einen Elektozaun um den Teich ziehen, eine Wasserfontäne mit Bewegunsmelder installieren oder so, wie ich es getan habe, vom Dach oder Bäumen aus über den Teich Nylon-Fäden spannen.

Übrigens, es gibt auch Koi, die nicht so teuer sind, wie es im Fernseh immer falsch dargestellt wird. Schließlich sind nicht alle Koi-Liebhaber Multimillionäre.

Das war mein Bericht. Eigentlich kann man noch 100 Seiten schreiben, doch ich wollte nur das Wichtigste zusammenfassen. Ich hoffe mein Bericht gefällt euch. Ich würde mich über Kommentare freuen.

Tim

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