La Palma Testbericht

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Erfahrungsbericht von Mundi

La Palma - die schöne Insel

Pro:

Touristisch nicht überlaufen

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Nach mehrfachem Aufenthalt auf der „Isla bonita“, der schönen Insel der Kanaren, wie sie von den Einwohnern liebevoll genannt wird, möchte ich mit meinem Bericht die Besonderheiten dieser Insel beschreiben.
Dabei will ich den Schwerpunkt mehr auf die Hintergrundinformationen und praktische Erfahrungen legen, wobei natürlich die allgemeinen Informationen über Land, Leute und Geschichte auch hier nicht fehlen sollten.


Allgemeine Informationen über die Insel
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Die zu Spanien gehörende Insel der Kanarengruppe (28°50“ nördliche Breite, 18° westliche Länge) misst von Nord nach Süd 47 km, ihre größte Breite beträgt 29 km. Sie hat die Form eines gleichschenkeligen Dreiecks mit der Fläche von 706 qkm. Die größte Erhebung, der „Roque de Los Muchachos“ mit 2.426, macht La Palma mit ihrer kleinen Fläche zu der steilsten Insel der Welt!
In 14 Landkreisen der Insel leben etwa 85.000 Einwohner, davon in der Hauptstadt Santa Cruz 19.000 (ein gesonderter Bericht von mir). Zur größten Stadt der Insel und zu dem wichtigsten Wirtschaftszentrum wurde inzwischen Llanos de Aridane, gegründet erst 1812, mit 21.000 Einwohnern. Der Ausländeranteil, hauptsächlich Deutsche, Kubaner und Venezuelaner, beträgt etwa 11.000 Menschen.

Die Geschichte
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Die Ureinwohner der Insel sollten um 2000 v. Chr. aus dem Nordwesten Afrikas gekommen sein. Die nächste Einwanderungswelle erfolgte um 800 n. Chr. Sie waren bis 1493, das Datum der Eroberung La Palmas durch die Spanier, in 12 Kantone oder Königreiche aufgeteilt. Nachdem Tanasú, der letzte König, der sich der Eroberung widersetzte, gefangen genommen wurde, ist La Palma der Spanischen Krone einverleibt worden. Jetzt kamen Einwanderer, nicht nur aus den spanischen Provinzen, sondern aus Portugal, Italien und Flandern. Sie brachten ihre Kunst, Handwerk und Bräuche und bildeten mit den Ureinwohnern den Stamm der heutigen Bevölkerung. Durch Wein- und Zuckerrohranbau, Bau der Schiffswerften und Ausbau des Schiffshafens wurde La Palma sehr reich. Mitte des 18. Jahrhunderts war der Hafen von Santa Cruz der Drittgrößte nach Amberes und Sevilla. Bedingt durch die Monokultur der Landwirtschaft, verarmte die Bevölkerung und viele emigrierten nach Kuba und Zentralamerika. Anfang des 19. Jahrhunderts kamen manche wieder zurück. Die Rückkehrer der kanarischen Auswanderer (Los Indianos) wurden ursprünglich gar nicht bejubelt. Sie kleideten sich elegant (meistens weiß) und galten als reich und arrogant. Sie brachten neue Kochrezepte, die Kunst des Zigarrendrehens und sogar neue Sprachbegriffe. Inzwischen sind sie längst voll integriert und haben mit ihren südamerikanischen Rhythmen einen großen Beitrag zur Musikentwicklung auf La Palma geleistet.


Klima
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Das vorwiegend subtropische Klima der Insel ist zweigeteilt. Die konstanten Passatwinde begünstigen mit ihrer Feuchtigkeit die Vegetation im Norden und Nordosten La Palmas. Der Süden und Westen ist weniger feucht aber sonniger. Der Regen kommt dort nur im Winter. Die Durchschnittstemperaturen des Jahres schwanken zwischen 17° und 24°. Die niedrigste Wassertemperatur im Winter mit 19° erlaubt ein ganzjähriges Baden.
Den Leuten, die Kühle und den Regen nicht mögen, würde ich die Monate Januar und Februar weniger empfehlen.
In den Bergen allerdings, über 2000 m, kann es im Winter auch schneien. Dann bitte nicht gerade mit dem PKW (ohne Winterreifen) in die Nähe des Roque de los Muchachos fahren!


