Korkenzieherweide Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von andreaschneckchen
Korkenzieherweide auch als Katzenbaum im Garten bestens geeignet
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Korkenzieherweide
( Salix babylonica pekinensis `Tortuosa`)
Es ist ein lauer Sommerabend, ich sitze einfach nur so auf der Terrasse und sehe meinen Blumen beim Wachsen zu. Plötzlich höre ich etwas rascheln, und sehe nach. Es sind meine 4 Katzen (Garfield der Älteste, Lillie die Süße und Lillie´s Kinder – Futzi u. Muckel). Sie rasen über die Wiese spielen fangen. Nun geht es rauf in unsere Katzenbäume, 3 Korkenzieherweiden von ca. 7m Höhe. Alle haben ihre große Freude daran die Bäume hinauf zu klettern. Aber am meisten macht es Spaß wenn man den anderen von dem Baum vertreiben kann, egal mit welchen Mitteln – Kratzen und beißen ist erlaubt. So geht es bis spät in die Nacht die Bäume rauf und runter. Ein bißchen über die Wiese jagen. Die größte Ausdauer bei diesem Spiel hat Muckel er ist ein Jahr alt und der Kleinste, der Leichteste und kommt deshalb auf die dünnsten Äste und kann sich dort auch halten, zur Verwunderung der anderen. Sie geben nach kurzer Zeit auf. Mein Fazit, unsere Korkenzieherweiden müssen eine ganze Menge aushalten. Den das ist nicht das Einzige, so ein Baumstamm ist auch herrlich um die Krallen zu schärfen.
Nun möchte ich aber ein wenig über diesen herrlichen Baum erzählen. Ich würde vor ca. 10 Jahren darauf aufmerksam, eigentlich zufällig. Ich bekam einen Strauß Blumen geschenkt, als die Blumen schon lange verwelkt waren, waren die Zweige der Korkenzieherweide noch immer grün. Also dachte ich mir, warte mal ab. Später als er Wurzeln gezogen hatte, pflanzte ich ihn einfach in einen Blumenkasten, denn ich hatte nur einen kleinen Balkon zur Verfügung. Als ich dann meinen eigen kleinen Garten bekam, das war 2 Jahre später dachte ich mit nun kann er in den Garten. Der Garten war neu angelegt. Ich kam mit dem Spaten kaum in die Erde, dort war einfach nur Bauschutt, aber ich pflanzte den kleinen Baum trotzdem und dachte, dann wird es eben ein Bonsai. Heute weiß ich es besser, er ist jetzt ein stattlicher Baum von ca. 7m Höhe. Das war der erste Baum, und es sollten noch 2 weiter folgen, die auf gleiche Weise herangezogen wurden.
Dieser Baum ist mit der Trauerweide verwandt. Doch die Zweige sind wie beim normalen Baum aufwärts gerichtet. Im Gegensatz zu diesen winden sich die Zweige aber fast spiralförmig. Selbst das Laub ist gekrümmt. Es gibt Leute, die meinen, dass die krummen Zeige krank aussehen, während andere die Spiralen schätzen, besonders vor dem Hintergrund eines blauen Himmels. Die spiralförmigen Zweige sehen recht markant aus.
Containerbäumchen unter Berücksichtigung des Wetters vom Spätherbst bis zu Frühjahr einpflanzen. Der Baum benötigt eine große, freie Fläche. Weiden haben viel Durst. Wenn sie sich einmal etabliert haben, finden sie in der Regel selbst ihr Wasser.
Die Korkenzieherweide wächst in jedem Boden, zieht jedoch den feuchten vor. Auch er freut sich natürlich über eine Gabe Komposterde. Diese Weide überlebt die meisten Winter. Bei schwerem Frost können die Zweige geschädigt werden. Bei starkem Wind brechen die Zweige.
