L.A. Crash (DVD) Testbericht




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Erfahrungsbericht von HabKeinNamen
Ergreifend und ehrlich - ein Blick in Amerikas 'Rassenproblem'
Pro:
realistische Aufgreifung gesellschaftlicher Probleme in Amerika, gute und komplexe Story-Line, Einzigartigkeit, emotioanlle Darstellung, herzergreifende Stimmung und Spannung durchweg
Kontra:
Gewaltszenen (wenn Kinder zuschauen, ansonsten natürlich absolut in Ordung)
Empfehlung:
Ja
Kurz vorab. Dieser Film ist ein definitives MUSS und ist auf jeden Fall weiterzuempfehlen. Ohne maßlos zu übertreiben, kann ich offen und ehrlich behaupten dieser Film gehört zu den bessten seiner Klasse. Nicht umsonst gewann der so viele Preise. Er ist emotional und glänzt in seiner traurigen Kernaussage.
Die Story-Line ist komplexer als anfangs vermutet. Nicht nur eine Geschichte - oder sagen wir Schicksal - wird behandelt. Nein! Mehrere ineinandergreifende Stories vereinen sich zu einem sehenswertem Gesamtbild. Es geht um Drogenprobleme, Liebe und Hass, Vorurteile und natürlich Rassismus im heutigen Amerika. Crash reflekiert Unterschiede im kulturellem Bereich und wie Afro-Amerikanische Familien von dem sterotypischen Verhalten vieler Weißen zu leiden haben.
Der Film L.A. Crash ( in der amerikanischen Version nur Crash) behandelt offen und ehrlich Probleme der Gesesslschaft von heute, die immer noch dazu tendiert nach Herkunft und Hautfarbe zu differenzieren. Doch dieser Film ist keineswegs eine Anprangerung des bösen ''white man from California''. Nein - er spiegelt ein authentisches Bild wieder, von der Situation wie sie numal ist. Zwar herrschen keine rassistischen Gesetze mehr aber in den Köpfen scheint es doch noch sehr großer Unterschiede zu geben. Doch auch das Drogen Issue wird behandelt. Die Problematik in den hauptteils von African-Americans bewohnten neighborhoods ist offensichtlich. Die Kriminalität ist hoch, Arbeitslosenquote ebenso... und Drogen gehören zum Alltag. In diesem Film wird offen und ehrlich mit den Karten gespielt. Nichts wird blümchenhaft verschönert. Nein nicht in diesem Werk.
Emotionale Zerissenheit, Spannung, Ärger und Trauer habe ich die gesamte Zeit des Filmes verspürt. Das Drama wurde in einer Leistungskurs Englisch Klasse gezeigt. Während des Schauens sind mehreen Schülern die Tränen gekommen. Der Film ist herzergreifend und es tut weh, gewisse Ungerechtigkeiten zu sehen. Dramatische Momente sind vom Regisseur perfekt in Szene gelegt wurden, ohne unwirklich zu erscheinen. Es wurde auf dem richtigen Level der Authentizität gespielt.
Ein sehr großer Pluspunkt, die die am Ende doch sehr nüchterne Aufforderung, wenn man es denn so nennen kann. Dieses Werk hat auf keinen Fall einen moralischen Zeigefinger Beigeschmack. Doch der aufmerksame Zuschauer wird es von selbst tun, nämlich gewissen Aktionen bezüglich Rassismus nicht weiterhin akzeptieren oder ausführen.
Einer der wenigen Minuspunkte, stellt die Schauspielerbesetzung dar. Ludacris - ein recht bekannter schwarzer Rapper aus Amerika - probiert sich in diesem Film seiner schauspielerischen Qualitäten aus. Vergebens! Er kann nur schwer glänzen. Ist vielleicht sogar eine kleine Enttäuschung, hatte man doch soviel von ihm erwarte. Aber seine Filmrolle ist nicht die größte, somit fällt dieser Kontrapunkt nicht weiter ins Gewicht.
19 Bewertungen, 5 Kommentare
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18.09.2006, 21:41 Uhr von manu1205
Bewertung: sehr hilfreichsh Gruß Manu
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21.08.2006, 00:06 Uhr von hurb
Bewertung: sehr hilfreichSchöner Bericht, SH :)
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20.08.2006, 18:58 Uhr von Sayenna
Bewertung: sehr hilfreichSh **nehmen & geben** jeder freut sich hier über Lesung :-)))
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20.08.2006, 12:14 Uhr von MatthiasHuehr
Bewertung: sehr hilfreichCiao Matthias
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20.08.2006, 11:59 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichsh :o)
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