Die Infrastruktur
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Die Insel hat gute Strassen. Sie sind jedoch teilweise schmal und vorwiegend kurvenreich. Mit einem PKW kann man zwar ziemlich überall hinkommen. Man muss allerdings die Fahrtzeiten großzügig einplanen.
Tipp: Neben der großen Ampel, die rot zeigt, befindet sich eine kleinere gelbe, die blinkt. Das bedeutet: Rechtsabbiegen frei (unter Beachtung der Fußgänger)!
Den gut ausgebauten Buslinien habe ich (unten) einen eigenen Abschnitt gewidmet.

Der Hochseehafen ist nicht nur bedeutsam für viele Kreuzfahrtschiffe, sondern auch für die Seeverbindung zu anderen Inseln der Kanaren.
Die Gesellschaft Fred. Olsen verbindet alle Kanarischen Inseln miteinander. Zuerst muss man von La Palma nach Teneriffa fahren. Abfahrt 6.30 Uhren nach Los Christianos. Fahrzeit 2 Stunden. (Express-Verbindung). Preis (einfach) je nach Saison 32,10 € oder 35,30 €. Kinder (4-11) zahlen 16,10 €. Es gibt verschiedene Sparpakete für Autos mit Insassen, Ermäßigungen für Residenten, Senioren usw.

Seit dem Jahr 1987, als die ersten Charterflüge direkt La Palma anflogen, hat auch der Flughafen an Bedeutung gewonnen. Private Fluggesellschaften sorgen mit ihren kleinen Flugzeugen für die Verbindung zu den Nachbarinseln. Die Buslinie L8 über Los Cancajos, verbindet Santa Cruz mit dem Flughafen. Taxi kostet etwa 10 €.

Diskotheken findet man in Los Cancajos und Los Llanos, sie füllen sich aber erst nach Mitternacht. Es gibt 2 Kinos auf der Insel, eines in Santa Cruz, das andere in Los Llanos.

Bei schlechtem Wetter kann es sporadisch zum Stromausfall kommen (220 Volt). Tipp: Am Abreisetag sich von der Hotelrezeption wecken lassen.

Trinkwasser, wenn es aus Quellen kommt, ist sehr gut. Allerdings haben manche Regionen das sog. Stadtwasser (agua municipal). Dabei handelt es sich zwar um keimfreies, aber stark gechlortes Wasser. Tipp: Das Hotel oder Vermieter fragen!

Einkaufsmöglichleiten sind in allen Ortschaften reichlich vorhanden. Zu beachten sind aber die Öffnungszeiten. Meistens sind die Geschäfte zwischen 13.00-16.00 geschlossen, ebenso an Sonn- und Feiertagen. (Ausnahme: Lebensmittelsupermärkte) Bei den berühmten und begehrten Zigarren aus La Palma sollte man auf die Bezeichnung „hecho a mano“ (Handverarbeitet) auf der Verpackung achten, sonst kauft man eine schlechtere „Fabrikzigarre“.

Sollte ein Klinikaufenthalt nötig sein, gibt es in der Nähe von Santa Cruz auf einer Anhöhe ein modernes Krankenhaus. Die Buslinie L1 (S/C – Los Llanos) hält an diesem Krankenhaus. Jede größere Ortschaft hat eine Notaufnahme. Notfalltelefon 112 (auch in deutscher Sprache) Krankentransportservice Tel. 922 42 06 55