Kein Schnitt oder Verschulung nötig, nur totes Holz entfernen. Die Korkenzieherweide wächst problemlos aus Stecklingen, die man im Herbst schneidet.
Diese Pflanze wird manchmal noch in der Baumschule und im Katalog als S. matsudana `Tortuosa`. Weiden sind gute Pflanzen für nasse Gartenbereiche. Sie entziehen dem Boden so viel Wasser, dass sie eine sumpfige Stelle trockenlegen. In ihrem Schatten wachsen andere Pflanzen nur schwer, da die Weide ihnen wenig Wasser übrigläßt. Weiden sollte man nicht in die Nähe eines Hauses pflanzen, da sie – besonders bei lehmhaltigem Boden – den Boden senken können.
Weiden sind für Baumkrebs anfällig. Es handelt sich um eine Wunde, die von Wucherungen umgeben wird. Befallene Stellen herausschneiden bzw., wenn die Krankheit in einem frühen Stadium entdeckt wird, mit Chemikalien behandeln.
Schädlinge habe ich eigentlich kaum festgestellt, in sehr trockenen Sommern, gibt es schon mal schwarze Blattläuse.
Bei sehr großer Trockenheit wirft der Baum seine Blätter ab, er macht das um zu überleben.
Ich dachte als das zum ersten Mal an meinem geschah, er sei krank, bis ich mich eines Besseren belehren ließ.
Weiterhin hat einer dieser Bäume die Erde in meinem Garten ziemlich trocknen lassen, dort war es immer naß bis sumpfig.
Also ich kann diesen Baum nur empfehlen, vorausgesetzt man machte nicht unbedingt einen super gepflegten Garten. Denn durch die spiralförmigen Äste und das Laub das bei Trockenheit und natürlich im Herbst herunter fällt, sieht es immer ein wenig wild aus. Ich finde sie paßt sehr gut in einen Naturgarten oder Bauerngarten.
Pro: Pflegeleichter , robuster Baum
Kontra: Eine seitliche Wurzel zerstört evtl. das Mauerwerk, wenn sie zu dicht am Haus steht.
( Salix babylonica pekinensis `Tortuosa`)
Es ist ein lauer Sommerabend, ich sitze einfach nur so auf der Terrasse und sehe meinen Blumen beim Wachsen zu. Plötzlich höre ich etwas rascheln, und sehe nach. Es sind meine 4 Katzen (Garfield der Älteste, Lillie die Süße und Lillie´s Kinder – Futzi u. Muckel). Sie rasen über die Wiese spielen fangen. Nun geht es rauf in unsere Katzenbäume, 3 Korkenzieherweiden von ca. 7m Höhe. Alle haben ihre große Freude daran die Bäume hinauf zu klettern. Aber am meisten macht es Spaß wenn man den anderen von dem Baum vertreiben kann, egal mit welchen Mitteln – Kratzen und beißen ist erlaubt. So geht es bis spät in die Nacht die Bäume rauf und runter. Ein bißchen über die Wiese jagen. Die größte Ausdauer bei diesem Spiel hat Muckel er ist ein Jahr alt und der Kleinste, der Leichteste und kommt deshalb auf die dünnsten Äste und kann sich dort auch halten, zur Verwunderung der anderen. Sie geben nach kurzer Zeit auf. Mein Fazit, unsere Korkenzieherweiden müssen eine ganze Menge aushalten. Den das ist nicht das Einzige, so ein Baumstamm ist auch herrlich um die Krallen zu schärfen.
