Lamy AL-star, Füller Testbericht

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Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
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Summe aller Bewertungen
- Design:
- Qualität & Verarbeitung:
Erfahrungsbericht von kerlimaus99
Schreiben ja, aber dann auch mit Stil
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Die Schrift ist eine der Grundlagen der Zivilisation und schon für die Speicherung von Wissen, Geschichte, Erfahrung und vielem anderen unverzichtbar. Aber seit jeher haben die Menschen auch ihre Gefühle in Worte gefaßt und zu Papier gebracht, sei es als Haßtriade oder Liebesbrief.
Aber in der heutigen Zeit wird immer weniger geschrieben und das sagt ausgerechnet einer, der in einem Meinungsforum ziemlich aktiv ist, aber so meine ich das nicht, ich meine das Schreiben per Hand, also nicht auf einer Tastatur.
In einer Zeit, in der email und mobile Komminikation immer mehr den traditionellen Brief zurückdrängen, obwohl die Post hartnäckig das gegenteil behautet, naja, Klappern gehört zum Geschäft, bemühe ich mich so oft wie möglich des Schreibens manuell zu bedienen.
Es ist mir zum einen zu blöd für eine Notiz oder kurze Arbeitsanweisung extra einen Ausdruck anzufertigen, damit dann drei Sätze auf einem DIN A4 oder A5 Blatt stehen, und computergeschriebene persönliche Briefe kann ich auf den Tod nicht leiden. Es gibt ja heute schon Leute, die ihre Briefe nicht mal mehr selbst unterschreiben, sondern ihre Unterschrift in den Rechner eingescannt haben und diese dann einem Brief hinzufügen und mittels verschiedener Farben ihres Tintelstrahldruckes den Anschein einer handgeschriebenen Unterschrift zu erzeugen versuchen, was ich absolut nicht nachvollziehen kann.
Mit der Zeit wandelt sich natürlich der Anspruch an das Schreibgerät. Waren es während Schule, Studium und Ausbildung meistens Kugelschreiber oder Bleistifte, so schreibe ich heute fast ausschließlich mit einem Füllhalter, außer die Art der Arbeit, zum Beispiel ein Diagramm, läßt ein anderes Arbeitsgerät sinnvoller erscheinen.
Dabei habe ich natürlich gewisse Ansprüche an das Schreibgerät, die einerseits nicht leicht in ihrer Gesamtheit zu erfüllen sind und andererseits sogar unvereinbar scheinen.
Da ich Linkshänder bin, muß der Füllhalter natürlich auch für diesen Zweck geeignet sein, ein geeignetes Grifffeld, was ein Rutschen auf die feder verhindert ist heutzutage eh obligatorisch und ich denke bei 95 % der Produkte vorhanden. Die Feder muß weich schreiben und nicht kratzen, die Tinte schnell trocknen, damit von der Hand nicht verwischt wird und trotzdem nicht schnell eintrocknen, damit man den Füllhalter auch mal offen liegen lassen kann.
Das er natürlich auch noch gut aussehen soll, wenn es geht sogar etwas repräsentativ, versteht sich von selbst, weshalb sich Kunststoffmodelle in der Regel verbieten, weil Metall einfach edler aussieht, was aber meistens ein relativ hohes Gewicht zur Folge hat, was natürlich unerwünscht ist.
Wie Ihr seht, gar nicht so einfach das passende zu finden und das dann nach Möglichkeit auch noch zu einem akzeptablen Preis, denn einen Füllhalter für mehrere hundert Euro werde ich mir bestimmt nicht zulegen, um ihn dann sowieso zu verlieren oder irgendwo liegen zu lassen.
Nach zig Versuchen, oft leider vergebens, und manch brauchbarem Modell, habe ich jetzt scheinbar das optimale Gerät gefunden, den Lamy Aluminium-Star Füllhalter.
Er hat ein schlichtes silbernes Design mit einem schwarzen Federbügel und eine schwarze Feder, die richtig edel aussieht, denn es muß nicht immer Gold sein. Der Teil über der Feder ist ebenfalls schwarzgetönt und beinhaltet das schon erwähnte Grifffeld, was wirklich ein Abrutschen total verhindert, ist mir zumindest noch nicht passiert. Wo dann das silberne beginnt sind zwei kleine Sichtfenster eingearbeitet, an denen man den Füllstand der Patrone erkennen kann.
