Lanzarote Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Tanjamaus81
Lanzarote - Die faszinierende Vulkaninsel der Kanaren
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hallo Yopi'ler !!!
Vor zwei Jahren hatte ich das Glück mit meiner Freundin einen 2-wöchigen Urlaub auf Lanzarote verbringen zu dürfen. Da die Insel bei mir einen sehr bleibenden Eindruck hinterlassen hat, möchte ich euch davon erzählen, vielleicht bekommt ihr ja auch Lust auf einen Kurztrip in die kanarische Sonne?
Nachdem wir den knapp 4 1/2 stündigen Flug hinter uns gebracht haben, stiegen wir am Flughafen Arrecife aus der Maschine und sofort wehte uns ein angenehm milder Wind um die Nase und die Sonnenstrahlen kitzelten in der Nase, was für ein Gefühl !! Die Temperaturen auf Lanzarote liegen praktisch das ganze Jahr über 20°C, im Sommer meistens an die 35°C, also genau das Richtige für alle Sonnenanbeter.
Der Flughafen wurde vom bekannten Inselkünstler Cesar Manrique mitgestaltet, was man deutlich an den wunderschönen Windspielen vor der Abflughalle sieht. Seine Windspiele und Skulpturen findet man auf der ganzen Insel, sie sind typisch für dieses herrliche Eiland im Atlantik.
Cesar Manrique hat das Bild der Insel sehr aktiv mitgestaltet, nicht nur durch seine Kunstwerke. Er war es auch, der sich zu Lebzeiten dafür einsetzte, das keine Werbeplakate auf der Insel aufgestellt werden, um das Landschaftsbild nicht zu verschandeln. Ebenso gibt es auf der Insel keine einzige Ampel, der Verkehr wird einzig und alleine durch Schilder und Kreisverkehre geregelt, was auch erstaunlich gut funktioniert.
Es gibt auf Lanzarote unzählige Höhepunkte und landschaftliche Sehenswürdigkeiten, hier nur einige Beispiele, die man sich unbedingt ansehen sollte:
Parque de Timanfaya:
Der Nationalpark Lanzarotes. Hier befinden sich die berühmten "Montanas del Fuego", die Vulkane Lanzarotes. Der 51 qkm große Park ist seit 1974 Nationalpark und beinhaltet mehr als 300 Vulkankegel (der ideale Ausflug für tolle Landschaftsfotos)
Am Startpunkt der Vulkantour befindet sich das Restaurant "El Diabolo". Die Besonderheit bei diesem Restaurant ist die Art zu kochen. Sämtliche Speisen werden über einem Kamin gegart, der ca. 20 m in die Erde gebohrt ist und die heiße Luft aus dem Erdinneren nach oben drückt. Auf diesem Kamin liegt ein Rost, auf dem die Fische, Steaks oder Brote gebraten werden. Ohne Fett, ohne zusätzliche Energie, nur mit natürlicher Erdwärme! Und schmecken tun sie einfach fantastisch!
Ebenfalls an diesem Restaurant, hat man die Gelegenheit 3 Demonstrationen zu sehen, die deutlich zeigen, wie heiß es dort oben auf den Vulkanen ist.
In die Erde sind 8 m lange Eisenrohre eingelassen, in die ein Mitarbeiter des Parks einen Eimer Wasser schüttet. Innerhalb von 3 Sekunden stößt das Wasser wie ein Geysir aus der Erde. Schon in 60cm Tiefe beträgt die Temperatur 400°C!
Bei der zweiten Demonstration wird ein Grasbüschel in die Rohre gehalten, der sofort Feuer fängt. Bei der dritten Demonstration bekommt jeder Besucher kleine Steinchen in die Hand gegeben, die ca. 70°C heiß sind. Wer es schafft, sie solange in der Hand zu halten, bis alle aus der Reisegruppe Steine in der Hand haben, darf sie mit nach Hause nehmen. Diese Gelegenheit sollte man wahrnehmen, ansonsten ist es nämlich fast überall verboten, Steine mitzunehmen (Naturschutzgebiet!)
