Lachs und Zandervariation Testbericht
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Summe aller Bewertungen
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Erfahrungsbericht von harmonbaker
Wenn die Schwiegermutter kommt !
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Wenn die Schwiegermutter kommt !
Wenn die Schwiegermutter sich zu Besuch ansagt, hat man die Wahl zwischen mehreren Möglichkeiten, je nachdem wie erwünscht die Visite ist.
Einmal kann man sie auf alle Zeiten vergraulen, was relativ einfach zu bewerkstelligen ist, jedoch nicht immer dem Familienfrieden dient. Auf diese Variante will ich heute nicht zu sprechen kommen.
Zum zweiten kann man sie beeindrucken, sozusagen mundtot machen, im wahrsten Sinne des Wortes.
Gehen wir aber vom allerbesten der möglichen Fälle aus, man mag die Dame sehr und hat beschlossen, keine Zeit und Mühe zu scheuen, sie zu erfreuen und ihr einen Gaumengenuss zu bieten, der seinesgleichen sucht.
Allerdings sei hier zur Warnung gesagt, dass bei der folgenden südfranzösischen Kreation keinerlei Zeit, Mühe und Kosten gescheut werden dürfen, soll der Erfolg überwältigend sein.
Ein Festmahl nicht für alle Tage :
Lachsforelle in Basilikumsoße mit Beilagen
Mit ein wenig Suchen kann man sie auch hier bei uns bekommen, eine ganze Lachsforelle von mindestens 2 kg, gerne auch tiefgefroren.
Die Lachsforelle muß langsam im Kühlschrank auftauen, am besten über Nacht.
Sodann beginnt man bereits am Vormittag mit den Vorbereitungen für das abendliche Festmahl.
Unsere Forelle wird pochiert, eingelegt in Rotweinsud für mindestens 1 Stunde.
Der Sud wird folgendermaßen erstellt, man nehme .
3 l trockenen Rotwein ( französicher Landwein )
1/5 l Rotweinessig
40 g Salz
2 Möhren in Scheiben
2 Zwiebeln in Ringen
1 Petersilienbusch
1 Zweig Thymian
1 Lorbeerblatt
alles zusammen in einen ausreichend großen Topf geben, aufkochen und noch 40 min zugedeckt köcheln lassen.
Nach 30 min ganze Pfefferkörner zugeben, ca. 20 Stück.
Den Sud durchseihen und abkühlen lassen.
Sodann die Lachsforelle, wie schon gesagt, mindestens eine Stunde darin pochieren. Sie sollte vom Sud völlig bedeckt sein.
( diesen Rotweinsud kann man auch bestens für Rinderbraten oder Wildschwein verwenden )
Einen großen feuerfesten Bräter, vorzugsweise aus Gusseisen, gut einbuttern und den Boden belegen mit :
100 g fettem Speck (vorher kurz in kochendes Wasser getaucht, dann in Streifen geschnitten)
und jeweils kleingeschnitten
1 Karotte, Petersilie, Lauch, einige Schalotten.
Die Lachsforelle auf diese Zutaten betten, mit einigen Speckstreifen und Butterflocken bedecken und Rotweinsud zugeben, so dass die Forelle zu ¾ bedeckt ist.
Den gefüllten Bräter auf dem Herd zum Kochen bringen, wenn nötig über zwei Kochplatten und direkt danach für 40 min in den auf 90 Grad vorgeheizten Bachofen schieben.
Die Forelle sollte häufig mit dem Sud begossen werden.
Während der Fisch im Ofen gart, ist es höchste Zeit, die Basilikumsoße vorzubereiten.
Man nimmt vom Fischfond aus dem Ofen 8-10 Eßlöffel ab und lässt diese kleine Menge in einem entsprechenden Topf noch einmal 1 min kochen.
Hinzu gibt man 4 Schalotten in Scheiben und 2 zerdrückte Knoblauchzehen, die man zuvor sautiert hat. ( 30 sek in heißem Öl in einer Pfanne schwenken ohne zu bräunen).
