Lanzarote Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von silke-silke
Lanzarote - Vulkaninsel mit künstlerischem Flair
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
"Die Erde wölbte sich zu einem mächtigen Berg und zerplatzte in 32 Krateröffnungen. Feuer schlug zum Himmel empor und flammte 19 Tage lang. Glühende Lava wälzte sich über den Timanfaya."
Dies ist keine Horrorvision eines neuen Hollywood-Streifens, sondern ereignete sich im Jahre 1730 vormittags auf der kanarischen Insel LANZAROTE.
Sechs JAHRE lang, ja ihr habt richtig gelesen, wütete der schwerste Vulkanausbruch der neuen Erdgeschichte. Dieses immens lange dauernde Naturereignis prägte den Charakter dieser heute so beliebten Ferieninsel Lanzarote. Wen wundert es, dass die Insel im Grunde nur aus erstarrter Lava besteht?
Daher findet sich sowohl unter den Touristen sowohl glühende Anhänger als auch vehemente "Hasser". Ist es vielleicht eine Hassliebe, dass Millionen von Europäern - in erster Linie Deutsche und Engländer - diese Insel in der schönsten Zeit des Jahres, dem Urlaub, einen Besuch abstatten?
Aber Lanzarote hat nicht nur Vulkane zu bieten. Es ist viel mehr der Künstler (Maler und Bildhauer) César Manrique, der dieser Insel seinen künstlerischen und touristisch behutsamen Stempel aufgedrückt hat. Er versuchte, die Natur mit der Kunst zu verzahnen. Durch Manrique ist seine Heimatinsel keine Insel der Betonburgen trotz der vielen Besucher geworden. Sein Anliegen war es, auf der Insel keine Gebäude über zwei Stockwerke in der Landschaft stehen zu sehen. Zum größten Teil ist dies auch gelungen. Lediglich seit einigen Jahren gab es auch auf dieser Insel Mitglieder der "Baubehörden" und Politiker, die dies etwas anders sehen, um das große Geld zu machen.
Sind aber hohe Gebäude mit beispielsweise 5 Stockwerken zu sehen, müssen sie sich der Form der Landschaft anpassen. Man findet also hinter ihnen Hügel bzw. kleinere Berge. Die meist zweistöckige Architektur mit maurischen Elementen hat mir persönlich auf der Insel sehr gut gefallen. Schließlich möchte sich das Auge sich nicht an Hochhäusern sondern an architektonischen und landschaftlichen Schönheiten erfreuen.
Manriques Schöpfungen auf der Insel Lanzarote sind "Jameos del Agua" und "Los Verdes", der Aussichtspunkt im Norden der Insel "Mirador del Rio", der Kaktusgarten von Guatiza und natürlich sein Vulkanhaus.
Manrique stieß natürlich nicht nur auf Zustimmung mit seiner Symbiose von Natur und Architektur. Er hat zwar sehr viel für die Insel getan, doch verweigerten ihm Politiker postum 1995, also 3 Jahre nach seinem Tod, die Ehrenbürgerschaft. Ob ihm dies viel wert gewesen wäre, weiß ich nicht, doch "gedenken" hunderttausende von jährlichen Besuchern seiner Schöpfungen.
Doch nun möchte ich etwas auf die Naturschönheiten und künstlerischen Schöpfungen eingehen:
"CUEVA DEL LOS VERDES" und "JAMEOS DEL AGUA"
Fährt man von Costa Teguise, einem beschaulichen sehr ruhigen und gepflegten Ort mit Bungalowanlagen und vielen Gärten, an der Ostküste wenige Kilometer nach Norden, gelangt man zu den interessantesten Höhlen der Kanarischen Inseln. Die "Cueva del los Verdes" und "Cueva del Agua" waren Zufluchtsort vieler Inselbewohner vor Piraten. Ach ja, ihr solltest vorher in Costa Teguise unbedingt in den Innenhof des 5 Sterne-Hotels Melina Salinas gehen. Es ist atemberaubend schön (und natürlich nebenbei gesagt, von Manrique entworfen.)
Das Besondere an den Vulkanhöhlen ist, dass sie zu einem über 6 km langen unterirdischen Lavatunnel gehören, der bis zur Küste führt. Damit gehört der Lavatunnel zu einem der größten der Welt.
