Lanzarote Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von www.noxfreak.de.vu
noxfreak auf dem Mond
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Lage
°°°°
Nordwestlich von Afrika, Im Südosten der Kanarischen Inseln. Kanarische Inseln? Liegen bei Afrika, gehören jedoch zu Spanien (durch die vielzähligen Kolonien der Vergangenheit).
Lanzarote ist der östlichste Teil der Kanaren, Südlich anschließend die bekannte Insel Fuerteventura (sprich: Fuärtowentura).
Lanzarote liegt genaugenommen auf dem 29. Grad nördlicher Breite und auf dem 13. und 14. Grad westlicher Länge.
Mit einer Fläche von rund 800 m² ist es eine eher kleinere der kanarischen Inseln.
Klima
°°°°°
Erwartet wird natürlich eine Insel wie Mallorca oder Ibiza. Pausenlos Sonne und kaum Wind. Täuscht euch da mal nicht! Ohne den teils unangenehm starken Wind wären Temperaturen bis zu 45° kaum auszuhalten. Die steinige und sandige Umgebung lässt auf eine niedrige Luftfeuchtigkeit schließen.
Am schönsten waren die lauen Abende im Hotel, bei denen wir uns stundenlang auf den Balkon setzten und Karten spielten oder einfach nur die Umgebung ansahen.
Los geht’s!
°°°°°°°°°
***Mein Flug***
Geflogen bin ich mit Air Berlin, vielleicht poste ich mal einen Bericht drüber. Von Nürnberg aus ging es vier Stunden und fünf Minuten ab auf die kanarischen Inseln, genauer gesagt nach Lanzarote.
Schon beim interesannten Flug begann das Staunen. So konnte ich die Steinwüste Afrikas und ein Lichtermeer aus Städten bewundern. Auch der Atlantik war eine wahre Augenweide, umhüllt von Wolken und blauem Himmel ein einmaliges Erlebnis.
***Endlich da!***
Natürlich war ich hundemüde, als ich im Zielort „Puerto del Carmen“ ankam. Noch dazu kam die Zeitumstellung um eine Stunde, in Deutschland wäre es statt 23 Uhr in Lanzarote erst 22 Uhr gewesen. Im Hotel angekommen und trotz aller Müdigkeit die Badehose angezogen, stürtze ich mich in das erfrischende Wasser des hoteleigenen Pools. War ich im Paradies? Bin ich im Himmel? Ist mein Flugzeug abgestürzt? Nein, ich befand mich an einem wahrlich schönen Fleckchen Erde. Um mich herum Palmen, Liegestühle und Bars, das hellblaue Wasser und der wunderschöne Ausblick zum Strand. Nach ein paar Schwimmzügen kam ein unangenehmes Gefühl in meinem Bauch auf. Das jedoch kam nicht etwa von den vielen Chemikalien im Wasser, sondern ich hatte einfach nur Hunger *ggg*
Also ab in den Essenssaal und zugreifen. Über das lanzarotische Essen war ich weniger erfreut. So gab es shcon am ersten Tag eine „geheimnisvolle“ „Hirtenpastete“. Sah zwar aus wie Lasagne, schmeckte aber wie... naja.
Also blieb mir nichts anderes übrig, als von den öligen Nudeln zu essen. Wer nach lanzarotischem Essen aufs Örtchen eilt, sollte sich nicht wundern. Denn wir Deutschen sind das ölige Essen einfach nicht gewöhnt, unnd ich bin es immer noch nicht :-)
Müde und satt ließ ich mich auf die Bettcouch fallen, unser Zimmer war in Ordnung. Am nächsten Tag wurde ich bereits um 9 Uhr Lanzarotischer Zeit geweckt, was mich allerdings kaum störte.
Das Frühstück war auch nicht gerade das Gelbe vom Ei, da wir gerade bei Eiern sind: Die warn auch nicht gut *ggggg*.
Für die Engländer war das Frühstück zwar das reinste Festessen (so verhielten sie sich auch, ich verstehe nicht wie man zum Frühstück essen kann wie beim Mitagessen), Bratwürste, Bohnen und Speck lagen bereit. Naja, Milch und Cornflakes taten es zwar auch aber was Besseres wäre mir lieber gewesen :-)
Zu einem Begrüßungscocktail verließ ich schließlich mit meinen Eltern und meinem Bruder die Hotelanlage, mit einem Reisebus wurden wir quer durch ganz Puerto del Carmen kutschiert. Ic war überwältigt. Das muss ma einfach gesehen haben. Die ganze Insel besteht aus Bungalows, die nicht höher als zwei Stockwerken gebaut wurden. Kein einziges Werbeschild, und alle Häuser angemalt in grün-weiß.