Der öffentliche Verkehr
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Das wichtigste Verkehrsmittel der Insel sind die Linienbusse. Ein Autobus wird hier aber „guagua“ genannt! Mit dem Linienbus kann man fast alle Ortschaften preiswert erreichen. Nur sollte man Ausflüge nicht an Sonn- und Feiertagen planen, denn dann ist der Fahrplan ziemlich ausgedünnt.
Es gibt 2 wichtige Ausgangspunkte für die Linien: Santa Cruz und Los Llanos de Aridane. Der Osten der Insel wird aus Santa Cruz bedient, der Westen aus Los Llanos. Die Verbindung zwischen den 2 Ortschaften sichert die Linie L1 (direkte kürzere Verbindung durch den Tunnel, durch die Berge – por la Cumbre) und die Linie L3 (über Fuencaliente an der Südspitze der Insel). Zusätzlich gibt es für die nähere Umgebung und die Klinik von Santa Cruz Stadtbusse. (Zum Beispiel die Linien L15 oder L91-Hospital)
Da die Busse an der Haltestelle manchmal ihre Nummern ändern, sollte man vor dem Einsteigen auf die elektronische Leuchtanzeige, vorne über der Frontscheibe, gut achten. An den Bedarfshaltestellen muss man im Bus dem Fahrer auf Knopfdruck das Haltesignal geben oder, außen, Winkzeichen.
Die Ausgangshaltestellen in Santa Cruz befindet sich in der Nähe des Postgebäudes auf beiden Straßenseiten, leider nur mit einem kleinen überdachten Stand versehen. Dafür gibt es in Los Llanos einen modernen Busbahnhof mit einer Wartehalle, Geschäften, WC und Informationsstand. Hier bekommt man den Fahrplan und kann die sog. Bono – Bus - Karten für 12 € kaufen. Sie sind eine Art Telefonkarten, die im Bus entwertet werden. Dadurch kann man weitere 20% des Fahrpreises sparen. Man nennt dem Busfahrer das Ziel und steckt die Karte in einen Entwerter. Der Fahrpreis und der verbliebene Rest werden ausgedruckt. Sollte was fehlen, wird bar nachgezahlt. Sonst wird passendes Kleingeld verlangt, Scheine ausnahmsweise bis 10 €.
In Santa Cruz ist diese Karte nur in dem Kunstladen Sanlupe zu bekommen. (Auf der linken Seite am Anfang der Fußgängerstrasse (Calle O´Dally)

Preisbeispiel (mit Bono-Bus): Santa Cruz - Los Llanos 3,30 €, Los Llanos - Puerto Naos 1,00 €, Santa Cruz - Los Cancajos 0,80 €. (Stand Februar 2005)


Tourismus
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Anders, als auf den großen Kanareninseln Teneriffa, Fuerteventura, Gran Canaria und Lanzarote, hat hier der Tourismus deutlich später Fuß gefasst. Es gibt immer noch keinen Golfplatz, aber über 1500 Unterkünfte (Fincas, kleine Hotels, oder Apartmenthäuser), verstreut über die ganze Insel. Außer dem Parador National, gibt es nur größere Hotels an der Küste in Los Cancajos, Puerto de Naos und Fuencaliente.
Die Inselbehörde von La Palma möchte die Fehler der Nachbarinseln vermeiden und plant daher die Begrenzung der Bettenzahl für Touristen auf maximal 21.000.
Beim Wandern in der Einsamkeit ist man froh, dass dieser Insel, die über 2 Millionen Touristen wie z.B. auf Gran Canaria erspart bleiben. Auch die Struktur der Touristen, die weniger Wert auf das Nachtleben legen, dafür lieber die Schönheiten der teilweise unberührten Natur erwandern wollen, unterscheidet sich erfreulich von der, der anderen großen Kanareninseln. Die besondere Reinheit des palmerischen Himmels schützt das Gesetz „Ley del Cielo“. Es werden u.A. die Lichtemissionen kontrolliert. Deshalb sind die Nächte hier sehr dunkel. Davon profitiert das Observatorium Roque de los Muchachos.

Fremdenverkehrsbüro befinden sich sowohl am Flughafen, als auch in Santa Cruz (Tel. 922 412106), Los Llanos (922 402583) und Los Cancajos (922 181354).


Hotels, Pensionen und Fincas
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Neben den großen Hotels, wie Sol Elite in Puerto Naos, Taburiente Playa und Hacienda San Jorge in Los Cancajos, gibt es in diesen Ortschaften noch Appartementhotels wie Las Olas oder Centro Cancajos oder Appartementwohnungen des Sol Elite Hotels oder Taburiente Playa mit- und ohne Verpflegung. Andere Häuser bieten Wohnungen ausschließlich ohne Verpflegung an.

