La Gomera Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von abutilon
Insel meiner Träume
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Schon viele Urlaube habe ich in La Gomera verbracht und immer wieder zieht es mich und meine Familie hierher zurück. Der einzige Wehmutstropfen ist die doch etwas lange Anreise. Aber die Insel entschädigt dafür reichlich.
Wir sind also jetzt in San Sebastian angekommen und haben nun die Qual der Wahl. 5 oder 6 Täler zum Wohnen und Baden stehen zur Wahl.
Erst einmal die Hauptstadt SAN SEBASTIAN selbst.
************************************************
Mit dem Parador ( eine gehobene Art der Unterbringung ) - wird allerdings zur Zeit renoviert
und vielen kleineren Hotels ist man hier gut aufgehoben.
Auf der Plaza gibt es Märkte und auch für kulturelle Ansprüche wird mit Konzerten aller Art gesorgt.
Der Strand ist ruhig und auch für schlechte Schwimmer gut geeignet. Allerdings wurden die „Bay-wacher“ wieder abgezogen, nachdem man darauf gekommen war, daß sie NICHT schwimmen konnten. Das ist Gomera life!
In vielen Lokalen kann man gemütlich speisen und bei einem Bummel einen ersten Eindruck der Insel ewinnen.
Dann gibt es links im Süden - nach ca. einer Stunde Fahrzeit mit Bus oder Auto
SANTIAGO
********
Hier ist das Nobelresort Tecina ( Eigentümer Herr Olsen ). Die Zimmer sind schön ausgestattet, Büffetservice und Restaurant vom Feinsten, Lift zum Meer, Pool und Anlage bestens in Schuß. ( Allerdings ist hier auch letztes Jahr der einzige Mord von dem ich je in Gomera gehört habe, passiert. )
Am Hafen kann man gut Fisch essen und Ausflüge in die nähere Umgebung sind recht interessant.
Auch einen Blick auf den Flughafen von Gomera kann man riskieren. Allerdings mehr als Kuriosum den als sinnvoll zu nützende Einrichtung. Ein ganzes Tal wurde aufgeschüttet um innerinsularen Flugverkehr zu ermöglichen. Ein gescheiter Helikopterlandeplatz wäre sinnvoller gewesen. Aber Schildbürger gibt`s überall und EU Gelder scheinbar auch.
Wiederum eine Auto bzw. Busstunde weiter ist dann das Touristeneldorado
VALLE GRAN REY
**************
Dieses Tal wurde in den 60ern von den Hippies enddeckt und auch heute kann man hier noch allerhand kuriose Zeitgenossen und farbiges Strandgut antreffen.
Hotels und Restaurants gibt`s in reicher Auswahl und jeder Preislage. Strände auch und ist es an der Punta zu stürmisch, dann kann man bestimmt im Hafen gut schwimmen und schnorcheln und eine Tauchschule gibt`s auch.
Eis essen oder echten Fruchtsaft trinken in der Heladeria Gran Rey ( Maracuja/Banane hmmmm lecker ! ) oder super gut Essen gehen in der Blauen Bar Azul im Hafen „ wo das Essen mit Liebe gemacht wird“.
Hier ist es zwar minimal teurer als anderwo, aber jede einzelne Pesete wert. So gute Steaks findet man selten irgendwo und das seit mehr als 10 Jahren !
Wehr ein orginelles Geschenk sucht geht zu Captain Claudio - meinem Namensvetter und besorgt sich einen Haifischzahn. Das ist mal ein etwas anderes Souvenir. Hier kann man auch Walfisch und Delphin - Fahrten buchen und mit etwas Glück spinnt Claudio sein Seemannsgarn.
Das nächste Tal ist wieder eine Stunde weiter und man erreicht den grünen Norden. Auf dem Weg kommt man durch 2 Tunnels und man kann ein wunderbar neues Schild mit Tunnel/ende betrachten. Habe ich nur in Gomera gesehen !
Auf der Strecke zwischen den 2 Tunneln ist rechts ein Aussichtsrestaurant entworfen von Cesar Manrique dem berühmten Architekten der Kanaren zu bewundern. Hier hat man einen wunderbaren Blick auf das Valle Gran Rey und seine vielen Palmen.
Überhaupt fährt man jedesmal hoch und durch den Nebelwald und dann wieder ins nächste Tal runter mit hunderten von Kehren, aber inzwischen wirklich gut ausgebaut. In
VALLE HERMOSO
*************
ist man in einem vom Ackerbau geprägten Gebiet. Das „schöne Tal“ trägt seinen Namen zu Recht. Noch nicht so touristisch erschlossen hat es sich viel von seiner Ursprünglichkeit bewahrt und seine Menschen sind ausgesprochen liebenwürdig und liebenswert.