Durch Enge Straßen ging es durch Palmen, Kakteeen und Pflanzen, das karge Aussehen durch Steine und Vulkane wurde weggeblasen. Auf fruchtbarer Asche wurden Pflanzen gepflanzt, und zur Nutzung der Landwirtschaft Felder mit Asche bedeckt.
Nur eines stimmte mich skeptisch.
Warum nur war kein Mensch zu sehen?
Ich wagte einen Blick auf die Uhr: 15.00 Uhr.
„Falls sie sich über die Menschenleere wundern, wir befinden uns hier in einer Geisterstadt.“ Verkündete der Busfahrer über sein Mikrofon im Bus.
„Eine Geisterstadt?“
„Na toll, fängt ja gut an“
Lästerisches Genuschel und Geflüster machte sich im Bus breit.
Jedenflass bin ich beruhigt, das es sich nur um einen Scherz handelte und in Wirklichkeit nur die tägliche „Siesta“ stattfand. Zwischen dieser Zeit von 13.00 bis 16.00 Uhr liegt so ziemlich ganz Lanzarote in den Federn, nur die Touristen eben nicht :-)
Weiter ging es durch die engen Straßen Puerto del Carmens. Wieder keine Menschenseele zu sehen. Ich machte mir nichts draus, weil ich ja schließlich wüsste das es keine Geisterstadt war. Das Begrüßungskommente war eher langweilig, halbversunken im Stuhl musste ich notgedrungen zu meinem Gameboy Color greifen. Nehmts mir nicht übel, darüber kann ich euch nichts erzählen *ggg*
Sehenswürdigkeiten
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Erst am dritten Tag kamen wir dazu etwas zu unternehmen, und die erste war auch gleich die beste Tour.
+++Die Südtour+++
Wie der Name schon, sagt besichtigt man in einer Rundfahrt den Süden Lanzarotes. Karge Landschaften, in denen jahrelang Vulkane gewütet haben, können so faszinierend sein! Wenn ich ein besseres Gedächtnis hätte könnte ich euch sagen, wie der Park, in dem die Anlage war hieß, ich glaube es war der „Timanfaya Nationalpark“.
Zuerst wurden tolle ruhende Vulkane und steinige Landschaften besichtigt, worauf die kleine Gruppe auf einer Erhöhung anhielt. Eine Linie wurde vor uns Touristen gezeichnet, ein Mann mit einer Schaufel grub einige Körner aus etwa 5 cm Tiefe aus. Nach der Reihe wurde jedem Tourist ein Gesteinskorn in die Hand gegeben, auch ich kam an die Reihe *freu*
AUTSCH! Die kleine Brandblase hatte ich noch nach Tagen. So gigantisch heiß war der Boden in 5 cm Tiefe, durch Vulkane unter dem Boden erreichte der grund eine enorme Temperatur.
Weiter ging es zur nächsten Station. Ein etwa 3 Meter tiefes Loch wurde von demselben Mann „bewacht“, und wieder sollten die Touristen zurücktreten. Ein Ballen Stroh wurde genommen, in das Loch geschmissenen und bereits nach 5 Sekunden brannte das Stroh lichterloh. Einfach faszinierend! Doch das sollte noch nicht alles sein;
Auch eine dritte Station gab es. Eine lange Röhre, welche senkrecht im Boden vergraben war, wurde mit Wasser gefüllt und 3 Sekunden später schoss der Wasserdampf bis zu 15(!) Meter hoch. Allmählich bekam ich Respekt vor Vulkanen ;-)
Über einem zwanzig Meter tiefem Loch wurden Hähnchen gegrillt, kein Witz! Doch das beste der Südtour durfte nicht fehlen, ein Dromedarritt!
Dromedare sind vergleichbar mit Kamelen, bloß haben sie statt zwei nur einen Höcker. Mit rechts und links einem Sitz schaukelten sie durch die Landschaft, für 15 Minuten okay, aber für längere Zeit wäre für mich der Ritt eines solchen Tieres tabu.
Zum Glück haben alle Dromedare Maulkörbe, das hinter mir hatte es auf meine grüne Jacke abgesehen und stieß andauernd mit seinem Kopf an mir an. Das war kein schönes Erlebnis! Trotzdem hat der Ritt großen Spaß gemacht.
