Kuchen, diverse Testbericht

ab 14,70
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Summe aller Bewertungen
  • Arbeits- und Zeitaufwand:  niedrig
  • Kosten:  niedrig

Erfahrungsbericht von kleineswoelkchen

Warum einfach, wenn es auch schwer gehen kann

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Kennt ihr das auch? Ihr habt vergessen, einen Kuchen zu backen und nun ist nur noch anderthalb Stunde Zeit, bis man ihn benötigt?
Nein, na dann seid ihr gut. Doch? Dann bin ich ja doch nicht die Einzige auf dieser Welt, die in letzter Sekunde an den Herd rennt.

Typisch andy. Erst einen Kuchen versprechen, dann knapp 2 Stunden vor Arbeitsbeginn fällt mir ein, ich hatte einen Kuchen für die Pause versprochen. Und nun im Zeitdruck.

Ganz schnell an den Schrank, ein Blick, zum Kühlschrank schnell gewetzt, der zweite Blick, hm, und es steigt langsam Rauch auf....so dolle grübeln bringt doch nichts. Was hab ich denn alles da?

Backpulver, Mehl, Zucker, Vanillezucker, Eier, Milch, Hefe, Stärkemehl, Magarine, Semmelmehl, Zitronat, Orangeat, und so ganz schön viele Backsachen. Also steht doch da das Problem nicht an. Doch welchen Kuchen backe ich jetzt? Hilfe!

Schnell, leicht in der Herstellung und ein lockerer Teig sollt es sein.
hmmmmmmmmm

Ich hab es!!

500g Mehl, 200g Zucker (können auch 250g genommen werden, wird etwas süsser der Teig), ein Päckchen Backpulver und eine Prise Salz in die Backschüssel.
Wo ist die Magarine? Wer hat meine Magarine geklaut? Eben war sie noch da!
Ich hab sie, halt sie bestimmt schon 2 Minuten bei der Suche in der Hand. Wie kann man nur so wuschig sein?

Ein kleines Töpfchen auf den Herd, den Würfel Magarine darin zerlassen und nach einer Minute nicht vergessen, die Schnellkochplatte ausschalten. Die Wärme reicht doch für den ganzen Würfel.

Schnell wie der Wirbelwind nach einem Blick auf die Uhr wieder der Backschüssel zugewandt und 4 Eier und ein Päckchen Vanillezucker auf den Teig geben, die zerlassene Magarine langsam, ganz langsam darübergiessen und ab geht der Tanz des Rührbesens.

Oui, ein schöner gelber Teig ist nun komplett. Ein Dreh nach links, ein Klick, der Backofen heizt nun auf 220° C vor und ich such mir meine runde Backform. Stop, die steht doch schon auf dem Tisch. Diese gefettet, leicht mit geriebener Semmel eingestreut und den halben Teig in die Form mit einem Löffel gedrückt.

Und da ich gerne Fruchtstücke im Sandkuchen versenke, schnell drei Äpfel geschält, kleine Würfel geschnitten und auf den Teig gelegt. Dem restlichen Teig hab ich zwei Eßlöffel Milch hinzugegegeben und nochmals gerührt. Er ist jetzt cremig weich und wird auf die Früchte gelöffelt.

So, ab in die Röhre und schnell ein bißchen bei ciao lesen. Nach 30 Minuten mach ich den ersten Sehtest. Ahja, leicht golden, doch noch nicht sandig golden. Die Klappe öffne ich nicht, denn auch ein Sandkuchen hat die Angewohnheit, ist er noch nicht ganz fertig, fällt der Teig beim Backen als undefierbare feste Masse in sich zusammen. Ich dreh nur die Gradzahl auf 50° C runter und nutze damit die Wärme voll aus.

Also bleib ich in der Küche und wasche das Geschirr vom Backen ab.
Das dauert keine 10 Minuten, ein nächster Blick und ein sandiges Goldbraun lächelt mich an. Das wars. Und, das war jetzt schwer? Nein, nur viele Worte, aber hier noch einmal die Zutaten in Zusammenfassung:

500 g Mehl
200 g Zucker
1 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
4 Eier
1 Päckchen Vanillezucker
250 g Magarine
ein paar Eßlöffel Milch

Und wer diesen Sandkuchen ein klein wenig jetzt auf den Herbst und seinen Früchten trimmen möchte, Nüsse und Mandeln lassen sich sehr gut als Splitt oder gerieben im Teig einarbeiten und erhöhen auch nicht die Backzeit.
Der Kuchen muß auf Arbeit aber geschmeckt haben, denn es blieb nicht viel übrig. Ich selbst mag kein Urteil abgeben, denn Eigenlob...
Also, wer sagt es denn, warum einfach, wenn es auch schwer gehen kann.

eure andy

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