Küchenmeister Brotbackmischung Ciabatta Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Geschmack:  gut
  • Geruch:  gut
  • Zubereitung:  sehr schwierig

Erfahrungsbericht von Sonnischlau

Wenn es zweimal piept - hat Broti ferig

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Liebe Leser,

gestern habe ich wieder backen lassen. Genaugenommen hat das mein Brotbackautomat für mich erledigt, der seit geraumer Zeit ein vollwertiges Mitglied unserer Familie geworden ist und den Namen Broti erhalten hat (nicht nach dem Arzt benannt – lach -). Die Brotbackmischung, die ich verwendet habe möchte ich Euch heute vorstellen:


~~~~~Küchenmeister Brotbackmischung Ciabatta~~~~~

Hersteller: Frießinger Mühle GmbH, D-74206 Bad Wimpfen
www. friessinger-muehle.de


Wesentliche Merkmale der Verpackung/Layout
Die Tüte der Backmischung ähnelt der Form einer normalen Mehltüte. Auf der Vorderseite unter dem recht kleinem Küchenmeisterlogo wird in großen Buchstaben auf die Sorte verwiesen, die als neu betitelt wird. Darunter eine Abbildung, wie das Ergebnis aussehen könnte mit dem Vermerk „mit Hefe“. Als Zierde eine Olive und eine Partytomate. Und der Hinweis, für 2 Bote je 750 g. Die restlichen Seiten sind mit mehr oder weniger nützlichen Informationen bestückt, wie Haltbarkeitsdatum, Zubereitungshinweise für Backofen und Brotbackautomaten, Rezeptvorschlag, Zutatenliste, Nährwertangaben etc.

Wie auch bei anderen Küchenmeister-Sorten sind für mich die wichtigsten Informationen, die Geschmackrichtung und dass in der Backmischung schon Hefe enthalten ist, somit sich ein Zukauf von Trockenhefe erübrigt. Des weiteren betrachte ich das Layout als sehr gelungen und die vielen Informationen sind gut und übersichtlich verteilt.

Inhalt/Zutaten
Füllmenge 1 die sich wie folgt zusammensetzen:

Weizenmehl, getrockneter Weizenvorteig, Trockenhefe, jodiertes Speisesalz, Säuerungsmittel: Glucono delta Lacton, Traubenzucker,
Bachtriebmittel: Natriumhydrogencarbonat,
Backmittel mit Emulgator: Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren, Mehlbehandlungsmittel: Ascorbinsäure.
(Nährwertangaben am Ende des Berichtes)

Zubereitung
Mit unserem Küchengehilfen Broti ist das kinderleicht:

1. Deckel auf
2. einen Schuss Olivenöl (ca. 1 Esslöffel) auf den Knethaken
3. 340 ml lauwarmes Wasser
4. ½ Packung der Backmischung zugeben
5. Deckel schließen
6. Programm wählen (bei mir Stufe 2=mittlere bräune) und Backautomaten anstellen.

Während Broti backt, insgesamt braucht er 3 Stunden, lese ich Berichte (grins).

An dieser Stelle möchte ich nochmals hervorheben, dass die Hefe (Trockenhefe) ja schon in der Backmischung enthalten ist. Dies ist nicht nur kostenmäßig ein Plus sondern bleibt mir der Schreck erspart, dass ich gar keine Trockenhefe mehr im Hause habe. Ebenfalls finde ich es löblich, dass etwaige Abweichungen zu anderen Sorten, wie hier – 340 ml lauwarmes Wasser – in Fettdruck hervorgehoben werden.

Nach ca. einer halben Stunde piept Broti. Damit teilt er mir mit, dass er mit dem Knetvorgang fertig ist. Dann kann ich den Knethaken entfernen. Mein Mehldöschen steht schon bereit, kurz mit einer Hand die Finger ins Mehl tauchen, Deckel hoch und den Teig etwas beiseite heben, Haken entfernen. Deckel wieder schließen. Der Teig verteilt sich dann beim Gehen allein.

Bin ich mal nicht da und verpasse seinen Ruf, ist das auch nicht weiter wild. Dann entferne ich den Knethaken, wenn der Backvorgang komplett abgeschlossen ist. Nur habe ich dann beim späteren Aufschneiden ein bis zwei Scheiben dabei, wo im unteren Teil sichtbare Spuren im unteren Teil der Scheibe erkennen.

Broti piept nun das zweite mal, das heißt übersetzt: \"ich habe fertig\"

Ergebnis