Durch die vielen Steine fühlte man sich teilweise wie auf dem Mond, daher auch die Überschrift.
Und das war auch schon das Ende der Südtour, diese Tour kann ich nur wärmstens weiterempfehlen.
+++Die Nordtour+++
Natürlich spielt sich diese Tour im Norden ab, und von der Landschaft her ist der nördliche Teil der Insel wunderbar grün und fruchtbar. In verschiedenen Höhlen war die Führung zwar spanisch, aber sehr interesannt, da man sich das meiste zusammenreimen konnte.
Das geheimnisvolle „Geheimnis der Höhle“, für welches in einer der Höhlen Werbung gemacht wird, ist verblüffend. Soll ich’s euch verraten? Wenn ja, lest den nächsten Absatz, wenn nein, überspringt ihn einafach!
Das Geheimnis der Höhle ist ein riesiges Loch mit einem steilen Abgrund. Natürlich ließ uns die Führerin nicht nahe an den Abgrund, und sie erzählte auf Englisch etwas, dass wir zuhören sollten, wie der Stein auf dem Boden des Loches aufkommt. Die Decke des Loches bestand aus einem riesigem, nach innen gebogenen Kraters, welcher sich in einem kleinen See genau darunter spiegelte. Das Wasser war jedoch so still, das die Decke gespiegelt wie ein tiefes Loch aussah, und keiner der Touristen bemerkte die optische Täuschung. Erst als ein Stein ins Wasser geworfen wurde, war es jedem klar. Verblüffend!
Auf jeden Fall ist die Nordtour lange nicht so toll wie die Südtour, aber durchaus empfehlenswert.
+++Der Strand+++
Auch wenn es noch viele Sehenswürdigkeiten gibt ist das die letzte, über die ich ausführlich berichte. Ein Strand gehört für mich einfach zu einem schönen Urlaub, und der lanzarotische ist etwas ganz besonderes. Im klaren Wasser des Atlantik sind mit der Taucherbrille Fische zu erkennen, taucht man näher hin schwimmen sie nicht weg, was sehr verwunderlich ist. So befindet man sich teilweise in riesigen Fischschwärmen, ohne es zu merken.
Der Sand ist feiner und schwerer als normaler Sand, durch Aschekörnchen wird er dunkler. Nie ohne Schuhe laufen! Das kann teilweise zu richtigen Verbrennungen führen!
Kurz und Knapp
°°°°°°°°°°°°°°
Was ist empfehlenswert, hier seht ihr es kurz und knapp.
Markt in Teguise
Feilschen darf man hier schon lange, für 750 Pstas (8 DM) habe ich beispielsweise einen Laserpointer gekauft, Kleider und Instrumente werden zu spottbilligen Preisen angeboten.
Tropic Park Teguise
Zwar nicht gerade billig, aber eine schöne Anlage mi Tieren und einer putzigen Papageienshow.
Papagayostrände
Sieben Lagunen, teilweise traumhaft türkises Wasser mit bunten Fischen und steinen.
Empfehlenswert, aber teuer.
Aqua Park Costa Teguise
Zu teuer! Zwar schönes Freibad mit vielen Rutschen, jedoch muss man sogar die Plastikliegen mieten.
[Wird vielleicht ergänzt werden]
FAZIT
°°°°°°°
Die Insel ist traumhaft schön! Im Gegensatz zu Partyinseln kann man dort eher die Ruhe und Entspannung finden, dank dem Künstler Cesar Manrique entstand die tolle Umgebung Lanzarote.
Schöner als Mallorca!
Eines wollte ich noch loswerden: Haltet euch von den Katzen fern! Es gibt unzählige Katzen , die oft in Hotels Nahrung suchen. Solltet ihr sie füttern oder streicheln, sind mit Verfolgungen und Kratzern zu rechnen. Ich hab’s am eigenen Leib erfahren! *aua * *ächz *
Jetzt muss ich aber aufhören, alle Nichturlauber tun mir wegen meiner Schwärmerei ganz Leid *ggg*, außerdem tun mir meine Finger weh *lach*
© noxfreak
°°°°
Nordwestlich von Afrika, Im Südosten der Kanarischen Inseln. Kanarische Inseln? Liegen bei Afrika, gehören jedoch zu Spanien (durch die vielzähligen Kolonien der Vergangenheit).
Lanzarote ist der östlichste Teil der Kanaren, Südlich anschließend die bekannte Insel Fuerteventura (sprich: Fuärtowentura).