Dazu gibt man 250 g frische Basilikumblätter, kocht das Ganze nochmals 1 min , ergänzt mit 8-10 Eßlöffeln Sahne, Salz und Pfeffer und lässt nochmals 2 min leicht kochen.
Idealerweise sind nun die 40 min Garzeit für die Forelle verstrichen, man nimmt diese aus dem Ofen, dekoriert sie auf einer vorgewärmten Platte, garniert mit einigen frischen Basilikumblättchen.
Da man ja ein Tausendsassa ist, hat man es auch geschafft zwischenzeitlich Salzkartoffeln fertigzustellen, genauso wie eine französische Bohnenbeilage, die ich hier auch noch kurz beschreiben will. Das Bohnenrezept stammt allerdings aus einem Kochbüchlein.
Man nehme : 800 g Prinzessbohnen, 1 kl. Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, 2 Zweige Bohnenkraut, ½ TL getr. Basilikum (hier nehme ich Frisches, da es ja sowieso gerade da ist), 6 Pfefferkörner, Salz , 75 g Parmesankäse, 3 EL Semmelbrösel, 3 EL Olivenöl.
Bohnen putzen und waschen. Geschälte Zwiebel und Knoblauch mit Bohnenkraut, Basilikum, Pfefferkörnern und 1 TL Salz in 1l Wasser zum Kochen bringen. Bohnen darin in 20 min garen.
Den Käse reiben, mit den Semmelbröseln mischen. Eine Auflaufform mit Öl auspinseln, die abgetropften Bohnen hineinlegen, die Käse-Bröselmischung darübergeben und mit Öl betreufeln. Das Ganze bei 225 Grad in 10 min im Backofen überbacken und am Ende mit Basilikum garnieren.
An dieser Stelle muß ich gestehen, dass ich hier auf Dosenbohnen zurückgreife, womit der erste Teil des Bohnenrezeptes entfällt.
Alles zusammen schön dekoriert, mit französischen Rotwein, bei Kerzenlicht serviert bringt Euch ein Erfolgserlebnis der ganz besonderen Art:
Die Huldigung Eurer Kochkünste durch die Schwiegermutter, sofern Euch daran gelegen ist.
Es sei denn : Sie mag keinen Fisch !!!!!!! ;-)
Wenn die Schwiegermutter sich zu Besuch ansagt, hat man die Wahl zwischen mehreren Möglichkeiten, je nachdem wie erwünscht die Visite ist.
Einmal kann man sie auf alle Zeiten vergraulen, was relativ einfach zu bewerkstelligen ist, jedoch nicht immer dem Familienfrieden dient. Auf diese Variante will ich heute nicht zu sprechen kommen.
Zum zweiten kann man sie beeindrucken, sozusagen mundtot machen, im wahrsten Sinne des Wortes.
Gehen wir aber vom allerbesten der möglichen Fälle aus, man mag die Dame sehr und hat beschlossen, keine Zeit und Mühe zu scheuen, sie zu erfreuen und ihr einen Gaumengenuss zu bieten, der seinesgleichen sucht.
Allerdings sei hier zur Warnung gesagt, dass bei der folgenden südfranzösischen Kreation keinerlei Zeit, Mühe und Kosten gescheut werden dürfen, soll der Erfolg überwältigend sein.
Ein Festmahl nicht für alle Tage :
Lachsforelle in Basilikumsoße mit Beilagen
Mit ein wenig Suchen kann man sie auch hier bei uns bekommen, eine ganze Lachsforelle von mindestens 2 kg, gerne auch tiefgefroren.
Die Lachsforelle muß langsam im Kühlschrank auftauen, am besten über Nacht.
Sodann beginnt man bereits am Vormittag mit den Vorbereitungen für das abendliche Festmahl.
Unsere Forelle wird pochiert, eingelegt in Rotweinsud für mindestens 1 Stunde.
Der Sud wird folgendermaßen erstellt, man nehme .
3 l trockenen Rotwein ( französicher Landwein )
1/5 l Rotweinessig
40 g Salz
2 Möhren in Scheiben
2 Zwiebeln in Ringen
1 Petersilienbusch
1 Zweig Thymian
1 Lorbeerblatt
alles zusammen in einen ausreichend großen Topf geben, aufkochen und noch 40 min zugedeckt köcheln lassen.