Im neuen Hotel TRIANA
(www.canary-islands.com/de/triana.html) kann man edel wohnen.
Mit Freude denken mein Schatz und ich an die vielen vergnüglichen Stunden, die wir im Kiosko Garajonay mit Pacito oder Paco - Vater und Sohn - mit der Betrachtung der Bauarbeiten und den abenteuerlichsten Gerüstbauten, die man sich nur vorstellen kann - verbracht haben.
Auch sonst gibt`s einige Restaurants und jede Menge „habitation libre para aquiler“.
Unbedingt essen gehen sollte man im Restaurant Triana gegenüber dem Hotels Triana : Carne con papas. Die Soße ist ein Gedicht und hat mir alle Jahre etliche Pfunde auf die Rippen gezaubert.
Will man nur eine Kleinigkeit, sollte man ein Sandwich Vegetal oder „tomate con ajo“ in der Bar Amaya direkt an der Plaza probieren. Auf alle Fälle sollte man unbedingt einen frisch gepreßten Orangensaft trinken - ein wahrer Schluck puren Sonnenscheins.
In einem kleinem Souvenirladen neben dem Rathaus kann man außer allerhand Flechtwerk auch Maulbeerlikör ( nicht ganz billig ca. 1200 Pts. die Flasche ) erwerben. Das ist etwas besonders köstliches und die Einheimischen schwören auf seine heilende Wirkung bei allerlei Gebrechen und Zipperlein.
Auf dem Weg zum Meer kommt man am botanischen Garten vorbei. Seit 10 Jahren im Bau nimmt er jetzt doch langsam Gestalt an. Schneller fertiggestellt wurde der „ parque maritimo“ . Mit einem schönen Schwimmbecken und einer großen Terasse mit Blick auf`s Meer lädt er zum Verweilen ein. Wer nicht Schwimmen mag sollte sich auf alle Fälle ein Bierchen oder einen Cafe solo gönnen und die Ruhe und Beschaulichkeit dieses Tales genießen.
Fährt man weiter Richtung Hermigua kommt man durch einige Dörfer. In LAS ROSAS liegt links an der Straße ein Ausflugslokal. Hier wird man nur als Bus(ladung) bedient und Besitzer ist wieder einmal ??? -- richtig Herr Olsen. Viele Gomerianer verdanken ihm einen Arbeitsplatz.
Der nächste Ort heißt AGULO und ist ein richtiges Wehrdorf. Auf 2-3 Hügeln drängen sich dicht an dicht die Häuser. NICHT ! mit dem Auto reinfahren, so mancher Jeep ist schon steckengeblieben - glaubt mir ich rede aus Erfahrung, die Straßen sind unheimlich eng. Aber zum Durchspazieren durchaus ansehnlich.
Die nächste Station ist zugleich auch schon die Letzte.
HERMIGUA
********
das eindeutig längste Dorf der Insel zieht sich kilometerlang den Berg hinunter und wieder rauf immer an der Straße lang. Der Verkehr ist nicht ganz einfach, also immer schön Ausweichstellen im Auge behalten.
In der Casa Creativa links an der Straße gibt`s leckere Vollwertkuchen und Salate.
Direkt neben der Schule ist ein wirklich gut sortierter und sehr sauberer Supermarkt. Am Zaun der Schule wächst eine Stephanotis = Kranzschlinge und ich konnte hier zum ersten Mal nicht nur Blüten, sondern auch die Früchte bewundern. Habe ich noch nicht mal im botanischen Garten in München gesehen.
Der eigentliche Geheimtip ist allerdings die Bucht Caleta. Dazu fährt man in Hermigua Richtung Meer und dann wieder rechts hoch und folgt dann den Schildern.
Eine wunderschöne, wenn manchmal auch recht stürmische Badebucht belohnt den restlichen Abstieg zu Fuß.
Hier kann man allerdings auch hervorragend frischen Fisch zu moderaten Preisen bei Maria essen. Auf dem offen Feuer gegrillt mit papas arrugadas - den in Salzwasser gekochten typisch kanarischen Kartoffeln - ein wahrer Festschmaus und mit das leckerste was die Insel bietet.
Und hier endet mein Bericht über La Gomera - die Insel meiner Träume - und ich freue mich auf schon auf ein Wiedersehen.