Lanzarote liegt genaugenommen auf dem 29. Grad nördlicher Breite und auf dem 13. und 14. Grad westlicher Länge.
Mit einer Fläche von rund 800 m² ist es eine eher kleinere der kanarischen Inseln.
Klima
°°°°°
Erwartet wird natürlich eine Insel wie Mallorca oder Ibiza. Pausenlos Sonne und kaum Wind. Täuscht euch da mal nicht! Ohne den teils unangenehm starken Wind wären Temperaturen bis zu 45° kaum auszuhalten. Die steinige und sandige Umgebung lässt auf eine niedrige Luftfeuchtigkeit schließen.
Am schönsten waren die lauen Abende im Hotel, bei denen wir uns stundenlang auf den Balkon setzten und Karten spielten oder einfach nur die Umgebung ansahen.
Los geht’s!
°°°°°°°°°
***Mein Flug***
Geflogen bin ich mit Air Berlin, vielleicht poste ich mal einen Bericht drüber. Von Nürnberg aus ging es vier Stunden und fünf Minuten ab auf die kanarischen Inseln, genauer gesagt nach Lanzarote.
Schon beim interesannten Flug begann das Staunen. So konnte ich die Steinwüste Afrikas und ein Lichtermeer aus Städten bewundern. Auch der Atlantik war eine wahre Augenweide, umhüllt von Wolken und blauem Himmel ein einmaliges Erlebnis.
***Endlich da!***
Natürlich war ich hundemüde, als ich im Zielort „Puerto del Carmen“ ankam. Noch dazu kam die Zeitumstellung um eine Stunde, in Deutschland wäre es statt 23 Uhr in Lanzarote erst 22 Uhr gewesen. Im Hotel angekommen und trotz aller Müdigkeit die Badehose angezogen, stürtze ich mich in das erfrischende Wasser des hoteleigenen Pools. War ich im Paradies? Bin ich im Himmel? Ist mein Flugzeug abgestürzt? Nein, ich befand mich an einem wahrlich schönen Fleckchen Erde. Um mich herum Palmen, Liegestühle und Bars, das hellblaue Wasser und der wunderschöne Ausblick zum Strand. Nach ein paar Schwimmzügen kam ein unangenehmes Gefühl in meinem Bauch auf. Das jedoch kam nicht etwa von den vielen Chemikalien im Wasser, sondern ich hatte einfach nur Hunger *ggg*
Also ab in den Essenssaal und zugreifen. Über das lanzarotische Essen war ich weniger erfreut. So gab es shcon am ersten Tag eine „geheimnisvolle“ „Hirtenpastete“. Sah zwar aus wie Lasagne, schmeckte aber wie... naja.
Also blieb mir nichts anderes übrig, als von den öligen Nudeln zu essen. Wer nach lanzarotischem Essen aufs Örtchen eilt, sollte sich nicht wundern. Denn wir Deutschen sind das ölige Essen einfach nicht gewöhnt, unnd ich bin es immer noch nicht :-)
Müde und satt ließ ich mich auf die Bettcouch fallen, unser Zimmer war in Ordnung. Am nächsten Tag wurde ich bereits um 9 Uhr Lanzarotischer Zeit geweckt, was mich allerdings kaum störte.
Das Frühstück war auch nicht gerade das Gelbe vom Ei, da wir gerade bei Eiern sind: Die warn auch nicht gut *ggggg*.
Für die Engländer war das Frühstück zwar das reinste Festessen (so verhielten sie sich auch, ich verstehe nicht wie man zum Frühstück essen kann wie beim Mitagessen), Bratwürste, Bohnen und Speck lagen bereit. Naja, Milch und Cornflakes taten es zwar auch aber was Besseres wäre mir lieber gewesen :-)
Zu einem Begrüßungscocktail verließ ich schließlich mit meinen Eltern und meinem Bruder die Hotelanlage, mit einem Reisebus wurden wir quer durch ganz Puerto del Carmen kutschiert. Ic war überwältigt. Das muss ma einfach gesehen haben. Die ganze Insel besteht aus Bungalows, die nicht höher als zwei Stockwerken gebaut wurden. Kein einziges Werbeschild, und alle Häuser angemalt in grün-weiß.
Durch Enge Straßen ging es durch Palmen, Kakteeen und Pflanzen, das karge Aussehen durch Steine und Vulkane wurde weggeblasen. Auf fruchtbarer Asche wurden Pflanzen gepflanzt, und zur Nutzung der Landwirtschaft Felder mit Asche bedeckt.