So ein Lavatunnel ist das Ergebnis eines sehr flüssigen Lavastroms, der im Innern eines vorhergehenden, aber noch nicht völlig erkalteten Lavaflusses verläuft. Wenn die Oberfläche des äußeren, also älteren Lavaflusses durch die Einwirkung der Luft erstarrt, wird eine Decke gebildet. Läuft dann die innere Masse durch den geringer werdenen Strom aus, verbleiben die röhrenförmigen Höhlen.
Die originale Vulkanhöhle findet man in "Cueva de los Verdes", während César Manrique die Höhle "Los Jameos del Agua" künstlerisch gestaltet hat. Dort gibt es Restaurants, Bars, ein Schwimmbecken und einen 500 Personen fassenden Konzertsaal. Manrique hat diese Vulkanhöhle mit exotischen und einheimischen Pflanzen ergänzt. Sieht man in das bläulich schimmernde Wasser des Sees, der sich durch das Durchsickern von Meerwasser gebildet hat, im Innern der Höhle, könnte man die Gezeiten ablesen. In diesem unterirdischen See lebt eine kleine, blinde Albino-Krebsart "Munidopsis polymorpha". Diese Krebsart ist nur hier zu finden. Sie schmücken den Boden des kleinen Sees.
"EL MIRADOR DEL RIO"
Fährt man von den Vulkanhöhlen zum Nordzipfel der Insel, gelangt man zu einem von Manrique angelegten Aussichtspunkt. Von diesem hat man einen wundervollen Blick zur Insel Graciosa. In 475 m Höhe über dem Meeresspiegel hatte früher der Wächter Posten bezogen, um heimlich anlegende Schiffe anzukündigen. Heute ist dort ein riesiges Gebäude mit sehr großen Aussichtsfenstern direkt in den Felsen hineingehauen. Es verschmilzt somit die von Manrique gepriesene Architektur mit der Schönheit der Natur. Ich kann den Besuch dieses Aussichtspunktes wirklich empfehlen, da das Panorama faszinierend ist.
KAKTUSGARTEN
Der von Manrique angelegte Kaktusgarten befindet sich in Guatiza. Im Ort selber sieht man viele Felder mit Opuntienkakteen (Feigenkaktus), auf denen die Cochenille-Läuse "gezüchtet" werden, die den begehrten natürlichen roten Farbstoff der Karminsäure liefern.
Damit färbt man Seide, teure Stoffe, Lebensmittel und Kosmetika (Lippenstift!!!).
Der Kaktusgarten ist am Ortsende und beherbergt fast 1500 Kakteenarten aus aller Welt. Insgesamt wachsen hier rund 10.000 einzelne Kakteen. In der daneben stehenden Mühle kann man "gofio", das traditionelle Mehlgericht der Einwohner Lanzarotes, kaufen. Dieses Mehl besteht aus angerösteten und gemahlenen Gersten-, Weizen- oder Maiskörnern. Gofio verarbeitet man dann mit Milch oder Honig zu einem Teig.
"NATIONALPARK TIMANFAYA"
Der Besuch des Nationalpark Timanfaya ist ein Muss für jeden Besucher der Insel. Wer ihn nicht gesehen hat, sollte eigentlich sofort "von der Insel gewiesen werden" (Wink an die reinen Strandurlauber, die nichts als ihr Hotel, den Strand und Kneipen kennen).
Das Besondere ist, dass man diesen 51 qkm großen Nationalpark, der nur aus Lava besteht, nur mit Bussen besuchen kann. Das bedeutet, dass man die Mietautos vor den Toren abstellt und in Busse umsteigt, da das Betreten des Lavagesteins verboten ist.
Hier in den "Feuerbergen", das Vulkangestein schimmert in vielen Rottönen, gibt es weder Pflanzen noch kleinere Tiere. Die ungefähr 30 Vulkan-Berge sehen daher ziemlich trostlos aus, doch ist es irgendwie auch faszinierend. Sie entstanden alle während des Vulkanausbruchs von 1730 bis 1736. Da die Zeitspanne von fast 300 Jahren erdgeschichtlich zu kurz ist, kann hier noch nichts wachsen. Besucher würden, wenn sie den Nationalpark richtig betreten würden, kleinste Mikroorganismen zertreten.