Landhäuser (Fincas), die zwischen 5 und 75 km vom Flughafen entfernt sind, liegen auf verschiedenen Höhen bis 1000m über dem Meer. Bei der Buchung sollte auch die Entfernung zu den Einkaufsmöglichkeiten bedacht werden. Im Reisebüro Santa Cruz gibt es Auskunft über die Häuser.
Eine andere mögliche Infoquelle wäre „Turismo Rural“ www.islabonita.es oder www.ecoturismocanarias.com (E-Mail [email protected])

Die Preise für 2 Personen pro Woche liegen zwischen 252 € und 336 je nach Ausstattung und Lage. Zu beachten wäre, dass die Preise zu bestimmten Zeiten, wie Weihnachten, Karneval, Ostern und Sommerferien um 20% angehoben werden.


Caldera de Taburiente
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Die herausragende Sehenswürdigkeit, die diese Insel berühmt macht, ist der Nationalpark Caldera de Taburiente. Sie ist eine riesige halbkreisförmige Senke mit steilen Wänden, die über 1000 m hoch sind. Diese Senke ist noch von tiefen Schluchten durchzogen. Es ist der weltgrößte Krater, Umfang 28 km, Durchmesser 9 km und einer Tiefe von 2000 Meter. Über die Entstehung gibt es einige Theorien. Es ist aber kein Vulkankrater, sondern ein durch Erosion in sich zusammengefallener Berg. Dieser entstand durch Druck des tieferliegenden Magmas. Als der Druck in der Mitte nachließ, erzeugten Wasser, Steinschlag und kleine Vulkantätigkeiten mit Erdrutschen diese Senke. Hinzu kam noch ein gewaltiger Erdrutsch, deshalb ist eine Seite Richtung Los Llanos offen. Man erkennt die Erosion im Inneren der Caldera schon auf den ersten Blick: Ständig sind Steinschlag und kleine Erdrutsche zu verzeichnen, kleine Wasserfälle verschwinden, um an einer anderen Stelle aufzutauchen. Die Mikrolandschaft verändert sich ständig.
Es gibt hier gekennzeichnete Wanderwege. Wegen der Gefährlichkeit des Geländes werden außerhalb dieser Wege nur Wanderungen mit einem Bergführer empfohlen. Die majestätischen Kanaren-Kiefern bilden auf den Höhen zwischen den Felsen im Nebeldunst ein wunderschönes Landschaftsbild. Bäche und bizarre Felsformationen haben manchen Maler inspiriert. Es lohnt sich also die Mühe, hierher zu kommen.


Ausflugsziele
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Das Ausflugsziel Nr. 1, die Caldera de Taburiente, erschließt sich dem Besucher am besten, wenn zuvor im Besucherzentrum des Nationalparks alle notwendigen Informationen über Routen und weitere Stützpunkte eingeholt werden. Dort werden auch Genehmigungen für Übernachtung im Park erteilt. Das Personal spricht auch deutsch. Das Zentrum befindet sich direkt an der Hauptstraße LP-2 , die Santa Cruz mit Llanos verbindet, in der Nähe von El Paso. Der Bus der Linie L1 hat dort eine Bedarfshaltestelle. Wer möchte. kann von dort die 7 km bis zum nächsten Aussichtspunkt des Parks (La Cumbrecita) wandern.

Interessant ist die Gegend südlich von Fuencaliente, nicht nur wegen des Vulkans Teneguía, sondern weil man vermutet, dass die ganze Südspitze irgendwann ins Meer stürzt. Dadurch würde eine riesige „Hafenwelle“ (japanisch: Tsunami) sogar New York zerstören.

Mehr Vulkane kann man nördlich von Fuencaliente am Nationalpark Cumbre Vieja erwandern. Dort ist die „Ruta de los volcanes“.

Am Roque de los Muchachos ist man nicht nur auf dem höchsten Berg, sondern in der Nähe des berühmten Observatoriums.

Der Lorbeerwald „Los Tilos“ im Nordosten bei Los Sauces, ist durch die UNESCO geschützt. Üppige Vegetation erfreut den Naturfreund.


Sportmöglichkeiten
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Wandern
Wanderkarten gibt es, zum Teil kostenlos, in verschiedenen Gemeinden. Es wird dringend empfohlen, die markierten Wege nicht zu verlassen. Ein Handy kann sehr nützlich werden!

Baden
Die Wassertemperatur erlaubt das Baden über das ganze Jahr. Strände gibt es in Los Cancajos, Puerto Naos, Santa Cruz, Tazacorte und Fuencaliente. Weht die rote Fahne, ist das Baden nicht nur gefährlich, sondern kann 1000 € Strafe kosten (Naos). Felsenbäder im Meer gibt es bei San Andrés und Borlavento.