Es ist, so würde ich mal schätzen etwa knapp 15 cm lang, ohne, daß ich ihn jetzt extra nachgemessen habe, halt so groß, wie ein Füllhalter ist, ohne übermäßig dick zu sein, so daß er echt gut in der Hand liegt. Auch ist das Gewicht für ein Metallgehäuse überraschen gering, muß ihn aber mal auf der Briefwaage im Büro nachwiegen, so daß ich jetzt keine genau Gewichtsangabe machen kann, die aber vielleicht auch nicht so wichtig ist, er ist halt leicht für einen Metallfüllhalter.
Auch erfüllt er die anderen Kriterien meiner Auswahl, die Feder gleitet supersanft über das Papier ohne zu kratzen. Ich allerdings jedem nur empfehlen, die originale Lamy-Patronen zu verwenden, auch wenn diese mit einem Preis von 1,5 bis 2 EUR für 5 Stück relativ teurer sind, aber mit billigeren, als ich mal wieder am falschen Ende sparen wollte, habe ich nur schlechte Erfahrungen gemacht, die offensichtlich an der Patrone oder Tinte lagen, da sie bei den originalen Patronen nicht auftraten. Entweder die Patrone lief mal ganz aus, toller Tipp für eine Superschweinerei auf dem Schreibtisch oder die Tinte kleckste, schmierte und auch die Feder wollte nicht so leicht gleiten. Aber die Originaltinte bietet sogar die scheinbar unvereinbaren Vorteile sehr schnell zu trocknen, wie bereits erwähnt für Linkshänder sehr wichtig, aber trotzdem die Feder nicht eintrocknen zu lassen, mir passiert es nämlich oft, daß ich etwas schreibe, das Telefon dann mal wieder belästigend klingelt und ich erst viel später zu weiterschreiben komme, ohne natürlich den Füllhalter geschlossen zu haben, aber eingetrocknet ist mir das Ding echt noch nie.
Nun wollt Ihr sicher wissen, was dieses \"Wunderding\" kostet, nun ich habe meins letztes Jahr für etwa 40,- DM gekauft, so daß der Preis jetzt bei knapp über 20,- Euro liegen sollte, falls Ihr nicht an einem Eurogeier geratet.
Wer also ein edles, zuverlässiges und trotzdem einigermaßen erschwingliches Schreibgerät in der Kategorie Füllhalter sucht, der ist bei dem Lamy Aluminium-Star genau an der richtigen Adresse, allerdings solltet Ihr dann auch unbedingt die Originalpatronen verwenden, daß kann ich zumindest nur empfehlen.
Wie immer bin ich für Anregungen und Hinweise auf fehlende Infos dankbar, die ich gegebenenfalls in einem Update verarbeiten werde.
Danke für Euer Interesse und fürs Lesen.
Liebe Grüße und einen schönen Tag
Euer kerlimaus99
Aber in der heutigen Zeit wird immer weniger geschrieben und das sagt ausgerechnet einer, der in einem Meinungsforum ziemlich aktiv ist, aber so meine ich das nicht, ich meine das Schreiben per Hand, also nicht auf einer Tastatur.
In einer Zeit, in der email und mobile Komminikation immer mehr den traditionellen Brief zurückdrängen, obwohl die Post hartnäckig das gegenteil behautet, naja, Klappern gehört zum Geschäft, bemühe ich mich so oft wie möglich des Schreibens manuell zu bedienen.
Es ist mir zum einen zu blöd für eine Notiz oder kurze Arbeitsanweisung extra einen Ausdruck anzufertigen, damit dann drei Sätze auf einem DIN A4 oder A5 Blatt stehen, und computergeschriebene persönliche Briefe kann ich auf den Tod nicht leiden. Es gibt ja heute schon Leute, die ihre Briefe nicht mal mehr selbst unterschreiben, sondern ihre Unterschrift in den Rechner eingescannt haben und diese dann einem Brief hinzufügen und mittels verschiedener Farben ihres Tintelstrahldruckes den Anschein einer handgeschriebenen Unterschrift zu erzeugen versuchen, was ich absolut nicht nachvollziehen kann.
Mit der Zeit wandelt sich natürlich der Anspruch an das Schreibgerät. Waren es während Schule, Studium und Ausbildung meistens Kugelschreiber oder Bleistifte, so schreibe ich heute fast ausschließlich mit einem Füllhalter, außer die Art der Arbeit, zum Beispiel ein Diagramm, läßt ein anderes Arbeitsgerät sinnvoller erscheinen.
Dabei habe ich natürlich gewisse Ansprüche an das Schreibgerät, die einerseits nicht leicht in ihrer Gesamtheit zu erfüllen sind und andererseits sogar unvereinbar scheinen.