Vom Bus aus sieht man eine Vielzahl von Kegeln und Kratern. Im Übrigen ist die Kruste an manchen Stellen nicht größer als 2 Meter!! Bereits in 27 m Tiefe ist es 700 Grad Celsius heiß!!! Dies bekommt man am Eingang des Nationalparks demonstriert. Ein Einheimischer schüttet vor den Augen der Besucher in ein Loch etwas Wasser - herausgespritzt kommt eine riesige Fontäne! Danach hält er etwas Gestrüpp über eine Grube. Der Boden ist so heiß, dass sich das Gestrüpp an dem heißen Gestein entzündet!!!
MANRIQUES VULKANHAUS
Manrique wäre nicht Manrique, wenn er sich ein normales Haus gebaut hätte. Nein, in die Landschaft und Natur eingepasst musste es schon sein. Dies ist ihm hervorragend gelungen. Sein Wohnhaus ist nämlich in Vulkanblasen integriert! Es wurde 1968 auf dem Lavafluss des Vulkanausbruchs von 1730-36 gebaut und beherbergt heute eine Stiftung.
Aus fünf Vulkanblasen besteht auf der unteren Ebene seine Wohnzimmer. In dem einen wächst vom Boden eine Palme durch eine Öffnung der Vulkanblasendecke ins Freie. Ich kann einfach nur "irre schön" sagen. Die Außenanlagen sind mit seinen typischen knallbunten Formen auf weißem Untergrund bemalt. Ein Besuch lohnt sich wirklich. Man kann gar nicht richtig beschreiben, wie schön das ist.
Eingang habe ich gesagt, dass man Lanzarote entweder hasst oder liebt. Nun, ich fand die Insel sehr interessant, habe viele Schönheiten der Natur entdeckt und zahlreiche gelungene Fotos gemacht. Mit Hilfe dieser Fotos habe ich diesen Bericht geschrieben.
Doch muss man auch sehen, dass die Insel, hätte sich Manrique nicht so engagiert, ziemlich trostlos und nichtssagend wäre. Ein Besuch der Insel lohnt sich aber. Doch hat man nach wenigen Tagen alles gesehen. Ich denke, dass ich irgendwann noch einmal Lanzarote besuchen werde, doch zuvor will ich noch die anderen Kanarischen Inseln besuchen.
Macht's gut, eure Silke
Dies ist keine Horrorvision eines neuen Hollywood-Streifens, sondern ereignete sich im Jahre 1730 vormittags auf der kanarischen Insel LANZAROTE.
Sechs JAHRE lang, ja ihr habt richtig gelesen, wütete der schwerste Vulkanausbruch der neuen Erdgeschichte. Dieses immens lange dauernde Naturereignis prägte den Charakter dieser heute so beliebten Ferieninsel Lanzarote. Wen wundert es, dass die Insel im Grunde nur aus erstarrter Lava besteht?
Daher findet sich sowohl unter den Touristen sowohl glühende Anhänger als auch vehemente "Hasser". Ist es vielleicht eine Hassliebe, dass Millionen von Europäern - in erster Linie Deutsche und Engländer - diese Insel in der schönsten Zeit des Jahres, dem Urlaub, einen Besuch abstatten?
Aber Lanzarote hat nicht nur Vulkane zu bieten. Es ist viel mehr der Künstler (Maler und Bildhauer) César Manrique, der dieser Insel seinen künstlerischen und touristisch behutsamen Stempel aufgedrückt hat. Er versuchte, die Natur mit der Kunst zu verzahnen. Durch Manrique ist seine Heimatinsel keine Insel der Betonburgen trotz der vielen Besucher geworden. Sein Anliegen war es, auf der Insel keine Gebäude über zwei Stockwerke in der Landschaft stehen zu sehen. Zum größten Teil ist dies auch gelungen. Lediglich seit einigen Jahren gab es auch auf dieser Insel Mitglieder der "Baubehörden" und Politiker, die dies etwas anders sehen, um das große Geld zu machen.
Sind aber hohe Gebäude mit beispielsweise 5 Stockwerken zu sehen, müssen sie sich der Form der Landschaft anpassen. Man findet also hinter ihnen Hügel bzw. kleinere Berge. Die meist zweistöckige Architektur mit maurischen Elementen hat mir persönlich auf der Insel sehr gut gefallen. Schließlich möchte sich das Auge sich nicht an Hochhäusern sondern an architektonischen und landschaftlichen Schönheiten erfreuen.
Manriques Schöpfungen auf der Insel Lanzarote sind "Jameos del Agua" und "Los Verdes", der Aussichtspunkt im Norden der Insel "Mirador del Rio", der Kaktusgarten von Guatiza und natürlich sein Vulkanhaus.
