Kommunalpolitik Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von sugips
Und es begab sich ...
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
In einem Land östlich von Deutschland und der Schweiz, südlich der tschechischen Republik, westlich der Slowakei und Ungarns und nördlich von Slowenien und Italien. Es war ein kultiviertes land, ein kulturvolles, ein ehemals großes Reich, das jetzt relativ klein geworden war. Aber mit großer Tradition, und vielfach kleinen und großen Fehlern.
Und es herrschte Aufregung in diesem Land. Wieder einmal wurde es Zeit, die Vertreter des Volkes zu bestimmen, die in den nächsten Jahren für Wohl und Wehe der Bevölkerung sorgen sollten.
Nein, nicht was ihr denkt. Nicht die großen Vertreter, die ein einsamer Bärenjäger Jörg aus der carinthischen Senke gehörig durcheinandergebracht hatte, und die den Schlüssel zum Schüssel noch immer nicht gefunden hatten. Nein in einem kleinen östlichen Teil, einem Land der Burgen und ostfriesenähnlichen Witze sollten die Vertreter der Orte, Städte und Gemeinden bestimmt werden, die Bürgermeister, ihre Vize- und sonstigen Stellvertreter.
Da begaben sich gar sonderliche Vorgänge in einem Ort, am gleichnamigen See mit dem Gegenteil von alt im Namen. Vorgänge so wunderlich, dass die Zitate gar nicht frei erfunden werden können, nicht einmal vom fantasievollsten aller Geister.
Landauf landab traten an: die Partei des Volkes – in deutschen Landen die mit C am Anfang, die Partei der sozialen Sozialisten, die Partei, die sich um Millionenbeträge ein i statt einem ch gekauft hatte und mit deutscher FDP höchstens das F, selten das D gemeinsam hat, die nach der Natur gefärbten, und, diverse Namenslisten und Splittergruppen. Hie und da sollte auch ein Kommuni.. oder eine Bürgergruppe gesehen worden sein. Wichtig waren und bleiben wahrscheinlich nur die großen Drei oder Vier.
Treten die denn nun überall an? Nein. In unserem kleinen Ort war alles anders. Auch hier gab es einen Tag der Entscheidung. Die Entscheidung, ob man nun wohl wirklich kandidieren und für das Volk da sein wollte. Und nun, diesen Tag versäumten die Bewegten mit F. Sie verschliefen, vergasen, verdrängten diesen Tag. Und so kandidieren sie halt diesmal nicht. Aber nein, sagte ihr neu gewählter Vorstand. So war es nun ganz und gar nicht. Alles Schmutz- und Schmuddelkampagnen, wo er doch so jung und dynamisch sei. Ganz anders wäre es gewesen: er hätte kein geeignetes Team zusammengebracht und ohne Team, das müsse doch jeder einsehen, sei eine Kandidatur nicht sinnvoll. Na gut sagten die Bewohner, aber es waren doch schon zwei Vertreter im Rat der Gemeinde: wolle man ihnen jetzt sagen, dass diese nicht geeignet, nicht fähig gewesen seien? Geunkt hätten sie es ja längst, aber das es einer so offen ausspräche ...
Der bestehende Meister der Bürger gab unter dessen viele bunte Broschüren heraus und verteilte sie an das gespannte Volk. Wer er sei, wer seine Manen und Weiblein seien und was sie alles erreicht hätten und noch vorhätten, stand in diesen. Und außerdem gab es eine Umfrage unterm Volk, was ihnen den wichtig sei und gewesen sei und was man dafür und dagegen gemacht hätte.
Da meldeten sich die sozial-sozialistische Bewegten zu Wort: Nicht nur das Bild in dieser Befragungsbroschüre sei mindestens fünf Jahre alt, der Bürgermeister daher fast ewig jung, nein auch sein Vorwort, die Anliegen der Bürger und deren Prioritäten seien ganz und gar dieselben. Hätte da überhaupt regiert werden können, fragten sie und gearbeitet? Was sei der Wahlspruch „Heimat gestalten Zukunft sichern!“ denn mehr wert, als das Papier, auf dem er stehe, wenn sich doch nichts verändert habe?
Aber was schreibt der Meister? Er werde, wenn man ihn das Vertrauen schenke, wie bisher seine ganze Kraft für eine erfolgreiche Weiterentwicklung von .... einsetzen. Na hat er denn Kraft, was will er weiterentwickeln, wenn sich nichts entwickelt hat. Haben ihn die zitierten Freunde und Familie denn auch wirklich unterstützt oder doch nur sich oder so? Ist die Freude denn auch vorhanden.