Nun möchte ich aber ein wenig über diesen herrlichen Baum erzählen. Ich würde vor ca. 10 Jahren darauf aufmerksam, eigentlich zufällig. Ich bekam einen Strauß Blumen geschenkt, als die Blumen schon lange verwelkt waren, waren die Zweige der Korkenzieherweide noch immer grün. Also dachte ich mir, warte mal ab. Später als er Wurzeln gezogen hatte, pflanzte ich ihn einfach in einen Blumenkasten, denn ich hatte nur einen kleinen Balkon zur Verfügung. Als ich dann meinen eigen kleinen Garten bekam, das war 2 Jahre später dachte ich mit nun kann er in den Garten. Der Garten war neu angelegt. Ich kam mit dem Spaten kaum in die Erde, dort war einfach nur Bauschutt, aber ich pflanzte den kleinen Baum trotzdem und dachte, dann wird es eben ein Bonsai. Heute weiß ich es besser, er ist jetzt ein stattlicher Baum von ca. 7m Höhe. Das war der erste Baum, und es sollten noch 2 weiter folgen, die auf gleiche Weise herangezogen wurden.
Dieser Baum ist mit der Trauerweide verwandt. Doch die Zweige sind wie beim normalen Baum aufwärts gerichtet. Im Gegensatz zu diesen winden sich die Zweige aber fast spiralförmig. Selbst das Laub ist gekrümmt. Es gibt Leute, die meinen, dass die krummen Zeige krank aussehen, während andere die Spiralen schätzen, besonders vor dem Hintergrund eines blauen Himmels. Die spiralförmigen Zweige sehen recht markant aus.
Containerbäumchen unter Berücksichtigung des Wetters vom Spätherbst bis zu Frühjahr einpflanzen. Der Baum benötigt eine große, freie Fläche. Weiden haben viel Durst. Wenn sie sich einmal etabliert haben, finden sie in der Regel selbst ihr Wasser.
Die Korkenzieherweide wächst in jedem Boden, zieht jedoch den feuchten vor. Auch er freut sich natürlich über eine Gabe Komposterde. Diese Weide überlebt die meisten Winter. Bei schwerem Frost können die Zweige geschädigt werden. Bei starkem Wind brechen die Zweige.
Kein Schnitt oder Verschulung nötig, nur totes Holz entfernen. Die Korkenzieherweide wächst problemlos aus Stecklingen, die man im Herbst schneidet.
Diese Pflanze wird manchmal noch in der Baumschule und im Katalog als S. matsudana `Tortuosa`. Weiden sind gute Pflanzen für nasse Gartenbereiche. Sie entziehen dem Boden so viel Wasser, dass sie eine sumpfige Stelle trockenlegen. In ihrem Schatten wachsen andere Pflanzen nur schwer, da die Weide ihnen wenig Wasser übrigläßt. Weiden sollte man nicht in die Nähe eines Hauses pflanzen, da sie – besonders bei lehmhaltigem Boden – den Boden senken können.
Weiden sind für Baumkrebs anfällig. Es handelt sich um eine Wunde, die von Wucherungen umgeben wird. Befallene Stellen herausschneiden bzw., wenn die Krankheit in einem frühen Stadium entdeckt wird, mit Chemikalien behandeln.
Schädlinge habe ich eigentlich kaum festgestellt, in sehr trockenen Sommern, gibt es schon mal schwarze Blattläuse.
Bei sehr großer Trockenheit wirft der Baum seine Blätter ab, er macht das um zu überleben.
Ich dachte als das zum ersten Mal an meinem geschah, er sei krank, bis ich mich eines Besseren belehren ließ.
Weiterhin hat einer dieser Bäume die Erde in meinem Garten ziemlich trocknen lassen, dort war es immer naß bis sumpfig.
Also ich kann diesen Baum nur empfehlen, vorausgesetzt man machte nicht unbedingt einen super gepflegten Garten. Denn durch die spiralförmigen Äste und das Laub das bei Trockenheit und natürlich im Herbst herunter fällt, sieht es immer ein wenig wild aus. Ich finde sie paßt sehr gut in einen Naturgarten oder Bauerngarten.
Pro: Pflegeleichter , robuster Baum
Kontra: Eine seitliche Wurzel zerstört evtl. das Mauerwerk, wenn sie zu dicht am Haus steht.
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