Manrique stieß natürlich nicht nur auf Zustimmung mit seiner Symbiose von Natur und Architektur. Er hat zwar sehr viel für die Insel getan, doch verweigerten ihm Politiker postum 1995, also 3 Jahre nach seinem Tod, die Ehrenbürgerschaft. Ob ihm dies viel wert gewesen wäre, weiß ich nicht, doch "gedenken" hunderttausende von jährlichen Besuchern seiner Schöpfungen.
Doch nun möchte ich etwas auf die Naturschönheiten und künstlerischen Schöpfungen eingehen:
"CUEVA DEL LOS VERDES" und "JAMEOS DEL AGUA"
Fährt man von Costa Teguise, einem beschaulichen sehr ruhigen und gepflegten Ort mit Bungalowanlagen und vielen Gärten, an der Ostküste wenige Kilometer nach Norden, gelangt man zu den interessantesten Höhlen der Kanarischen Inseln. Die "Cueva del los Verdes" und "Cueva del Agua" waren Zufluchtsort vieler Inselbewohner vor Piraten. Ach ja, ihr solltest vorher in Costa Teguise unbedingt in den Innenhof des 5 Sterne-Hotels Melina Salinas gehen. Es ist atemberaubend schön (und natürlich nebenbei gesagt, von Manrique entworfen.)
Das Besondere an den Vulkanhöhlen ist, dass sie zu einem über 6 km langen unterirdischen Lavatunnel gehören, der bis zur Küste führt. Damit gehört der Lavatunnel zu einem der größten der Welt.
So ein Lavatunnel ist das Ergebnis eines sehr flüssigen Lavastroms, der im Innern eines vorhergehenden, aber noch nicht völlig erkalteten Lavaflusses verläuft. Wenn die Oberfläche des äußeren, also älteren Lavaflusses durch die Einwirkung der Luft erstarrt, wird eine Decke gebildet. Läuft dann die innere Masse durch den geringer werdenen Strom aus, verbleiben die röhrenförmigen Höhlen.
Die originale Vulkanhöhle findet man in "Cueva de los Verdes", während César Manrique die Höhle "Los Jameos del Agua" künstlerisch gestaltet hat. Dort gibt es Restaurants, Bars, ein Schwimmbecken und einen 500 Personen fassenden Konzertsaal. Manrique hat diese Vulkanhöhle mit exotischen und einheimischen Pflanzen ergänzt. Sieht man in das bläulich schimmernde Wasser des Sees, der sich durch das Durchsickern von Meerwasser gebildet hat, im Innern der Höhle, könnte man die Gezeiten ablesen. In diesem unterirdischen See lebt eine kleine, blinde Albino-Krebsart "Munidopsis polymorpha". Diese Krebsart ist nur hier zu finden. Sie schmücken den Boden des kleinen Sees.
"EL MIRADOR DEL RIO"
Fährt man von den Vulkanhöhlen zum Nordzipfel der Insel, gelangt man zu einem von Manrique angelegten Aussichtspunkt. Von diesem hat man einen wundervollen Blick zur Insel Graciosa. In 475 m Höhe über dem Meeresspiegel hatte früher der Wächter Posten bezogen, um heimlich anlegende Schiffe anzukündigen. Heute ist dort ein riesiges Gebäude mit sehr großen Aussichtsfenstern direkt in den Felsen hineingehauen. Es verschmilzt somit die von Manrique gepriesene Architektur mit der Schönheit der Natur. Ich kann den Besuch dieses Aussichtspunktes wirklich empfehlen, da das Panorama faszinierend ist.
KAKTUSGARTEN
Der von Manrique angelegte Kaktusgarten befindet sich in Guatiza. Im Ort selber sieht man viele Felder mit Opuntienkakteen (Feigenkaktus), auf denen die Cochenille-Läuse "gezüchtet" werden, die den begehrten natürlichen roten Farbstoff der Karminsäure liefern.
Damit färbt man Seide, teure Stoffe, Lebensmittel und Kosmetika (Lippenstift!!!).
Der Kaktusgarten ist am Ortsende und beherbergt fast 1500 Kakteenarten aus aller Welt. Insgesamt wachsen hier rund 10.000 einzelne Kakteen. In der daneben stehenden Mühle kann man "gofio", das traditionelle Mehlgericht der Einwohner Lanzarotes, kaufen. Dieses Mehl besteht aus angerösteten und gemahlenen Gersten-, Weizen- oder Maiskörnern. Gofio verarbeitet man dann mit Milch oder Honig zu einem Teig.