Er sagt es uns nicht, er macht nur Hackerln zum bisher Erreichten – nach sechs Jahren, was da wäre:
Über die Neugestaltung des Angers ist ein Projekt abgeschlossen worden. Die Umsetzung inkl. Öffentliches WC soll im nächsten Jahr erfolgen.
Die Errichtung einer Fußgängerampel vor der Schule ist bereits!!! beauftragt.
Die notwendigsten Arbeiten für eine behindertengerechte Benutzung des Rathauses wurde ..... durchgeführt.(Auf die Stufen hat man vergessen). Aber Fassade und Innenhof wurden saniert.
Für das Alten- und Pflegeheim gibt es einen Baubescheid. Baubeginn spätestens Frühling 2003.
Der Bau des Technologiezentrums wird umgehend begonnen.
Und auch die Straßensanierungen werden bald abgeschlossen.
Was soll man dazu sagen, in den letzten tagen wurden Leitlinien und Zebrastreifen auf Straßen gemalt, Parkplätze beleuchtigt etc. Warum nur warum hat er denn nicht vor sechs Jahren begonnen??
Und sein Mitbewerber/Mitläufer von den sozial Bewegten? Er ist die beste Wahl, behauptet er. Er will die Stadt lebenswerter und attraktiver machen. Er fordert einen länger offenen Kindergarte, mehr Horte, mehr Nachmittagsbetreuung in den Schulen, Citytaxis, ein Sportbecken, einen Sportplatz, wenig Verkehr, mehr Fahrräder und –innen, ein Sozialzentrum für die Alten, mehr Umwelt- und Lebensqualität. Sein Vizevorgänger schreibt daher „Er ist eine Persönlichkeit, der es zuzutrauen ist, die Bürgermeister- und Gemeinderatswahlen für die SPÖ und die Gemeinde erfolgreich zu führen. Dazu benötigt er Ihre Unterstützungund Ihr Vertrauen“. Na eben.
Was soll man sagen. Er ist fähig, eine Wahl erfolgreich zu führen. Von einer Stadt steht da nichts.
Und die vierten? Die Naturbeflissenen, die Ökologischen, die Naturfarbenen, die Alternativen. Meine Schwiegermutter behauptet, einen zu kennen, der sie wählt, gleich ums Eck, zwei Häuser weiter. Aber...
... kein Sterbenswort hört man hier von Ihnen.
Uns so denken die Bürger der kleinen Stadt im Land der Burgen und klären und denken und klären und lesen, den wein, du denken und klären und denken und klären ...
Und was soll denn das für eine wende werden?
Und es herrschte Aufregung in diesem Land. Wieder einmal wurde es Zeit, die Vertreter des Volkes zu bestimmen, die in den nächsten Jahren für Wohl und Wehe der Bevölkerung sorgen sollten.
Nein, nicht was ihr denkt. Nicht die großen Vertreter, die ein einsamer Bärenjäger Jörg aus der carinthischen Senke gehörig durcheinandergebracht hatte, und die den Schlüssel zum Schüssel noch immer nicht gefunden hatten. Nein in einem kleinen östlichen Teil, einem Land der Burgen und ostfriesenähnlichen Witze sollten die Vertreter der Orte, Städte und Gemeinden bestimmt werden, die Bürgermeister, ihre Vize- und sonstigen Stellvertreter.
Da begaben sich gar sonderliche Vorgänge in einem Ort, am gleichnamigen See mit dem Gegenteil von alt im Namen. Vorgänge so wunderlich, dass die Zitate gar nicht frei erfunden werden können, nicht einmal vom fantasievollsten aller Geister.
Landauf landab traten an: die Partei des Volkes – in deutschen Landen die mit C am Anfang, die Partei der sozialen Sozialisten, die Partei, die sich um Millionenbeträge ein i statt einem ch gekauft hatte und mit deutscher FDP höchstens das F, selten das D gemeinsam hat, die nach der Natur gefärbten, und, diverse Namenslisten und Splittergruppen. Hie und da sollte auch ein Kommuni.. oder eine Bürgergruppe gesehen worden sein. Wichtig waren und bleiben wahrscheinlich nur die großen Drei oder Vier.