Es grüßt Euch recht herzlich
eine verträumte abutilon
www.insel-la-gomera.de/casa.jpg
Wir sind also jetzt in San Sebastian angekommen und haben nun die Qual der Wahl. 5 oder 6 Täler zum Wohnen und Baden stehen zur Wahl.
Erst einmal die Hauptstadt SAN SEBASTIAN selbst.
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Mit dem Parador ( eine gehobene Art der Unterbringung ) - wird allerdings zur Zeit renoviert
und vielen kleineren Hotels ist man hier gut aufgehoben.
Auf der Plaza gibt es Märkte und auch für kulturelle Ansprüche wird mit Konzerten aller Art gesorgt.
Der Strand ist ruhig und auch für schlechte Schwimmer gut geeignet. Allerdings wurden die „Bay-wacher“ wieder abgezogen, nachdem man darauf gekommen war, daß sie NICHT schwimmen konnten. Das ist Gomera life!
In vielen Lokalen kann man gemütlich speisen und bei einem Bummel einen ersten Eindruck der Insel ewinnen.
Dann gibt es links im Süden - nach ca. einer Stunde Fahrzeit mit Bus oder Auto
SANTIAGO
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Hier ist das Nobelresort Tecina ( Eigentümer Herr Olsen ). Die Zimmer sind schön ausgestattet, Büffetservice und Restaurant vom Feinsten, Lift zum Meer, Pool und Anlage bestens in Schuß. ( Allerdings ist hier auch letztes Jahr der einzige Mord von dem ich je in Gomera gehört habe, passiert. )
Am Hafen kann man gut Fisch essen und Ausflüge in die nähere Umgebung sind recht interessant.
Auch einen Blick auf den Flughafen von Gomera kann man riskieren. Allerdings mehr als Kuriosum den als sinnvoll zu nützende Einrichtung. Ein ganzes Tal wurde aufgeschüttet um innerinsularen Flugverkehr zu ermöglichen. Ein gescheiter Helikopterlandeplatz wäre sinnvoller gewesen. Aber Schildbürger gibt`s überall und EU Gelder scheinbar auch.
Wiederum eine Auto bzw. Busstunde weiter ist dann das Touristeneldorado
VALLE GRAN REY
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Dieses Tal wurde in den 60ern von den Hippies enddeckt und auch heute kann man hier noch allerhand kuriose Zeitgenossen und farbiges Strandgut antreffen.
Hotels und Restaurants gibt`s in reicher Auswahl und jeder Preislage. Strände auch und ist es an der Punta zu stürmisch, dann kann man bestimmt im Hafen gut schwimmen und schnorcheln und eine Tauchschule gibt`s auch.
Eis essen oder echten Fruchtsaft trinken in der Heladeria Gran Rey ( Maracuja/Banane hmmmm lecker ! ) oder super gut Essen gehen in der Blauen Bar Azul im Hafen „ wo das Essen mit Liebe gemacht wird“.
Hier ist es zwar minimal teurer als anderwo, aber jede einzelne Pesete wert. So gute Steaks findet man selten irgendwo und das seit mehr als 10 Jahren !
Wehr ein orginelles Geschenk sucht geht zu Captain Claudio - meinem Namensvetter und besorgt sich einen Haifischzahn. Das ist mal ein etwas anderes Souvenir. Hier kann man auch Walfisch und Delphin - Fahrten buchen und mit etwas Glück spinnt Claudio sein Seemannsgarn.
Das nächste Tal ist wieder eine Stunde weiter und man erreicht den grünen Norden. Auf dem Weg kommt man durch 2 Tunnels und man kann ein wunderbar neues Schild mit Tunnel/ende betrachten. Habe ich nur in Gomera gesehen !
Auf der Strecke zwischen den 2 Tunneln ist rechts ein Aussichtsrestaurant entworfen von Cesar Manrique dem berühmten Architekten der Kanaren zu bewundern. Hier hat man einen wunderbaren Blick auf das Valle Gran Rey und seine vielen Palmen.
Überhaupt fährt man jedesmal hoch und durch den Nebelwald und dann wieder ins nächste Tal runter mit hunderten von Kehren, aber inzwischen wirklich gut ausgebaut. In
VALLE HERMOSO
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ist man in einem vom Ackerbau geprägten Gebiet. Das „schöne Tal“ trägt seinen Namen zu Recht. Noch nicht so touristisch erschlossen hat es sich viel von seiner Ursprünglichkeit bewahrt und seine Menschen sind ausgesprochen liebenwürdig und liebenswert.