Nur eines stimmte mich skeptisch.
Warum nur war kein Mensch zu sehen?
Ich wagte einen Blick auf die Uhr: 15.00 Uhr.
„Falls sie sich über die Menschenleere wundern, wir befinden uns hier in einer Geisterstadt.“ Verkündete der Busfahrer über sein Mikrofon im Bus.
„Eine Geisterstadt?“
„Na toll, fängt ja gut an“
Lästerisches Genuschel und Geflüster machte sich im Bus breit.
Jedenflass bin ich beruhigt, das es sich nur um einen Scherz handelte und in Wirklichkeit nur die tägliche „Siesta“ stattfand. Zwischen dieser Zeit von 13.00 bis 16.00 Uhr liegt so ziemlich ganz Lanzarote in den Federn, nur die Touristen eben nicht :-)
Weiter ging es durch die engen Straßen Puerto del Carmens. Wieder keine Menschenseele zu sehen. Ich machte mir nichts draus, weil ich ja schließlich wüsste das es keine Geisterstadt war. Das Begrüßungskommente war eher langweilig, halbversunken im Stuhl musste ich notgedrungen zu meinem Gameboy Color greifen. Nehmts mir nicht übel, darüber kann ich euch nichts erzählen *ggg*
Sehenswürdigkeiten
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Erst am dritten Tag kamen wir dazu etwas zu unternehmen, und die erste war auch gleich die beste Tour.
+++Die Südtour+++
Wie der Name schon, sagt besichtigt man in einer Rundfahrt den Süden Lanzarotes. Karge Landschaften, in denen jahrelang Vulkane gewütet haben, können so faszinierend sein! Wenn ich ein besseres Gedächtnis hätte könnte ich euch sagen, wie der Park, in dem die Anlage war hieß, ich glaube es war der „Timanfaya Nationalpark“.
Zuerst wurden tolle ruhende Vulkane und steinige Landschaften besichtigt, worauf die kleine Gruppe auf einer Erhöhung anhielt. Eine Linie wurde vor uns Touristen gezeichnet, ein Mann mit einer Schaufel grub einige Körner aus etwa 5 cm Tiefe aus. Nach der Reihe wurde jedem Tourist ein Gesteinskorn in die Hand gegeben, auch ich kam an die Reihe *freu*
AUTSCH! Die kleine Brandblase hatte ich noch nach Tagen. So gigantisch heiß war der Boden in 5 cm Tiefe, durch Vulkane unter dem Boden erreichte der grund eine enorme Temperatur.
Weiter ging es zur nächsten Station. Ein etwa 3 Meter tiefes Loch wurde von demselben Mann „bewacht“, und wieder sollten die Touristen zurücktreten. Ein Ballen Stroh wurde genommen, in das Loch geschmissenen und bereits nach 5 Sekunden brannte das Stroh lichterloh. Einfach faszinierend! Doch das sollte noch nicht alles sein;
Auch eine dritte Station gab es. Eine lange Röhre, welche senkrecht im Boden vergraben war, wurde mit Wasser gefüllt und 3 Sekunden später schoss der Wasserdampf bis zu 15(!) Meter hoch. Allmählich bekam ich Respekt vor Vulkanen ;-)
Über einem zwanzig Meter tiefem Loch wurden Hähnchen gegrillt, kein Witz! Doch das beste der Südtour durfte nicht fehlen, ein Dromedarritt!
Dromedare sind vergleichbar mit Kamelen, bloß haben sie statt zwei nur einen Höcker. Mit rechts und links einem Sitz schaukelten sie durch die Landschaft, für 15 Minuten okay, aber für längere Zeit wäre für mich der Ritt eines solchen Tieres tabu.
Zum Glück haben alle Dromedare Maulkörbe, das hinter mir hatte es auf meine grüne Jacke abgesehen und stieß andauernd mit seinem Kopf an mir an. Das war kein schönes Erlebnis! Trotzdem hat der Ritt großen Spaß gemacht.
Durch die vielen Steine fühlte man sich teilweise wie auf dem Mond, daher auch die Überschrift.
Und das war auch schon das Ende der Südtour, diese Tour kann ich nur wärmstens weiterempfehlen.
+++Die Nordtour+++
Natürlich spielt sich diese Tour im Norden ab, und von der Landschaft her ist der nördliche Teil der Insel wunderbar grün und fruchtbar. In verschiedenen Höhlen war die Führung zwar spanisch, aber sehr interesannt, da man sich das meiste zusammenreimen konnte.