Jameos del Agua:
Ein Vulkanausbruch vor Millonen von Jahren ließ diese wunderschönen Höhlenformationen entstehen. Über eine Steintreppe geht man vom Eingang der Höhlen hinab und kommt an einen kleinen unterirdischen See, in dem es vor kleinen, durchsichtigen Krebsen nur so wimmelt. Diese Art kommt normalerweise nur in der Tiefsee vor und ist nur noch sehr selten.
Leider verwechseln viele Leute die kleine Lagune mit einem Glücksbrunnen, und werfen Geldstücke ins Wasser, was zwar streng verboten ist, aber nicht eingehalten wird.
Fundación Cesar Manrique:
Zu Lebzeiten von Cesar Manrique (er starb 1992 in Alter von 73 Jahren bei einem Autounfall auf der Insel) war die Fundación Cesar Manriques Wohnhaus. Das Besondere daran ist, das sein "Haus" aus 5 erstarrten Lavablasen bestand, die er ausbaute und als Wohnraum nutzte. Ebenfalls im Haus zu sehen, viele Original-Kunstwerke von Malern wie Picasso oder Dali, mit denen Manrique eng befreundet war.
El Golfo:
El Golfo ist ein Ort im Südwesten der Insel, der besonders durch seinen herrlich grün schimmernden Lagunensee bekannt ist. Ein phantastisches Fotomotiv!
Das waren aber nur meine persönlichen Besichtigungshighlights, die man auf Lanzarote finden kann, es gibt noch viel mehr tolle Höhlen, geniale Strände und allerlei Gemischtes. Auf Lanzarote findet wirklich jeder den Urlaub, den er sucht!
Vor zwei Jahren hatte ich das Glück mit meiner Freundin einen 2-wöchigen Urlaub auf Lanzarote verbringen zu dürfen. Da die Insel bei mir einen sehr bleibenden Eindruck hinterlassen hat, möchte ich euch davon erzählen, vielleicht bekommt ihr ja auch Lust auf einen Kurztrip in die kanarische Sonne?
Nachdem wir den knapp 4 1/2 stündigen Flug hinter uns gebracht haben, stiegen wir am Flughafen Arrecife aus der Maschine und sofort wehte uns ein angenehm milder Wind um die Nase und die Sonnenstrahlen kitzelten in der Nase, was für ein Gefühl !! Die Temperaturen auf Lanzarote liegen praktisch das ganze Jahr über 20°C, im Sommer meistens an die 35°C, also genau das Richtige für alle Sonnenanbeter.
Der Flughafen wurde vom bekannten Inselkünstler Cesar Manrique mitgestaltet, was man deutlich an den wunderschönen Windspielen vor der Abflughalle sieht. Seine Windspiele und Skulpturen findet man auf der ganzen Insel, sie sind typisch für dieses herrliche Eiland im Atlantik.
Cesar Manrique hat das Bild der Insel sehr aktiv mitgestaltet, nicht nur durch seine Kunstwerke. Er war es auch, der sich zu Lebzeiten dafür einsetzte, das keine Werbeplakate auf der Insel aufgestellt werden, um das Landschaftsbild nicht zu verschandeln. Ebenso gibt es auf der Insel keine einzige Ampel, der Verkehr wird einzig und alleine durch Schilder und Kreisverkehre geregelt, was auch erstaunlich gut funktioniert.