"NATIONALPARK TIMANFAYA"
Der Besuch des Nationalpark Timanfaya ist ein Muss für jeden Besucher der Insel. Wer ihn nicht gesehen hat, sollte eigentlich sofort "von der Insel gewiesen werden" (Wink an die reinen Strandurlauber, die nichts als ihr Hotel, den Strand und Kneipen kennen).
Das Besondere ist, dass man diesen 51 qkm großen Nationalpark, der nur aus Lava besteht, nur mit Bussen besuchen kann. Das bedeutet, dass man die Mietautos vor den Toren abstellt und in Busse umsteigt, da das Betreten des Lavagesteins verboten ist.
Hier in den "Feuerbergen", das Vulkangestein schimmert in vielen Rottönen, gibt es weder Pflanzen noch kleinere Tiere. Die ungefähr 30 Vulkan-Berge sehen daher ziemlich trostlos aus, doch ist es irgendwie auch faszinierend. Sie entstanden alle während des Vulkanausbruchs von 1730 bis 1736. Da die Zeitspanne von fast 300 Jahren erdgeschichtlich zu kurz ist, kann hier noch nichts wachsen. Besucher würden, wenn sie den Nationalpark richtig betreten würden, kleinste Mikroorganismen zertreten.
Vom Bus aus sieht man eine Vielzahl von Kegeln und Kratern. Im Übrigen ist die Kruste an manchen Stellen nicht größer als 2 Meter!! Bereits in 27 m Tiefe ist es 700 Grad Celsius heiß!!! Dies bekommt man am Eingang des Nationalparks demonstriert. Ein Einheimischer schüttet vor den Augen der Besucher in ein Loch etwas Wasser - herausgespritzt kommt eine riesige Fontäne! Danach hält er etwas Gestrüpp über eine Grube. Der Boden ist so heiß, dass sich das Gestrüpp an dem heißen Gestein entzündet!!!
MANRIQUES VULKANHAUS
Manrique wäre nicht Manrique, wenn er sich ein normales Haus gebaut hätte. Nein, in die Landschaft und Natur eingepasst musste es schon sein. Dies ist ihm hervorragend gelungen. Sein Wohnhaus ist nämlich in Vulkanblasen integriert! Es wurde 1968 auf dem Lavafluss des Vulkanausbruchs von 1730-36 gebaut und beherbergt heute eine Stiftung.
Aus fünf Vulkanblasen besteht auf der unteren Ebene seine Wohnzimmer. In dem einen wächst vom Boden eine Palme durch eine Öffnung der Vulkanblasendecke ins Freie. Ich kann einfach nur "irre schön" sagen. Die Außenanlagen sind mit seinen typischen knallbunten Formen auf weißem Untergrund bemalt. Ein Besuch lohnt sich wirklich. Man kann gar nicht richtig beschreiben, wie schön das ist.
Eingang habe ich gesagt, dass man Lanzarote entweder hasst oder liebt. Nun, ich fand die Insel sehr interessant, habe viele Schönheiten der Natur entdeckt und zahlreiche gelungene Fotos gemacht. Mit Hilfe dieser Fotos habe ich diesen Bericht geschrieben.
Doch muss man auch sehen, dass die Insel, hätte sich Manrique nicht so engagiert, ziemlich trostlos und nichtssagend wäre. Ein Besuch der Insel lohnt sich aber. Doch hat man nach wenigen Tagen alles gesehen. Ich denke, dass ich irgendwann noch einmal Lanzarote besuchen werde, doch zuvor will ich noch die anderen Kanarischen Inseln besuchen.
Macht's gut, eure Silke
20 Bewertungen, 3 Kommentare
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31.03.2002, 14:48 Uhr von blackserver
Bewertung: sehr hilfreichHerrlich, da will ich auch nochmal hin ;-) Gruß Tom
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23.03.2002, 22:38 Uhr von awassa
Bewertung: sehr hilfreichhat richtig Spaß gemacht, den Beitrag zu lesen :-) vorallem bekommt man gleich lust auf Urlaub *g* LG Karo
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23.03.2002, 22:29 Uhr von Faceman28m
Bewertung: sehr hilfreichda kann man ja wieder vom Urlaub träumen
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