Das geheimnisvolle „Geheimnis der Höhle“, für welches in einer der Höhlen Werbung gemacht wird, ist verblüffend. Soll ich’s euch verraten? Wenn ja, lest den nächsten Absatz, wenn nein, überspringt ihn einafach!
Das Geheimnis der Höhle ist ein riesiges Loch mit einem steilen Abgrund. Natürlich ließ uns die Führerin nicht nahe an den Abgrund, und sie erzählte auf Englisch etwas, dass wir zuhören sollten, wie der Stein auf dem Boden des Loches aufkommt. Die Decke des Loches bestand aus einem riesigem, nach innen gebogenen Kraters, welcher sich in einem kleinen See genau darunter spiegelte. Das Wasser war jedoch so still, das die Decke gespiegelt wie ein tiefes Loch aussah, und keiner der Touristen bemerkte die optische Täuschung. Erst als ein Stein ins Wasser geworfen wurde, war es jedem klar. Verblüffend!
Auf jeden Fall ist die Nordtour lange nicht so toll wie die Südtour, aber durchaus empfehlenswert.
+++Der Strand+++
Auch wenn es noch viele Sehenswürdigkeiten gibt ist das die letzte, über die ich ausführlich berichte. Ein Strand gehört für mich einfach zu einem schönen Urlaub, und der lanzarotische ist etwas ganz besonderes. Im klaren Wasser des Atlantik sind mit der Taucherbrille Fische zu erkennen, taucht man näher hin schwimmen sie nicht weg, was sehr verwunderlich ist. So befindet man sich teilweise in riesigen Fischschwärmen, ohne es zu merken.
Der Sand ist feiner und schwerer als normaler Sand, durch Aschekörnchen wird er dunkler. Nie ohne Schuhe laufen! Das kann teilweise zu richtigen Verbrennungen führen!
Kurz und Knapp
°°°°°°°°°°°°°°
Was ist empfehlenswert, hier seht ihr es kurz und knapp.
Markt in Teguise
Feilschen darf man hier schon lange, für 750 Pstas (8 DM) habe ich beispielsweise einen Laserpointer gekauft, Kleider und Instrumente werden zu spottbilligen Preisen angeboten.
Tropic Park Teguise
Zwar nicht gerade billig, aber eine schöne Anlage mi Tieren und einer putzigen Papageienshow.
Papagayostrände
Sieben Lagunen, teilweise traumhaft türkises Wasser mit bunten Fischen und steinen.
Empfehlenswert, aber teuer.
Aqua Park Costa Teguise
Zu teuer! Zwar schönes Freibad mit vielen Rutschen, jedoch muss man sogar die Plastikliegen mieten.
[Wird vielleicht ergänzt werden]
FAZIT
°°°°°°°
Die Insel ist traumhaft schön! Im Gegensatz zu Partyinseln kann man dort eher die Ruhe und Entspannung finden, dank dem Künstler Cesar Manrique entstand die tolle Umgebung Lanzarote.
Schöner als Mallorca!
Eines wollte ich noch loswerden: Haltet euch von den Katzen fern! Es gibt unzählige Katzen , die oft in Hotels Nahrung suchen. Solltet ihr sie füttern oder streicheln, sind mit Verfolgungen und Kratzern zu rechnen. Ich hab’s am eigenen Leib erfahren! *aua * *ächz *
Jetzt muss ich aber aufhören, alle Nichturlauber tun mir wegen meiner Schwärmerei ganz Leid *ggg*, außerdem tun mir meine Finger weh *lach*
© noxfreak
22 Bewertungen, 6 Kommentare
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29.10.2004, 11:31 Uhr von neuseeland1
Bewertung: sehr hilfreichsehr interessanter und informativer Bericht. LG Eva
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07.05.2002, 18:47 Uhr von blondinchen31
Bewertung: sehr hilfreichsehr guter Bericht
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20.02.2002, 17:55 Uhr von HilkMAN
Bewertung: sehr hilfreichWunderschoener Bericht. Sehr empfehlenswert.
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17.02.2002, 13:56 Uhr von Comandobot
Bewertung: sehr hilfreichDas nenne ich Beitrag! Grandios!!!
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14.02.2002, 13:50 Uhr von padden
Bewertung: sehr hilfreichecht interessant mein bub
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12.02.2002, 13:16 Uhr von Ank.Ank
Bewertung: sehr hilfreichsuper ausführlicher Bericht ;-)
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