Erhalten habe ich ein 750 g schweres helles Brot. Dazu muss ich sagen, dass auf der Abbildung ein sehr flacher Laib abgebildet ist. Dies kann ich natürlich nicht von Broti erwarten. Die Form ähnlich eines Kastenbrotes hat er auch dem Ciabatta geben. Wer die traditionelle Form bevorzugt, sollte keinen Backautomaten verwenden und aus der Zutatenmenge von 500 g 2 flache Laiber formen. Mir ist das ganze zu aufwendig und ferner hat die Form keinen Einfluss auf Geruch und Geschmack.

Da lag es nun wieder vor mir dieses frische Brot. Die Brotmaschine habe ich auf ganz dicke Scheiben gestellt und das Brot langsam aufgeschnitten. Damit es nicht zerreißt. Der wohlige Geruch vom frischen Brot ließen meinen Magen knurren. Trotz der von mir verwandten Stufe 2 hatte dieses Brot keine richtige Kruste. Dahingehend war ich mir nämlich nicht sicher, ob es die richtige Stufe für Ciabatta ist.

Die Farbe: durchgehend eierschalenweiß mit klitzekleinen braunen Sprenkel. Gesamtgenommen also nicht so hell wie normales Weißbrot.

Geschmack:
Pur getestet, extra für Euch, ist es meiner Meinung nach ein sehr feines und mildes Brot, eine Prise Süße kann ich verspüren. Es ist aber wirklich nur ein Hauch von Süße. Das Olivenöl ist kaum herauszuschmecken. Für Rezept-/Servierinteressierte habe ich noch eine kleine Anmerkung am Ende des Berichtes.

Preis:
bei Kaufland 79 cent pro Backmischung 1kg welche für 2 Brote zu verwenden ist.
Der Zukauf von Hefe entfällt.

Fazit
Bisher haben wir das fertige noch warme Ciabatta-Brot mit gepressten Knoblauch bestrichen. Das schmeckt einfach köstlich. Knoblauch ist nicht jedermanns Sache. Wir haben es auch schon als ganz normales Frühstücksbrot benützt. Es ist sowohl für herzhaften als auch süßen Belag bestens geeignet. Im übrigen möchte ich noch erwähnen, dass es besonders gut verträglich ist (Das gilt besonders für jene, die oft einen übersäuerten Magen haben oder unter Sodbrennen leiden. Bitte das Brot dann vollständig erkalten lassen). Der Arbeitsaufwand und Preis sprechen meiner Meinung nach für sich. Daher empfinde ich dieses Produkt als sehr empfehlenswert und bekommt die volle Sternenanzahl.

Vielen Dank für das Lesen und Bewerten, Kommentare wie immer gern gesehen.

Euer Schleckermaul Sonni

Nährwertangaben:
100 g Brot enthalten:
Brennwert 1418 kJ (330 kcal)
Eiweiß 13,3 g
Kohlenhydrate 67,5 g
Fett 1,2 g

Eine genauere Angabe ist vom Hersteller nicht gegeben. Was ich zwar nicht so gut finde, doch sind diese Angaben gerade noch ausreichend für mich.

Serviervorschlag für Rezeptinteressierte:
Ich habe hier bzw. bei ciao etwas interessantes über Bruschetta und deren Zubereitungsarten bzw. Darreichungsform gelesen, dass Brot schien mir dafür bestens geeignet. So gab es zum Abendbrot heute ein Drei-Gänge-Menue a la ciao-Bruschetta (leider hatten wir für alle aufgeführten Möglichkeiten nicht die entsprechenden Zutaten):

Vorspeise: eine dicke Scheibe Ciabatta belegt mit kleinen Tomaten, Mozarellakäse und Zwiebel gewürfelt obenauf. (hmmm) Die Nager unter meinem Besuch haben tatsächlich Basilikum und Petersilie mitgebracht, selbst gehackt und dem reichlich belegtem Brot damit ein grünes Hütchen verpasst.

Hauptgang: eine dicke Scheibe Ciabatta, welche im Backofen auf dem Grill nachgeröstet wurde, bestrichen mit Olivenöl und zusätzlich mit feingewürfelten Knoblauch versehen (Nasenklammer nicht vergessen – lach)
Nachtisch: einmal lesen des Berichtes über die Variationen/Traditionen, wie sie tatsächlich in Italien angeboten wurde (grins).

Ob es der beschriebenen Bruschetta geschmacklich ähnelte, kann ich nicht sagen. Schließlich war ich ja nicht in Italien, doch hat es die Kreativität gefördert und uns ein besonders gesundes Abendbrot beschert, welches vor allem schnell zubereitet war ohne großen Aufwand. Vom Brot und dem Belag ist nicht übrig geblieben. Lediglich hat sich der Knoblauchgeruch in der gesamten Wohnung verteilt.
(und was es das nächste mal als Nachtisch gibt, konntet Ihr eben genießen - grins - vielen Dank)

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