La Palma Testbericht

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Erfahrungsbericht von fishbrain

Rundreise auf La Palma

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Die Landschaften auf La Palma sind sehr vielfältig.

Aus meiner Erfahrung würde ich diese grob in 5 Kategorien aufteilen:
Der Norden - grün und abwechslungsreich in der Vegetation.
Der Süden - stürmisch vulkanisch
Der Westen - alles Banane
Der Osten - Wald
Die Caldera/ El Cumbre - was ganz besoondres!

Einen Überblick erhält man, wenn man einmal rund um die Insel fährt. Als Tourist ist man sowie gut beraten, wenn sich ein Mietauto nimmt.
Auf solch einer Rundreise (vefahren kann man sich eigentlich nicht, es gibt nicht all zu viele Straßen die überland gehen) kann man nacheinander die unterschiedlichen Landschaften bestaunen.

Die einzelnen Landschaften hier näher und ausführlich zu beschreiben, würde jeglichen Rahmen sprengen. Man sollte es einfach mal selbst ansehen und einen zweiwöchigen Urlaub hier verbringen.
Eine Woche würde prinzipiell auch reichen, um sich alles an zu schauen, doch wo bleibt dann die Erholung, die man ja im Urlaub auch möchte?

Ich war auf jeden Fall von der Vielfalt der insel begeistert. Mein Tip: hinfahren!

Vereinzelt möchte ich noch auf Höhepunke hinweisen:

Los Llanos de Aridane
Die \"heimliche Hauptstadt\" der Insel La Palma ist echt sehenswert.
Der Stadtkern mit seiner Fußgängerzone und den vielen kleinen Läden bietet einen ganz besonderen Charme. Positiv fällt auf, daß sehr wenige dieser typischen Touristikläden mit allerlei \"Souvenier-Tand den keiner braucht\" gibt. Auch in der Hauptverkehrszeit geht von diesem Kern eine gewisse Ruhe aus.
Unumgänglich ist ein Besuch in der Markthalle, wo täglich frisches Obst, Gemüse, Fleisch und Käse angeboten werden.
Trotz des relativ hohen Eintrittspreises ist auch der Kulturpark (fast schon außerhalb richtung El Paso) einen Besuch wert. Hier wird einiges über die Insel erzählt und auch ein Weinprobe mit einheimischen Weinen ist inbegriffen.
Los Llanos ist auch ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen in die Caldera.
Tazacorte, El Paso und Puerto Naos sind innerhalb weniger Minuten mit dem Auto zu erreichen.

Puerto Naos liegt im Westn der Insel, hier findet man auch einer der wenigen großen Hotelkomplexe, die weniger schön in die Landschaft passen.

Die Strandpromende ist schön, vor allem am Abend kann man hier gemütlich flannieren und bei einem Bier, Wein oder Kaffee dem Rauschen des Meeres lauschen.
Tagsüber ist die Promenade gut besucht, es finden sich hier in Reih und Glied Souvenierläden, Bars, Boutiquen usw.

Der Strand selbst ist schön angelgt, d.h. man findet hier unter Palmen auch mal ein schattiges Plätzchen, was auf anderen Stränden der Insel nicht unbedingt üblich ist. Auf der Westseite ist der Strand neben vielen kleineres Badebuchten einer der größeren Strände. Durch das direkt angrenzende Hotel ist er auch sehr gut besucht.

In Puerto Naos gibt es auch die einer oder andere Möglichkeit zum Einkaufen. Neben den ortsüblichen typischen kleinen Läden und Boutiquen findet man hier natürlich auch Filialen von Spar und San Martin.

Auch für das leibliche wohl ist in Puerto Naos gesorgt. Viele der typischen Bars (z.B. Orinoco) aber auch die touristisch ausgelegten Gaststätten an der Strandpromenade sorgen bis spät abends für einen gedeckten Tisch.

Für einen Urlaubsaufenthalt empfehlen würde ich jedoch einen Bungalow außerhalb der großen Ortschaften. Zwischen Puerto Naos und Los Llanos gibt es hier zahllose Möglichkeiten. Beispielhaft sei hier El Paradiso oder Casa \"Cora Ena\" (elparadiso.purespace.de) erwähnt.


Tazacorte besteht eigentlich aus zwei Teilen. Etwas abgelegen von der Küste: Tazacorte; und direkt am Meer mit Hafen: Puerto de Tazacorte.

Tazacorte bietet eigentlich nicht sonderlich viel. Man findet dort wie in den anderen Städtchen der Insel Hotels, Bars, Reisebüros kleine Läden, usw.
Schön an zu schauen sind die vielen Häuser, die in den unterschiedlichsten Farben getüncht sind.