Es gibt auf Lanzarote unzählige Höhepunkte und landschaftliche Sehenswürdigkeiten, hier nur einige Beispiele, die man sich unbedingt ansehen sollte:
Parque de Timanfaya:
Der Nationalpark Lanzarotes. Hier befinden sich die berühmten "Montanas del Fuego", die Vulkane Lanzarotes. Der 51 qkm große Park ist seit 1974 Nationalpark und beinhaltet mehr als 300 Vulkankegel (der ideale Ausflug für tolle Landschaftsfotos)
Am Startpunkt der Vulkantour befindet sich das Restaurant "El Diabolo". Die Besonderheit bei diesem Restaurant ist die Art zu kochen. Sämtliche Speisen werden über einem Kamin gegart, der ca. 20 m in die Erde gebohrt ist und die heiße Luft aus dem Erdinneren nach oben drückt. Auf diesem Kamin liegt ein Rost, auf dem die Fische, Steaks oder Brote gebraten werden. Ohne Fett, ohne zusätzliche Energie, nur mit natürlicher Erdwärme! Und schmecken tun sie einfach fantastisch!
Ebenfalls an diesem Restaurant, hat man die Gelegenheit 3 Demonstrationen zu sehen, die deutlich zeigen, wie heiß es dort oben auf den Vulkanen ist.
In die Erde sind 8 m lange Eisenrohre eingelassen, in die ein Mitarbeiter des Parks einen Eimer Wasser schüttet. Innerhalb von 3 Sekunden stößt das Wasser wie ein Geysir aus der Erde. Schon in 60cm Tiefe beträgt die Temperatur 400°C!
Bei der zweiten Demonstration wird ein Grasbüschel in die Rohre gehalten, der sofort Feuer fängt. Bei der dritten Demonstration bekommt jeder Besucher kleine Steinchen in die Hand gegeben, die ca. 70°C heiß sind. Wer es schafft, sie solange in der Hand zu halten, bis alle aus der Reisegruppe Steine in der Hand haben, darf sie mit nach Hause nehmen. Diese Gelegenheit sollte man wahrnehmen, ansonsten ist es nämlich fast überall verboten, Steine mitzunehmen (Naturschutzgebiet!)
Jameos del Agua:
Ein Vulkanausbruch vor Millonen von Jahren ließ diese wunderschönen Höhlenformationen entstehen. Über eine Steintreppe geht man vom Eingang der Höhlen hinab und kommt an einen kleinen unterirdischen See, in dem es vor kleinen, durchsichtigen Krebsen nur so wimmelt. Diese Art kommt normalerweise nur in der Tiefsee vor und ist nur noch sehr selten.
Leider verwechseln viele Leute die kleine Lagune mit einem Glücksbrunnen, und werfen Geldstücke ins Wasser, was zwar streng verboten ist, aber nicht eingehalten wird.
Fundación Cesar Manrique:
Zu Lebzeiten von Cesar Manrique (er starb 1992 in Alter von 73 Jahren bei einem Autounfall auf der Insel) war die Fundación Cesar Manriques Wohnhaus. Das Besondere daran ist, das sein "Haus" aus 5 erstarrten Lavablasen bestand, die er ausbaute und als Wohnraum nutzte. Ebenfalls im Haus zu sehen, viele Original-Kunstwerke von Malern wie Picasso oder Dali, mit denen Manrique eng befreundet war.
El Golfo:
El Golfo ist ein Ort im Südwesten der Insel, der besonders durch seinen herrlich grün schimmernden Lagunensee bekannt ist. Ein phantastisches Fotomotiv!
Das waren aber nur meine persönlichen Besichtigungshighlights, die man auf Lanzarote finden kann, es gibt noch viel mehr tolle Höhlen, geniale Strände und allerlei Gemischtes. Auf Lanzarote findet wirklich jeder den Urlaub, den er sucht!
16 Bewertungen, 1 Kommentar
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07.03.2002, 13:37 Uhr von Gaylight18j
Bewertung: sehr hilfreichund was ist mit nightlife, shopping, wetter, hotels, ...! ich finde dass die beschreibung vom flug und ein paar sehenswürdigkeiten nicht super hilfreich sind, wenn ich da mal hinfahren möchte. liebe grüße, gaylight
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