Sonstige
Einen Golfplatz gibt es nicht. Schwimmbecken sind in den meisten Pensionen und Hotels vorhanden, ebenso Tennisplätze. Über Tauchen, Paragleiten, Reiten und Hochseefischen gibt es in jedem Fremdenverkehrsbüro Auskunft und Informationsmaterial.


Die Küche
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Einige der Spezialitäten verdienen Beachtung:
Gofio – das ist Mehl aus geröstetem Getreide, wurde früher als Brotersatz und jetzt in allen möglichen Speisen und Suppen verwendet.
Papas arrugadas – Kartoffeln, die ungeschält im Salzwasser (auch Meerwasser) gekocht, als Beilage angeboten werden. (Um Himmelswillen nicht schälen!)
Mojo – eine scharfe Sauce mit rotem (mojo rojo) oder grünem Paprika (mojo verde), Öl, Knoblauch, Essig und Kümmel. Gereicht zu Kartoffeln, Fisch und Fleisch.
Yam – eine Wurzelknolle, die bereits die alten Ägypter kannten. Wird als frisches Gemüse oder auch gekocht als Beilage oder mit Zuckerrohrsirup als Süßspeise gegessen.


Feste und Bräuche
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Durch die abgeschiedene Lage La Palmas haben sich die Traditionen der Insel weitgehend erhalten. Man feiert fast jede Woche in irgend einem Dorf irgend ein Fest. Das bedeutendste nur alle 5 Jahre, die „Bajada de la Virgen de las Nieves“ das Fest der Inselpatronin. Eine Besonderheit ist im Karneval am Rosenmontag, den Tag der „Indianos“, das Schütten von weißem Babypuder auf Menschen, Tiere und Strassen. Die Menschen, nach kubanischer Art weiß gekleidet, tanzen zur südamerikanischen Musik. Inzwischen ziehen auch die Touristen an diesem Tag weiße Kleider an.


Fazit
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Die westlichste Insel der Kanaren, am Rande des unendlich großen Ozeans, hat durch diese Lage ihren ursprünglichen Charakter noch bewahren können. Kluge Verwaltung, die versucht, den „sanften Tourismus“ zu fördern, lässt hoffen, dass es noch lange so bleibt.

Ich habe versucht, viele von meinen Eindrücken und Informationen über die Insel zu vermitteln. Sicher blieb auch vieles unerwähnt. Es soll noch Platz bleiben für weitere Berichte von Menschen, die wie ich, von dieser schönen Insel, La Isla bonita, bezaubert wurden.

149 Bewertungen, 35 Kommentare

  • Jerry525

    28.12.2008, 15:26 Uhr von Jerry525
    Bewertung: sehr hilfreich

    Einen lieben Gruß vom JERRY

  • Zzaldo

    26.12.2008, 09:50 Uhr von Zzaldo
    Bewertung: sehr hilfreich

    liebe Grüße sendet dir Stephan

  • LiFo

    09.12.2008, 22:51 Uhr von LiFo
    Bewertung: sehr hilfreich

    Gut geschrieben! Einen schönen Abend wünscht dir: Lifo

  • anonym

    24.11.2008, 03:51 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sehr hilfreich. LG Just86

  • giselamaria

    18.09.2008, 23:23 Uhr von giselamaria
    Bewertung: besonders wertvoll

    sehr schön berichtet!!! LG Gisela

  • MichiStephan

    19.08.2008, 13:14 Uhr von MichiStephan
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ganz liebe Grüße, Michi

  • anonym

    06.08.2008, 14:14 Uhr von anonym
    Bewertung: besonders wertvoll

    mal wieder wunderbar

  • web242

    27.07.2008, 02:18 Uhr von web242
    Bewertung: sehr hilfreich

    schöner Bericht, Gruß web242

  • ingoa09

    23.07.2008, 23:13 Uhr von ingoa09
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ein sehr ansprechender Bericht! Urlaub machen... Liebe Grüße, Ingo

  • hbscgirl

    17.06.2008, 16:16 Uhr von hbscgirl
    Bewertung: sehr hilfreich

    liebe grüße

  • wolli007

    05.06.2008, 23:18 Uhr von wolli007
    Bewertung: sehr hilfreich

    liebe Grüße, Wolli

  • try_or_die87

    08.05.2008, 13:45 Uhr von try_or_die87
    Bewertung: sehr hilfreich

    Liebe Grüße aus Regensburg

  • Baby1

    12.04.2008, 22:41 Uhr von Baby1
    Bewertung: sehr hilfreich

    .•:*¨ ¨*:•. Liebe Grüße Anita .•:*¨ ¨*:•.