Da ich Linkshänder bin, muß der Füllhalter natürlich auch für diesen Zweck geeignet sein, ein geeignetes Grifffeld, was ein Rutschen auf die feder verhindert ist heutzutage eh obligatorisch und ich denke bei 95 % der Produkte vorhanden. Die Feder muß weich schreiben und nicht kratzen, die Tinte schnell trocknen, damit von der Hand nicht verwischt wird und trotzdem nicht schnell eintrocknen, damit man den Füllhalter auch mal offen liegen lassen kann.
Das er natürlich auch noch gut aussehen soll, wenn es geht sogar etwas repräsentativ, versteht sich von selbst, weshalb sich Kunststoffmodelle in der Regel verbieten, weil Metall einfach edler aussieht, was aber meistens ein relativ hohes Gewicht zur Folge hat, was natürlich unerwünscht ist.
Wie Ihr seht, gar nicht so einfach das passende zu finden und das dann nach Möglichkeit auch noch zu einem akzeptablen Preis, denn einen Füllhalter für mehrere hundert Euro werde ich mir bestimmt nicht zulegen, um ihn dann sowieso zu verlieren oder irgendwo liegen zu lassen.
Nach zig Versuchen, oft leider vergebens, und manch brauchbarem Modell, habe ich jetzt scheinbar das optimale Gerät gefunden, den Lamy Aluminium-Star Füllhalter.
Er hat ein schlichtes silbernes Design mit einem schwarzen Federbügel und eine schwarze Feder, die richtig edel aussieht, denn es muß nicht immer Gold sein. Der Teil über der Feder ist ebenfalls schwarzgetönt und beinhaltet das schon erwähnte Grifffeld, was wirklich ein Abrutschen total verhindert, ist mir zumindest noch nicht passiert. Wo dann das silberne beginnt sind zwei kleine Sichtfenster eingearbeitet, an denen man den Füllstand der Patrone erkennen kann.
Es ist, so würde ich mal schätzen etwa knapp 15 cm lang, ohne, daß ich ihn jetzt extra nachgemessen habe, halt so groß, wie ein Füllhalter ist, ohne übermäßig dick zu sein, so daß er echt gut in der Hand liegt. Auch ist das Gewicht für ein Metallgehäuse überraschen gering, muß ihn aber mal auf der Briefwaage im Büro nachwiegen, so daß ich jetzt keine genau Gewichtsangabe machen kann, die aber vielleicht auch nicht so wichtig ist, er ist halt leicht für einen Metallfüllhalter.
Auch erfüllt er die anderen Kriterien meiner Auswahl, die Feder gleitet supersanft über das Papier ohne zu kratzen. Ich allerdings jedem nur empfehlen, die originale Lamy-Patronen zu verwenden, auch wenn diese mit einem Preis von 1,5 bis 2 EUR für 5 Stück relativ teurer sind, aber mit billigeren, als ich mal wieder am falschen Ende sparen wollte, habe ich nur schlechte Erfahrungen gemacht, die offensichtlich an der Patrone oder Tinte lagen, da sie bei den originalen Patronen nicht auftraten. Entweder die Patrone lief mal ganz aus, toller Tipp für eine Superschweinerei auf dem Schreibtisch oder die Tinte kleckste, schmierte und auch die Feder wollte nicht so leicht gleiten. Aber die Originaltinte bietet sogar die scheinbar unvereinbaren Vorteile sehr schnell zu trocknen, wie bereits erwähnt für Linkshänder sehr wichtig, aber trotzdem die Feder nicht eintrocknen zu lassen, mir passiert es nämlich oft, daß ich etwas schreibe, das Telefon dann mal wieder belästigend klingelt und ich erst viel später zu weiterschreiben komme, ohne natürlich den Füllhalter geschlossen zu haben, aber eingetrocknet ist mir das Ding echt noch nie.
Nun wollt Ihr sicher wissen, was dieses \"Wunderding\" kostet, nun ich habe meins letztes Jahr für etwa 40,- DM gekauft, so daß der Preis jetzt bei knapp über 20,- Euro liegen sollte, falls Ihr nicht an einem Eurogeier geratet.
Wer also ein edles, zuverlässiges und trotzdem einigermaßen erschwingliches Schreibgerät in der Kategorie Füllhalter sucht, der ist bei dem Lamy Aluminium-Star genau an der richtigen Adresse, allerdings solltet Ihr dann auch unbedingt die Originalpatronen verwenden, daß kann ich zumindest nur empfehlen.
Wie immer bin ich für Anregungen und Hinweise auf fehlende Infos dankbar, die ich gegebenenfalls in einem Update verarbeiten werde.
Danke für Euer Interesse und fürs Lesen.
Liebe Grüße und einen schönen Tag
Euer kerlimaus99
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