Treten die denn nun überall an? Nein. In unserem kleinen Ort war alles anders. Auch hier gab es einen Tag der Entscheidung. Die Entscheidung, ob man nun wohl wirklich kandidieren und für das Volk da sein wollte. Und nun, diesen Tag versäumten die Bewegten mit F. Sie verschliefen, vergasen, verdrängten diesen Tag. Und so kandidieren sie halt diesmal nicht. Aber nein, sagte ihr neu gewählter Vorstand. So war es nun ganz und gar nicht. Alles Schmutz- und Schmuddelkampagnen, wo er doch so jung und dynamisch sei. Ganz anders wäre es gewesen: er hätte kein geeignetes Team zusammengebracht und ohne Team, das müsse doch jeder einsehen, sei eine Kandidatur nicht sinnvoll. Na gut sagten die Bewohner, aber es waren doch schon zwei Vertreter im Rat der Gemeinde: wolle man ihnen jetzt sagen, dass diese nicht geeignet, nicht fähig gewesen seien? Geunkt hätten sie es ja längst, aber das es einer so offen ausspräche ...
Der bestehende Meister der Bürger gab unter dessen viele bunte Broschüren heraus und verteilte sie an das gespannte Volk. Wer er sei, wer seine Manen und Weiblein seien und was sie alles erreicht hätten und noch vorhätten, stand in diesen. Und außerdem gab es eine Umfrage unterm Volk, was ihnen den wichtig sei und gewesen sei und was man dafür und dagegen gemacht hätte.
Da meldeten sich die sozial-sozialistische Bewegten zu Wort: Nicht nur das Bild in dieser Befragungsbroschüre sei mindestens fünf Jahre alt, der Bürgermeister daher fast ewig jung, nein auch sein Vorwort, die Anliegen der Bürger und deren Prioritäten seien ganz und gar dieselben. Hätte da überhaupt regiert werden können, fragten sie und gearbeitet? Was sei der Wahlspruch „Heimat gestalten Zukunft sichern!“ denn mehr wert, als das Papier, auf dem er stehe, wenn sich doch nichts verändert habe?
Aber was schreibt der Meister? Er werde, wenn man ihn das Vertrauen schenke, wie bisher seine ganze Kraft für eine erfolgreiche Weiterentwicklung von .... einsetzen. Na hat er denn Kraft, was will er weiterentwickeln, wenn sich nichts entwickelt hat. Haben ihn die zitierten Freunde und Familie denn auch wirklich unterstützt oder doch nur sich oder so? Ist die Freude denn auch vorhanden.
Er sagt es uns nicht, er macht nur Hackerln zum bisher Erreichten – nach sechs Jahren, was da wäre:
Über die Neugestaltung des Angers ist ein Projekt abgeschlossen worden. Die Umsetzung inkl. Öffentliches WC soll im nächsten Jahr erfolgen.
Die Errichtung einer Fußgängerampel vor der Schule ist bereits!!! beauftragt.
Die notwendigsten Arbeiten für eine behindertengerechte Benutzung des Rathauses wurde ..... durchgeführt.(Auf die Stufen hat man vergessen). Aber Fassade und Innenhof wurden saniert.
Für das Alten- und Pflegeheim gibt es einen Baubescheid. Baubeginn spätestens Frühling 2003.
Der Bau des Technologiezentrums wird umgehend begonnen.
Und auch die Straßensanierungen werden bald abgeschlossen.
Was soll man dazu sagen, in den letzten tagen wurden Leitlinien und Zebrastreifen auf Straßen gemalt, Parkplätze beleuchtigt etc. Warum nur warum hat er denn nicht vor sechs Jahren begonnen??
Und sein Mitbewerber/Mitläufer von den sozial Bewegten? Er ist die beste Wahl, behauptet er. Er will die Stadt lebenswerter und attraktiver machen. Er fordert einen länger offenen Kindergarte, mehr Horte, mehr Nachmittagsbetreuung in den Schulen, Citytaxis, ein Sportbecken, einen Sportplatz, wenig Verkehr, mehr Fahrräder und –innen, ein Sozialzentrum für die Alten, mehr Umwelt- und Lebensqualität. Sein Vizevorgänger schreibt daher „Er ist eine Persönlichkeit, der es zuzutrauen ist, die Bürgermeister- und Gemeinderatswahlen für die SPÖ und die Gemeinde erfolgreich zu führen. Dazu benötigt er Ihre Unterstützungund Ihr Vertrauen“. Na eben.
Was soll man sagen. Er ist fähig, eine Wahl erfolgreich zu führen. Von einer Stadt steht da nichts.
Und die vierten? Die Naturbeflissenen, die Ökologischen, die Naturfarbenen, die Alternativen. Meine Schwiegermutter behauptet, einen zu kennen, der sie wählt, gleich ums Eck, zwei Häuser weiter. Aber...
... kein Sterbenswort hört man hier von Ihnen.
Uns so denken die Bürger der kleinen Stadt im Land der Burgen und klären und denken und klären und lesen, den wein, du denken und klären und denken und klären ...
Und was soll denn das für eine wende werden?
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