  • Striker1981

    09.04.2008, 00:37 Uhr von Striker1981
    Bewertung: sehr hilfreich

    SH ..mfg STRIKER`

  • paula2

    30.03.2008, 16:01 Uhr von paula2
    Bewertung: sehr hilfreich

    liebe Grüße

  • anonym

    28.11.2006, 00:54 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh, LG Biggi :-)

  • anonym

    27.09.2006, 13:39 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh :o)

  • anonym

    06.09.2006, 18:34 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    guter Bericht

  • MatthiasHuehr

    31.08.2006, 20:07 Uhr von MatthiasHuehr
    Bewertung: sehr hilfreich

    ciao Matthias

  • Binki

    11.07.2006, 16:01 Uhr von Binki
    Bewertung: sehr hilfreich

    °°° Sehr hilfreich & liebe Grüße Binki °°°

  • anonym

    10.07.2006, 19:35 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sehr schöner Bericht! Lg anja

  • Mieze83

    11.06.2006, 02:50 Uhr von Mieze83
    Bewertung: sehr hilfreich

    bist ja schon ganz schön viel rum gereist

  • misscindy

    08.06.2006, 12:23 Uhr von misscindy
    Bewertung: sehr hilfreich

    Schöner Bericht, lg Sylvia

  • Estha

    05.06.2006, 14:00 Uhr von Estha
    Bewertung: sehr hilfreich

    .•:*¨¨*:•. ... sh ... .•:*¨¨*:•.

  • blackangel63

    20.05.2006, 12:45 Uhr von blackangel63
    Bewertung: sehr hilfreich

    > SEHR HILFREICH < LG..ANJA

  • Zuckermaus29

    17.05.2006, 19:20 Uhr von Zuckermaus29
    Bewertung: sehr hilfreich

    "sh" von mir für Dich :o) Viele Grüße Jeanny

  • morla

    05.05.2006, 03:23 Uhr von morla
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr hilfreich

  • mojito

    08.07.2005, 21:35 Uhr von mojito
    Bewertung: sehr hilfreich

    Starker Bericht!

  • Barbara01

    07.07.2005, 01:50 Uhr von Barbara01
    Bewertung: sehr hilfreich

    Da möchte ich auch hin, schöner Bericht!

  • farnbauk

    07.07.2005, 01:49 Uhr von farnbauk
    Bewertung: sehr hilfreich

    noch gut, als ich meine 3 jährige Tochter 2 Stunden auf den Schultern tragen musste! Aber die Natur, die Landschaft war herrlich.

  • Rym2210

    13.05.2005, 01:28 Uhr von Rym2210
    Bewertung: sehr hilfreich

    ich will jetzt unter Palmen sitzen

  • Dr.Claudia

    02.05.2005, 19:37 Uhr von Dr.Claudia
    Bewertung: sehr hilfreich

    nie, mir aus dem Kanaren-Urlaub mehrere Flaschen Mojo picon oder Mojo adobo mitzunehmen. Ich finde, diese Knoblauchsauce schmeckt einfach köstlich und bei uns ist leider keine ordentliche zu bekommen. LG Claudia

  • frances90

    30.04.2005, 12:29 Uhr von frances90
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ein schöner, ausführlicher Bericht! Man bekommt gleich Lust auf Urlaub, schön.

  • April

    20.04.2005, 23:37 Uhr von April
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sehr schöner und informativer Bericht! Ich liebe die Kanaren! LG April

  • redwomen

    19.04.2005, 18:51 Uhr von redwomen
    Bewertung: sehr hilfreich

    bringt man mittlerweile La Palma auch mit "viel Tourismus" in Verbindung und dies ist ein Zeichen für mich meinen Urlaub wo anders zu verbringen. -absolut nicht meine Welt mit so viel Tourismus.- Wobei mit Sicherheit auch hier noch sehr viel