Im neuen Hotel TRIANA
(www.canary-islands.com/de/triana.html) kann man edel wohnen.
Mit Freude denken mein Schatz und ich an die vielen vergnüglichen Stunden, die wir im Kiosko Garajonay mit Pacito oder Paco - Vater und Sohn - mit der Betrachtung der Bauarbeiten und den abenteuerlichsten Gerüstbauten, die man sich nur vorstellen kann - verbracht haben.
Auch sonst gibt`s einige Restaurants und jede Menge „habitation libre para aquiler“.
Unbedingt essen gehen sollte man im Restaurant Triana gegenüber dem Hotels Triana : Carne con papas. Die Soße ist ein Gedicht und hat mir alle Jahre etliche Pfunde auf die Rippen gezaubert.
Will man nur eine Kleinigkeit, sollte man ein Sandwich Vegetal oder „tomate con ajo“ in der Bar Amaya direkt an der Plaza probieren. Auf alle Fälle sollte man unbedingt einen frisch gepreßten Orangensaft trinken - ein wahrer Schluck puren Sonnenscheins.
In einem kleinem Souvenirladen neben dem Rathaus kann man außer allerhand Flechtwerk auch Maulbeerlikör ( nicht ganz billig ca. 1200 Pts. die Flasche ) erwerben. Das ist etwas besonders köstliches und die Einheimischen schwören auf seine heilende Wirkung bei allerlei Gebrechen und Zipperlein.
Auf dem Weg zum Meer kommt man am botanischen Garten vorbei. Seit 10 Jahren im Bau nimmt er jetzt doch langsam Gestalt an. Schneller fertiggestellt wurde der „ parque maritimo“ . Mit einem schönen Schwimmbecken und einer großen Terasse mit Blick auf`s Meer lädt er zum Verweilen ein. Wer nicht Schwimmen mag sollte sich auf alle Fälle ein Bierchen oder einen Cafe solo gönnen und die Ruhe und Beschaulichkeit dieses Tales genießen.
Fährt man weiter Richtung Hermigua kommt man durch einige Dörfer. In LAS ROSAS liegt links an der Straße ein Ausflugslokal. Hier wird man nur als Bus(ladung) bedient und Besitzer ist wieder einmal ??? -- richtig Herr Olsen. Viele Gomerianer verdanken ihm einen Arbeitsplatz.
Der nächste Ort heißt AGULO und ist ein richtiges Wehrdorf. Auf 2-3 Hügeln drängen sich dicht an dicht die Häuser. NICHT ! mit dem Auto reinfahren, so mancher Jeep ist schon steckengeblieben - glaubt mir ich rede aus Erfahrung, die Straßen sind unheimlich eng. Aber zum Durchspazieren durchaus ansehnlich.
Die nächste Station ist zugleich auch schon die Letzte.
HERMIGUA
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das eindeutig längste Dorf der Insel zieht sich kilometerlang den Berg hinunter und wieder rauf immer an der Straße lang. Der Verkehr ist nicht ganz einfach, also immer schön Ausweichstellen im Auge behalten.
In der Casa Creativa links an der Straße gibt`s leckere Vollwertkuchen und Salate.
Direkt neben der Schule ist ein wirklich gut sortierter und sehr sauberer Supermarkt. Am Zaun der Schule wächst eine Stephanotis = Kranzschlinge und ich konnte hier zum ersten Mal nicht nur Blüten, sondern auch die Früchte bewundern. Habe ich noch nicht mal im botanischen Garten in München gesehen.
Der eigentliche Geheimtip ist allerdings die Bucht Caleta. Dazu fährt man in Hermigua Richtung Meer und dann wieder rechts hoch und folgt dann den Schildern.
Eine wunderschöne, wenn manchmal auch recht stürmische Badebucht belohnt den restlichen Abstieg zu Fuß.
Hier kann man allerdings auch hervorragend frischen Fisch zu moderaten Preisen bei Maria essen. Auf dem offen Feuer gegrillt mit papas arrugadas - den in Salzwasser gekochten typisch kanarischen Kartoffeln - ein wahrer Festschmaus und mit das leckerste was die Insel bietet.
Und hier endet mein Bericht über La Gomera - die Insel meiner Träume - und ich freue mich auf schon auf ein Wiedersehen.
Es grüßt Euch recht herzlich
eine verträumte abutilon
www.insel-la-gomera.de/casa.jpg
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