Nach 30 min ganze Pfefferkörner zugeben, ca. 20 Stück.
Den Sud durchseihen und abkühlen lassen.
Sodann die Lachsforelle, wie schon gesagt, mindestens eine Stunde darin pochieren. Sie sollte vom Sud völlig bedeckt sein.
( diesen Rotweinsud kann man auch bestens für Rinderbraten oder Wildschwein verwenden )
Einen großen feuerfesten Bräter, vorzugsweise aus Gusseisen, gut einbuttern und den Boden belegen mit :
100 g fettem Speck (vorher kurz in kochendes Wasser getaucht, dann in Streifen geschnitten)
und jeweils kleingeschnitten
1 Karotte, Petersilie, Lauch, einige Schalotten.
Die Lachsforelle auf diese Zutaten betten, mit einigen Speckstreifen und Butterflocken bedecken und Rotweinsud zugeben, so dass die Forelle zu ¾ bedeckt ist.
Den gefüllten Bräter auf dem Herd zum Kochen bringen, wenn nötig über zwei Kochplatten und direkt danach für 40 min in den auf 90 Grad vorgeheizten Bachofen schieben.
Die Forelle sollte häufig mit dem Sud begossen werden.
Während der Fisch im Ofen gart, ist es höchste Zeit, die Basilikumsoße vorzubereiten.
Man nimmt vom Fischfond aus dem Ofen 8-10 Eßlöffel ab und lässt diese kleine Menge in einem entsprechenden Topf noch einmal 1 min kochen.
Hinzu gibt man 4 Schalotten in Scheiben und 2 zerdrückte Knoblauchzehen, die man zuvor sautiert hat. ( 30 sek in heißem Öl in einer Pfanne schwenken ohne zu bräunen).
Dazu gibt man 250 g frische Basilikumblätter, kocht das Ganze nochmals 1 min , ergänzt mit 8-10 Eßlöffeln Sahne, Salz und Pfeffer und lässt nochmals 2 min leicht kochen.
Idealerweise sind nun die 40 min Garzeit für die Forelle verstrichen, man nimmt diese aus dem Ofen, dekoriert sie auf einer vorgewärmten Platte, garniert mit einigen frischen Basilikumblättchen.
Da man ja ein Tausendsassa ist, hat man es auch geschafft zwischenzeitlich Salzkartoffeln fertigzustellen, genauso wie eine französische Bohnenbeilage, die ich hier auch noch kurz beschreiben will. Das Bohnenrezept stammt allerdings aus einem Kochbüchlein.
Man nehme : 800 g Prinzessbohnen, 1 kl. Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, 2 Zweige Bohnenkraut, ½ TL getr. Basilikum (hier nehme ich Frisches, da es ja sowieso gerade da ist), 6 Pfefferkörner, Salz , 75 g Parmesankäse, 3 EL Semmelbrösel, 3 EL Olivenöl.
Bohnen putzen und waschen. Geschälte Zwiebel und Knoblauch mit Bohnenkraut, Basilikum, Pfefferkörnern und 1 TL Salz in 1l Wasser zum Kochen bringen. Bohnen darin in 20 min garen.
Den Käse reiben, mit den Semmelbröseln mischen. Eine Auflaufform mit Öl auspinseln, die abgetropften Bohnen hineinlegen, die Käse-Bröselmischung darübergeben und mit Öl betreufeln. Das Ganze bei 225 Grad in 10 min im Backofen überbacken und am Ende mit Basilikum garnieren.
An dieser Stelle muß ich gestehen, dass ich hier auf Dosenbohnen zurückgreife, womit der erste Teil des Bohnenrezeptes entfällt.
Alles zusammen schön dekoriert, mit französischen Rotwein, bei Kerzenlicht serviert bringt Euch ein Erfolgserlebnis der ganz besonderen Art:
Die Huldigung Eurer Kochkünste durch die Schwiegermutter, sofern Euch daran gelegen ist.
Es sei denn : Sie mag keinen Fisch !!!!!!! ;-)
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