Direkt am Meer liegt Puerto de Tazacorte. Wie der Name schon sagt, ist die Hauptsache hier der Hafen. Ein kleiner Fischerhafen, in dem jedoch als touristische Attraktion auch zwei Boote zu Rundfahrten auf dem Atlantik angeboten werden.

Eine dieser Bootsfahrten, die Touren unterscheiden sich kaum, sollte man mitmachen. Die Fahrt führt nach Norden entlang der Küste, vorbei an einsamen Badebuchten, der Piratenbucht, einer sehr schönen Grotte, usw.
Eine der Hauptattraktionen der Fahrt ist die anschließende Suche nach Delphinen. Leider werden nicht immer welche aufgespürt. Aber aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen, daß man auch Glück haben kann. Dies ist dann schon ein schönes Erlebnis, die Tiere, die man ansonsten nur aus dem TV oder Delphinarien kennt, in ihrem natürlich Umfeld zu bestaunen.

Direkt am Hafen schließt auch ein großer Strand an, der mit seinem inseltypischen schwarzen Sand zum Baden einlädt.

An der Uferstraße befinden sich dann auch noch die eine oder andere Bar und Gaststädte für die kullinarische Befriedigung.

Santa Cruz de La Palma - die Hauptstadt der Insel, ist eigentlich das erste was man sieht, wenn man vom Flughafen kommt.

Die Stadt bietet schon die eine oder andere schöne Ecke, vor allem die Architektur sollte man sich zu Gemüte führen. Besonders zu erwähnen ist der Nachbau der Santa Maria (Stichwort Columbus), die wirklich nur auf den zweiten Blick nicht als echtes Schiff erkennbar ist: alles Beton. Im Inneren befindet sich ein Museum.

Ansonsten sieht man vom Flughafen aus schon: ziemlich verbaut, viele Hotels.

Meine Empfehlung: die Stadt besuchen, aber den Urlaub auf der Westseite der Insel verbringen.
Playa de las Monas, FKK auf La Palma
Zwischen Puerto Naos und El Remo findet man den einzigen FKK-Strand der Kanaren Insel La Palma.
Ca. 2 km auf der Straße nach El Remo geht rechts ein kleiner Fußweg zur Küste. Dort steigt man einen schmalen Pfad die Klippe hinunter und findet unten einen wunderschönen kleinen Strand.
Die Bucht nicht sehr groß und dementsprechend ist dort auch nicht viel los. Man kann dort ganz in Ruhe weit ab vom Rummel der großen Strände baden.
Interessant sind die Felsformationen am Strand, die auch Schatten und Unterschlupf bieten, und die die Atmosphäre auflockern.

Insegesamt findet man an dem Strand kaum Schatten, weshalb man sich evtl. einen Sonnenschirm mitbringen sollte.

Ein kleiner Wermutstropfen: Der Strand ist natürlich auch bei den einheimischen Bevölkerung bekannt und man muß mitunter mit Spannern rechnen. Laut der Aussage von Einheimischen, hat dieser Trend jedoch schon stark abgenommen, da insgesamt die Insel mittlerweile freizügiger geworden ist.
Playa de Tazacorte
Der Strand von Tazacorte, westlich von Los Llanos, liegt in direkter Nachbarschaft zum Hafen.

Meine Eindrücke beschränkten sich auf eine Kurze Besichtigung. Zu der Zeit, als ich dort war (Mitte September) war dort gar nichts los.
Der Strand ist zwar für die Insel verhältnismäßig groß, bietet aber keine großen Attraktionen und so gut wie keine Schattenmöglichkeiten.

Insgesamt machte der Strand auf mich einen ziemlichen trostlosen Eindruck. Dies wurde noch durch die riesigen Wellenbrecher der Hafenkaimauer verstärkt.

An der Uferpromenade gibt es die eine oder andere Bar und Gaststädte. Ansonsten ist dort aber wenig los.

Mein Tip: lieber zum Strand in Puerto Naos, bzw. Playa Nueva (am Leuchtturm)


Gute Reise!

17 Bewertungen, 4 Kommentare

  • hoffi-2

    12.08.2002, 14:17 Uhr von hoffi-2
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ich fliege dieses Jahr nach La Palma... Bin gespannt ob mir die Insel auch gefällt.

  • deepdance

    18.07.2002, 14:41 Uhr von deepdance
    Bewertung: sehr hilfreich

    Schöner Bericht, den Strand in P. de Tazacorte hat's übrigens wieder einmal weggespült, der hässliche Betonwellenbrecher dort wird deshalb leider nochmal verlängert.

  • blokk

    04.06.2002, 14:10 Uhr von blokk
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sehr ausführlich, aber nicht langatmig. Super

  • katze35

    04.06.2002, 12:22 Uhr von katze35
    Bewertung: sehr hilfreich

    hoppla fish, es geht ja. Also dann hau mal rein !!! gruss Katze